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Forenliste / Italien / Dolomiten / Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines

Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines

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palček plezalček24. 09. 2020 16:08:38
L'Ciaval/Sas dla Crusc und Piza dales Diesc

Schönes Wetter muss man nutzen, daher habe ich mich entschieden, nicht nur zwei Gipfel der momentan stark beworbenen Vierergruppe (https://www.4peaks.it/en/) zu besteigen, sondern sie auch zu umrunden.
Von der La Crusc Kapelle gehe ich über Geröllsysteme und dann bergauf zum Sattel Ju dla Crusc, wo der Weg scharf umkehrt (zum Sattel südwärts, von dort nördlich). Wenn ich zuvor unter mächtigen senkrechten Wänden ging, sah ich von hier auf die Gegenseite einen wundervollen Berg mit außergewöhnlicher Platte. Wenn man an einem angenehm kühlen Herbsttag plötzlich wie Eis in starker Sommersonne schmilzt, ist das Liebe auf den ersten Blick. Wenn beim Blick auf Sas dles Nü (Bild 7) jemand ähnliche Gefühle hat, gibt es hier Routen (https://www.rifugiofanes.com/en/climbing-dolomites.htm). Natürlich war ich hochzufrieden, dass der Weg zu dieser Schönheit führte.
Zuerst stieg ich auf Piz di Zuber, den ersten unscheinbaren Gipfel am Weg. Dann bog ich unter dem Gipfel L'Ciaval/Sas dla Crusc ab und nach ein paar Dutzend Höhenmetern war ich unter dem großen Kreuz. Ich stieg Prešern-mäßig frei ab und fuhr fort unter den Gipfelkopf von Piza dales Diesc. Hier setzte ich den Helm auf und in Minuten starrte ich vom Gipfel auf ungewöhnliche kahle Karstböden, verführerisches Sas dles Nü und andere Gipfel. Als ich Stimmen hinter mir hörte, Zeit zum Abstieg. Langsam und genussvoll kehrte ich zu Ju dla Crusc zurück und nahm den CAI 7 Weg, der sich CAI 13 kurz über den Hütten Fanes und Lavarella anschließt. Kurz nach der Gabelung gönnte ich mir eine längere Pause, bei der ich die Ohren spitzte, als ich merkte, dass ich zum Antonisattel über 300 m steigen muss; schon 900 m abgestiegen, aber wieder hoch nicht sehr motivierend. Ich fragte Vorübergehende nach Zeiten von hier zum Morgenstart, wo ich die Gondel erwischen sollte (Crusc Seilbahn fährt 27.6 bis 27.9 8.30 bis 17.15). Ungläubig schüttelten sie Köpfe, also musste ich deutlich beschleunigen. Am Sattel lächelte es mich beim Blick auf die Schutthalden zum Abstieg an. Ich schaltete höher und ohne schlechtes Gewissen für die armen Schuhe, denen beim Laufen auf Geröll übel ergeht, raste zur Tal. Obwohl ich so schnell ging wie Beine trugen, kein Ende oder Rand des Wegs in Sicht. Endlich am Abzweig CAI 15B, Schild sagt 1h 50min zur Kapelle. Hmm, etwas über eine Stunde. Echte Zeitkampf begann. Der Weg setzte Sahnehäubchen drauf, stieg wieder an und blieb so bis Seilbahn, auf die ich 2 Min vor offiziellem Ende einstieg. Mehr Glück als Verstand und so viel Willen, Kreis zu machen und mit Gondel nach Badia zu kommen, dass ich große rote Blase innen Knöchel gar nicht spürte, die am nächsten Morgen schmerzhafte Natur offenbarte, als statt Berge Einkaufen in Hoffnung auf gewünschte niedrige Schuhe.
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines Über der Kapelle La Crusc/S. Croce1
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines Quer über zerklüftete Schuttfelder - Marmolada und Piz Boè im Hintergrund2
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines Die Welt richtet sich etwas steiler auf3
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines Dann wieder über Bänke mit schönen Ausblicken nach S und W4
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines Im wilden Gelände hat die Findigkeit schöne Übergänge entdeckt5
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines Bis Ju dla Crusc - Sattel in 2612 m - stellenweise mit Drahtseil gesichert6
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines Wenn du auf die andere Seite schaust, musst du dich in Sas dles Nü verlieben7
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines Schöne Welt der Karsthochländern8
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines L'Ciaval/Sas dla Crusc9
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines Auf dem Gipfel des ersten von 4 Gipfeln (drei Dreitausender und einer, dem 97 m bis zur magischen Grenze fehlen)10
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines Piza dales Diesc vom L'Ciaval.11
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines interessante Landschaft12
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines Zum Gipfel muss man eine sehr kurze Via ferrata begehen.13
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines noch ein bisschen...14
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines Auf dem Gipfel des Zweiten der Vierergruppe über San Cassiano.15
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines Auf dem Weg CAI 7 Richtung Lech Vert.16
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines Blick auf L'Ciaval und Piza dales Diesc von J.17
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines Col Bechei Dessora über den Teichen und Hütten Fanes und Lavarella.18
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines Col Bechei vom Sattel Ju de Sant Antone.19
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines Vom selben Sattel auf die andere Seite.20
Sas dla Crusc, Piza dales Diesc, Lavarela und Conturines 21
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bagi24. 09. 2020 18:10:50
He, he Palček, offenbar waren wir fast gleichzeitig in diesem Kontrastgebirge nasmeh. Wir zwei waren am 19. September dort auf einer etwas anderen Variante, Eindrücke sind gleich.

