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Forenliste / Italien / Dolomiten / Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden

Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden

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bagi11. 10. 2021 13:19:44
Jedes Jahr erkunden wir etwas Neues und diesmal hat uns das Marmolada-Massiv gereizt. Zu überlaufene Zufänge mögen wir nicht, daher haben wir den Gletscher mit Punto Penino einfach übersprungen. Stattdessen haben wir uns einen weniger bekannten Bereich zwischen Val di Fassa und San Peregrino-Tälern ausgedacht. Keine Massen, allein auf dem Weg zu sein haben wir auch nicht erwartet. Unser Ausflug dauerte drei Tage und wir trafen nur ein paar Einheimische.

Am Ende ergab sich eine schöne Rundvariante. Wir wanderten über allerlei Gelände, manchmal mit leisem Zweifel, ob das noch Dolomiten sind. Viele Gesichter haben sie, nur der Name ist gemeinsam. Wie auch immer, nach drei Tagen blieb der Zähler bei 55 km und 5500 Höhenmetern stehen. Einhellig festgestellt, dass wir wiederkommen großes Grinsen. Mehr in Fotostories ...

Und wie sind wir gewandert?

TAG 1 - Pozza di Fassa, Sas da le Doudesc, Sentiero Franco Gadotti, Sentiero Bruno Federspiel

Gestartet im Dorf Pozza di Fassa, wohin wir am letzten Tag auch zurückkamen. Auf Wegen 636, 635 und 617 hoch zum Monzoni-Grat, besucht den Anfangsgipfel und weiter auf Sentiero Franco Gadotti markiert 630A. Dieser Weg ist Mischung aus attraktiven Passagen auf steilen Hängen, mehrmals auch mit Klettersteig-Abschnitten. Ambiente schön, ständig spürt man die mächtige Kulisse um sich. Weg endet am Sattel unter leicht erreichbarem Punta Vallaccia-Gipfel.

Von da weiter am Grat Sentiero Bruno Federspiel markiert 616. Extrem ungewöhnlich, gar nicht dolomitisch im Aussehen und endet am Passo delle Sella. Im Look Kombination aus unserer Košuta und Karnischen 403, durchgehend voller geologischer Besonderheiten. Meist am Grat, nur stellenweise auf die Flanken. Manche Abschnitte steil, unangenehm exponiert und schlecht markiert. Verschiedene Gesteine wechseln wie auf Förderband. Grat toller Aussichtspunkt durch Lage, im Herbst offenbar auch toller Nebel-Magnet Lächeln.

Ersten Tag beendet am Sattel Passo delle Selle und übernachtet in gleichnamiger Hütte. Rif. Passo delle Selle hat nur 24 Betten und uns war leicht bange, ob auch für uns eins da. Gar kein Problem. Insgesamt drei übernachteten, Service top als ob voll. Auch Zimmer auf Niveau, ganz zu schweigen von der Betreibercrew Lächeln. Hütte jederzeit empfehlenswert. An dem Tag 15 km und 2200 Höhenmeter.

