| triglavski13. 12. 2009 17:16:47 |
Ich könnte sagen, ein unbedeutender Berg, den nur wenige bemerken, die durchs Kanaltal von Tarvisio nach Udine fahren. Vor Jahren bin ich schon davon abgefahren (Skifahrt). Ich starte am Sattel Cereschiatis. Diesmal gehe ich in entgegengesetzter Richtung, entlang der schönen privaten Straße, die für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist, wandere ich knapp eine Stunde bis zur oberen Alpe Glazzat, wo im Sommer auch lebhafter Bauernhof-Tourismus ist. (Etwas Derartiges in unserem TNP zu haben, ist schon eine Gotteslästerung, selbst draußen ist es nicht allzu erwünscht). Auf der Alpe schaue ich mich um bei den umliegenden Bergen, dann gehe ich weiter westwärts auf der Straße zum nächsten Abzweig, noch immer auf Weg 434, dann biege ich auf einen Art Karrenweg ab und quere den bewaldeten Grat in leichtem Anstieg. Der Weg senkt sich später leicht zum nächsten Abzweig, wo ich den Markierungen des Wegs 453 zum Gipfel Crete dal Oronz folge. Schnee ist hier bis ca. einen halben Meter, aber vor Tagen ist schon jemand gegangen, sodass die Spur da ist. Vom Gipfel natürlich toller Ausblick auf die umliegenden Berge, wo besonders Crete di Gleris im Süden heraussticht (unter dem Berg verläuft die Gasleitung), dann Creta Grauzaria und Monte Sernio im Westen, Monte Zermula mit dem etwas niedrigeren Pizzulo, dann Alpe Pradulina und darüber Monte Salinchiet, im Norden sticht Pferdespitze (Monte Cavallo) heraus, Creta di Pricotič und Creta di rio Secco, und natürlich beide Malvuericha (Mala vrha nach Vid). Kurzum, für so einen unauffälligen Gipfel ist der Panorama herrlich und daher nicht verwunderlich, dass seit meinem letzten Aufstieg mehr Slowenen als Italiener dort waren, von den bekannten Stritarjevs bis zu Ivan aus Planina pri Horjulu, mit dem ich mich vor Jahren unter Cima Palombina getroffen habe, zu meinen ehemaligen Lehrern von unter Šmarna gora, zur ältesten und aktivsten Bergsteigerin unseres PD mit ihrer Tochter Marjeta. Vom Gipfel steige ich den Aufstiegsweg zum Abzweig ab, dann zurück zum Sattel auf dem schönen markierten Pfad. Ich nehme an, Miro wird einige Bilder von dieser Tour hinzufügen, der regelmäßig Erinnerungen an begangene Wege auffrischt. Bei trockenen Bedingungen empfehle ich diesen schönen Rundweg auch für Familien mit Kindern, insgesamt dauert es 5-6 Stunden.
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