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Forenliste / Italien / Dolomiten / Lagazuoi Piccolo 2762m

Lagazuoi Piccolo 2762m

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JORDAN9. 07. 2012 09:53:43
Samstag 07.07.2012 fuhren wir um 4 Uhr morgens über Lienz in die Dolomiten.
Zuerst hielten wir am Misurina-See und dann weiter über Pass Tre Croci nach Cortina. Von Cortina aufgestiegen zum Falzarego-Pass 2117m, wo der Weg zum Lagazuoi-Gipfel beginnt. Nach einer Stunde Gehen zum Eingang der Galerien gekommen. Meiner Einschätzung nach in den Galerien über Treppen ca. 350m Höhe gewonnen.
Helm und Lampe sind notwendig, in den Galerien ist es ziemlich kalt, also warm anziehen. Da wir Nachbarspitzen, Panorama ansahen und viel fotografierten, brauchten wir 3 Stunden zur Hütte. Von Hütte zum Gipfel noch 10 Min. Gehen, mehr oder weniger eben. Rückkehr über Normalweg wo die Skipiste ist.
Die Tour ist für jeden geeignet, natürlich richtig ausgerüstet.
Lagazuoi Piccolo 2762m Misurina1
Lagazuoi Piccolo 2762m Lagazuoi Piccolo2
Lagazuoi Piccolo 2762m Cinque Torri und Averau3
Lagazuoi Piccolo 2762m Passo Falzarego4
Lagazuoi Piccolo 2762m vor dem Eingang zum ersten Graben5
Lagazuoi Piccolo 2762m Auf dem Sattel ist der Eingang zu den Galerien6
Lagazuoi Piccolo 2762m rechts Galerien, links normale Via7
Lagazuoi Piccolo 2762m Weg zum Eingang8
Lagazuoi Piccolo 2762m Blick zurück9
Lagazuoi Piccolo 2762m Treppen ohne Ende10
Lagazuoi Piccolo 2762m Blick aus einer der Schusslinien11
Lagazuoi Piccolo 2762m bereits im oberen Teil der Galerien12
Lagazuoi Piccolo 2762m Passo Falzarego13
Lagazuoi Piccolo 2762m Eingang oder Ausgang aus den Galerien14
Lagazuoi Piccolo 2762m Blick zurück15
Lagazuoi Piccolo 2762m Lagazuoi Hütte 2752m16
Lagazuoi Piccolo 2762m Blick von der Hütte zum Gipfel Lagazuoi Picollo 2762m17
Lagazuoi Piccolo 2762m Gipfel, links Tofana de Rozes18
Lagazuoi Piccolo 2762m Team, das über die Normalroute zurückgekehrt ist19
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mirank10. 07. 2016 22:24:15
Nach gestern ganztägig heute geplant kurze Tour (Klettersteig Piz Boé) aber Straßensperre nach Arabba umgeleitet zum Falzarego-Pass. Hoch über Kavernen-Galerie wie oben beschrieben, runter über Kaiserjäger-Steig (Weg kaiserlicher Jäger), führt vom Gipfel weiter Richtung Passo Vallparola dann runter und wesentlich anspruchsvoller (Sicherungen, Hängebrücke,Haken..) als normale Spur. Da keine Touristen; empfehlemežikanje
(+3)gefällt mir
VanSims24. 09. 2016 21:08:46
(+2)gefällt mir
haridautovic2. 08. 2020 13:45:05
