| IgorZlodej19. 10. 2010 18:58:51 |
In Chiusaforte fahre ich zur Via Romana Nr. 52, wo Weg 425 beginnt, da es dort aber keine Parkplätze gibt, fahre ich etwas zurück und parke in der Nähe der Kirche. Dann gehe ich zum zuvor genannten Start und zwischen den Häusern über dem Ort kreuze ich den neu angelegten Radweg und nach ca. 10 Minuten wähle ich statt des bequemen Weges die rechte Variante Richtung Raunis, dort ist eine Kapelle, finde schnell die Fortsetzung des Weges/Steiges (markiert hauptsächlich mit orangenen Kreisen, auch alte rote Punkte sichtbar), auf dem ich schnell bis zu einer Stelle aufsteige, wo auf einem Felsen ein Steinmann ist, dort biege ich links ab und steige zunächst nur sanft an, wenn ich eine größere Abflachung erreiche, gehe ich direkt an der Südseite zum Gipfel Jof di Chiusaforte (1295 m). Dort zeigt sich auf der gegenüberliegenden Seite auch der Gipfelteil von Plananizza. Es folgt ein kurzer Abstieg, noch immer entlang oranger Punkte zur Scharte Patok, dorthin führt auch der markierte Weg 426 aus dem Tal. Etwa 10 m westlich der Scharte sind die ersten Markierungen für Monte Plananizza, der Weg ist markiert, obwohl auf meiner Tabacco-Karte nur schwarze gestrichelte Linien. Bequemer breiter Maultierweg quert die gesamte Südflanke von Plananizza, wenn er eine Art Grat erreicht, biegt er rechts zur Westseite ab. Bald bin ich am Abzweig nach Plananizza, weiter führt der Maultierweg zu einer Art Alm, die zugleich die Scharte Agar da lis Tais ist (sehr seltsamer Name). Vom Abzweig zum Gipfel zunächst ganz guter Steig, markiert mit roten Flecken an Bäumen, höher durch Buschwerk, das vor Jahren mal gesägt wurde, wird es enger, aber noch akzeptabel. Auf dem Gipfel (1554 m) Antennen, Container, Türme, kurzum wie ein Elsternnest, dafür aber Aussicht mehr als wunderbar. Da es unangenehm wehte, hielt ich mich nicht lange auf dem Gipfel auf und stieg zur schönen Mulattiera ab. Hier empfehle ich Abstieg über Weg 426 zurück zur Scharte Patok und ins Tal. Nun mir ging es noch nicht ins Tal, daher ging ich entlang der fast völlig ebenen Mulattiera zum Ort mit dem seltsamen Namen. Dort suchte ich eine unmarkierte Steige zur Ostseite nach Rio Molino, schöne unmarkierte Steige (auf der Karte hat sie Nr. 427 und als markiert gekennzeichnet) brachte mich fast bis Costamolino, hätte ich nicht vorher scharf rechts zum Weg 426 abgebogen, der sich schnell als tatsächlich gesperrt herausstellte wegen mehrerer riesiger Erdrutsche. Nun drüber ging es trotz allem ganz gut, nur fast 300 Höhenmeter waren völlig überflüssig und so lande ich bald wieder an der Scharte Patok, dann endlich über Weg 426, den ich zuvor schon empfohlen hatte, ins Tal. Von Costamolino hätte ich ins Tal gehen können, aber dann noch ca. 1 km Asphalt nach Chiusaforte. Für dieses Ende gibt es ziemliche Verwirrung, Wege die nicht markiert sind werden auf der Karte als markiert angezeigt, einige unmarkiert auf der Karte sind gut markiert, Weg der offensichtlich seit Jahren gesperrt ist, wird erst in der Nähe des Rutsches als gesperrt markiert. Auch die Nummern sind etwas durcheinander, was ich schon beim Aufstieg nach Montusel vor Jahren festgestellt habe. Trotzdem schön und einsam.
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