|
| bagi8. 11. 2017 12:41:57 |
Monte Cadria ist mit seinen 2254 m der höchste Gipfel des langen Bergkamms, der das Tal Val dei Concei umgibt. Das Tal liegt direkt über dem Lago di Ledro, alles zusammen gute halbe Stunde Fahrt vom Gardasee. Wir haben uns für eine Rundtour über Monte Vies ab dem Dorf Lenzumo entschieden. Geparkt haben wir bei der Dorfkirche und nach ein paar Dutzend Metern Asphalt die ersten Markierungen für Monte Cadria getroffen. Der Weg erhält später die Marke 495B und so bis zur ersten Kreuzung, wo wir rechts auf Weg 495 abbiegen. Ein angenehmer, malerischer und stellenweise exponierter Steig führte uns zum weglosen Monte Vies. Der Besuch seines Gipfels ist nicht schwer und hat uns eine halbe Stunde gekostet. Weiter sind wir zum Weideplatz Malga Vies abgestiegen und über Weg 423 in eine versteckte Hochgebirgskessel gestiegen. Dort thront Monte Cadria und wir sind auf dem rechten Weg mit Marke 423 hinaufgestiegen. Dieser warnt schon gleich zu Beginn vor seiner Schwierigkeit (Sentiero alpinistico per esperti). In der Realität bedeutet das einen exponierten Militärsteig, der konkret steile Hänge quert. Bei Schnee rate ich von dieser Route ab. Einige Bergsteiger hinter uns haben sich schon bei Trockenheit auf diesem Weg umgedreht. Der Ersatzanstieg verläuft auf einer Mulattiera, die sich durchs Tal windet. Sie ist nicht markiert, aber nachverfolgbar. Wir haben sie für den Abstieg genutzt. Monte Cadria ist ein hervorragender Aussichtspunkt und bei gutem Wetter sieht man weit, weit herum. Von dort führt auch die Fortsetzung des Militärwegs zum Kamm, der das Tal Val del Concel umgibt. Allerdings muss man gleich über 200 m auf einem extrem exponierten Grat mit zugewachsenem und kaum sichtbarem Pfad absteigen. Dieser erinnerte uns am ehesten an das Überqueren steiler Wiesen von Koritniški Mangart Richtung Mangart. Wegen Zeitmangels und zusätzlicher Ausrüstung haben wir diesmal auf die Fortsetzung dieses Weges verzichtet und sind auf unmarkierter Mulattiera zur Alpe Malga Cadria abgestiegen. Dort bietet sich geradezu der Aufstieg zum Kamm Monte Nozolla an, der aus der Ferne wie Emmentaler aussieht. Offenbar hatte dieser Hügel in WW1 eine strategische Lage und sie haben unzählige Kavernen hineingegraben. Der Aufstieg ist unkompliziert und verläuft auf grasbewachsenen Mulattieren. Von Nozolla sind wir zurück zur Malga Cadria und von dort in Richtung des morgendlichen Anstiegs weiter zurück zur Malga Vies. Wir haben eine Rundtour gemacht und daher den Abstieg ins Tal über die Zufahrtsstraße zur Alpe gewählt. Auch diese ist markiert mit 423. Über diese steile, betonierte Straße verliere ich keine Worte, wir haben Besseres gesehen. Kurz … hier sind wunderbare Berge zu Hause, die zum Weitermachen einladen Noch einige nützliche Daten: Ausgangspunkt: Lenzumo …. 45°54'45.0"N / 10°43'37.0"E (Google Maps_Android) Weglänge: 24 km / Aufstieg auf dem Weg: 1900 m Dauer: 9.30 Stunden
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
| (+7) |  | |
|
|
|
|
| bagi6. 07. 2022 10:19:41 |
Die schönste und zugleich längste Tour haben wir uns für den letzten Tag dieses Besuchs von Garda und Umgebung aufgehoben. Schon vor Jahren haben wir vom Gipfel des Monte Cadria den wunderschönen Graten beobachtet, der pilzförmig sich um die Val dei Concei herum ausbreitet. Er ist etwa 15 km lang, verläuft in rund 2000 m Höhe und ist wegen seiner Form ideal für eine Rundtour. Über den Zustand des Gratweges gab es nicht viele Daten, noch weniger zu aktuellen Bedingungen. Aber der Wunsch war zu groß und am Ende siegten die Ausrufezeichen über die