29.7.2020/LAGAZUOI/2778nv-Dolomiten-
Gestern als wir auf Tofana-Gipfel standen Blick angezogen Gipfel über Passo Falzarego,und da gerade im Hotel direkt unter Pass geschlafen(hotel Al Sasso Di Stria mit zwei *),genau diesen Gipfel für morgigen Aufstieg gewählt.Weil Geschichtsliebhaber,in Dolomiten unlöschlicher Fleck hinterlassen,da hier große Schlacht zwischen beiden Kriegen,we saw all militärische Gräben und Galerien.Abgestiegen über Klettersteig The Kaiserjäger Path außergewöhnlich schön und nicht zu fordernd,,empfehle Aufstieg Klettersteig Abstieg Normalweg bei Galerienbesuch.
hier haben wir geschlafen top Location.. voll schlechte Isolation, Lagazuoi im Hintergrund. — im Hotel Al Sasso di Stria.1
Start Passo Falzarego2
morgendlich3
Punta Penia-Marmolada4
empfehle obligatorischen Besuch der Galerie5
voller Tunnel, Unsinn des Krieges6
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9
unglaublich was für ein Bauwerk über 100 Jahre alt,, innen ist Wohnraum und Dachboden für zwei,,10
lange und dunkle Tunnel,,11
Blick auf Passo Falzarego und das Hotel im Schatten, wo wir geschlafen haben12
normale via, unser Ziel ist noch höher13
Blick zurück, im Hintergrund unser gestriger Ziel, Tofana di Rozes14
Zur Spitze führt auch eine Gondel - Rifugio Lagazuoi — am Rifugio Lagazuoi 2752m.15
Links Marmolada rechts Piz Boè16
17
Oben ist es TOP - — am Monte Lagazuoi.18
Tofana di Rozes, unter dem Schneefeld sichtbarer Pfad über Schutt der via (Via Ferrata Lipella führt19
zurück via Klettersteig The Kaiserjäger Path20
Der Weg führt über die berühmte Hängebrücke, die 10 m lang und 25 m hoch ist.21
22
Entlang der Via ferrata The Kaiserjäger Path.23
Es ist empfehlenswerter, diese Via ferrata hinaufzugehen. Abstieg möglich mit Gondel, Weg (Nr. 401-402) oder Weg durch den Tunnel Anticima-zum Gipfel. Dieser Weg beginnt neben der oberen Seilbahnstation, schlängelt sich durch avstri24
Aufriß der Via ferrata, am Ausgangspunkt Passo Valparola.25
26
orange - Aufstieg Via ferrata Richtung Passo Falzarego, gelb Passo Valparola, grün Galerie und Normalweg,27
(+2)gefällt mir
bagi23. 09. 2020 13:42:41
Am letzten Tag unseres diesjährigen Urlaubs in den Dolomiten haben wir wegen der Heimfahrt einen kürzeren, aber äußerst interessanten Weg entlang der Spuren des Ersten Weltkriegs oberhalb des Falzarego-Passes gewählt. Solche Dinge begeistern mich immer wieder, daher ist meine Bewertung dieses Weges ... kurz und süß velik nasmeh. Geeignet fast für jeden, besonders bei Zeitmangel für Längeres oder bei schlechter Wettervorhersage.

