| ksena26. 09. 2011 17:18:01 |
Am Freitag, 23.9., machte sich unsere Gruppe auf in das schöne Tal in den Karnischen Alpen - Val Pesarina. Wir wollten drei Gipfel besteigen. Für zwei hatten wir Ausgangspunkt die Hütte F.lli Gasperi. Dorther stiegen wir aus dem Tal von der Hütte Pian di Casa auf. Schöne Waldweg 201 führte uns zu einem Schild mit Sperrung wegen Erdrutsch. Wir entschieden uns, zu prüfen, ob der Weg wirklich unpassierbar ist, und es stellte sich heraus, dass schon etliche Füße die Geröllrinne überquert hatten, da der Pfad gut ausgetreten war. So erreichten wir die genannte Hütte problemlos, lagerten Unnötiges ab und setzten den Weg zum Gipfel Creton di Clap Grande fort, wohin Weg Nr. 232 führt. Aufstieg im Schuttgelände war nicht besonders begeisternd. Am Abzweig entschieden wir uns, uns aufzuwärmen, indem wir zu Forc. del Alpino sprangen. Gehen und Klettern in der Rinne unproblematisch, bis Grad 1, beim Durchgang über den zwischen zwei Wänden festgekeilten Block waren mehr Geschick und Kraft nötig. Erreichten die Scharte und fuhren links auf dem neu gebauten "Umgehungspfad" der Ferrata 50 weiter, der an der SO-Wand des Creton di Clap Grande entlangführt. Luftig, schön, erfordert ziemliche Armkraft. Am Fuß dieser Ferrata gingen wir die Rinne hinunter und unter der Wand, bevor das grasige Schuttgelände beginnt, rechts auf den mit großen roten Punkten und Steinmännchen markierten Weg. Er brachte uns zu Clap Grande. Die ganze Freitagstour stand unter dem Zeichen von Schutt, Nebel, der sich mit seltenen sonnigen Phasen abwechselte. Trotzdem kamen wir zufrieden in die Hütte zurück. 2. Tag - Ferrata del 50 am Creton di Culzei. Wir wachten in einem klaren Morgen auf, der uns nur bis 11 Uhr erfreute. Begonnen auf Weg 316 unter der Hütte, überquerten steile Rinne und nach gut einer halben Stunde Marsch unter der Einstiegs Wand. Ausrüstung an und in die Wand. Am Anfang angenehmes Klettern zum Aufwärmen ging über in schön angelegte luftige Ferrata, gut gesichert. Oben wieder Nebel, aber trotzdem einige Blicke nach Sappada und umliegende Gipfel. Abstieg zur Forc. del Alpino und dann die Rinne hinunter, die wir am Vortag hinaufgestiegen waren. Am kritischen Punkt über dem festgekeilten Block sicherten wir uns mit Seil. Da wir recht früh an der Hütte waren, beschlossen wir, das Tal zu erkunden und dort auch zu übernachten. 3. Tag lockte uns Terza Grande. Paar km unter Pass Lavardet beginnt Forststraße, die an Casere di Mimoias vorbeiführt (Weg 202), weiter zu Paso Enge und bis Paso Oberenge. Dort trennten wir uns vom Weg 314 nach Sappada und oberhalb dieses Weges bogen links in den steilen Hang ein. Durch grasigen Schutt auf zur Gipfelwand, Helme auf, Stöcke weg und in die Wand. Weg unproblematisch. Klettern Grad 1-2 brachte uns zum aussichtsreichen Gipfel, der diesmal sonnig erleuchtet war. Beim Blick auf die Gipfel der zwei vorherigen Tage stellten wir fest, dass sie offenbar abonniert auf Nebelvorhang zur genau bestimmten Stunde . Oben fast eine Stunde die Augen an schönen Ausblicken geweidet, dann Abstieg der Aufstiegsrichtung. Ins Tal schnell, dann Auto und durch schönes Dörfchen Sauris heim. Es war wirklich ein schönes verlängertes Wochenende.
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