Lp ... Emil
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palček plezalček24. 09. 2020 18:17:23
Ich habe euch von Weitem in La Villa gesehen nasmeh Lp auch in eure Gegend.
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bagi24. 09. 2020 18:26:09
Wow Palček, wirklich nasmeh. Waren da ein paar Tage hintereinander in nettem Restaurant mit Tapas und gutem Kaffee, nur auf dieser Tour kamen wir in La Villa auch mit Rucksäcken an. Nächstes Mal mitkommen, schon eingeladen.
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palček plezalček24. 09. 2020 18:31:57
Danke.
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palček plezalček24. 09. 2020 19:45:10
Conturines und Lavarela

Conturines nagt mir schon seit letztem Jahr, daher musste es dran sein.
Gestartet bei Capana Alpina (Parkplatz 5 EUR/Tag. Bei 4-Gipfel-Tour/4 peaks und Abstieg hier Taxi bestellbar. Große Tafeln mit Taxinummern am Parkplatz und Hütte.). Weg zum Aussichtspunkt Col de Locia hat mich nicht sehr gereizt und zu viele Leute für meinen Geschmack, obwohl auf ganzer Strecke zählbar auf Fingern beider Hände. Am Aussichtspunkt hat sich die Welt ausgeglichen. Von da Weg sogar leicht abwärts, Stille nur durch Bachrauschen unterbrochen. Als ich nach Büsc da Stlü abbog, wurde Umgebung immer ansprechender. Conturines-See meist nur früh Sommer sichtbar und diesen Herbst auch nur trockener Seeboden. Cirque-Ende mit amfiteatralischem Schluss künstlerisch inspiriert.
Zur Zeit der Höhlenbären, dessen Wohnstätte 1987 auf anderen, d.h. Südseite Conturines in 2800 m entdeckt, war auch dieser Cirque bewachsen. Vor 50.000 bis 35.000 Jahren in Erwärmungsphase Waldgrenze ca. 600 m höher als heute und Wacholder Lärchen gaben Schutz und Nahrung den Zottelbären Ursus Ladinus. Heute Höhlenbesuch mit Führer. Gefunden nicht nur Bärenknochen allen Alters sondern auch Tropfsteine. Conturines-Höhle höchste so reiche Höhle in Alpenwelt. In San Cassiano kleiner Bärenmuseum (https://www.museumladin.it/en/the-museum-ursus.asp).
Über Cirque links abgebogen zuerst zu Conturines. Gipfelkopf mit Stahlseilen und etlichen Leitern. Nach Rückkehr in steiles Schuttfeld zu Lavarela gebissen (Namensvarianten: La Varela, La Varella, Lavarela, Lavarella), über Gratr zu leichter erreichbarem Hauptgipfel dann zu niedrigerem. Zum Letzteren über wenige Meter exponierten Weg. Wahr, exponierter Teil sehr kurz aber unangenehm genug dass Meiste nur Hauptgipfel wählen (10 m Seil im Rucksack würde vielen helfen drüberspringen). Abgestiegen zum Medesc-Sattel, Weg ungesichert. Oft im Netz als sehr anspruchsvoll beschrieben, daher Wähler meist Aufstieg. Nach Abstieg zum Medesc-Sattel nur noch Schuttabstieg zu erstem Gebüsch dann unter Lärchen zu Rüdiferie od. Hauptstraße San Cassiano - La Villa.