Etwas Geschichte ...

Der Falzarego-Pass war in WW1 die Frontlinie, wo Kämpfe zwischen Österreichern, Verteidigern des Passes, und Italienern stattfanden, die nach Tirol durchbrechen wollten. Da die Österreicher auf dem Gipfel Piccolo Lagazuo und dem benachbarten Sasso di Stria parkten, wischten sie den Gegner leicht wie Fliegen weg. Die erbitterten Kämpfe dauerten volle 3 Jahre.

Die Österreicher versorgten sich über den Rückweg Kaiserjäger, den der 4. Infanterieregiment baute und ausrüstete. Der Wert dieses Weges war so groß, dass der Kaiser dem Regiment als einzigem in der gesamten k.u.k Armee seinen Titel verlieh ... Kaiserjäger. Über diesen Weg lieferten sie täglich ca. 70 kg verschiedene Ausrüstung pro Soldat an die Stellungen, und es waren viele.

Die Italiener saßen natürlich nicht untätig. Um den strategischen Berg Piccolo Lagazuo zu erobern, gruben sie sechs Monate eifrig Tunnel in die Südwand. In ihren Eingeweiden höhlten sie einen unglaublichen Spiralstollen 1 km lang mit fast 500 m Höhenunterschied aus. Daneben bauten sie die kühne, in Fels geklammerte Position Cengia Martini. Das gesamte Tunnelsystem ist eines der längsten im gesamten Ersten Weltkrieg.

Den Spiralstollen gruben die Italiener direkt unter der österreichischen Basis auf dem Vorgipfel Anticima (2668 m). Die Basis sprengten sie im Juni 1917 mit 33 Tonnen Sprengstoff. Taktik, auch von unserer Batognica bekannt. Der große Knall zerstörte den Posten, verschickte die damalige Besatzung in die Wolken, brachte aber keine Eroberung des Hauptgipfels. Im November 1917 zogen sich die Italiener wegen Niederlagen an anderen Fronten strategisch auch aus diesem Gebiet zurück, und die sinnlosen Kämpfe hier endeten.

Wie wir gingen ...

Zum Gipfel Piccolo Lagazuo stiegen wir über den mustergültig gepflegten Kaiserjäger-Weg mit Markierung M3 auf. Schwierigkeiten nirgends zu groß, vielleicht am lästigsten die Masse *Wanderer*, der man mit frühem Start ausweichen kann. Die meisten sind Italiener und Sonne plus gutes Frühstück bringen sie auf die Beine.

Oben herrliche Ausblicke ringsum und etwas Grübeln, wo wir schon waren, wo noch nicht und was kommt, entging uns natürlich nicht nasmeh. Es folgte Abstieg zur schönen und gepflegten Hütte Rifugio Lagazuoi. Rundherum sogar breite Plattformen für Rollstuhlinvalide, genau für sie richteten sie eine echte *Autobahn* zum genannten Gipfel ein. Lobenswert extrem, für uns völlig neu.

Abgestiegen natürlich über die genannten Lagazuoi-Tunnel. Start direkt unter der Gondelstation und eine Weile offen durch Schützengräben. Beim Eintritt in den Stollen geht's richtig los. Ohne Helm und Lampe gar nicht, Kletterhandschuhe empfehlenswert. Länge und Steilheit der Stollen überraschten uns beide, obwohl wir schon einige ähnliche gemacht haben. Sicherheit top, Drahtseile und Holztreppen von Anfang bis Ende ... Tourismus eben. Am Ausgang noch attraktive Details, dann beruhigt sich der Weg und führt sanft zum Ausgang am Falzarego-Pass.

Fazit ...

Weg jeden Moment wert velik nasmeh. Auch umgekehrt voll geeignet. Gesamtlänge 6 km, alle Höhenmeter ca. 700 m.

Wo starten ...

