| triglavski26. 10. 2009 20:12:07 |
Seit etlichen Jahren hatten wir diesen stattlichen Schönling im Visier. Gestern auf dem Blaustein haben wir uns entschieden, ihn zu besuchen. Über Trbiž war heute früh bedeckt, und wir haben nicht gezögert, da wir auch einen Alternativplan hatten. Von Šmohor wäre es schnell über Mokrin in unsere Lieblings-Karnischen. So sind wir durchs Gailtal nach Reissach gefahren (leider kenne ich den slowenischen Namen nicht), dort sind wir rechts zum Jochalm abgebogen und bis zur genannten Alm auf ca. 1500 m hochgefahren. Von der Alm ein Stückchen Straße westwärts, dann bergauf in anfangs bewaldete Hänge, höher steile Grashänge, sogar ein Stück mit Stahlseilen, auf den Grat und entlang dem Grat, wo auch etwas Schnee Richtung Westen zum Gipfel war. Insgesamt waren heute 9 auf dem Gipfel und ein Hund (Feiertag in Österreich). Außergewöhnlich aussichtsreicher Berg zwischen Gail- und Drautal hat uns herrliche Rundum-Aussicht geboten, auf jeden Fall besuchenswert, auch wenn nicht gerade schwer, ganz leicht ist er auch nicht. Wegen Schnee am Grat und nördlich davon haben wir den Plan verworfen, kreisförmig ostwärts zurück ins Tal zu gehen, daher Rückkehr auf gleichem Weg. An manchen Stellen war große Vorsicht wegen Rutschgefahr auf feuchter schwarzer Erde nötig. Sonst zeugen die Gedenktafeln auch von traurigen Schicksalen, so viele Gedenktafeln sieht man nur am Grat des M. Triglav. Auf dem Rückweg haben wir uns noch die sonnige Alm Jochalm angesehen, jetzt natürlich völlig verlassen, im Sommer kann es hier ziemlich lebhaft zugehen. Schön, schön.
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