PS: Wenn jemand ähnliche Aufstiege plant, Hinweis: Erster hat mehr Höhenmeter angesammelt als alle vier Gipfel auf einmal.
Ebene vor Ju dal' Ega1
NW-Seite des Piz Taibun2
Lech de Conturines hatte kein Wasser3
Erste Blicke auf die Gipfelkuppe des Conturines4
Wundervolle amphitheatralische Welt5
Skulpturen6
Ein gesicherter Steig führt zum Gipfel7
An den Gipfeln kannst du die Karte lochen, die auch an der Bahnstation La Crusc gekauft werden kann8
Ich kenne die Bedeutung des Bogenschützen auf dem Gipfel nicht. Ich wäre für eine Erklärung dankbar.9
Beide Gipfel der Lavarela, Piza dales Diesc und Sas dles Nü10
Momentaufnahme11
Auch bei Piza dles Duee Forceles musste ich springen12
SW-Veh von Lavarela13
Hauptgipfel der Lavarela14
Und ein Platz für die, die Karten stempeln/lochen15
Auf dem SW-Gipfel stehen sogar zwei Kreuze. Dieser Gipfel ist von San Cassiano sichtbar.16
Abstieg zur Forcela de Medesc.17
Über Bänder und zwei oder drei Stufen; vielleicht besser für den Aufstieg geeignet.18
Blick zurück19
Vom Sattel Medesc ins Tal.20
Und schon sind die Sande zu Ende.21
Die Welt der Vegetation beginnt.22
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Dr.ejči26. 09. 2020 07:27:30
Schön... für Schnelle und Leichte velik nasmeh
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bagi2. 10. 2020 14:59:30
Untertitel ... von Tür zu Tür

Abendlicher Einfall ... über unserer Wohnung thront die mächtige Fanesgruppe, warum morgen nicht dahin? Ohne Auto, zu Fuß von Haustür zu Haustür. Haben wir schon gemacht, immer besonderer Charme. Wir waren genau dabei nasmeh. Wussten Tour lang, nicht so interessant.

Morgens Rucksäcke aus Freude selbst auf Schultern gehüpft, Tür abgeschlossen und los. Nächste Straße erste Wegmarken gefunden und gleichmäßig über San Cassiano steigend. Marken zu Forcella de Medesc-Sattel gefolgt, wo Tal ins Hochgebirge bricht. Allein, niemand da. Deshalb Herbst-Dolomiten super velik nasmeh.

Ab Sattel wie andere Welt. Weite Flächen sanfter Erhebungen öffnen sich vor uns, gar nicht hoch alpin. Fanes wirklich Kontraste. Äußeres typisch dolomitisch, innen friedlicher. Weiter links Richtung Gipfel Le Ciaval und Piza dales Diesc, Ziele heute. Erster leichter Nahe-3000er, zweiter anspruchsvoller Dreitausender. Weg zu ihnen reiner Genuss, Landschaft besonders.

Zum höchsten Piza dales Diesc, bzw. Cima Dieci, kurzer süßer Klettersteig Zehner. Hier alles dreisprachig ... ladinisch, deutsch, italienisch. Gipfel riesiges Kreuz und direkter Blick auf besonderen Berg. Das ist Piza dales Nü, Monolith schwer in Landschaft einzuordnen selbst mit Fantasie.

Da Kreis, Rückweg über Klettersteig Kreuzkofel. Schnell zeigt Dolomiten doch. Technisch einfach bietet Fülle Bänke und enge Durchgänge. Zur Santa Croce Hütte mit feinen Nachbarn gebracht. Diese Atmosphäre Hütte, Kapelle mächtige Kulisse nicht so leicht vergessen.

