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Forenliste / Italien / Dolomiten / Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini*

Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini*

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bagi4. 10. 2019 10:42:25
Dolomiten-Sehenswürdigkeiten bedeuten uns nicht viel, gerne suchen wir aber versteckte Perlen. Diese stehen nicht auf der Wunschliste der Massen, viele wissen gar nicht von ihnen. Einer davon ist der Bergsteig *Dolomiti senza confini*, der die Sextner weit umkreist.

Die geplante Route war unsere Grundidee, die wir mit Besuchen naher Gipfel aufgefrischt haben. Auf markierten und unmarkierten Pfaden entdeckten wir unglaublich wilde, einsame Teile dieses Gebirges, anderswo stark frequentierte Bereiche. Oft wunderten wir uns über den Irrsinn des Ersten Weltkriegs und wussten, dass viele Wege ohne ihn gar nicht gäbe.

Für unseren vollen Kreis brauchten wir fünf Tage, die wir der Witterung anpassten. Deshalb keine Hüttenbuchungen, Platz für zwei fand sich immer nasmeh. Fazit: 88 km und 8300 Höhenmeter. Im Kletterrucksack sammelten wir so viele Eindrücke, dass sie nicht kurz beschreibbar sind. Einige Hauptmerkmale in der Fotogeschichte, Details über meine Kontakte. Kurz ... mit Genuss durchwandert, Grinsen bis über beide Ohren velik nasmeh.

Koordinaten des Ausgangspunkts (Passo Monte Croce): 46.656451, 12.420084

Am nächsten Tag erkundeten wir noch die Cadini, die zum selben Gebirge gehören … KLIK

Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Der rote Faden ihres Weges durch die Sextner Dolomiten - thematisch *Dolomiti Senza Confini*1
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Übergang *Passo Mt. Croce* und Beginn ihres Weges. Wir sind zur Berti Hütte aufgebrochen.2
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Aussicht von der alten verlassenen Hütte Rif. O Sala, ehemals militärisches Objekt aus dem Ersten Weltkrieg.3
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Berti Hütte, italienisches Rif. Antonio Berti. Sie servieren exzellenten Cappuccino :)4
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Direkt hinter der Hütte zweigt der Weg zur Ferrata Rogeli ab, aber sie ist noch weit entfernt.5
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Zum Einstieg in die Ferrata muss man noch das Geröll auf der rechten Seite des Fotos überqueren.6
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Der Einstieg ist eindeutig markiert :)7
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Die Via ferrata Rogeli ist Kategorie C/D und das Kletterset ist sehr nützlich.8
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Es hat nicht viel Besuch, nur hier und da haben wir einige Bergsteiger getroffen.9
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Die Route ist gut markiert und gesichert, erfordert aber volle Aufmerksamkeit.10
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Die Übergänge sind meist natürlich, wo nicht möglich, führt die Ferrata ins Gestein.11
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Unsere Richtung, Rif. Carducci Hütte.12
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Auch der Abstieg von der Ferrata ist nicht einfach. Er verläuft über sehr steile Wände.13
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Sentiero Gabriella. Keine echte Ferrata, aber extrem exponiert, schlecht gesichert und langer Weg. Schwierigkeit A/B.14
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Die Umgebung ist wild, wild und nochmal wild...15
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Blick auf die Bänder, auf denen der Weg verläuft. Alles ähnelt den Debelakovi pod Kanjavcem, nur viel länger.16
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Gabriella überrascht dich hinter jeder Biegung.17
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Manchmal muss man sich ducken...18
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* ... manchmal auf die spärlichen Sicherungen stützen.19
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Ambiente...20
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* ... und wieder auf den Seilen. Diese nur dort, wo absolut notwendig.21
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Unglaublich wildes Umfeld...22
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Einer der Abstiege...23
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Die Nebel haben die Bedrohlichkeit der wilden Wände noch verstärkt.24
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Rif. Carducci, wo wir die erste Nacht verbracht haben. Wir hatten nicht reserviert, sie haben uns ein Winterzimmer gegeben.25
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Morgen des zweiten Tags, wir sind auf dem renovierten Pfad Severino Casara, bzw. Sentiero de Toni weitergelaufen.26
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Morgen sind am schönsten :)27
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Bis zum Einstieg in die Route etwas Leichtes, Angenehmes zum Aufwärmen.28
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Dann geht es los. Der Weg ist nicht gerade einfach, aber auch nicht schwer :) Schwierigkeit B/C.29
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Etwas Dehnen im Anfangsabschnitt ...30
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Noch ein paar Kniebeugen ...31
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Und wir sind im Herzen der Riesen angekommen.32
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Ohne diese Brücke wäre der Übergang durch die Schlucht viel schwieriger.33
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Blick zurück. Auf diesen Bändern verläuft der Weg.34
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Hier wird dir deine Winzigkeit bewusst ...35
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Klassischer Bivacco De Toni am Sella De Agnel.36
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Geschlossen :) Erst nach Durchquerung des gesamten Severino-Casara-Wegs haben wir es bemerkt. Warnung nur auf dieser Seite.37
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Militärweg Kriegssteig. Wundervolle Erfahrung :) Schwierigkeit A/B.38
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Kleine Hütte Rif. Pian di Cengia. Ohne Reservierung schwer zu übernachten.39
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Weg 101 zum Monte Paterno. Nichts Besonderes bis zum Sattel unter dem Gipfel.40
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Drei Zinnen. Wir haben sie aus verschiedenen Blickwinkeln gesehen und von vielen Stellen erkennt man sie nicht.41
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Kamin am Monte Paterno. Etwas schwieriger, die rechte Aufstiegsvariante (Schwierigkeit B/C) war leer :)42
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Auf dem Gipfel43
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Blick vom Gipfel auf Rif. Locatelli und Torre di Toblin.44
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Abstieg vom Monte-Paterno-Gipfel zum Sattel, wo sich die Wege teilen. Wir wählten den Passportensteig zur Hütte Rif. Lavaredo.45
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Der Militärweg ist in mächtige Wände gehauen.46
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Passportensteig. Schwierigkeit A/B.47
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Einer der berühmten Blicke auf die Zinnen ist genau von diesem Weg.48
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Wir haben im Rif. Auronzo geschlafen, wo wir die letzten zwei Betten bekommen haben :) Mit uns im Zimmer waren Griechen mit Koffern49
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Am Morgen des dritten Tages und der berühmte Weg vorbei an Cim zur Locatelli-Hütte50
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Kein Kommentar nötig :)51
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Rif. Locatelli bzw. Drei Zinne Hütte mit Torre di Toblin im Hintergrund52
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Wir sind zur Via Ferrata weitergegangen. Aufstieg links, Abstieg rechts53
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Rückblick auf die Sehenswürdigkeiten :)54
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Noch zwei Augen, die im Morgenlicht blinzeln55
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Torre di Toblin, Aussichtsturm, von dem aus die Soldaten die Umgebung überwachten56
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Der Aufstieg über eine schwierigere Via Ferrata, steile Abschnitte durch Leitern überwunden57