Auf dem höchsten Parkplatz am Passo Falzarego ... 46.519501, 12.008644



Morgen am Passo Falzarego. Viele übernachten auf dem Parkplatz, niemand vertreibt sie.1
Mitte September wird es erst um 6:30 hell.2
Morgenidyll, deshalb lohnt es sich, früh zu starten.3
Abzweig zum Kaiserjäger-Weg (Kaiserjäger :)4
Naher Pic Ciampei, senkrecht vom Pass, überhängend von oben.5
schön gepflegter Weg6
wir fahren fort7
Eine gute 10 m lange Brücke überspannt eine tiefe Rinne.8
Hervorragend gesichert für alle Wanderertypen.9
Blick zurück10
Mehrmals muss man sich über Felsen ziehen, alles gesichert.11
Dort hinten führt die Route. Meist Schutt, nichts Besonderes.12
Zum Gipfel. Im Hintergrund die Fanis, ein bedeutender Bergstock.13
Strategischer Piccolo Lagazuo14
Interessante Konstruktion aus Kriegsresten15
Richtung Hütte16
Plattformen für Rollstuhlfahrer, was wir noch nicht wussten17
Fortsetzung und Markierungen, wem das zugedacht ist18
So haben sie fast eine *Autobahn* für Menschen mit Bewegungseinschränkungen eingerichtet19
Noch ein Blick… Außergewöhnlich lobenswert20
Angenehme Lagazuoi-Hütte, gepflegt und sauber. Sie desinfizierten gerade das Innere21
Der Pfad zum Tunneleingang beginnt direkt unter der Gondelstation22
Zu Beginn gibt es eine Fülle von Militärgräben23
Dort drüben in den Türmen verläuft die Tomaselli-Ferrata24
Noch einige attraktive Übergänge25
Und wieder Militärgräben. Irgendwo hier stand früher die verminte Militärbasis Anticima26
Den Kämpfen in diesem Gebiet gewidmet27
Eingang zum Lagazuoi-Tunnel mit vorgeschriebenen Warnungen (Helm, Lampe, Schuhe)28
Schon der Anfangabstieg ist steil und so geht es weiter29
Ohne hölzerne Stufen entlang der ganzen Tunnel-Länge wäre es viel schwieriger30
Auch das Stahlseil seitlich ist sehr hilfreich, aber wegen der Feuchtigkeit ziemlich rostig31
Einige Lichtschächte sind aus *touristisch-forschenden* Gründen geschlossen32
Betonsockel für die Bergbau-Kompressorstation33
Die Steilheit ist auf dem Foto nicht spürbar, doch mussten sie fast 500 Höhenmeter überwinden34
Schutzböcke in einem der Seitengänge. Sie wurden beim Sprengen verwendet.35
Höhle mit Liegeplätzen für das Arbeitsteam im Inneren des Tunnels.36
Viele Seitengänge sind aus Sicherheitsgründen gesperrt.37
Und immer noch steil bergab ...38
Seitliche Lampen gibt es nur auf einigen Abschnitten, der Großteil des Tunnels liegt in tiefer Dunkelheit.39
Noch ein Objekt im Inneren, unbekannten Zwecks.40
Ein ganzer Kilometer dieses Stollens, unglaublich ...41
Cinque Torri auf der gegenüberliegenden Seite des Passes.42
Ausgang aus dem Haupttunnel.43
Überreste einer Siedlung im Schutz von Felsmassen.44
Den Zweck dieser Ruine kenne ich nicht, alles zusammen sieht aus wie eine Blumenrinne :)45
Auf einem solchen Hang führt der äußere, zugängliche Pfad zu den Stollen.46
Detail des Pfads ... Drahtseile sind überall, wo sie benötigt werden.47
Fortsetzung auf dem Rundweg zum Pass.48
Die Touristen sind schon wach. Die Parkplätze sind voll.49
Blick nach oben, wo wir gerade waren. Aufstieg links, Abstieg rechts.50
GPS-Track der zurückgelegten Route.51
(+12)gefällt mir
miri23. 09. 2020 15:07:05
Toller Bericht und noch schönere Bilder. Bravo.
(+4)gefällt mir
bagi24. 09. 2020 10:39:15
Danke Miri und schöne Grüße in eure Gegend. Dieses Jahr haben wir es wieder geschafft sie zu gehen und sie haben definitiv ihren Charme nasmeh.

E&M
(+1)gefällt mir
bagi6. 10. 2022 12:57:07
Zum Lagazuoi, dem bekannten Panoramavorstieg oberhalb Falzarego-Pass, sind wir über einen etwas anderen Zugang als üblich gegangen. Zuerst gefahren zur Capanna Alpina, Ausgangspunkt für viele tolle Touren in den nahen Fanes. Von dort der äußerste rechte Weg markiert 20, der uns bequem zur Rif. Scotoni brachte. Die Hütte liegt auf größerer Abflachung und ist seit 50 Jahren im Besitz derselben Familie.

