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Forenliste / Italien / Karnischen Alpen / Monte Cridola

Monte Cridola

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Bojan_A19. 07. 2009 17:24:26
Am Freitag waren Domen und ich auf dem Monte Cridola. Sehr schöne Tour im Reich der Dolomittürme.

Schnee nur noch auf der Nordseite.

Bericht hier: http://bojanambrozic.spaces.live.com/blog/cns!ACD975034630F7FE!9033.entry
Monte Cridola Türme1
Monte Cridola Im Sprung2
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mirank18. 07. 2017 09:29:56
Am Sonntag haben wir diese schöne Tour auf dem Pfad gemacht wie ihn der Vorgänger beschreibt und mit kreisförmigem Rückweg über den Pfad beim Bivacco AM Vaccari. Ich sage gleich, dass dieses Bivak und die Umgebung, wo es steht, sowie der herrliche Blick auf die Sextner Dolomiten der einzige Mehrwert dieses Teils der Tour ist, so dass ich gleich den Rückweg auf dem Anstiegspfad rate. Ansonsten sehr interessante Formen von Gipfeln und Wänden ringsum; alles sieht unzugänglich aus, aber wir haben schon einige dort herum erstiegen. Nur ein Paar aus Udine auf dem Gipfel getroffen...nasmeh
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LEA ŠTUMBERGER9. 10. 2019 15:03:27
5.10.2019, Monte Cridola.

HIER ----> Wegbeschreibung <-----

Interessante und kühne Tour. nasmeh

Nach dem Buch Alpe brez meja, V. Habjan, bewegen sich die "Herausforderungen" zwischen II+/I,II, Italiener beschreiben meist III-/II.



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pg7. 07. 2026 16:49:51
Monte Cridola (2581 m, "via Kugy-Orsolini", II+/I-II), Cima Urtisiel Est (2119 m), 4.-5. 7.

Eine Woche nach der Besteigung des Mrzla gora über den Hudega praska mit meiner Partnerin - als Auftakt zu den diesjährigen ernsthafteren Sommertouren - wanderte ich in den Karnischen Voralpen und verwirklichte das lang ersehnte Ziel - Monte Cridola, die Schönheit der Friauler Dolomiten, die sich über einer außergewöhnlichen Umgebung von malerischen Dolomitentürmen, Fenstern und Felsvorhängen erhebt.
Am ersten Tag stieg ich zur Kostprobe der umliegenden Berge auf den leicht zugänglichen Aussichtspunkt Cima Urtisiel Est, und am zweiten Tag brach ich nach der Übernachtung in der Hütte Giaf nicht zu früh in Richtung Tacci del Cridoli auf, wo ein ziemlich wilder, ernster, wenn auch hervorragend markierter Aufstieg aus anderen Zeiten entlang der Route der Erstbesteiger zum östlichen, Hauptgipfel der Cridola beginnt - des slowenischen Triestiners Julius Kugy und des Führers Orsoline. Der Weg hat einen urtümlichen Charakter, vergleichbar etwa mit dem nahe gelegenen Monte Siera, ist aber etwas delikater; meist klettern wir durch brüchige Rinnen, Rinnen und Bänder der I.-II. Schwierigkeit, die schwierigste Stelle ist ein glatter Kamin mit der Bewertung II+/III-, der jedoch nicht ausgesetzt und daher vielleicht sogar weniger problematisch ist als der wenige Meter luftige II. Grad-Übergang kurz unter dem Gipfel. Ansonsten ist die Route nicht zu schwer, erfordert aber ständige Konzentration wegen der konstanten Ausgesetztheit und Steilheit - das gilt besonders beim Abstieg.
Unterwegs überholte ich drei Italiener, weitere fünf traf ich tiefer auf dem Abstiegsweg - eine beachtliche Zahl für einen eher selten besuchten Berg an einem ansonsten wettertechnisch sehr günstigen Tag fürs Wandern.

Der ästhetische Eindruck des Aufstiegs lässt sich nur mit Superlativen bewerten - mögen die Bilder mehr als Worte über die Magie der Naturskulpturen beim Aufstieg sagen, die bereits von Kugy und seinen Nachfolgern gepriesen wurden. Der außergewöhnliche Blick vom kleinen geräumigen, abgrundartigen Gipfel ist ebenfalls einer besonderen Erwähnung wert.