Koordinaten Startpunkt (Pozza di Fassa): 46.429221, 11.694835
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Der Pfad folgt ganz am Anfang der Skipiste, an der oberen Station ist Vorsicht erforderlich1
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Weiter werden Markierungen erneuert, Beschriftungen noch nicht ergänzt. Hier verläuft 6352
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Schon höher, beim Bivacco D. Zeni. Hier beginnt offiziell Sentiero Franco Gadotti3
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Benannt nach Alpinist Gadotti, tragisch verstorben bei zarten 21 Jahren4
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Der Einstieg ist interessant, liefert gleich Drahtseile5
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Manche Übergänge sind exponierter, wirklich nicht schwer6
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Folgt Aufstieg auf steile grasbewachsene Hänge, dann wieder in Felsen7
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Aufstieg zum anfänglichen Gratkopf. Dieser ist rechts der Grundroute8
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Sas da le Doudesc - 2446 m9
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Blick vom Gipfel auf das Dorf Pozza di Fassa, unser Ausgangspunkt10
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Wir gehen links, wir sind gerade von rechts gekommen11
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Wir fahren mit malerischen Passagen fort, teilweise mit Hilfe von Drahtseilen und Haken12
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Blick zurück auf den gerade besuchten Sas da le Doudesc13
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Zwischenpeak Sas Aut14
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Fast unmittelbar folgt ein schwierigerer Abschnitt15
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Die Sicherungen sind hervorragend. An diesen Klammern kann der Fuß nicht links oder rechts abrutschen16
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Wir begegnen einem übereifrigen Bergführer, der seine Kunden völlig erschöpft hat17
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Die Umgebung ist gewaltig, durch Nebel etwas geheimnisvoll18
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Zum Sattel müssen wir. Der Schutt ist aus feinem Material und man geht herrlich darauf19
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Der Nebel hat sich etwas gelichtet. Am rechten Rand sind wir gerade herausgekommen20
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Auf dem Gipfel der Punta Vallaccia, 2637 m hohem Aussichtspunkt21
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Blick auf die Fortsetzung. Auf diesem Grat verläuft der Sentiero Bruno Federspiel22
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Unser Weg ist 616A. Bis zur Hütte sind es noch vier Stunden23
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Der Anfang ist freundlich, nichts Besonderes24
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Langsam wird der Grat immer schmaler, bald geht es nicht mehr einfach25
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Immer mehr Felsen, das Pfadchen ist noch gut ausgetreten26
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Sternchen, inoffizielle Markierung des Sentiero Bruno Federspiel27
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Hier sind die Passagen schon stark exponiert, manchmal kaum sichtbar28
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden So sieht es aus ...29
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Dann folgen wieder Wiesen, wir gehen auf einem schmalen Pfad30
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Abstieg ins Joch Forcela Ricoletta31
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Hier sind auch Markierungen für den Quergang, der ein Tal mit dem anderen verbindet32
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Schwarzer Felsen, eine weitere der geologischen Brüche auf diesem Grat33
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Alles ist ausgeschliffen, der Pfad hält sich aber meist am Rand34
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Blick zurück auf einen Abschnitt des zurückgelegten Wegs35
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Batterien müssen aufgeladen werden :) Erste längere Pause heute36
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Die Umgebung wechselt wieder, es sieht aus als ginge man auf der Karnijski 40337
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Einige schwierige Passagen mit Hilfe von Sicherungen überwunden38
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Auch einige Brückchen finden sich39
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Wegmarkierung40
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Wir gehen auf der linken Seite des Grats. Hier ist kein Nebel und auch kein Wind41
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Wenn wir auf die rechte Seite wechseln, erwarten uns Wind und Kälte42
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Wieder auf der linken Seite, diesmal in einem anspruchsvolleren Abschnitt43
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Es wird uns immer klarer, dass dies alles ein Militärweg ist44
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Punta Alochet mit vielen Markierungen und durchzogen von Kavernen45
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Wir finden schnell eine Erklärung, hier tobten im Ersten Weltkrieg erbitterte Kämpfe46
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Wir nähern uns dem Tagesziel47
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Am Passo delle Selle endet auch der Sentiero Bruno Federspiel48
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Hütte Rif. P'so delle Selle direkt über dem Sattel49
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Im Inneren ist es außergewöhnlich schön und vermittelt sofort ein Gefühl von Gemütlichkeit :)50
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden BLAUE Linie - GPS-Track der begangenen Route TAG 151
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bbugari111. 10. 2021 14:41:03
Ausgezeichnet, wie immer... nasmeh
Passo delle Selle, Passo Sella liegt auf dem Weg Val di Fassa - Val Gardena... mežikanje
gefällt mir
bagi11. 10. 2021 15:06:18
Korrigiert, danke nasmeh
gefällt mir
bagi12. 10. 2021 12:43:15
TAG 2 - Alta via Bepi Zac, Sentiero de le Cirele, Ferrata Ombretta, Cime de Ombreta

Hier hat es ein bisschen gehakt, der Weg Alta via Bepi Zac ist leider in Renovierung (Stand 2021). Es ist der höchste Teil der Querung und verläuft auf ehemaligen Militärwegen. Schilder über Sperrung überall. Wollten nicht als unwissende Trottel dastehen, daher Valley-Umgehung Richtung Passo Peregrino gesucht. Sentiero de le Cirele Nr. 607 würde über Alta via erreicht, wir schlossen uns in dieser Umgehungs-Variante schon etwas vor Rif. Fuciade an.

Fortsetzung wird mit jedem Schritt alpiner. Mit vielen Serpentinen überwanden wir weite Schutthalden und nach langem Aufstieg endlich Passo Cirele. Zuerst benachbarten Gipfel Palon de Jigole besucht, dann entfernteres Ombretolo. Noch Abstieg über Schotter und schon bei Ferrata Ombretta. Diese ist eher kurz, Schwierigkeit B/C, Sicherungen einwandfrei. Es folgte Querung der Hochebene unter Sass Vernalom, Aufstieg zum Dreitausender Ombreta Orientale und etwas niedrigere Ombreta de Mezzo.