Fragezeichen . Voll ausgerüstet sind wir sehr früh aufgebrochen. Wir parkten im Tal Val dei Concei und stiegen über 402 zum Rif. Nino Pernici Hütte auf. Dort wollten wir aktuelle Infos zur gesamten Route, aber die Hüter hatten sie leider noch nicht wegen Saisonstart. Sie zweifelten auch etwas an unseren Plänen, besonders ob wir das wirklich in einem Tag schaffen. Nun kennen sie eben keine Slowenen . Der exzellente Morgenkaffee vertrieb die letzten Zweifel und wir entschieden uns für Weitermachen in sicheren Grenzen. Noch können wir umkehren oder an geeigneter Stelle absteigen. Und los ... Der gesamte Gratweg stammt aus der Zeit des Ersten Weltkriegs und ist neben offiziellen Markierungen mit gelbem Adler gekennzeichnet. Der Weg besteht aus zwei Teilen. Etwa in der Mitte liegt die Scharte Bocca dell'Ussol und bis dorthin hat er die Markierung 420, von da an bis Monte Cadria 455. Dieser Teil heißt auch Friedensweg ( Sentiero della Pace ). Erster Teil - Gratweg 420 Das ist ein außergewöhnlich schöner Weg und einer der panoramareichsten und genussvollsten, die wir gegangen sind. Er erinnerte uns beide stark an den wunderschönen Karnischen Höhenweg 403 ( Klik ). Er verläuft entlang der Frontlinie des Ersten Weltkriegs, auf Mulattenwegen, Pfaden und Gräben, die die Österreicher zu Verteidigungszwecken bauten. Die Länge ist beträchtlich, auch Höhenmeter häufen sich. An manchen Abschnitten ist die Exponiertheit groß, aber mit Vorsicht kommt man weit . Zweiter Teil - Gratweg 455 Dieser ist zweifellos einer der malerischsten und interessantesten Wege hier, aber auch bei weitem anspruchsvollste. Insgesamt ist es eher ein Steig mit zahlreichen exponierten Passagen in Gras und Fels. Höhenmeter haben kein Ende, Hitze und schon zurückgelegte Kilometer haben gewirkt. Hier schalteten wir Vorsicht auf höchste Stufe. Fester Tritt und kühler Kopf waren sehr willkommen. Auch der Schlussteil mit Anstieg zum Monte Cadria ist eine eigene Geschichte. Der kühne Weg ist stellenweise in Fels geschlagen, anderswo schlängelt er über extrem exponierte Hänge. Dieser Schlussanstieg ist auch der längste aller auf dem Weg. Endlich keuchten wir auf den Gipfel, hielten die überhitzten Pferdchen an und nahmen erstmals Zeit für eine längere Pause. Vom Monte Cadria stiegen wir über 423 bis zur Alpe Cadria ab und am Abend ins Tal. Zum Abschluss… Die beschriebene Rundvariante aus dem Tal ist eine großartige Tour, die Kondition und Erfahrung erfordert. Der gesamte Weg ist außergewöhnlich lang, im zweiten Gratteil auch verwachsen und gehörig exponiert. Insgesamt brauchten wir gute 13 Stunden und hielten nicht viel. Diese Zeitangabe sei nur Info zur Schwierigkeit, kein Maßstab. Jeder ist sein eigener Walker. Noch Warnung… Trotz großer Höhe und Gratgehen kann Hitze ein wichtiger Faktor sein. Das passierte uns auch, da der Wind diesen Tag Urlaub hatte. Wasser gibt's nirgends, einen kleinen Bach fanden wir erst beim Abstieg von der Alpe Cadria. Den gesamten beschriebenen Kreis empfehle ich vor allem Bergliebhabern, die an solche Herausforderungen gewöhnt sind. Viel Erfolg . Koordinaten des Ausgangspunktes: 45.9283381N, 10.7345819E Daten der Tour: 27 km / 2700 m Höhenmeter
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
| (+20) |  | |
|
|
|
|
| Trobec6. 07. 2022 11:17:35 |
Schön. Etwas Ähnliches hatte ich letztes Jahr im Auge... wurde aber glatt überstimmt, dass wir schon genug in den Dolomiten gelaufen sind, ans Gardasee sind wir zum Ausruhen gekommen 
| (+3) |  | |
|
|
|
|
| panda6. 07. 2022 13:37:58 |
Glückwunsch an beide........Ich lese eure Tourenberichte sehr gerne. 
