| IgorZlodej11. 07. 2011 19:55:36 |
Nach einem Arbeitswochenende, das sich eine Weile auch in der Luft abspielte, musste man sich etwas erholen. Und wo wäre schöner als in den Bergen. Mit einem Kollegen haben wir es letzte Woche vom Creton di Culzei angeschaut. Diesmal nach obligatorischem Cappuccino und Croissant in Villa Santini fahren wir ins Pesarina-Tal bis Pian di Casa. Es folgte ein angenehmer einstündiger Aufstieg zur Hütte Fr. De Gasperi, die auf einer schönen Aussichtsterrasse steht. Kurze Pause, dann weiter unter die prächtigen Wände der Cretons. Unter dem Einstiegsgraben auf der forc. Alpina biegen wir links auf den Weg unter der Wand ab, und hoch zum Abzweig zweier markierter Routen. Wir sind rechts abgebogen. Zuerst ist der Graben ziemlich zerklüftet und bröckelig, Vorsicht geboten, höher wird er kompakter und enger. Erster Teil leichteres Klettern, das sich allmählich bis gute II. steigert, vielleicht etwas mehr. Schwierigster Punkt ist über dem Block, der im Graben feststeckt, da muss man kräftig drüberziehen, und Sicherung mit Seil schadet nicht, folgt ein kurzer nicht zu schwerer Teil, dann kleine Scharte, von der wir quer rechts abbiegen und bald zeigt sich das Kreuz auf dem Gipfel. Folgen noch ca. 10 m leichtes Klettern und wunderbare Aussicht öffnet sich. Bald schlägt es Mittag in Granvilla, am nahen Creton di Culzei entdecken wir eine Person und winken uns zu. Dann vorsichtiger Abstieg, an zwei Stellen abseilen wir mit Seil. In der De Gasperi-Hütte ist der Wirt Nilo schon in seinem Element, wir trinken ein Bier, erkundigen uns nach dem nächsten Gipfel westlich des besuchten und machen uns langsam auf den Weg ins Tal.
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