Am Bivacco Marco dal Bianco vorbei abgestiegen zum engen Passo de Ombreta Sattel. Dieser Bereich wirkt ernst, mit mächtigen Wänden beidseits. Kein Wunder, dieser Sattel teilt die Marmolada-Gruppe in zwei Teile. Erster ist woher wir kamen, zweiter ist 3343 m Punta Penina direkt überm Sattel. Auf Weg 610 links weiter ins Val Rosalia und zur Rif. Contrin Hütte. Hier übernachteten wir. Hütte top, sogar Zimmer mit eigenem Dusche und Sanitär. An dem Tag 20 km und 1700 Höhenmeter.
Nach einem guten Frühstück verlassen wir die Hütte. Ein schöner Tag kündigt sich an1
Bei der Hütte beginnt die Alta Via Bepi Zac, leider diesmal wegen Renovierung gesperrt2
Wir ändern die Pläne und steigen rechts auf Weg 604 zum Tal ab.3
Sessellift vom Sattel Passo S. Pellegrino.4
Schilder für die Sperrung der Alta Via Bepi Zac an allen Zufängen5
Die Alta Via verläuft dort oben. Kein Problem, wir kommen noch hin :)6
Langsam bewegen wir uns in das Seitentälchen Code7
Hirten- / Ferienansiedlung um die Hütte Rif. Fuchiade8
Der höchste Teil des Grats mit dem Dreitausender Cima dell'Uomo im Hintergrund9
Auf Weg 607 setzen wir den Weg in die Hochalpenwelt fort10
Zuerst müssen wir zum Übergang Pas da le Cirele klettern11
Dorthin muss man endlose Schuttfelder durchqueren12
Die Umgebung ist schön, Wetter gut und Luft kühl. Wir brauchen nichts mehr :)13
Sogar der Schutt ist hervorragend zum Gehen, völlig entgegen den Erwartungen14
So sieht es aus der Vogelperspektive aus15
Pas da le Cirele, die Horizonte öffnen sich uns16
Seltene Wanderer blicken auf Palon de Jigole, unseren ersten Gipfel17
Rechts folgt der schmale Pfad 612B zum Übergang Pas de Ombetola18
Unser Ziel ist der nahezu Dreitausender Ombretola, ein völlig unkomplizierter Gipfel19
Über die Schuttfelder begeben wir uns zur Via ferrata Ombretta auf einer seltsamen Variante20
Blick zurück. Ein offizieller Weg existiert, in der Realität ist es ein Abstieg über Schutt und Geröll21
Einstieg in die kurze Via ferrata Ombretta. Sie überwindet ca. 70 m steile Felsenstufen22
Blick nach oben. So sieht es aus ...23
Der Großteil der Via ferrata ist Kategorie B24
Es gibt auch einige C-Stellen. Diese sind kurz und hervorragend gesichert.25
Die Via ferrata führt zu den oberen, rauen Schuttfeldern.26
Dreitausender Sasso Vernale. Dorthin führt ein unmarkierter und anspruchsvoller Militärweg.27
Wir gönnen uns seine Nachbarin Ombreto Orientale, ebenfalls ein Dreitausender.28
Blick über den Marmolada-Sattel zum Piz Boè in der Sella-Gruppe. Hütte auf dem Gipfel sichtbar.29
Wir besuchen auch die nahe Ombreto Mezzo.30
Blick in das enge Tal Val Rosalia mit den mächtigen Wänden von Vernale und Punte Penine.31
Wir steigen zum Passo de Ombreta ab, wo auch der Bivacco Marco dal Bianco ist.32
Innenausbau des Bivaks mit unglaublicher Anzahl an Liegeplätzen :)33
Auf dem Sattel wieder voll schwarzer Felsformationen. Sie erinnern mich an erstarrte Lava.34
Passo de Ombreta, eingeklemmt zwischen Wänden.35
Tal Val Rosalia. Folgen Pfad 610.36
Blick zurück zum Sattel37
Vielfinger :)38
Unser Ziel ist genau dort, wo die Sonne scheint :)39
Wir sind schon auf den Weiden der Alm Contrin.40
Rückblick. Wir sind auf der rechten Seite des nebligen Vorhangs gewandert.41
Nur noch das Fotofinish :)42
Hütte Rif. Contrin, die uns heute Nacht beherbergt. Ausgezeichnete Wahl :)43
GRÜNE Linie - GPS-Track der begangenen Route TAG 244
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bagi13. 10. 2021 12:46:39
TAG 3 - Passo S. Nicolo, Rif. Ciampac, Ferrata dei Finanzieri, Colac, Sas de Adam, Pozza di Fassa

Schon frühmorgens machte sich ein schöner Tag. Auf Weg 608 hoch zum Passo S. Nicolo Sattel und auf 613 Richtung Colac weiter. Dieser Bereich außergewöhnlich aussichtsreich, reiner Genuss nasmeh. Auf Colac via Ferrata Finanzieri hoch, abgestiegen via leichtere Variante.

Ferrata Finanzieri ist ernstzunehmend. Länge und Kategorie C Schwierigkeit berücksichtigen. Reine Ferrata gute 500 Höhenmeter, einige Teile anstrengend. Gipfel toller Aussichtspunkt durch zentrale Lage. Abgestiegen über nicht ganz leichte Ferrata auf Gegenseite des Berges, attraktiv und gut gesichert. Wird für normalen Aufstieg genutzt.