Abstieg ins Tal auf schönen Wegen. Hier Tourismus großgeschrieben. Abgestiegen nach La Villa, hausgemachter Cappuccino und besseres Bier. Auch Gratis-Tapas gekriegt, wahrscheinlich bemitleidet nach langem Marsch seelentief nasmeh. Heim über schönen Radweg, Kreis geschlossen. Mehr in Fotostory ...

Rucksack umschnallen, abschließen und los. Das Auto hat frei.1
Bald finden wir die Markierungen, die uns unfehlbar weiterführen.2
Der Morgen zögert noch, La Villa schläft unten.3
Die Steige sind gepflegt, fast touristisch. Wir sind allein.4
Die Markierung, die uns zum Sattel führt.5
Die Pfade sind weit ausgehauen, sogar die Lärche hat kosmetische Behandlungen erhalten.6
Wir sind schon fast am Sattel Forcella de Medesc.7
Am Sattel ändert sich die Landschaft.8
Statt Gipfel begrüßen uns Sonne und fast ebene Fläche.9
Alles ist flach und grasbewachsen.10
Auch in der entgegengesetzten Richtung ist es nicht viel anders.11
Nur die äußeren Ränder bieten attraktive Ausblicke.12
Zuerst hoch … Cima Dieci bzw. Piza dales Diesc im lokalen Dialekt.13
Wir sind schon am Gipfelturm.14
Dorthin führt die kurze und leichte Via ferrata Zehner.15
Die Drahtseile sind neu und straff wie eine Saite16
Das ist das KRIŽ mit Großbuchstaben :)17
Unser Nachbar, ein Sonderling ... Piza dales Nü, auch Sas dles Nü18
Blick zurück. Teil des Weges führt zurück19
etwas niedriger, leichter und belebter: Le Ciaval20
Hier begegnen wir sogar einigen Wanderern21
Eisenbahn-Variante. Statt Stempel sammelst du Löcher verschiedener Form22
Wir gehen zum Sattel Ju da Crusc (Kreuzkofelscharte). Dort biegen wir ab23
Gondelbediener. Sie fahren bis zur Hütte und sparen Höhenmeter24
Klettersteig Kreuzkofel, technisch einfach, psychisch etwas anspruchsvoller25
Blick zurück auf den Wegverlauf26
Hier wird es nötig sein27
Der Weg ist auch so markiert wo es keinen anderen Weg gibt28
Wir sind schon fast unten29
Vor Kurzem wanderten wir noch auf diesen Gipfeln30
Rifugio Santa Croce mit gleichnamiger Kirche. Beide sind Jahrhunderte alt31
Die Umgebung ist außergewöhnlich schön, schwer alles ins Objektiv zu bekommen32
Rückkehr über die 1333
Unten wird es zu Makadam34
irgendeine Art Herbststeinpilz, glaube ich :)35
Alles ist gemäht und gepflegt36
Fast jede Bauernhof hat auch Touristenunterkünfte37
Etwas Ähnliches wäre auch bei uns nützlich38
La Villa. Gehen wir auch dorthin39
Blick auf die Fanes40
Nach San Cassiano zurück auf dem Radweg41
Der Radweg ist bis ins Detail gepflegt. Die Bank mit Herzchen ist nur eine davon42
San Cassiano43
Hof, von denen es hier wimmelt. Wieder alles schön geordnet ohne Gerümpel44
Damit kein Irrtum … JA, es sind immer noch die Dolomiten und NEIN, es ist nicht plüschig :)45
Alle schon zu Hause46
GPS-Track der gewandelten Strecke. 27 km und 1900 Höhenmeter47
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bagi5. 10. 2021 11:21:24
Fanes-Massiv über Alto Badia hat besonderen Charme. Gipfel meist am Rand, Kern ruhig, wellig und voller geologischer Besonderheiten. Auch einige Hütten drumrum. Alles durchzogen mit schönen Wegen für Touristen und ambitioniertere Projekte. Zu Gipfeln über 3000 m ohne besonderen Aufwand, Erfahrung doch nötig.

Dieser Bereich letztes Jahr erkundet, dieses Jahr Fortsetzung. Kreisförmige Variante Start am Ostteil mit Besuch der Dreitausender Piz dles Conturines, Lavarela de Fora und Lavarela. Vom Letzteren schmaler exponierter Pfad ins Zentrum Fanis, weiter bis Rif. Lavarella und von da anderer Weg zurück zum Start. 27 km und 2000 Hm. Gesamtweg schwer zu beschreiben, mehr in Fotostory ...