Von hier für den Aufstieg die linke Variante gewählt, noch immer markiert 20. Dieser steigt über viele Stufen eine steile Stufe hoch und führt vorbei am Lago de Lagacio unter den Wänden mächtiger Dolomitentürme weiter. Merkmal dieses Weges ist auch die Menge militärischer Reste, an denen wir aufstiegen zum Forcella Travenanzes-Pass. Direkt darunter hüllte Nebel uns ein und so bis zum Ziel.

Lagazuoi Piccolo stand überraschend leer und wir hielten uns auch nicht lange auf. Von irgendwo kamen dicke Regentropfen, also schnell Regencapes über und ab zum Pass. Von da an besserte sich das Wetter. Nebel lichtete sich und Regen verzog sich woanders nasmeh. Abstieg über andere Variante, nämlich 20A. Unterwegs noch der Aussichtsgipfel Cé de Salares direkt am Weg besucht und über eine Art Skipiste zurück zur Scotoni-Hütte. Von dort nur Rückkehr zum Ausgangspunkt über dieselbe Straße wie morgens.

Koordinaten Parkplatz (Capanna Alpina): 46.5596322N, 11.9805192E
Vom Ausgangspunkt bei Capanni Alpini steigen wir die gepflegte Schotterstraße hinauf1
Einige Sonnenstrahlen dringen kaum durch die schweren Wolken und beleuchten die Fanese2
Hütte Rif. Scotoni. Morgens schläft noch alles, bei der Rückkehr ist es voller Besucher3
Sie biegt auf den linken Pfad ab, noch immer mit Marke 204
Der Übergang über den feinen Schutt ist ausgezeichnet angelegt. Der Pfad ist flach und ungefährlich5
Blick zurück ins Tal. Hütte Rif. Scotoni liegt auf der unteren Lichtung6
Markierungen am See. Hier verläuft auch die dolomitische Alta Via 17
Blick auf den Pass zum Sattel Forcella dl Lech. Dort sind wir vor Jahren abgestiegen8
Aber dieses Jahr ist sie offenbar *gesperrt*, wegen herabfallender Steine. Hmm, Geschichte mit Tofane???9
Blick zurück. Die Wolkendecke über den Gipfeln verspricht nichts Gutes…10
Schon unter dem Pass Forcella Travenanzes umfängt uns dichter Nebel11
Die Hütte Rif. Lagazuoi ist fast unsichtbar, die Gondel hat keine Gäste. Wir gehen zum Gipfel12
Neben dem Nebel weht starker Wind, daher wählen wir einen sichereren Übergang13
Auf dem Gipfel. Die Aussicht ist mit Fantasiehilfe fantastisch, aber wir machen uns trotzdem schnell auf den Weg :)14
Ein paar dicke Tropfen grüßen uns rasch, daher ziehen wir gleich die Regenausrüstung an.15
Zum Sattel zurück auf demselben Weg.16
Überraschenderweise lichtet sich der Nebel kurz vor dem Sattel, auch das Nieseln lässt nach.17
Für die Fortsetzung wählen wir Pos 20A.18
Wir wandern durch schöne Landschaft, glücklicherweise hat sich der Nebel verzogen.19
Sofort hinter dem Bruch bemerken wir eine gepflegte Skipiste.20
Wir verlassen sie und biegen Richtung des Aussichtsgipfels Cé de Salares ab.21
Dort ist auch der Abzweig zum Valparolo-Pass und unserer Koča Scotoni.22
Die Fortsetzung ist aussichtsreich und schließt sich im unteren Teil wieder der Skipiste an.23
Auf Höhe der Hütte Rif. Scotoni.24
Hochgebirgskamel zeigt sich :) Abstieg rechts vom Turm.25
Sympathisch :)26
Damit wollten wir ins Tal fahren, finden den Schlüssel aber nicht :)27
Abstieg auf der Straße, das Wetter verbessert sich sogar.28
Blick zurück. Von dort sind wir gerade gekommen.29
Wir sind schon am Ausgangspunkt. Der Parkplatz ist überraschend fast leer.30
GPS-Track der gewanderten Route. 15 km und 1100 Höhenmeter.31
(+2)gefällt mir
turbo6. 10. 2022 13:19:05
Donnerstag, 6.10.2022