Am Sattel wieder Weg 613 genommen und bis grasigen Grates über La Mandra-Tal mit höchstem Gipfel Sas de Adam. Hier standen wir genau gegenüber dem Grat des ersten Tags und rundeten Marmolada-Erkundung kreisförmig ab. Abgestiegen zur Rif. Buffaure Hütte und auf Weg 643 gewechselt. Durch ausgedehnte Sturm-Schadensgebiete zurück zum Start Pozza di Fassa. An dem Tag 20 km und 1600 Höhenmeter.

Zum Abschluss ...

Viel gelaufen, viel gesehen und herrlich genossen velik nasmeh. Gegend wenig besucht, Hüttenpreise sehr moderat. Genug davon und zufrieden überall wo wir übernachteten oder anhielten. Keine Covid-Maßnahmen, niemand verlangt *Green pass*, Personal trägt konsequent Masken. Außer Alta Via Bepi Zac alles geplant umgesetzt, aber Ideen für mindestens noch eine solche Tour gesammelt. Kommen sicher wieder nasmeh.
Wir verabschieden uns frühmorgens schon von der Hütte1
Langsam steigend entlang Weg 608. Im Hintergrund Col Ombert2
Hütte Rif. Passo S. Nicolo mit prächtiger Aussicht3
Ein schöner Ausflug erwartet uns :)4
Folgen Weg 613 Richtung Forcia Neigra5
Der Weg ist außergewöhnlich aussichtsreich, neue und neue Ausblicke öffnen sich6
Im Hintergrund enthüllt sich scheu Colac7
Geologische Besonderheit. Der rechte Gipfel ist fast schwarz, zusammengeklebt aus verschiedenen Gesteinen8
Direkt dahinter wieder eine andere Welt9
Colac überspringen wir diesmal absichtlich. Abstieg ins Ciampac-Tal10
Das Tal hat zwei Hütten, Rif. Ciampas und Rif. Tiobia del Gaigher11
Der Weg zum Einstieg in die Finanzieri-Klettersteig ist nicht gut markiert12
Die Klettersteig ist aus den 80ern, nach neuestem Stand renoviert. Erfordert Kondition und Erfahrung13
Der Einstiegsteil ist nicht schwer. Über kompakte Felsen klettert man an Stahlseilen14
Einige exponierte Queren, alles gut gesichert15
Nach dem anfänglichen Aufwärmen schon mehr Steilheit16
Jetzt geht's richtig los :)17
Eine Menge Haken sorgt für den Übergang über die senkrechte Stufe18
Dieser folgt eine ähnliche Herausforderung, nur deutlich länger und eine Nuance steiler.19
Dies mündet in ein exponiertes Queren einer glatten Platte.20
Und es geht weiter mit dem Reiten des Felsgrats :)21
Zum Schluss folgt der Übergang über eine tiefe Felsscharte.22
Und abschließende Belüftung im Wind :)23
Ausstieg. Überrascht von der Länge, zufrieden mit der Ferrata :)24
Aufladen der Batterien und Genuss des Ausblicks.25
Hier sind wir gestern gelaufen. Links Punta Penina, rechts unser Grat.26
Markierungen oben für die einfachere Abstiegsvariante.27
Auch dieser ist kein Spaziergang.28
Die Umgebung ist schön, Abstieg zwischen mächtigen Wänden.29
Der Weg ist exponiert und gut gesichert. Einige Seile sind locker.30
Blick zurück auf den Abstiegsabschnitt.31
Hier schlängeln wir. Wir sind auf den bekannten Weg zurückgekehrt.32
Wieder Abstieg ins Ciampac-Tal, diesmal nicht bis zu den Hütten.33
Unser Ziel ist Sela dal Brunech, Übergang ins La Mandra Tal.34
Noch ein Blick zurück auf Colac. In solcher Umgebung verläuft die Ferrata Finanzieri.35
Wir sind schon auf der anderen Seite des Passes.36
La Mandra Tal.37
Wir setzen den Weg am Grat Richtung Sas de Adam fort. Blick zurück.38
Blick voraus zu unserem Gipfel. Sas de Adam ist 2430 m hoch.39
Darunter liegt die Skipiste mit der oberen Station bei der Hütte Rif. El Zedron.40
Davon führt es zur unteren Hütte Rif. Buffaure, wo wir den Weg 643 suchen.41
Durch Gebiete umfangreichen Sturmbruchs geführt, ist sie hervorragend geräumt.42
Dieser Waldriese ist aus Resten des Windbruchs gemacht. Ca. 10 m hoch43
Pozza di Fassa. Langsam schließen wir ab und gehen neuen Herausforderungen entgegen :)44
GELBE Linie - GPS-Track der begangenen Route TAG 345
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bagi28. 08. 2023 15:18:10
Im Jahr 2021 erkundeten wir den Monzon-Grat via Sentiero Franco Gadotti und Sentiero Bruno Federspiel und wollten Costabel-Grat via Alta Via Bepi Zac erkunden. Wegen gründlicher Renovierung mussten wir sie damals auslassen, nach zwei Jahren endlich geöffnet. Das war Hauptgrund für erneuten Besuch der Marmolada-Gruppe und wundervolle Tage dort nasmeh. Neben genanntem Weg noch vieles in unserem Bereich und logistisch sinnvoll erkundet.