| (+3) |  | |
|
|
|
|
| Lenakr6. 07. 2022 15:06:44 |
Was für eine schöne Tour, danke für die Fotos! Vielleicht traue ich mich eines Tages 
| (+4) |  | |
|
|
|
|
| zokipoki6. 07. 2022 19:39:47 |
Wirklich wunderbare Tour! Gratulation! 
| (+1) |  | |
|
|
|
|
| saram6. 07. 2022 19:59:06 |
Bravo, eure Beiträge verschlinge ich mit den Augen. Viel Glück weiter auf euren Pfaden.
| (+4) |  | |
|
|
|
|
| bagi7. 07. 2022 08:59:06 |
Danke allen, so eine Reaktion habe ich wirklich nicht erwartet . Die Schönheiten der Berge kennen keine Grenzen und deshalb schauen wir gerne über den Zaun zu den Nachbarn. Wenn unsere Tourenberichte jemandem den Tag verschönern oder eine Idee für einen Ausflug geben, umso besser. Emil und Mateja
| (+7) |  | |
|
|
|
|
| MatejaP7. 07. 2022 10:15:54 |
Ich schließe mich Emil an. Mögen die Beiträge wenigstens jemandem den Tag verschönern. Viele von euch wissen, wie viel Aufwand es braucht, damit es schön anzuschauen ist und natürlich auch nützlich zum Nachgehen. Ich habe mich schon lange entschieden, dass ich lieber am Herd bin nicht alles für jeden. Dieses Jahr gibt es noch große Pläne, sagen wir, wir schaffen es und Emil bleibt nicht ohne Arbeit. Sichere Schritte allen und lesen wir uns weiter oder treffen uns irgendwo persönlich Mateja
| (+6) |  | |
|
|
|
|
| montura7. 07. 2022 16:16:36 |
Glückwunsch zu dem umfassenden Gardaland-Bericht in Bild und Wort. Ich wünsche, dass euer Beispiel auch andere Bergsteiger zu mehr Beiträgen anregt, vor Jahren war das Forum lebendiger,
| (+4) |  | |
|
|
|
|
| pohodnik117. 07. 2022 16:31:20 |
Ich stimme zu, dass es vor Jahren auf dem Forum mehr Beiträge gab. Viele haben das Forum verlassen wegen ständiger Kritik und Provokationen derer, die noch aktiv sind, vor allem beim Kommentieren, weniger beim Posten. Damals gab es keine Blogs oder sie waren selten. Ich kenne etliche Ex-Forumer, die mit Blogs angefangen haben, aber auf dem Forum nur den Link gepostet und als Werbung für den Blog hingestellt wurden. Und haben aufgehört. Auf ihren Blogs posten sie noch, aber von hier fühlten sie sich verjagt. Schade. Ich habe regelmäßig die Reaktionen auf Blogs verfolgt und sie waren sehr doppelzüngig, manche Blogger gelobt und noch willkommen, andere, besonders Jüngere, als "Aufschneider"... Schade, aber ehrlich gesagt ist es so. Was ist das Problem, auf einen Link zu klicken und zu lesen und Fotos anzuschauen, wie man es tun würde, wenn der Beitrag direkt auf hribi.net wäre?
| (+6) |  | |
|
|
|
|
| dprapr7. 07. 2022 16:41:50 |
In 10 bzw. 12 Jahren haben sie zusammen 8 Bilder gepostet.
| (+4) |  | |
|
|
|
|
| pohodnik117. 07. 2022 17:03:51 |
Nein, @dprapr, "statistisch" ist deine Feststellung richtig, aber was mich angeht, hat meine Wanderpartnerin viele Jahre aktiv gepostet, die jetzt auch sehr selten auf dem Forum ist, wir haben aber nie im selben Thread für dieselbe Tour nacheinander je unsere eigenen Fotos gepostet, wie ich es oft sehe. Als ob Mateja und Emil jeweils ihren eigenen Bericht posten würden?! Sonst, damit wir nicht zu weit abschweifen, in den letzten Jahren ist Emil definitiv einer derer, die die nützlichsten Berichte posten, die ich gerne lese.