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Luft unter Füßen kein Problem, bald im Gipfelbereich. Schwierigkeit B/C58
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Gipfel, Abstieg über den nicht anspruchsvollen Feldkurat Hosp Steig. Schwierigkeit A/B.59
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Wie gewohnt haben wir auch die umliegenden Gipfel besucht, diesmal Lastron dei Scarperi.60
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Touristische *Gornikov* sind stark abgenommen, wir zwei blieben allein.61
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Die Route ist sichtbar und gelegentlich mit roten Punkten markiert.62
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Die Umgebung wird ursprünglich, die Übergänge sind logisch und ausgetreten.63
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Auf dem Gipfel, 2957 m hoch.64
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Rückkehr zur Hütte Rif. Locatelli. Dies ist zweifellos eine der am stärksten frequentierten Hütten in den Dolomiten.65
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Mit viel Glück bekamen wir einen freien Tisch und das freundliche Personal erfüllte schnell unsere Wünsche :)66
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Wir machten uns auch auf den dritten Aufstieg zum Monte Paterno, nämlich Sentiero de Luca/Innerkofler. Schwierigkeit A/B.67
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Bald beginnen die Galerien und die Kopflampe wird zu einem unverzichtbaren Teil der Ausrüstung.68
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Unglaublich, was alles während des Ersten Weltkriegs gemacht wurde69
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Die Steilheit lässt nicht nach und das Stahlseil dient hauptsächlich zum Hochziehen auf den Stufen70
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Wieder am Sattel Gams Scharte, wo wir schon am Vortag waren. Den Gipfel haben wir diesmal ausgelassen71
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Blick zurück auf Monte Paterno und den Pfad, der sich entlang der Bänder windet72
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Promenade73
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Wieder ein Militärweg, wie schon so oft zuvor74
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Wir haben noch einen Abstecher zum freundlichen Gipfel Punta Fiscalina gemacht75
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* zum Gipfel76
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Ansonsten freundlicher Gipfel hat auf der Nordseite eine abgeschnittene steil abfallende Wand von einigen hundert Metern77
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Cima Una, unzugänglich für gewöhnliche Schuttsteiger78
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Wieder bei der Hütte Rif. Pian di Cengia. Die Preise sind ziemlich hoch, diesmal sind wir ohne Pause weitergegangen79
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Am Weg zur Hütte Rif. Comici, besser bekannt als Zsigmondy Hütte80
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Wir jagten das letzte Sonnenlicht ...81
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* ... und kamen zur Hütte gerade bevor es hinter den Mächtigen unterging82
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Sven und Simon, Bergfreunde, die wir schon seit dem ersten Tag getroffen haben83
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Morgen des vierten Tages und neue Herausforderungen. Zum Einstieg haben wir den Dreitausender Monte Popero gewählt84
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Der Aufstieg zu diesem Gipfel ist geprägt von Schuttfeldern, Schuttfeldern und nochmals Schuttfeldern. Schneeflecken waren kein Hindernis85
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Auf dem Gipfel. Abgesehen von der außergewöhnlichen Höhe ist das Ganze nicht sehr beeindruckend86
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Abstieg vom Monte Popera entlang der Anstiegsrichtung und Fortsetzung entlang der berühmten Strada degli Alpini87
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Bald erreichen wir extrem steile Hänge und einen Weg, der mit Sprengstoff in den Berg gerissen wurde88
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Dieser Abschnitt ist äußerst attraktiv und man kann sich nicht genug über die Verrücktheit jener Zeiten wundern89
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Verlauf des Pfades unter den Graten La Mitrie und Torre Undici. Unglaublich, exponiert90
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Vom Pass Forcell Undici sind wir zum Abstieg ins Tal aufgebrochen.91
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Unser Ziel war die Hütte Rif. Prati di Croda Rossa bzw. Rotwandweisen Hütte.92
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Die Hütte ist eher eine Gaststätte mit Übernachtungen, mittwochs geschlossen. Reservierung erwünscht.93
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Morgen des fünften Tages und Blick auf Rif. Locatelli hoch oben.94
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Wir sind zum Croda Rossa di Sesto (Rotwand) über den Rotwand-Klettersteig (A/B) aufgebrochen.95
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Tatsächlich ist es wieder ein Militärweg, der zahlreiche Überreste jener Zeit passiert.96
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Im Gipfelbereich. Beobachtungsstände überall.97
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Auf dem Gipfel des Sextener Rotwands. Nicht ganz einfach, aber auch nicht schwer.98
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Wir sind weiter in Richtung der Ferrata Zandonella gegangen.99
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Am Anfang noch nichts Besonderes. Etwas Heraufziehen und das war es.100
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Von diesem Militärnest wird es etwas komplizierter :)101
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Einige hundert Meter Abstieg sind ziemlich steil und exponiert.102
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Die Markierung der Ferrata ist nur unten, oben fehlt sie.103
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Über steile, verdichtete Schuttfelder sind wir ins Tal Vallon Popera abgestiegen.104
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Noch einige Maschinengewehr- und Kanonenstände...105
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* ... etwas himmlische Erfrischung als Probe...106
Sextner Dolomiten - Weg *Dolomiti senza confini* Abschluss des wunderbaren Sexten-Travers.107
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bagi20. 07. 2023 13:56:01
Wir nutzten schönes Wetter und fuhren für ein paar Tage in die Dolomiten. Zum Einstieg wiederholten wir Teilstück von vor Jahren in einer der schönsten Ecken der Sextner. Etwas besorgt über Schneelage wegen Triglav-Vorwoche, aber Sorge völlig unnötig nasmeh. Dolomiten haben bis 3000m extrem wenig Schnee, nur in ewigen Gletschern. Hütten voll, viel Besuch, Preise über normal. Wie wir diesmal wanderten in Fotostory beschrieben…

