| ločanka31. 07. 2017 16:35:27 |
Degenhorn, ein Gipfel, der mir noch vor einer Woche völlig unbekannt war, hat sich am Samstag auf die Liste der Berge eingetragen, die man nicht vergessen kann, und dessen Buchstaben in dieser Liste leuchten werden wie die Felsen, die in der Sonne wie verstreute Goldkörner funkelten, als wir ihn verließen. Der Weg hat mich schon auf der pl. Volkzeinealm (ca. 1800m, unserem Ausgangspunkt) begeistert, wo man sich umschaut nach unzähligen Bächen, deren Wasser über die grünen Hänge oberhalb rasen. Wenn du zu den oberen Etagen Richtung Ziel aufsteigst, bewunderst du noch viele andere, die sich ihren Weg talwärts bahnen oder wie Wasserfälle über Felsen brechen, dass dir der Atem stockt. Über Weiden begleiten dich neugierige Blicke bunter Schafe, in der Ferne haben wir auch Pferde auf der Weide bemerkt. Der Weg umrundet auch mehrere Hochgebirgsseen, besonders der Degenhornsee ergreift dich, der dich auf ca. 2700 m erwartet, dich mit seinem Anblick anzieht und du kannst nicht anders, als ihn den ganzen Weg zum Gipfel zu bewundern, wie eine Perle in dieser Hochgebirgsumgebung. Auf dem Gipfel drehst du dich im Kreis, weil alles neu ist, alles anders, unbekannt. Langsam nimmst du die Namen der Gipfel auf, die dir präsentiert werden, was uns irgendwie mit gemeinsamer Kraft gelingt, mit Hilfe eines Einheimischen und der Karte. Dieser Degenhorn gehört zur Gruppe Villgratenberge, die sind eine der Gruppen der Hohe Tauern. Er hat noch einen kleineren Bruder (Kleines Degenhorn, 2849 m), über den wir beim Rückweg abstiegen. Ja, man musste auch zurück, das haben wir über die Ziljska-Tal gemacht, hingefahren über die Dravska, also ca. 3 Stunden Fahrt in jede Richtung. Eine Tour, die dich den ganzen Weg begeistert, die Ausblicke verzaubern dich, definitiv weit über den Erwartungen, die du aus den seltenen verfügbaren Fotos dir machst.
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