| (+7) |  | |
|
|
|
|
| dprapr7. 07. 2022 17:43:48 |
Ich vermisse auch mehr Beiträge, aber nur Jammern hilft nicht. In letzter Zeit habe ich mit einigen gesprochen, die nicht posten, aber gute Touren machen. Warum das so ist, ist schwer zu sagen. Jedenfalls ziehen Emils Beiträge an, obwohl ich nicht glaube, dass ich je dort wandere. Klettersteige gar nicht. Besonders interessant sind die alten Siedlungen, die ich gerne anschaue. Interessant, wie viel Höhenmeter sie auf diesen Wegen schaffen. Ich wünsche ihnen noch viele davon. 
| (+7) |  | |
|
|
|
|
| Jusk7. 07. 2022 21:41:48 |
pohodnik11, zumindest meine Meinung ist, dass auf diesem Forum Bilder gepostet werden sollten, nicht nur Links zu Blogs
| (+7) |  | |
|
|
|
|
| pohodnik117. 07. 2022 23:03:27 |
@dprapr, ich habe mich auch kürzlich mit einigen unterhalten, die hier nicht mehr posten. Auf die Frage warum, habe ich Antworten bekommen, die mich überrascht haben... zu wenige Likes, vor allem weiß man nicht, wer einem liked... wenn man auf FB und Instagram postet, weiß man wenigstens, wer liked...   Nur eine kleine Anmerkung bezüglich Bagis Höhenmeter... nicht bei einer Tour waren wir mit Partnerin aufmerksam... er hat 1700 gemessen, alle anderen dort nur 1300, und keine zusätzlichen "Schlenker" erwähnt... Wir planen gerade einige ihrer Touren zu wiederholen und Höhenmeter zu messen... der Punkt ist nur, dass jemand sich vor diesen vielen Höhenmetern, die vielleicht gar nicht so viele sind, fürchten könnte und eine Tour nicht macht, von der er überzeugt ist, sie nicht zu packen...
|
|
|
|
| bagi8. 07. 2022 09:00:44 |
Ein paar ganz kurze Erklärungen, damit es keine Verwirrung über GPS-Datenunterschiede gibt. Obwohl das eine ganze Wissenschaft ist, beeinflussen den Track vor allem folgende Faktoren... Hardware (GPS-Sensoren)... Am schlechtesten sind Handys, etwas besser Handuhren, qualitativ hochwertiger sind dedizierte Geräte. Das zeigt sich vor allem in der Signalerkennung, folglich wie *zottelig* die Spur ist und wie einzelne Punkte in Bereichen schwachen Signals eingezeichnet werden. Es passiert, dass das Gerät in solchen Bereichen gerade Linien zieht oder *Vogelnester* macht. Das alles wirkt sich auf die Enddaten aus. Software... Verschiedene Apps können GPS-Tracks sehr unterschiedlich darstellen. Das gilt besonders für Smartphones, wo sogar identische GPS-Tracks jeweils anders ausgegeben werden (mehrmals überprüft). Das ist Folge der internen Datenverarbeitung, die sich von App zu App unterscheidet, alles abhängig vom Softwareentwickler und seinem Wissen. Gelände, in dem der GPS-Track aufgezeichnet wird... Offene Räume erlauben Sicht auf alle notwendigen Satelliten und somit ist der Track genauer. Umgekehrt geschlossene Räume nicht und der Fehler ist größer. Hier helfe ich mir mit der exzellenten App Mapy.cz, die sehr genaue Höhen- und Längendaten hat. Auf weglohem Gelände leider nicht nutzbar. Die Daten, die ich angebe, haben immer dieselbe Referenz. GPS-Tracks zeichne ich seit einigen Jahren mit Garmin Montana 610 (zuvor Montana 600) auf, bereinige sie im Programm Garmin BaseCamp, für Kontrolle und Planung nutze ich genannte Mapy.cz. Am Ende entscheidet bei einer Tour nicht die Höhenmeter auf dem Papier, sondern nur die psychophysische Fitness des Wanderers. Mein Beispiel… manchmal in der Hochsaison schlepp ich mich kaum auf den Šmarna gora, nach gut einer Woche hüpfe ich z.B. den Triglav ohne Probleme hoch. Geht schön mit Tracks oder ohne und genießt vor allem. Viel Erfolg  Emil
| (+12) |  | |
|
|
|
|
| Trobec8. 07. 2022 09:56:01 |
