| viharnik11. 07. 2010 20:48:19 |
Zweiter Tag führte der Pfad mich entlang der Quelle des Flusses Isere, wo mitten im Tal auch eine nette Bergstation steht. Schon zu Pfadbeginn treffe ich eine Kennerin dieses Gebirges, die auch im Winter Tourenski über die höchsten Gipfel fährt. In diesem Winter hat ihr Überqueren über mehrere km Grate und Skifahren nach Italien den Rückweg durch ein mildes Unwetter erschwert, daher haben sie sich mit Taxi durch den Mont-Blanc-Tunnel durchgeschlagen und nach langer Fahrt endlich zurück nach Val D'Isere gekommen. Sie ist ins Tal gekommen, um den größten gefiederten Bewohner der Savoyer Alpen zu beobachten. Name ist Gypaete "Barbu - wegen des Bärtchens". Wiegt 5-7 kg, Flügelspannweite 290 cm, ernährt sich nur von Knochen der Opfer der Räuber, Haut und Beinen. Fliegt mit Geschwindigkeit bis 127 km/h, 30 km/h beim Lauern und 50 km/h im ruhigen Flug. Man sagt, es gibt hier nur wenige Paare und ein Junges pro Jahr. Die Kennerin sagt, man erkennt es, indem man zuerst den Schatten am Boden sieht, dann am Himmel. Wie auch immer, entschlossen, diesen Vogel in diesem Tal zu suchen. Bei der Hütte in einerinhalb Stunden, dann lenken wir uns in das Quelltal des Flusses Isere und später abbiegen links, rechts ist Aufstieg über anspruchsvollen Fluss auf Grande Aiguille Rousse 3482 m. Nach eiliger Überredung überzeuge ich sie, dass es nicht zu steil ist, und schon sind wir auf dem Plateau Grande Tete 2750 m hoch. Der Ort selbst ist bekannt für das Halten von Gamsen und Steinböcken, die wirklich nicht fehlten. Später kehren wir über den oberen Pfad zur Hütte zurück, wo im Sommer ein angenehmer, gefälliger Nepalese arbeitet. Der Kreis der Bergsteiger am Tisch ehrt mit Gesang Happy birthday to you! den Feiertag des Freundes. Auch ich trinke mildes, aber schmackhaftes französisches Bier 2,8 eur/33 dcl.
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