Ich kehrte über den Nordweg am Bivacco Vaccari und dem Cridola-Sattel zurück, der neue außergewöhnliche Blicke auf die geheimnisvolle karnische Welt bot, aber auch mit mühsamen Schutthalden, die den empfindlichen La Sportiva-Schuhen nicht zusagten - aber trotz Vorbehalten empfehle auch ich diese Rundtour.
Ohne weiteres - ein denkwürdiges Wochenende in einer herrlichen Umgebung als erfolgreiche Einleitung in die Hochgebirgssaison.

PS: Wie üblich lässt sich der genauere Verlauf des Weges anhand der Bildunterschriften erkennen. Viel Glück auf den Bergwegen!
Weg bei der Hütte Giaf1
Aufstieg Richtung2
Aufstieg unter den Wänden der Monfalcons zum Urtisiel-Pass I.3
Aufstieg unter den Wänden der Monfalcons zum Urtisiel-Pass II.4
Aufstieg unter den Wänden der Monfalcons zum Urtisiel-Pass III.5
Unter dem Urtisiel-Pass (1990 m)6
Schnappschuss vom Aufstieg zur Cima Urtisiel Est7
Cima Urtisiel Est I.8
Cima Urtisiel Est II.9
Cima Urtisiel Est III.10
Cima Urtisiel Est IV.11
Panorama vom Gipfel der Cima Urtisiel Est12
Abstieg zum Giaf-Hütte I.: Blick zur Cridola-Gruppe13
Abstieg zum Giaf-Hütte II.14
Abstieg zum Giaf-Hütte III.15
Morgenaufstieg zum Scodavacca-Sattel I.16
Morgenaufstieg zum Scodavacca-Sattel II.17
Morgenaufstieg zum Scodavacca-Sattel III.18
Morgenaufstieg zum Scodavacca-Sattel IV.: Sattel auf 2043 m vor uns19
Aufstieg zu den Tacci del Cridoli I.20
Aufstieg zu den Tacci del Cridoli II.21
Aufstieg zu den Tacci del Cridoli III.22
Tacca del Cridola (ca. 2300 m) I.: Blick zur Monfalconi-Gruppe23
Tacca del Cridola (ca. 2300 m) II.: Blick zum Cridola in Aufstiegsrichtung24
Tacca del Cridola (ca. 2300 m) III.: Monte Cridola25
Unglaubliche Steinskulpturen der Friauler Dolomiten I.26
Unglaubliche Steinskulpturen der Friauler Dolomiten II.27
Unglaubliche Steinskulpturen der Friauler Dolomiten III.28
Unglaubliche Steinskulpturen der Friauler Dolomiten IV.29
Erste kürzere Wand in Richtung (leicht II)30
Aufstieg entlang und über die Schutt Rinne I.: Blick zurück31
Aufstieg entlang und über die Schutt Rinne II.32
Aufstieg entlang und über die Schutt Rinne III.: Blick zurück33
Überquerung des scharfen Grats auf der Route34
Märchenwelt der Cridola: berühmtes Dolomiten-Ei I.35
Märchenwelt der Cridola: das berühmte Dolomiten-Ei II.36
Technisch schwierigster Teil des Aufstiegs - glatter Kamin mit bescheidenen Griffen (II-III)37
Blick zurück zum kletterschlüsseligen Punkt am Weg, der jedoch nicht besonders ausgesetzt ist38
Leichtes Klettern (I-II) durch Rinnen, Rillen und Stufen im oberen Teil39
Letzte Meter unter dem Gipfel40
Panorama der Aussicht von der Cridola I.41
Wunderbare Ausblicke vom Monte Cridola (2581 m) I.42
Wunderbare Ausblicke vom Monte Cridola (2581 m) II.43
Wunderbare Ausblicke vom Monte Cridola (2581 m) III.44
Wunderbare Ausblicke vom Monte Cridola (2581 m) IV.45
Kreuz und Gipfelbuch auf der Cridola46
Abstieg über den kurzen Schlussgrat des Ostgipfels des Monte Cridola47
Gipfelbereich des Monte Cridola: beladen, luftig, aber technisch nicht schwierig48
Blick entlang der (hängenden) Abstiegsroute49
Ausgesetzte Passage im oberen Teil (II-)50
Steiles, luftiges und brüchiges Gelände erfordert besondere Vorsicht beim Abstieg I.51
Steiles, luftiges und brüchiges Gelände erfordert besondere Vorsicht beim Abstieg II.52
Steiles, luftiges und brüchiges Gelände erfordert besondere Vorsicht beim Abstieg III.53
Eindrücke aus der malerischen Welt der Friauler Dolomiten I.54