Und wie wanderten wir diesmal?

TAG 1 - Alba Dorf, Rif. San Nicolo Hütte, Kaiserjager Ferrata, Col Ombert Gipfel, Val San Nicolo Tal, Sentiero Gino Badia, Rif. Passo delle Selle Hütte

Ersten Tag für Zugang zum Bepi Zac Startpunkt genutzt. Klar viel schneller von anderem Start, aber schon beim ersten Besuch vor Jahren Wunschliste mit neuen Highlights gemacht. Darunter definitiv erwähnenswert Kaiserjager Ferrata, ziemlich anspruchsvoller Militärzugang zum Col Ombert Gipfel. Ferrata wenig bekannt und bessere Zeiten gesehen. Schon Eingang mit gerissener Leine und freiem Klettern. Am kniffligsten mehrerer Meter Kamin ohne gute Tritte und Griffe, dazu Leine hängt rechts. Solides D. Anders als mit Armkraft, Ziehen am Seil und Hauch Glück nicht leicht velik nasmeh. Höher etwas leichter bis zum panorama Gipfel.

Diesen quer durch und auf Gegenseite tief ins San Nicolo Tal abgestiegen. Im Sommer für Verkehr gesperrt, was richtig ist bei Massenbesuch. Aus Tal natürlich wieder hoch bis Durchgang durch Nadelöhr unter Pala di Crapela Gipfel. So enger Durchlass in breitem Massiv selten nasmeh.

Auf anderer Seite schon vertraute Rif. Passo delle Selle Hütte gesichtet, zweite Übernachtung dort. Hütte und Betreiber immer noch top, Preise niedriger als bei uns. Mehr Details zur ganzen Route in Fotogeschichte ...

