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Monte Adamello

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mirank19. 07. 2015 23:31:06
Ausgangspunkt unserer Tour haben wir von Val Malga gelegt, genauer Parkplatz Ponte del Guat (1541m). Auf der für Verkehr gesperrten Straße vorbei an der Touristenfarm und Alpe auf schönem Steig steigen wir allmählich ins Talende auf, wo die bekannten Miller-Treppen ohne Ende beginnen. Leicht gekocht in eigenem Saft irgendwo bei 2000m erreichen wir endlich den Rand der Hochebene und bald darauf die Hütte Gnutti (2166m). Die Hütte ist bescheidener aber das stört uns nicht da das Personal sehr freundlich ist. Der Betreuer Gianluca zeigt uns schön und beschreibt den Verlauf des weiteren Aufstiegs für morgen, dann weist er uns auf eine kürzere Tour (3h) ins Nachbartal (westlich) wo noch zwei Hütten sind. Übrigens; Hütte Prudenzini liegt eine Talschaft östlicher und ist mit Hütte Gnutti über den Miller-Pass verbunden, 2880m-ca 3h. Nach gutem Abendessen folgt Plauderei mit Personal da wir die einzigen Gäste in der Hütte sind. Nach Frühstück starten wir noch vor fünf im erwachenden Morgen bei 14 °C. Angenehmer Weg über grasige Halden mit viel Wasser in 1h zum Beginn der Moräne und in der nächsten Stunde zur Wand. Via Terzulli-früher alpinistischer Zugang, ist jetzt mit Ketten gesichert und nimmt uns noch eine Stunde, die aber in solchem und Erwartung des Blicks auf Gletscher vergeht wie weggepustet. Am Übergang wie verzaubert starren wir in den von Sonne beleuchteten weiten Gletscher Pian di Neve, vor uns in nördlicher Richtung sehen wir schon den Vorberg, während rechts den eisigen Raum begrenzt Gipfel Corno Miller. Über weite weiße Ebenen führt unser Weg allmählich zum steinigen Gipfel wo sich beim obligaten Kreuz die vorher flache Flanke plötzlich in steile Nordwand bricht.
Ausblicke sind zwar (besonders in südlicher Richtung) begrenzter aber trotzdem sieht man schön Presanella, Brent-Dolomiten und Ortler-Massiv im Norden und natürlich den ganzen Gletscher. Rückkehr, Pausen und Ausschau auf so vielfältigem
Weg sind Standard, so dauert auch Abstieg zur Hütte mehr als drei Stunden, währenddessen Wolkenansammlung unsere Schritte von Hütte runter ins Kessel beschleunigt. Leichter Sommerregen erfrischt uns und Atmosphäre etwas und erleichtert Beginn der langen Fahrt (weniger als 400km zur Grenze mit Slowenien) heim. Was sonst sagen als: Schöne Tour, sehr wellig und bunt; auf jeden Fall geeignet für Anfänger beim Entdecken der Gletscherwelt. Obwohl wir dort donnerstags waren und es mich immer noch wundert, dass wir (außer paar Gämsen) niemanden getroffen haben.
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