| IgorZlodej15. 11. 2011 17:47:29 |
Von Pontebba (Tablja) fahre ich durch Studeno Basso ca. 10 km Richtung Sattel Lonice (Cason di Lanza), dann zwischen verlassener Siedlung Carbonaris und Alm Rio Secco parke ich an der Straße und gehe rechts auf die für öffentlichen Verkehr gesperrte Forststraße. Muss vorsichtig sein, denn links und rechts gehen Forstwege ab, muss an der Straße bleiben, wo hier und da Steinmännchen stehen. Wenn die Straße endet, setzt sich ein schöner Weg fort, markiert mit orangenen Punkten und frisch gesägt. Bringt mich auf eine Waldlichtung westlich von La Busale. Gehe etwas bergauf, dann auf der Nordseite von La Busale kurz eben, fast keine orangenen Punkte mehr, Gestrüpp ist noch gesägt, aber schon vor vielen Jahren. Wenn der Weg absteigt, sehe ich links einen sehr schmalen Pfad, der mich etwas bergauf über eine Art Schuttkegel und rechts unter die Wände führt. Komme zu einer verstopften Rinne, die ich zum Gipfel hochsteige (dazwischen baue ich ein paar Steinmännchen). Dort stoße ich wieder auf gesägte Wege, einer geht rechts (Treghet), einer abwärts zur Route 432, ich gehe links und bald bringt er mich zu einer undeutlichen Scharte, Jagdweg teilt sich in zwei Äste, einer links, einer rechts, wähle den rechten, der mich über Schutt zum Anfang langer grasiger Hänge bringt. Entdecke zahlreiche Gämsen, es gibt hier wirklich viele, wie ich vor Jahren sah, als ich hier rumstreifte. Über nicht zu steile Gräser gemütlich hoch zum extrem aussichtsreichen Gipfel. Direkt hinter mir überall sichtbarer Berg Creta di Aip (Veliki Koritnik-Trogkofel), Westliche Julier, die meisten Karnischen, Dolomiten und Teil der Hohen Tauern wie auf der Hand. Natürlich keine Eile, also sitze ich und genieße die Ausblicke. Dann entscheide ich mich für Abstieg über westlichen Grat zum unteren Teil des Aip-Tals. Habe ihn schon mehrmals von Creta di Aip (Veliki Koritnik) beäugt. Klar wäre am einfachsten zum Bivacco Ernesto Lomasti abzusteigen und markierten Weg. Aber der westliche Grat lockt. Wegloses Gelände nicht schwierig, dazwischen Reste von Kavernen und steinerne Verteidigungsmauern sowie Stacheldraht. Tiefer unten sorgt mich nur die Gestrüpplanlage am Gratrand, aber später umgehe ich sie geschickt, indem ich rechts gehe, wo über eine Scharte direkt ins Tal absteige. Dass hier mal ein Weg verlief, merke ich am stellenweise gesägten Gestrüpp. Dann nur Spaziergang über Wiesen zur schon mehrmals begangenen Route 440, die ich zum Alm Caserute absteige und über Straße am Alm Rio Secco zum Ausgangspunkt. Wunderschöne Herbsttour. Alessio, herzlichen Dank für die tolle Idee.
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