Startkoordinaten (Alba - Ciampac Parkplatz): 46.4584836N, 11.7881242E
Wir parken in Alba am Parkplatz für die Ciampac-Gondel. Parkgebühr = 7 € / Tag1
Auf Weg 602 gehen wir Richtung Rif. Contrin, biegen aber schon davor rechts ab2
Sofort auf der Ebene ein Empfang wie es sich gehört :)3
Wir sind noch tief im Schatten, die Gipfel sonnen sich im Morgenlicht4
Wir sind schon auf Weg 648 Richtung Passo S. Nicolo5
In der Ferne unser erstes Ziel … Col Ombert6
Links bewundern wir die höchsten Gipfel der Marmolada, wohin wir in ein paar Tagen gehen7
Beeindruckender Col Ombert mit bescheidener Hütte Rif. S. Nicolo8
Die Hütte wirkt nur außen bescheiden, innen überrascht die Ordnung und das freundliche Personal9
Nach kurzer Pause verabschieden wir uns von der Hütte und meistern die Steilheit10
Blick zurück zum S. Nicolo-Sattel und Colac-Gipfel in der Ferne11
Blick voraus zur Kaiserjager-Ferrata. Einige Bergsteiger stecken seit 15 Minuten fest. Hmmm???12
Auch der Anfang gibt uns kein Vertrauen. Von der Wand hängt eine Metallleiter, das Einstiegsseil ist abgerissen.13
He he, das wird noch Spaß machen :)14
Der Anfangssprung war früher gesichert, jetzt ist alles der Erfindungsgabe überlassen :)15
Endlich können wir uns sichern…16
Die Drahtseile wurden lange nicht erneuert, aber sie sind zuverlässig und hilfreich auf schwierigen Passagen.17
An vielen Stellen fühlt es sich wie hohes C an, zudem ist der Fels glatt mit schlechten Griffen und Tritten.18
Das zeigt sich besonders dort, wo die Bergsteiger vor uns steckengeblieben sind. Der mehreren Meter Sprung ermüdet uns gehörig.19
Die Ferata Kaiserjäger ist eigentlich ein militärischer Weg zu einem Panoramagipfel, später wurde sie an mehreren Stellen auf eine andere Route verlegt.20
Die Wand steht schon lange aufrecht, die Schwierigkeiten sind geringer als im ersten Abschnitt.21
Es gibt einige solcher attraktiven Übergänge, daher erkunden wir gerne einen für uns völlig neuen Pfad.22
Wir verlassen die Ferata hoch oben, praktisch direkt auf dem Gipfel.23
Col Ombret ist ein hervorragender Aussichtspunkt und das Wetter meint es gut mit uns :)24
Wir haben schon einiges durchquert, es kommt noch mehr :)25
Morgen steht das Costabele-Gebirge via Bepi-Zac-Weg an.26
Wir durchqueren das Gebirge und nehmen auf der anderen Seite den Weg 609 auf.27
Darauf werden wir ordentlich ins Tal Val san Nicolo absteigen, das im Sommer für jeden Verkehr gesperrt ist.28
Blick rechts zum San-Nicolo-Pass. Hinter jenem Rand liegt die Hütte, die wir heute Morgen besucht haben.29
Val San Nicolo. Wir steigen bis zur Straße weit unten ab.30
Baita alle Cascate, oder umgangssprachlich Bajta bei wirklich schönen Kaskadenfällen :). Unser Gipfel im Hintergrund.31
Ein Stück weiter nehmen wir den Weg 641 auf, der uns über steile Hänge zurück in die oberen Stockwerke bringt :)32
Unten war es heiß, hier aber herrlich kühle Brise und sofort ist alles schöner.33
Besonders wenn der Blick auf solche Szenen fällt :)34
Zweifellos sind wir schon im ernsthaften Hochgebirge.35
Dort drüben ist unser Übergang ins andere Tal. Folgt der Gino-Badia-Weg mit Markierung 640A.36
Bald erwartet uns ein Warnschild für den gesicherten Weg. Die Stahlseile sehen ganz neu aus.37
Dort oben wird man müssen…38
Überraschend gut greift der Fels und der Aufstieg ist ein echtes Vergnügen :)39
Einige Übergänge sind exponiert und die Sicherungen kommen gerade recht.40
Gespannt wie eine Saite, das Drahtseil natürlich :)41
Der schönste Teil des Weges, enger Durchgang zwischen senkrechten Wänden.42
Auf der anderen Seite erblicken wir die Hütte, die uns diese Nacht beherbergt.43
Zuerst folgt ein steiler Abstieg von der Scharte...44
Blick zurück. Der Übergang zwischen den Tälern ist in dieser Scharte.45
Blick auf die Alta Via Bruno Federspiel Gratenweg, vor einigen Jahren begangen.46
Freundliche Hütte Rif. Passo delle Selle, die uns schon zum zweiten Mal beherbergt.47
Vor der Hütte ist das Schild für den Beginn des Alta Via Bepi Zac Weges. Morgen gehen wir dorthin.48
Wir sind gerade vor dem Abendessen angekommen. Nicht viele von uns, die Tagesgäste sind schon lange weg.49
GPS-Track des ersten Tages. Wir haben 16 km und 2000 Höhenmeter zurückgelegt.50
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bagi29. 08. 2023 12:19:38
TAG 2 - Hütte Rif. Passo delle Selle, Weg Alta Via Bepi Zac (beide Teile), Übergang Passo da la Cirele, Hütte Rif. Contrin, Rückkehr nach Alba

Wir warteten zwei Jahre und haben es endlich erlebt. Weg Alta Via Bepi Zac endlich renoviert und wir sind am Anfang. Logische Fortsetzung der Wege Franco Gadotti und Bruno Federspiel und zugleich anspruchsvollste. Auch militärischste, zweifellos. An diesen Graten standen sich Österreich-Ungarn und Italien gegenüber und Weg für damalige Bedürfnisse angelegt. Glücklicherweise erhalten bis heute, denn insgesamt Weg par excellence nasmeh.

Hier passt Warnung. Alta Via Bepi Zac hat zwei Teile und zwei recht unterschiedliche Charaktere. Erster Teil vom Sattel Passo delle Selle bis Abzweig Forcela del Ciadin. Dieser Teil fordernd, aber exzellent gesichert und kein besonderes Problem für geübten Bergsteiger. An diesem Abzweig führt 637B ins Tal.

Zweiter Teil geht geradeaus weiter vorbei Forcela Uomo und Forcela di Laghet zum Pass Passo de la Cirele. Dieser Teil unermesslich anspruchsvoller als erster, schlechter getreten, exponierter und vor allem weniger gesichert. Bestimmte Abschnitte erfordern volle Aufmerksamkeit, da Fehler dort einfach nicht erlaubt. Weg markiert, wenngleich bei Forcela Uomo nicht alles verständlich. Hier Menge Markierungen verschiedenen Alters und Richtungen, daher klappte richtige Richtung erst im zweiten Versuch velik nasmeh.

