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| vitan22. 08. 2026 22:36:34 |
Hallo, auf den Monte Cinto bin ich vor 8 Jahren zum ersten Mal gestiegen, als ich am Meer Urlaub gemacht habe, und dieses Jahr habe ich es am 2.8. wiederholt, wieder während des Urlaubs, weil ich gerne nach Korsika gehe und Meereserholung mit Bewegung in der Natur kombiniere. Das nenne ich aktiven Urlaub  Ich bin immer von Asco gestartet, habe aber den Wunsch, einmal über den See Calacuccia anzugehen, weil mir dieses Tal sehr am Herzen liegt. Neben dem Gipfel habe ich auch die Monte Cinto Seen besucht, die unter dem Hang des 2540m hohen Berges Capu Falu und Lac d'Argento liegen, die mich mit ihren interessanten kleinen Seen an die Triglav Seen erinnern, nur in viel kleinerer Version. Auf dem Rückweg ins Tal bin ich noch auf den Capu Borba (2305m) gestiegen, da er direkt am Weg liegt und mit seinem kahlen Aussehen wie von einem anderen Planeten aussieht. Sein Gestein ist reine Eisenerz. Ich würde ihn einfach Eisenberg nennen  Ich habe gesehen, dass du auch Paglio Orba besucht hast. Definitiv ein Berg, der vor 8 Jahren einen guten Eindruck bei mir hinterlassen hat. Damals bin ich auch auf den Monte Rotondo von Restonica gestiegen, über den ikonischen See Lac de I'Oriente, dessen Anblick den Besuch wert ist. Dieses Jahr habe ich neben dem Cinto auch den Monte Padro (2389m) besucht, auf den ich vor sieben Jahren nicht geschafft habe zu steigen, weil ich ihn von der falschen Seite angegangen bin und Zeit und Orientierung mir das Ziel gekostet haben, mir aber dafür ein sehr seltenes Schauspiel geschenkt wurde, das ich in acht Jahren Urlaub auf Korsika nur dieses Jahr wiederholt habe und zwar eine Herde Mufflons, die dort muvra genannt werden. Außerdem hat das Schicksal dieses Jahr dafür gesorgt, dass ich zum ersten Mal eine Sonnenfinsternis beobachtet habe und zwar vom Strand in Lozari. Wirklich ein einzigartiger Anblick, als ich Finsternis und Sonnenuntergang gleichzeitig erleben konnte, wo nur ein Stück der Sonnenkorona ins Meer getaucht ist - unvergesslich! Durch die Lage der Insel im Westen war die Finsternis stärker ausgeprägt als zu Hause in Slowenien und sollte etwa 96% betragen haben. Interessant, dass ich erst etwa 2 Stunden vor dem Ereignis von der Finsternis erfahren habe, aber solche unerwarteten Momente sind meist die besten. Als Krönung konnte ich danach noch 2 Nächte den Perseiden-Schwarm am Himmel beobachten. Was kann sich ein Mensch noch mehr wünschen?
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