Koordinaten Start ( Capanna Alpina ) : 46.559655, 11.980352
Wir parken bei Capanna Alpina und begeben uns auf Weg 111
Solch eine Warnung bin ich in den Bergen wirklich noch nie begegnet :)2
Das Jahr 2020 begegnen wir überall, wahrscheinlich wegen der Fülle an Zeit in der Covid-Zeit.3
Wir sind schon über den Bruch, der das Tal vom Hochgebirge trennt, und setzen unseren Weg auf dem L´Gran Pian fort.4
Die erste Sonne grüßt die Gipfel, zu denen wir uns aufmachen.5
Andere gesellen sich auch dazu ...6
*Tru Dolomieu Conturines* aus 1788. Mir unbekannte Markierung.7
Die schöne Piz Taibun als Erster in der östlichen Kette über dem Tal.8
Bald biegen wir links auf den markierten Querweg ab.9
Das Gehen ist äußerst angenehm, Ausblicke hervorragend, Wetter auch :)10
Grasige und sandige Flecken wechseln sich ab. Loses Schutt nirgends.11
Unsere Richtung. Auf der linken Seite des Tals gibt es noch einen Pfad, aber unmarkiert.12
Am Sattel biegen wir zuerst links zum Piz dles Conturines ab.13
Nach Überquerung eines kleinen Einstiegsfelsfelds sind wir schon unter der Wand.14
Ein schmaler Sims aus kompakter Platte führt um den Rand.15
Interessante Nachbarn …16
Trotz der Exponiertheit ist der Aufstieg dank der Sicherungen unkompliziert.17
Geht nicht anders. Die Wand ist zu steil und schlecht strukturiert.18
Schmaler und ungesicherter Gipfelgrat.19
So sieht es darauf aus …20
Am Gipfel Überraschung, auf 3064 m steht eine kleine schwarze Figur mit Bogen und Pfeilen :)21
Unser nächstes Ziel auf der gegenüberliegenden Seite des Sattels. Wir beißen uns in die Serpentinen.22
Von oben zeigt sich, dass sie viel länger sind als sie von unten aussehen.23
Noch ein leicht erreichbarer Dreitausender, Lavarela de Fora.24
Aufstieg zu einem etwas höheren Nachbarn…25
Wir sind schon auf dem Piz de Lavarella, dem 3055 m hohen Gipfel.26
Rückblick auf den zurückgelegten Weg. Der höchste ist Piz dles Conturines.27
Abstieg auf dem Querweg 12B, markiert als *nur für Erfahrene*.28
Wir haben keine Schwierigkeiten, aber touristische Wanderer wegen der Exponiertheit.29
Am Weg, Gipfel gestapelt wie Blätterteig.30
An der Forcella de Medesc biegen wir rechts auf Weg 12 ein.31
Dieses Gebiet ist voller ungewöhnlicher geologischer Formationen.32
Der Weg ist angenehm, ohne große An- und Abstiege.33
Unser Zwischenziel ist die Hütte Rif. Lavarella und bald beginnen wir den Abstieg.34
Pflege der Wegmarkierung, neue Aufgabe des gefallenen Riesen.35
Alm auf gut 2000 m.36
Rif. Lavarella mit freundlichem Personal und Live-Musik mit Avsenik-Melodien :)37
Das Tal ist wirklich schön. Es hat unzählige Wasserzuläufe, die mehrere kleine Seen speisen.38
Wir trafen auch einen Ljubljaner :)39
Hirtenunterstand. Kühe überall, jede mit eigener Glocke.40
Gut 100 m höher liegt noch ein großer See, Le de Limo.41
Hier leben besonders zottelige Kühe.42
Unser Rundweg dreht sich langsam. Diesmal ist die Wegmarkierung 11.43
Alm Gran Fanes. Sie ist vom geschlossenen Typ und nimmt keine Wanderer auf.44
Erinnerung an den Ersten Weltkrieg. Auf den nahen Pizes de Furcia Rossa verlief tatsächlich die Frontlinie.45
Bach inmitten der Hochebene, die Quelle ist nur einige Dutzend Meter entfernt.46
In diesem Tal begegnen wir bisher den meisten Menschen. Der Weg ist leicht und für alle Arten von Wanderern.47
Hier spießen wir die Wurst auf. Die Rundwanderung ist abgeschlossen, bleibt nur noch der Schwanz :)48
Blick zurück. Wir sind auf der linken Seite gegangen, die rechte haben wir vor Jahren gemacht.49
Abstieg zum Ausgangspunkt. Alles ist übertrieben gesichert, vor allem wegen Touristen.50
So sieht es aus, eine Autobahn mit Zaun :)51
Rückkehr zum Ausgangspunkt.52
Abschluss bei Capanna Alpina. Daneben ist ein großer gebührenpflichtiger Parkplatz.53
GPS-Track der gewanderten Strecke. Erfasst 27 km und 2000 Höhenmeter.54
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turbo8. 08. 2022 13:14:51
Mittwoch, 27.7.2022

