Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen
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| bagi18. 10. 2019 13:44:52 |
Jedes Gebirge hat einige eigene Merkmale, an denen man es erkennt. Die Dolomiten Puez Odle schmücken lange breite Hänge, grasbewachsene Querungen ähnlich unserer Košuta, bequeme, gut angelegte Wege und noch mehr findet sich. Auch einige Mächtige gibt es, aber zu den meisten führen keine markierten Wege. Wo welche sind, sind sie nicht allzu schwierig. Klettersteige sind meist Kategorie A/B, es finden sich auch Abschnitte mit C, aber wenige. Wir haben Rundwege gewählt, wo möglich, und alle markierten Gipfel in der Umgebung besucht. Nirgends Probleme mit Markierungen oder schlechten Sicherungen. Alles ist gepflegt und geordnet. Besonderheit dieses Gebiets ist, dass man gar nicht das Gefühl hat, in Italien zu sein . Es wirkt eher tirolerisch insgesamt, dazu sprechen die meisten die einheimische ladinische Sprache, für mich völlig unverständlich. Keine Probleme mit der Kommunikation in den Hütten, sie bemühen sich und gehen auf einen ein. Kurz gesagt, sehr schön und mit Freude durchwandert . Mehr in der Fotostory ... Koordinaten des Ausgangspunktes (Passo Gardena): 46.549827, 11.808605
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| 2061alessio6. 10. 2021 18:03:01 |
Schön ihr zwei immer unterwegs auf tolle Streifzüge egal Land oder Gebirgskette, schöne Schritte noch lange 
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| bagi6. 10. 2021 18:49:37 |
Danke, danke Alessio . Solche Erlebnisse sind uns wichtiger als Bankkonto-Inhalt .
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| grega_z_brega6. 10. 2021 21:57:05 |
Bagi, das hast du schön gesagt. Mir macht es auch große Freude, eure Beiträge zu lesen, ich kann sagen, sie sind die besten. Und freue mich auf weitere. Danke!
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| palček plezalček4. 10. 2022 19:35:18 |
Die Puez-Odle-Gruppe war Ende September. Ich hatte sie schon länger im Sinn, da sie mir extrem interessant für Tourenabenteuer erscheint, besonders der extravagante Abstieg durch die Val-Scura-Rinne zwischen Sassongher und Ores de Sassongher, der auf dem Weg ins Tal auch einen Seilabstieg erfordert. Geeignet für sehr gute Tourengeher - ein Einheimischer sagte mir, die letzte Saison war schlecht, die vorletzte so gut, dass er die Rinne ohne 'Abseil' durchskite.  Meine Tour war bei trockenen Bedingungen, aber da kurz vor meiner Ankunft in den Dolomiten Schnee fiel, traf ich ihn hier und da als Probe und überall war er in Eispflaster verwandelt. Trotzdem hat er mir keine Unannehmlichkeiten bereitet. Vorbei an der Gardenacia-Hütte bin ich unter den Wänden von Para dai Giai zum Sassongher-Sattel, kurz davor rechts auf steilen Schuttweg abgebogen und Punkte 2615 m und 2635 m besucht, die nicht nur fantastischen Blick auf Sassongher und seinen SO-turmigen Grat bieten, sondern auch auf den vulkanähnlichen Kegel Col dala Soné, den ich nach Abstieg auf die Mulden erreichte, von denen ich durch wegfreies-grätiges Gelände zum Gipfel fortsetzte. Weglosigkeit hinsichtlich Orientierung ist kein Hindernis für den Gipfelanlauf, man darf sich nur nicht vor blankem Schutt scheuen. Ich stieg nördlich ab, umrundete ihn halb und schloss schließlich wieder an den markierten Weg an, der mich zur Hütte brachte, benannt nach dem höchsten im Gebirgsstock. Vorbei an den 'martinčkarji', die Getränke und Essen genossen, ging's zur genannten Spitze Piza de Puez und unterwegs erkundete ich die Fortsetzung zur wenig bekannten Spitze Muntejela. Als ich ihren höchsten Stein erreichte, schaute ich wieder ostwärts. Zum nächsten 'Unbekannten' Ciampani war es nicht weit. Endlich hatte ich alles geplant im Netz, daher Abstieg vorbei am Col Toronn (nicht der über der Jummy-Hütte mit 2655 m) und Weiter durch grüne Wiesen an vielen Murmeltiellöchern vorbei zur Gardenacia-Hütte und weiter zur 'Zivilisation'. Der Bergstock ist nicht so überlaufen wie viele andere im Dolomitenraum, aber deswegen nicht weniger interessant. Vielleicht gerade deswegen noch mehr...
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| bagi11. 10. 2023 12:51:05 |
Piz de Puez – 2913 m Piz de Puez ist fast der Hausgipfel der zentralen Hütte im Puez-Gruppen, natürlich Rifugio Puez genannt . Trotz Höhe leicht erreichbar, daher kann jeder mit etwas Kondition hin. Der Weg ist in vielen Serpentinen geführt, daher nicht anstrengend und nicht sehr exponiert. Wir sind von La Villa gestartet, genauer vor der Kirche Santa Maria Assunta. Zuerst auf Weg 11 zur Rif. Gardenaccia, die heuer einen Neubau bekam. Darin größere Küche und neue Zimmer. Von der Hütte weiter auf 11 bis zum undeutlichen Gipfel Piz de Gherdenacia. Der Weg dahin ist herrlich, offen und sehr flach. Wir sind am Gipfel vorbeigekommen, der trotz geringer Höhe aussichtsreich ist. Gefolgt leichter Abstieg auf Weg 1 zur Rif. Puez. Dort hat sich offenbar der Hüttenwirt geändert und sie hat sich den Titel der teuersten unter vielen in den Dolomiten verdient. Teurer als Sassolungo- und Sexten-Gebiet, inklusive Locatelli-Hütte im Herzen der Drei Zinnen. Nicht viele Leute vor der Hütte, vielleicht wegen hohen Preisen. Auf Piz du Puez sind wir auf dem einzigen Zugangsweg 14 gestiegen. Schönes Wetter und leichter Wind gaben uns Flügel und schnell waren wir oben. Er ist ein toller Aussichtspunkt und bei schönem Wetter sieht man weit herum. Dann kurze Pause und Rückkehr am Sassongher vorbei. Mehr in der Fotostory … Koordinaten des Ausgangspunktes (La Villa): 46.5817328N, 11.8973897E
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