Diese Sache mit zu wenigen Likes ist mir wirklich bizarr...aber leider ist die Welt heute so. Die Beiträge auf hribi.net sind noch immer, soweit ich verfolge, im Schnitt deutlich qualitativ hochwertiger als jene in diversen Wander-FB-Gruppen, wo viele ausschließlich dem Ego-Pumpen und Likes-Sammeln dienen (dann Bilder nur Selfies und angespannte Hintern, oder der einzige Kommentar im Stil "markiert 8 Stunden, ich bin nur 7 gelaufen, bravo ich"). Bezüglich Blogs/eigener Seiten...geht's um eine rein praktische Angelegenheit, zumindest bei mir. Auf meiner Seite kann ich halb schreiben und dann nach paar Stunden/nächstem Tag fortfahren. Und wenn der Beitrag fertig ist, lege ich auf hribi.net kurze Beschreibung, paar Bilder und Link. Wem die Bilder reichen, schaut sich die Bilder an, wen die Bedingungen genauer interessieren, den stört der 1 Klick nicht. Ist lustig (das eher auf FB als hier), wenn dann unter dem Beitrag die Frage "wie sind die Verhältnisse?" und "wie viele Stunden zu Fuß?" auftaucht...und alles ist nur 1 Klick entfernt  Bezüglich GPS-Tracks hat Emil das sehr gut beschrieben. Würde nur hinzufügen, dass ich letztens gpx immer in gpx.studio bearbeite. Da siehst du schnell, ob das Gerät zwischendurch verloren ging und kannst unnötige Punkte einfach rausschneiden. Auch wenn sonst alles ok aussieht, schrumpft die Statistik (vor allem Höhenmeter, weniger Distanz) schnell um ca. 10%. Schlechtere Geräte (Handys, Uhren) sind ungenauer und von Messung zu Messung kann die Höhe um ein paar m rauf und runter springen. Gpx.studio berücksichtigt nicht jeden einzelnen Punkt, sondern es müssen, glaube ich, mind. 3 sein. Dann ist die Statistik realistischer. Andere Programme funktionieren ähnlich.
| (+12) |  | |
|
|
|
|
| bagi28. 11. 2025 09:16:57 |
Diesmal war der Plan, den schönsten Teil des Grats zu wiederholen, der sich vom Hauptgipfel Monte Cadria um das Val dei Concei-Tal zieht. Dieser Abschnitt verläuft vom Bocca dell'Ussol-Sattel zur Hütte Rif. Nino Pernici und umfasst einige schöne Gipfel mit Doss dela Torta als höchstem davon. Die Querung war zeitlich voll im Griff angesichts des späten Datums, und meine Freunde waren dort noch nicht gewesen. Gestartet am Parkplatz, der die einfachste Rundvariante erlaubte, weiter auf Straße bzw. Weg 414 Richtung Talhütte Rifugio al Faggio. Diese war geschlossen, daher direkt weiter durch eine malerische und vor allem wasserreiche Schlucht. Wasser brauste überall, glücklicherweise mussten wir nirgends die Füße nass machen . Später erreichten wir die Alpe Malga Gui, dann folgte der finale Anstieg zum Bocca dell'Ussol-Sattel. Dort schauten wir uns zuerst das nahe Kriegsdenkmal Chiesetta della Pace an, in den Fels geschlagen, dann weiter nach Norden. Der Weg ist meist gratartig und stellenweise exponiert, zugleich außergewöhnlich aussichtsreich und genussvoll. Zuerst der Gipfel Gavardina, dann der Haupt-Doss dela Torta, weiter etwas niedriger Monte Tofino und zum Schluss Corno di Pichea. Es folgte Abstieg zum Bocca di Trat-Sattel nahe der Nino-Pernici-Hütte. Auch diese war leider schon zu, daher gleich auf Weg 402 ins Tal abgestiegen. Der ist ziemlich steil und eher für Anstieg als Abstieg geeignet. Auch der gegangene Gratenweg ist eher Richtung Monte Cadria als weg davon empfehlenswert, vor allem wegen der Sonnenposition. Sie schien uns ständig ins Gesicht, und gute Fotos sind schwerer zu machen. Schwierigkeit gleich in beide Richtungen. Zum Start nach guten neun Stunden, diesmal schon im Tal-Dämmerlicht. Die Route ist sehr aussichtsreich, empfehle sie jedem mit passender Erfahrung . Koordinaten Start (Val dei Concei): 45.9283336N, 10.7346633E
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
| (+4) |  | |
|
|
|
Um einen Kommentar zu veröffentlichen, müssen Sie sich anmelden:
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst
registrieren.