| viharnik18. 07. 2013 18:37:34 |
Am Meer ist es schön, wenn man ein Rad dabei hat und friedlich durch die krasartigen Gebiete Ost-Istrias fahren kann, Natur um sich beobachten und grenzenlose Meeresblicke genießen kann. Die Tour nach Brdo starte ich im Camp Tunarica bei 10m über Meer. Folgt 2km Anstieg auf Hauptstraße, die mich über Brovinj zum Berganstieg einer schönen Panoramstraße voller Kurven führt, Zickzack-Fahrt. Auf der Schulter des Berges schöner Aussichtspunkt der Sehenswürdigkeit Sv. Lucija, die auf Brdo 475m weinte, weil Einheimische trotz Bitte keine Kirche bauten. Nachts schlief sie oben ein. Als sie aufwachte, ritzten Tränen zwei Mulden-Quellen in Stein ein, die nach Erzählung heutiger Einheimischer nie versiegen, Sommer oder Winter. Wasser zur Analyse nach Zagreb geschickt, dort nicht definierbar, später außergewöhnliche Heilkräfte entdeckt, besonders für Sehkraft-Behandlung für Augen, sagen sie. Quelle links etwas abseits Pfad unter Gipfel nicht touristisch angelegt, Gott sei Dank, so fand ich sie auch nicht (jetzt weiß ich vom Gespräch mit Einheimischen). Von Brdo reicht Blick weit bis Pula, Lošinj oder Rijeka. Nach atemberaubender Abfahrt 12min schon in Ravni-Dorf, wo Österreicher mit Privat Häusern vorneweg. Von da nach Labin noch 1h Steigungen, nach Rabac angenehmer 300m 4.5km langer Abstieg inspiriert. Rabac enorm entwickelt mit vielen großen Hotels, Häuser bis 200m hoch ins Gefälle gebaut. Hat wunderschöne Riva-Promenade voll Konobas, aber wenige im Einheimischenbesitz. Vorherrschen Šiptari und Leute aus ehem. Jugo-Innere, die hier Geld machen - tourist instant business. Für gute Lokale aus Haupt Küstenstraßen raus, sagen Einheimische. Ihr Dialekt etwas Besonderes gesprochen nur hier im weiteren Labin-Gebiet (Mischung Slowenisch, Italienisch, Dalmatisch). Labin europaweit bekannt auch für einzigartigen Labin-Bergarbeiteraufstand 1922 gegen italienischen Faschismus. Aufstand dauerte nur 33 Tage, italienische Besatzer erstickten ihn schnell. Später Labin-Istrien unter Verwaltung Österreichisch-Ungarischer Monarchie. Einheimische hier reine Leute, ganz anders als West-Istrien, mögen keine fremden Einflüsse viel, nicht Zagreb, nicht Pula, die schon völlig abgedreht mit ständigem Geldraffen von Touristen und Preisen in den Himmel. Im Camp Tunarica kennengelernt besonderen Typ, der Tintenfische, Kraken und Fische mit speziellem Batana-Boot fängt (Doppelboden, dazwischen Glas zum Unterwasser schauen, mit 6m Gabeln sticht entlang Boot am Meeresboden. Sagt harte Arbeit, im Winter alle auf Berg, aber ich geh allein nach Lošinj bei Sturm und Erfrieren zum Fischfang. Einmal 5000 Kuna mit Verkauf an Restaurants verdient, auch einer besten Meeresfrüchteköche dort herum. Erforschung ursprünglicher Natur reichlich mit Halbinsel Ubac seit Jahren Wildtierreservat. Wenn man Boot hat, dann komplett gewonnen mit exzellenten Sandstränden und kristallnem Meer nicht weit vom Camp Tunarica. Touristen dieses Jahr sehr sparsam, Konoba im Camp fast leer trotz moderater Preise und angenehmen jungen einheimischen Kellnerinnen. Eine entscheidet sich sogar für Mikrobiologie-Studium in Laibach, wo ich bei Einschreibeformular für Uni geholfen. Ja, sogar Schweizer (Architektur-Designer) kochen selbst im Camp. Sieben Tage wundervollen Urlaubs positiv gefüllt mit vielen Eindrücken, Gesehenem, Erlebten. Einheimischer sagte, ich hab mehr über sie erfahren als sie in Jahrhunderten, ha ha gelacht. Zweite Tour vor Pula und durch alle Pula-Halbinseln bis Kamenjak mit 70km gefahren.
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