Eindrücke aus der malerischen Welt der Friauler Dolomiten II.55
Einblicke aus der malerischen Welt der Friauler Dolomiten III.: erneuter Blick zum Beginn des Aufstiegs auf die Cridola von der Tacca del Cridola56
Schuttabstieg nach Norden57
Leichtes Klettern zum Bivacco Vaccari58
Biwak Vaccari (2050 m) und Amphitheater Cuna I.59
Biwak Vaccari (2050 m) und Amphitheater Cuna II.60
Biwak Vaccari (2050 m) und Amphitheater Cuna III.: Aufstieg zur Forca Cridola (2172 m)61
Blick zurück zur Cridola I.62
Blick zurück zur Cridola II.63
Unbequemer Abstieg über Geröll und Schutt nördlich der Cridola I.64
Unbequemer Abstieg über Geröll und Schutt nördlich der Cridola II.65
Querung einer attraktiven Landschaft zwischen der Cridola-Gruppe und Monte Boschet I.66
Querung einer attraktiven Landschaft zwischen der Cridola-Gruppe und Monte Boschet II.67
Querung einer attraktiven Landschaft zwischen der Cridola-Gruppe und Monte Boschet III.68
Querung einer attraktiven Landschaft zwischen der Cridola-Gruppe und Monte Boschet IV.69
Monte Boschet (1707 m)70
Abstieg zum Rifugio Giaf I.: Blick nach Monfalcone71
Abstieg zum Rifugio Giaf II.: Blick nach Forni di Sopra72
Zusätzlich: Einblick vom Weg zur Cridola I.73
Zusätzlich: Einblick vom Weg zur Cridola II.74
Zusätzlich: Einblick vom Weg zur Cridola III.75
Zusätzlich: Momentaufnahme vom Weg zur Cima Urtisiel Est I.76
Zusätzlich: Momentaufnahme vom Weg zur Cima Urtisiel Est II.77
Zusätzlich: Panorama der Aussicht von der Cima Urtisiel Est78
Zusätzlich: Panorama der Aussicht von der Cridola II.79
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zokipoki8. 07. 2026 01:09:50
Sehr schön, wunderbar, bravo für die Tour!
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pg8. 07. 2026 17:43:50
Danke! Die vorgeschlagene Route - oder eine Variation davon, vielleicht in Kombination mit der Montanaia und der Hütte Padova - kann ich auf jeden Fall wärmstens empfehlen.
Die Friauler Dolomiten sind wirklich einzigartig, mit zahlreichen glänzenden Felstürmen und eigenartigen Mineralformen landschaftlich äußerst reizvoll, zugleich aber auch ziemlich einsam, ruhiger als die berühmteren Nachbarn im Westen - Kugy behauptete in seinen bergsteigerischen Schriften, dass es im Gefühl und in der Ästhetik der Cridola und Umgebung keine Entsprechung gibt.
Es stimmt allerdings, dass für einen wandernden Einzelgänger dort die Möglichkeiten nicht gerade unbegrenzt sind - doch ich schaue bereits zu anderen Zielen hier, zum Beispiel dem Monfalcon di Forni, der beim Aufstieg zur Cridola bewundert werden kann.
Aber jetzt kommen andere Dinge dran nasmeh
Viel Glück!
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mirank9. 07. 2026 13:10:40
Schöne Touren in schönen Gegendennasmeh. Ich weiß für mich, dass ich, wenn ich Cridola jemals wiederhole, die wirklich eine schöne und interessante Tour ist, definitiv nicht den Abstieg am Vaccari-Biwak vorbei wählen werde. Außer der wirklich schönen Lage und Aussichten vom Biwak sind mir in diesem Teil die ärgerlichen Abstiege auf schuttigem Gelände und zusätzliche Höhenmeter auf dem Abstieg in Erinnerung geblieben. Schöner ist der Abstieg zur freundlichen und interessanten Hütte Padova. Am nächsten Tag dann zum Monfalcon di Forni und am Biwak Marchi-Granzotto vorbei zurück nach Giaf um den perfekten Kreis zu schließenmežikanje.
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