Piz de Lavarela, Lavarela de Fora, Piz dles Does Forceles und Piz dles Conturines

Im nicht besten Wetter auf diesen vier Gipfeln. Tolle Tour, viel Einsamkeit und Ruhe, freundliche Kühe... Und eingeschränkte Ausblicke. Von Capanna Alpina zum Pass Ju'dal Ega, von da zum Lech de Conturines Seechen, weiter zum Haupt- und Nebenhauptgipfel Lavarela, dann Piz dles Does Forceles weil direkt überm Weg, und großes Finale Conturines. Rückweg gleicher Pfad, außer Abstieg unter Conturines zum Seechen, da im Geröll gewühlt und tiefer Abkürzung. Am Ju'dal Ega Sonne durch, näher Hütte heißer. Kühe litten Hitze auch, eine legte sich hin vor lauter Elend... Außer Wetter Spitze, Wiederholung mit Extra vielleicht noch Herbst velik nasmeh

http://tubojan.blogspot.com/2022/07/piz-de-lavarela-lavarela-de-fora-piz.html
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drago406. 09. 2022 16:44:13
2.9.2022 Sas dla Crusc 2907m
Gruppe PD Šmarje - unter Matejs Führung einen wundervollen Tag erlebt.
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turbo29. 09. 2022 16:13:24
Montag, 19.9.2022 Sas dla Crusc

Tour im Stil "schnell wird zu schnell" und "langsam kommt man weit". Sessellift, Gondel, zu Fuß. Aufstieg nicht in Kirche mit Bitte alles glatt, Abstieg ja zum Danken dass ganze Tour prima verlief. Kerze angezündet auch, regelmäßig in Bergen oder Dörfern Starts. Weg als Klettersteig eingestuft aber keine rechten Schwierigkeiten, ich auch nicht. Bande, mal Luft unter Füßen, gesicherte Stellen wie Stufe höher, Haken und Kraxelei. Zum Ju dla Crusc Sattel im Schatten riesiger Wand, von da herrliches Panorama über gigantischem Plateau wie großem Amphitheater umringt schöne Gipfel. Zum Sattel bisschen Schnee Eis hier da, nicht erwähnenswert, weiter zum Gipfel fast durchgehend Schneebedeckung von mm bis max zwei Finger hoch. Ganzer Tour ziemlich kalt, Nordwind ganz kräftig, von Sattel Gipfel Sonne half etwas angenehmeres Gefühl. Gedränge Finger zwei Hände ca., also ziemlich einsam für dolomitischen Gipfel. Pause Gipfel Blicke mit beiden Lavarel-Gipfeln die Ende Juli besucht, und einigen Gipfeln anderer Richtung geplant nächsten Tagen. Als Start erster von vier Geplanten, ganz ordentlich angenehm. nasmeh

https://tubojan.blogspot.com/2022/09/sas-dla-crusc.html
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bagi5. 10. 2022 10:14:34
Sas dla Crusc ( Kreuzkofel ) und Piza dles Diesc ( Zehnerspitze )

Das haben wir schon gemacht und jetzt wiederholt nasmeh. In wundervolle Fanes-Welt direkt von zu Hause. Nur Türen zugeschlossen, Rucksäcke geschultert und los. Grund angesagte Verschlechterung und Möglichkeit verschiedene Längen kombinieren. Am Ende alles nach Liste und Wetter ausgezeichnet kooperiert velik nasmeh.