Warum nicht, sagte ich mir am Tag vorher, Gipfel Sas de Strie. Und heute mit der zweiten Gondel hoch. Temperatur unter null erlaubte kein Terrassensitzen, drin hocken kein Spaß, also nur umgeschaut und zum Gipfel gestartet. Aussichten genießen und Zufriedenheit, dass ich "schon ganz zu Hause" mit Kenntnisse naher und entfernterer Berge bin. Merkte man stark, dass ich am Vortag in toller Gesellschaft war, die mir den Strie-Gipfel ziemlich detailliert erklärt hat, auf welchen Gipfeln mein Blick ruht. Abstieg über Kaiserjäger, wo ich die größte Gedränge auf gesicherter Via in meiner ganzen Bergsteiger-"Karriere" erlebte velik nasmeh Irgendein schulischer Sportunterricht, rund sechzig Teens, denke zwei GV und Lehrer. Lange dauerte es, bis alle den Brückchen und den gesicherten Teil drüber passiert hatten. Unter der Wand, schon am Schutt bei Ruinen, Pause und bisschen Martinčkanje, dann noch etwas und der Streifzug war zu Ende. Kurz und gut nasmeh

https://tubojan.blogspot.com/2022/09/lagazuoi-piccolo.html
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velkavrh20. 08. 2023 09:32:34
Gestern haben wir Wanderer oder Bergsteiger, wenn man so sagt, den wunderschönen Gipfel Lagazoi Piccolo mit beneidenswerten 2778 m erobert. Dieser Gipfel liegt nördlich des Alpenpasses Passo Falzarego in den italienischen Dolomiten. Im Gebiet des genannten Berges gab es im Ersten Weltkrieg eine harte Schlacht zwischen italienischer und österreichisch-ungarischer Armee. Der Berg ist durchlöchert mit zahlreichen Stollen, durch die jetzt ein interessanter Wanderweg verläuft, den die meisten von uns genommen haben außer drei Teilnehmern alle, die über den üblichen einfachsten Weg hochgingen. Runter über den Weg namens Kaiserjägersteig der zickzackt und ziemlich anspruchsvoll, schuttig ist. Sicherung wenig. Muss extrem vorsichtig absteigen, damit nicht ausrutscht. Der Gipfel selbst überrascht stark. Er ist ziemlich breit, würde nicht eben sagen. Alle drei Anstiege zum Berg sind in dieser Beschreibung wunderbar dargestellt. Aber Warnung, dass einige Teile der Stollen geschlossen sind. Pflicht Helm und Lampe zu haben. So kann man sich nicht verirren in dieser Unterwelt und alle paar Meter Schilder mit der Höhe.
Wir sind am Passo Falzarego-Pass auf 2117 m angekommen. Ich bin aus Cortina über die Bergstraße hergefahren.1
2
Am Pass gibt es einen riesigen Parkplatz - er ist völlig überfüllt.3
Eine schöne Kapelle mit wunderschönem Hintergrund begrüßt dich.4
Bei der Kapelle - das erledigt die Natur.5
Das war unser Ziel - der 2778 m hohe Gipfel Lagazoi Piccolo.6
Links sieht man den höchsten Gipfel der Dolomiten - Marmelada.7
Auf geht's den Weg.8
Abgenutzte Wegweiser führen zu den Gräben.9
Ausrüstung mit Gurten und Helmen, bevor wir den gesicherten Weg durch Galerien bzw. Gräben begehen.10
Wir nähern uns dem Untergrund, durch den wir anderthalbe Stunden gewandert sind.11
Bald wird es dunkel.12
Vor der Dunkelheit.13
Dunkelheit.14
15
16
Alle paar Zeit haben sie den Fels durchbrochen und dort Kanonen platziert.17
Offiziersschlafraum.18
In diesen Gräben muss man zusammenbleiben und sich gegenseitig die vertikalen Schächte mit Drahtseilen gesichert ausleuchten.19
Habt ihr Probleme?20
Wir sind irgendwie aus dieser Dunkelheit herausgekrochen.21
Bald erblicken wir die Hütte hoch oben am Rand der Felsen.22
Es sieht ziemlich gruselig aus. Hierher bringt die Gondel.23
Die Hütte.24
Drahtseil vor der Hütte.25
Wir schlendern auf dem ausgedehnten Gipfelbereich des Berges - der Pfad ist sogar gesichert.26
Oben am Kreuz hissen wir die slowenische Flagge. Der Wind pfiff.27
Wir gehen den Kaiserjagerszeig-Weg hinunter.28
Anspruchsvoller Abstieg.29
Ohne Stahlseile geht es nicht.30
Und wir sind unten.31
Diese Gipfel ringsum locken sehr.32
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turbo20. 08. 2023 10:15:57
Warum schon wieder eine neue Rubrik, wenn eine für diesen Berg schon offen ist? zmedeneekzavijanje z očmi

