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| pg28. 08. 2020 22:12:21 |
Schön, ich war im Juli auf dem Habicht - für einen Tag zieht es sich wirklich, aber zwischen Gschnitz und dem Gipfel sind über 2000 m Höhenunterschied. Vielleicht kommentiere ich die etwas überzogene Aussage kurz: "Habicht ist (...) der meistbesuchte Berg in den Stubaier Alpen" - er ist tatsächlich sehr beliebt, wegen seiner Wuchtigkeit galt er lange als höchster Berg Tirols, nach dem Besuch hinkt er aber hinter z. B. Serles, Nockspitze oder Hoher Burgstall her, d. h. niedrigeren, einfacheren und vor allem schneller erreichbaren Aussichtspunkten... Die Stubaier Alpen sind außer in entlegenen Teilen wie der Alpeiner Gruppe durch gute Ausgangspunkte, viele Bahnen, Reiz und Nähe zu Innsbruck extrem populär. Die Innsbrucker Hütte unter dem Habicht blieb mir unter den Hütten dieses Jahres am unangenehmsten im Gedächtnis (nicht nur wegen der berüchtigten österreichischen Kühle und scheinbaren Seelenlosigkeit - kurzer Trip in die Schweiz war da wie ein Wechsel in eine neue Welt). Zum Panorama aber nur Zustimmung. Damals schrieb ich: "Der Blick vom Gipfel ist fast unbeschreiblich prächtig. Durch Höhe und exponierte Lage ist Habicht das führende Aussichtsziel über die Stubaier Alpen, die man fast ganz überschauen kann, ebenso die Gletscher der Ötztaler Alpen, Ortlergruppe und Zillertaler Gipfel; tief unten Stubaital, Obertal und Oberbergbachbecken, der Blick reicht bis Innsbruck und Karwendel darüber. Vielleicht schönste Blicke zu den kühnen und anmutigen Tribulaunen, in die ich mich sofort verliebte und eine Tour plante. Schönster Blick darauf (oder ihnen, es sollen drei sein) vom schönen Alfaier See kurz unter dem Weg zum Habicht. " So viel zum Habicht. Sonst habt ihr euch eine interessante Tour ausgesucht; erwähnenswert ist, dass nahe der Westgrenze Tirols der bekanntere Hohe Riffler liegt, nur rund 60 m niedriger als der Zillertaler und höchster Gipfel des wichtigen Verwallstocks. Sichere Schritte weiter, Gašper
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