Über steile Wand des Massivs über Schwachstelle zum Forcella de Medesc Sattel. Bis hier angenehmen Weg Nr. 12 gefolgt. Obere Teile unter Sattel links direkt unter Wänden gezogen und nun gut markiert. Vor Jahren verfehlt und eine der anderen zwei getretenen Varianten mühsam hoch.

Ab Sattel alles wie alt. Welt verändert sich komplett kaum glauben im selben Massiv. Daran gewöhnt und Fanis gefallen uns jährlich mehr. Ab Sattel links auf Weg 12B bis nächster Sattel … Ju dla Crusc, dt. Kreuzkofelscharte. Hier stößt Anstieg von Santa Croce Kapelle an, zu der später zurück. Weiter Weg 7B und wegen noch gutem Wetter zu höchstem im Grat, Dreitausender Piza dles Diesc. Kurzer süßer Klettersteig, Ausblicke Gipfelwürdig nasmeh. Hier heraus ragend riesiges Kreuz und Blick auf nahen Berg-Monolith Piza dales Nü, auch Neunerspitze.

Abstieg noch belebteren Sas dla Crusc und Wegbegleiter Piz Züber besucht. Ins Tal über interessanten Klettersteig Kreuzkofel. Schwierigkeit relativ gering im A/B Rahmen, aber ungesicherte exponierte Passagen über Abgrundwänden. Wetter noch mitgespielt also Pause bei Rif. Santa Croce. Früher Pilgerherberge im Besitz selber Familie Generationen. Von Hütte Abstieg fort auf Pilgerweg 15 und trocken zufrieden heim. Tag versprach wenig gab viel nasmeh. Mehr in Fotostory …
Die Tage werden immer kürzer. Wir sind nicht so früh dran, aber es ist noch dunkel.1
Wir gehen auf Weg Nr. 12. Dieser führt zum Sattel Forcella de Medesc.2
Die Sonne grüßt die Gipfel der Sella-Gruppe, wir sind leider auf der Schattenseite.3
Es ist kalt, daher ziehen wir unsere Winterkleidung an.4
Forcella de Medesc ist schon sichtbar. Sieht nah aus, ist aber noch ziemlich weit.5
Die Türme über uns richten sich eifrig zur Sonne - wir sind ein bisschen neidisch auf sie :)6
Wir sind schon über den Rand. Überraschenderweise ist Piz de Lavarella schon in den Wolken. Dieses Wetter sieht nicht gut aus...7
Auch anderswo tauchen Nebel auf. Die Sonne dringt nur mühsam durch die dunklen Wolken.8
Was kommt, kommt. Wenn das Wetter hält, gehen wir zum Gipfel, sonst steigen wir nach Kreuzkofelscharte ab.9
Wir fahren fort...10
Sieh mal einer an... wir erblicken das, was wir beide leise und laut gewünscht haben - himmelblaues :)11
Unsere Beine beschleunigen vor Freude von selbst. Wir gehen zum Höchsten :)12
Wir sind schon nah. Juhu... der Turm ist auch in der Sonne :)13
Auch sein Nachbar Neunerspitze zeigte sich für einen Moment aus dem Nebel.14
Schon kraxeln wir auf der Via ferrata...15
Die Stahlseile sind gespannt, der Fels ausgezeichnet, wir hüpfen vor Freude :)16
Allzu schnell enden die Via-Ferrata-Genüsse...17
Der monolithische Berg noch vom Gipfel aus. Sas dles Nü, Cima Nove, Neunerspitze... alles dasselbe.18
Piza dales Diesc. Auf diesem Gipfel steht eines der größten Kreuze, die wir je gesehen haben.19
Wir steigen auf demselben Weg ab, weil es keinen anderen gibt.20
Das Wetter steht in völligem Gegensatz zur Vorhersage, daher besuchen wir noch Sas dla Crusc.21
Sein anderer Name ist Le Ciaval. Gipfel in diesen Gegenden haben üblicherweise Namen in drei Sprachen.22
Das Kreuz unter dem Gipfel ist kleiner als beim nächsten Nachbarn, aber immer noch groß.23
Oben. Im Hintergrund bedeckt der Nebel schon unseren vorherigen Gipfel. Wir waren gerade rechtzeitig dort.24
Unglaubliche Landschaft der Fanes. Fotos können leider den tatsächlichen Anblick live nicht wiedergeben.25
Wir besuchen noch den Neben Gipfel Piz Züber. Direkt darunter verläuft die Via ferrata, auf der wir absteigen werden.26
Ihr Anfang ist gleich am Sattel Ju dla Crusc.27
Die Fortsetzung verläuft unter diesen Wänden. An vielen Stellen keine Sicherung.28
Direkt über dem Weg befindet sich eine kleine in den Fels eingelassene Kapelle.29
Der schneereiche Weg ist gut sichtbar. Mit etwas Vorsicht geht es problemlos.30
Die Klettersteig muss seinem Namen gerecht werden, daher gibt es an vielen Stellen Stahlseile :)31
Wir sind schon fast unten. Das Wetter verschlechtert sich langsam, aber stetig.32
Kirche Santa Croce mit der gleichnamigen Hütte daneben. Sehr angenehmer Ort.33
Blick auf die senkrechte Wand der Fanes. Wir waren gerade dort oben.34
Wir kehren auf dem uralten Pilgerweg zurück. Er hat jetzt die Markierung 15.35
Der Pfad ist außergewöhnlich gut gepflegt und das Gehen darauf ein echtes Vergnügen.36
Schnell abstiegend. In der Ferne schon die ersten Regenvorhänge …37
Rucksäcke abdecken und Schirme vorbereiten. Der Regen rückt unaufhaltsam näher …38
Wir sind schon fast zu Hause. Nicht ein Tropfen hat uns erreicht, aber wir hatten einen wunderbaren Tag :)39
GPS-Track der gewanderten Strecke. 22 km und 1700 Höhenmeter ergeben.40
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Trobec29. 08. 2023 22:46:58
Letztes Wochenende in diesen Gegenden mit PD Vitanje. Nun, offiziell PD Vitanje und PD Slivnica, tatsächlich waren wir angeblich aus 5 Vereinen cool Sonnige Tage, Hitzewelle, "Grillparty" in der Sonne und schöne Ausblicke.