https://www.hribi.net/trenutne_razmere/ita/lagazuoi_piccolo_2762m/39/4648
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turbo20. 08. 2023 12:14:05
Bereits verschoben, danke Admin mežikanje
gefällt mir
bagi6. 07. 2026 12:54:37
Auf der Suche nach Schatten und Kühle in den heißen Dolomiten haben wir uns an den schönen Weg von der Capanna Alpina zum Lagazuoi Piccolo erinnert. Bei einem frühen Aufbruch ist auf diesem Weg Schatten für den Großteil des Aufstiegs garantiert was wir gut genutzt haben. Die Sonne hat uns erst im oberen Teil erwischt und bis zum Gipfel war es angenehm frisch. Etwa zur gleichen Zeit haben sich die ersten Gondel-Leute Richtung Lagazuoi Piccolo gestürzt die es interessant zu beobachten war nasmeh.

Es gibt riesig wirklich riesig viele Koreaner dieses Jahr die man sofort an den langen Kopfbedeckungen Masken bis zu den Augen und hellen Handschuhen erkennt. Bei ihnen ist das völlig normal und hat einen historischen Touch aber live bei uns sieht es ziemlich seltsam aus. Es gibt auch viele Stangen-Leute eine Art Homo Sapiens der offenbar nur mit Hilfe eines langen Stocks der hoch über den Kopf gehoben ist vorankommen kann. Diese Stangen-Leute beobachten die Welt etwas höher als normale Menschen stolpern aber deshalb über jeden Stein auf dem Weg. Ihr Lebensraum sind vor allem touristische Gipfel die mit möglichst wenig Aufwand erreichbar sind. Nichts zu sagen interessant diese Evolution velik nasmeh.

Wir sind über die Skipiste bis zur Hütte Rif. Scaltoni zurückgekehrt zwischendurch haben wir auch den aussichtsreichen Gipfel Cé de Salares besucht. Die Sonne hat schon ordentlich gebrannt und uns wieder an Sonnencreme und Kopfbedeckung erinnert. Genau das habe ich dieses Jahr in den Dolomiten mehr getragen als zuvor in mehreren Jahren zusammen. Es folgte nur das große Finale mit dem Abstieg ins Tal auf dem Morgenweg.

