| viharnik6. 09. 2015 12:30:05 |
Sprung nach Dalmatien war trotz schlechtem Wetter gestern ganz interessant. Mit Kastelic fuhren wir auf alter Straße durch blokowski hässliches Karlovac, weiter nach Slunj, Plitwitzer Seen, militärischem Gospić und einer Brücke, wo Serben im Krieg als Erste einige kroatische Soldaten erschossen haben, dann nach Gračac, Knin, Sinj und Split. Durch Lika war es nachts sehr kalt mit Nebel, am Straßenrand nur Hosta, nirgends nach 20km und mehr kein Haus, wir haben echte Vukojebina gemacht! Im Winter in Lika kann man mehrere Meter bis sogar zehn Meter große Schneeverwehungen am Straßenrand erwarten, wegen Bura, die dort herrscht. Wir fuhren auch dort vorbei an Gospić, kroatischer Fortsetzung mit POP Tv, Kar bo, pa bo - odoh ja!. Um halb zwei nachts kommen wir endlich in beleuchtetes und ziemlich großes Split. Vor Split liegt Stadt Solin, die ähnliche Rolle wie unsere Medvode spielt, wo Industriezone und großes Einkaufszentrum ist. In Split streiften Touristen noch durch Straßen, bei Ausländern (vor allem jungen Engländern) habe ich nicht bemerkt, dass jemand gerade laufen konnte, alle high, besoffen, taumelnd herum, einige auf Gräsern liegend und lachend, auf Straßen Gehwegen alles nass gepisst und stinkend. Solche Touristen sind für mich gar keine Touristen. Sind nur Leute, die ihren ethischen Kompass verloren haben und verkaufte Seele, ohne gesunde Pläne Richtlinien echten Urlaubs. Wie Dejan mir sagt, gab es heuer dort massenhaft Touristen, Business lief 100 pro Stunde und mehr. Jetzt am Ende hatte ich Gefühl, dass in Kneipen mit schlimmem Kater sie dir kaum noch was servieren, schon gelangweilt von Massentouristen und Arbeit. Einheimische sagen, so heißes Sommer erinnern sie sich nicht und haben es nur mit frühen Morgenaufgaben überstanden, nach 7h bis späten Nachmittag nur in Häusern geblieben, Klima ständig voll aufgedreht. Nämlich auch traditionell aus Stein gebaute Häuser in starker Hitze haben Kühlzweck verloren, da Stein sich mit der Zeit stark aufgeheizt hat und nicht mehr abkühlte. Jetzt alle verbrannt kaum zu sich gekommen bei regnerischen Abkühlungen. Außerhalb großer Städte und enger Küste ist Welt dort noch immer recht günstig, daher greifen Deutsche hier und da große private Neubauten von Ferienhäusern an. Zurück fuhren wir direkt auf Autobahn auf, da es in Regionen wie aus Eimer goss (Blitze, finster wie im Horn).
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