Da wir im Tal geschlafen haben, Gruppe nicht klein, diesmal "schleichen wir uns" mit der Gondel hoch. Fortsetzung zum Sattel Ju dla Crusc und weiter zu Ciavala und "Deseterca". Abstieg auf die andere Seite, durch die Scharte Medesc.

https://trobec.blogspot.com/2023/08/dolomiti-2023.html
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pohodnik33329. 08. 2023 23:28:52
Tour vom Samstag 19.8.2023.

Piza dales Diesc(3023m):

Aufstieg von Badia, Gondel möglich von 1400m bis ca. 2000m und zur Hütte(Heiligkreuz). Dann ziemlich kurzer Klettersteig Ferata dla Crusc - Heiligkreuzkofelsteig. Schwierigkeit dort A-B, nichts Besonderes. Bei 2611m Tafel und dann nördlich Richtung Le Ciaval (2907m). Ich war nicht oben, aber schätze leicht-schwer. Dann Richtung Piza dales Diesc(3023m) leichter Weg bis schwer. Schwerer nur am Ende, letzte 30m zum Gipfel. Offiziell B, aber finde schon B-C kurzer Abschnitt.

Von diesen 4 Dreitausendern war dieser der schönste für mich. Grat steigt an, auf einer Seite abgeschnitten steil, auf der anderen flacher.

Piz de Lavarela(3055m):

Von Nordseite weiter zum Sattel
Forcella de Medesc(2533m) und dann hoch. Aus dieser Richtung gehen nicht so viele Leute. Meistens kommen sie aus dem Osten. Paar Abschnitte etwas exponierter, wenn ich mich richtig erinnere, nichts Besonderes. Kein Eisen hier. Schwer- sehr schwer.

Lavarela de Fora(3034m):

Sehr nah am vorher genannten Dreitausender Richtung Westen. Etwas schwerer, alles exponiert und ungesichert die 30-50m oben, kein Problem für erfahrenen Bergsteiger.

Piz dles Cunturines(3064m):

Von den genannten Gipfeln Richtung Süden, SO. Dieser ist der schwerste der markierten auf diesen 4 Dreitausendern. Dort B-C Stufe irgendwo, nicht ganz kurz, nicht lang.

Kurz gesagt ziemlich leichte 4 Dreitausender, nah beieinander und zugänglich.
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