Alta Via Bepi Zac herzlich empfohlen, aber vorher Fotostory und Kommentare unter Fotos anschauen. Weg nicht für jeden. Wir als Teil zweitägiger Erkundung, sonst einfachster Zugang vom Sattel Passo di San Pellegrino. Von da als Tagesrunde machbar.
Alta Via Bepi Zac … Gratweg entlang der Frontlinien des Ersten Weltkriegs ...1
Aus dieser Richtung liegt ihr Anfang bald über der Hütte Passo della Sella.2
Blick zurück auf den Costabel-Grat, den wir 2021 durchquert haben.3
Hehe, damit es keinen Irrtum gibt … hier führt kein Giro :)4
Zahlreiche militärische Objekte tauchen gleich auf.5
Blick voraus auf einen bequemen Pfad. Aber es wartet noch allerlei anderes auf uns :)6
Einer der zahlreichen Tunnel durch die Gratzacken.7
Überall sind noch Überreste von Schutzbauten.8
In diese Richtung gehen wir. Der Grat wird immer steiler, der Weg exponierter.9
So überraschen dich Tunnel um Tunnel. Manche sind kurz …10
Andere sind länger und ohne Lampe geht es nicht.11
Der Weg ist nie langweilig. Manchmal ist es schwer zu glauben, wo sie all die Übergänge gefunden haben.12
Die Sicherungen sind erneuert und an schwierigen Stellen reichen sie aus.13
Zwischen Türmen :)14
Wir wandern und staunen. Unglaublich, wo der Weg überall verläuft.15
Gratenspaziergang :)16
Blick auf den gerade durchquerten Grat …17
In solchen Löchern hausten Soldaten. Alles durchbohrt, alles verbunden.18
Einer der markierten Gipfel. In seiner Umgebung gibt es viele Reste von Stacheldraht.19
Wir sind nicht einmal ein Viertel des Weges gegangen. Ein langer Tag liegt noch vor uns :)20
Unglaublich, das Holz ist nach Hunderten von Jahren noch erhalten.21
Dieser Graben ist ganz besonders, nur wissen wir das noch nicht :)22
Es bringt uns bald auf die Knie und das für längere Zeit :)23
Österreichisch-ungarische erste Kampflinie. Bald verstehen wir, warum so...24
In der Nähe ist noch einer der markierten Gipfel, alle haben ihre Bedeutung aus dem Ersten Krieg.25
Österreichisch-ungarischer Minenschacht. Tatsächlich hatten die Italiener einige Dutzend Meter weiter Positionen.26
Wir zwei gehen unseren eigenen Weg….27
Hmmm, das ist schon ernster. Präventiv lüften wir die Sicherheitsausrüstung.28
Die Drahtseile sind gespannt, genügend Klammern und beim Queren der Wand keine Probleme.29
Sie haben sogar den ganzen Felsen abgestützt, damit er nicht auf den Weg fällt :)30
Es gab immer mehr Sicherungen und ohne sie wären wir nicht weit gekommen. Kein Wunder, dass sie 3 Jahre für die Sanierung des Weges brauchten.31
Schutzraum mit Küche und Wassertank.32
Ein bisschen Entspannung vor der Fortsetzung...33
Eines der ungewöhnlichsten Schutzräume, die ich je gesehen habe. In den lebenden Fels gemeißelt.34
Auch zu ihm führt ein gesicherter Steig.35
Dahin oben müssen wir...36
Der Eingang ist restauriert, innen haben sie eine Sammlung von Fotos aus dem Ersten Krieg aufgestellt.37
So ist der Abstieg auf der anderen Seite der ausgehöhlten Nische geführt.38
Blick zurück …39
Wichtige Gabelung bei Sforceli del Ciadin. Von hier an erhält Bepi Zac einen völlig anderen Charakter40
Der Weg ist als *Sentiero per Esperti* gekennzeichnet und damit stimme ich voll und ganz zu41
Der Beginn des zweiten Teils ist nichts Besonderes, aber man sieht sofort den schmaleren, weniger begangenen Pfad42
Jetzt geht es richtig los …43
Ob man will oder nicht, wir verbeugen uns demütig …44
Bald stoßen wir auf glatte Platten und glücklicherweise sind die Übergänge gesichert. Gutes Zeichen für voraus :)45
Kalkstein und brauner vulkanischer Fels wechseln sich ständig ab46
Die Stahlseile sind neu, keine Überreste der alten sind zu sehen. Offenbar wurden im Vergleich zum alten Zustand einige Sicherungen hinzugefügt47
Natürlich sind sie nicht überall und es hängt stark von der eigenen Findigkeit und Erfahrung ab48
Abschnitt zum Dehnen verkrampfter Beine :)49
Oh je, das ist nicht gerade ermutigend. Offenbar hat das Wetter die Vorhersage nicht beachtet :)50
Sehr besondere Wegmarkierung ... P02. Auf den Karten finde ich sie nicht51
Plötzlich hüllt uns Nebel ein. Das wollen wir auf diesem Weg wirklich nicht und hoffen, es ist nur vorübergehend52
Auf der anderen Seite des Grats ist es besser und gleichzeitig immer anspruchsvoller53