Koordinaten des Ausgangspunkts (Parkplatz bei Capanna Alpina): 46.5596792N, 11.9813467E
An der Talverzweigung biegen wir diesmal rechts in Richtung der Hütte Rif. Scotoni ab1
Zu ihr führt eine steile Straße, die Hütte liegt auf einer Ebene2
Neben dem ausgezeichneten Service und der Freundlichkeit ist es auch extrem bekannt für die Herstellung von *zamaškovec*, im Dialekt *štoflovca* :)3
Nichts wird daraus, leider zündet es nicht :)4
Neben der Hütte steht auch eine Militärkapelle als traurige Erinnerung an den Ersten Weltkrieg5
Auch ihr Inneres ...6
Der Blick wird von den zahlreichen Namen aus den Republiken des ehemaligen Jugoslawiens angezogen, damals noch Österreich-Ungarn7
Übergang in das höhere Stockwerk zum Lech de Lagacio See8
Dort stehen Schilder verschiedener Richtungen. Hier verläuft auch die Alta Via 19
Diese kommt über den Forcella di Lago Sattel, wo wir vor ein paar Jahren übernachtet haben10
Erste Sonne. Über uns ist bereits die obere Station der Gondel zu sehen11
Idealer Platz für Wildcamping, aber nur bis zum ersten Regenguss :)12
Wir wählen die linke Richtung, Richtung Funivia13
Fast ein göttlicher Weg. Viele fahren mit der Gondel bis zum Gipfel und steigen dann ins Tal ab14
Etwas davon haben sie in der diesjährigen Hitze wahrscheinlich schon abgeleckt :)15
Noch eine andere Perspektive ...16
Der Gipfel ist in diese Richtung, aber diesmal werden wir nicht auf diesem Weg absteigen17
Die Massen winden sich bereits ….18
Hier will niemand gehen, wahrscheinlich weil es heißt, dass dieser Weg für Ältere ist :)19
Neue Bänke am Gipfel20
Noch eine hoch künstlerische Installation aus den Überresten des Ersten Weltkriegs21
Nur eines von vielen Exemplaren aus der Gattung der Stabschrecken …22
Fast vollständig ausgerüstete Koreanerin, sie hat nur irgendwo die Handschuhe vergessen :)23
Blick auf die Tofane …24
Wir kehren zum Kreuzungspunkt zurück und wählen den Weg 20A25
Ein Teil des Weges verläuft auf einem Pfad, ein Teil auf der Skipiste26
Die Fanese, die wir immer gerne besuchen27
Weg 20A führt auch über steile Hänge, wo er sich bald mit dem Zugang vom Valparola-Pass vereinigt28
Aussichtspunkt Cé de Salares29
Blick in Richtung San Cassiano und La Villa30
Blick auf den morgendlichen Übergang von der Hütte Rif. Scotoni in das obere Stockwerk31
Angenehmer, nicht ausgesetzter Pfad32
Wieder auf der Skipiste …33
Bei der Hütte Scotoni. Hier haben sie schon seit vielen Jahren Alpakas, hauptsächlich als Touristenattraktion34
Es folgt noch der Abstieg ins Tal bei schönem Blick auf die Fanese35
GPS-Spur. Wir sind 19 km und 1200 Höhenmeter gegangen36
(+9)gefällt mir
miri7. 07. 2026 11:25:06
Und was ist der Sinn dieser "Selfie-Sticks"? Filmen?
(+1)gefällt mir
bagi7. 07. 2026 11:57:46
Beiträge in sozialen Netzwerken. Je mehr solcher Errungenschaften à la schaut wo ich bin, desto *wichtiger* sind sie zavijanje z očmi.
(+2)gefällt mir
dprapr7. 07. 2026 13:23:56
Es wäre interessant zu wissen, was ihr „paličnjaki“ über euch denkt, die ihr mit Rucksäcken auf dem Rücken schwitzt.nasmeh
(+3)gefällt mir
bagi7. 07. 2026 13:38:44
Einfach, zwei Idioten haben kein Geld für die Gondel, also rennen sie zu Fuß nach oben velik nasmeh.
(+8)gefällt mir
malimiha10. 07. 2026 10:18:52
Im Juni haben wir dieselbe Runde gemacht. Die Alpakas bei der Scotoni-Hütte sind wirklich glücklich 😊. Die meiste Strecke sind wir allein gegangen, nur um die Hütte oben herum war wirklich ein riesiger Andrang.
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