Wo zum Teufel sollen wir diesen Massiv überqueren ?54
Blick zurück auf den Weg55
Etwa 60 m hoher Torre California. Der Weg führt direkt darunter vorbei56
Und es setzt sich im gleichen Stil fort :)57
Für die seltenen Sicherungen sind wir mehrmals außergewöhnlich dankbar58
Vor uns ist Cima dell'Uomo, der höchste Gipfel im Grat59
Wir sind allein, um uns herum Stille und pure Wildnis60
Bescheidenes Unterstand und Wegmarkierungen, die meisten zeigen in dieselbe Richtung. Die Markierung *Sentiero Alpinistico* überrascht uns61
Hier herrscht Verwirrung bei den Markierungen. Einige sind sogar mit grauer Farbe übermalt, keine Richtungstafeln62
Und so führt es in die offiziell unmarkierte Richtung zur Cima dell'Uomo. Die Kompass-Karte hat den Weg nicht einmal eingezeichnet, geschweige denn markiert63
In gutem Glauben, dass wir auf dem richtigen Weg sind, beißen wir uns in die verstopfte Steilheit :)64
Alles wird immer wilder, aber wir folgen noch den seltenen Markierungen. Den Abzweig zur Cima dell'Uomo erwarten wir erst später :)65
Sogar metallene Stufen und Ringe zum Ziehen über die Felsen66
Beim Aufstieg über diesen Schutt ging es irgendwie, aber wir sind froh, dass wir hier *nicht absteigen müssen*. Irrtum :)67
Aufblitzen der Wahrheit knapp unter dem Gipfel der Cima dell'Uomo. Wir sind nicht auf Bepi Zac und müssen denselben Weg zurück68
Das Foto sagt alles, den Rest kommentiere ich lieber nicht :)69
Das ist die richtige Richtung. Wer hier herumläuft, wird diese Brücke tief unter dem zuvor genannten Unterstand bemerken70
He, he … für mich war es deutlich schwerer :)71
Das ist eine ziemlich ernste Sache. Der Weg quert eine extrem steile, von Lawinen ausgehöhlte Schutthalde ohne Sicherungsmöglichkeiten72
Die Klettersteigseile sind erst auf der gegenüberliegenden Seite, dazwischen geht es Schritt für Schritt in Zeitraffer73
Interessante Übergänge haben weder Anfang noch Ende. Die Umgebung ist extrem wild, aber wir sind begeistert :)74
Obwohl an stark exponierten Stellen meist Sicherungen vorhanden sind, muss man trotzdem auf jeden Schritt achten75
Auf dem Schutt bewegen sich auch massive Felsen,, deswegen haben sie die Spur etwas höher geführt76
Was ist hinter der nächsten Kurve?77
Wir entdecken einen schönen Gruß, der den Mund bis zu den Ohren dehnt :)78
Wir sind am Sforceli de Laghet und hier endet der schwierigste Teil des Weges79
Es bleibt uns nur noch das Zerbröseln von Schutt unter den Füßen ins Tal Val da la Tascia.80
Kaum sichtbares Schild für Alta Via Bepi Zac. Keine Wegweiser und wegen Touristen ist es besser so.81
Blick zurück. Ein schmaler Pfad führt dorthin, wo wir gerade herkamen.82
Der Schuttkegel ist voller Überreste aus dem Ersten Weltkrieg. Auch verblichene Knochen findet man.83
Es steigt zum Pass Passo da la Cirele hinauf. Von dort folgt nur noch der Abstieg.84
Wir sind schon über den Rand. Ins Tal folgen wir Weg 607.85
Links liegt der gestrige Col Ombert mit der Kaiserjäger-Via ferrata.86
Hinter uns Sforcela de la Marmolada, über die wir zum Punto Penio klettern werden.87
Die Rückkehr auf dem gepflegten Pfad ist ein wahrer Balsam für die Füße nach einem langen Tag.88
Rif. Contrin. Hier haben wir 2021 übernachtet und eine ausgezeichnete Erfahrung gemacht :)89
Noch ein Grüßchen zum Abschied von alten Bekannten :)90
Parkplatz in Alba. Für zwei Tage Parken 14€ bezahlt. Automat mit Jetons.91
GPS-Track des zweiten Tages. Für 17 km und 1100 Höhenmeter anspruchsvoller Route fast 12 Stunden.92
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panda29. 08. 2023 14:49:26
Glückwunsch an beide besonders für Ideen und was ihr "raufgeklettert" seid. Lächeln
Eure Tourenberichte üppig mit Fotos versehen lese ich wirklich mit Genuss. Zwinkern
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saram29. 08. 2023 18:02:21
Glückwunsch an beide. Genieße wirklich die Fotos und das Lesen.
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bagi30. 08. 2023 09:07:33
Danke Lächeln. Hoffe wir haben jemandem schöne Wege nahe berühmterer Gipfel nähergebracht. Hier keine Massen, alle, die wir getroffen haben, zählbar an den Fingern.
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