Koordinaten Gratisparkplatz (bei Lago d'Antorno): 46.5909308N, 12.2632556E
Von der Hütte fahren wir mitten in der Nacht los und parken am kleinen See Lago d'Antorno. Wir strecken die Beine und begeben uns auf den Weg.1
Bald stoßen wir auf eine lange Schlange Wartender vor der Mautstelle für Rif. Auronzo. Hier biegen wir links auf den Weg 108 ab.2
Bei der Malga Rinbianco mit der charakteristischen Hexagonform biegen wir auf den schönen Grohmann-Weg mit Marke 105A ab.3
Dieser führt uns nach einer Weile in die großartige Welt der Dolomiten :) Wir fahren auf Weg 105 fort vorbei an der Weide Malga Langalm.4
Der Blick wird natürlich von den weltberühmten Tre Cime geraubt, doch sie sind nicht die einzigen Schätze hier.5
Auch das Monte-Paterna-Gebirge hinkt nicht viel hinterher, nur das Aussehen ist ziemlich anders.6
Zuerst gehen wir zum Torre Toblin, mächtiger Turm, der über die Umgebung herrscht.7
Ja, da oben müssen wir hin...8
Via ferrata delle Scalette aus dem Ersten Weltkrieg.9
Nach langer Fahrt bewährt sich etwas konkretes Dehnen hervorragend :)10
Genau richtig, denn es folgen einige weiße Vertikalen.11
Die sympathischen Einheimischen lassen uns vorbei. Sie sprechen einen unverständlichen Dialekt, zum Glück auch Englisch :)12
Nicht für barock gerundete :). Alles, was ich anhabe, bleibt an den Felsen hängen.13
So sieht der engste Teil der Via ferrata am Ausgang der Enge aus.14
Es folgt das vollkommene Gegenteil: exponierte Leitern über dem Abgrund.15
Die Sicherungen sind hervorragend, viel Luft unter den Füßen.16
Der Weg biegt erneut zwischen Felsen, der Gipfel zeichnet sich schon ab...17
Torre di Toblin, über 2600 m hoher Einzelgipfel mit ausgezeichneter Aussicht.18
Blick auf die Fortsetzung unserer Route zum Monte Paterno.19
Wir steigen die Via ferrata Feldkurat-Hosp ab. Abstieg über Leitern wegen der aufsteigenden Menge nicht empfohlen.20
Nicht weit entfernt ragt der beeindruckende Gipfel Lastron dei Scarperi auf, der für den Aufstieg mehr Erfahrung verlangt.21
Rif. Antonio Locatelli am eminentesten Platz. Großes Bier vom Fass 6 €, genau wie ein Pint eine Woche zuvor bei Staničevi.22
Interessante Strafpolitik (unten rechts). Bei Touristenmengen wirkt sie sicher :)23
Als ob jemand ein Bild gemalt hätte :)24
Vorbereitungen auf die Via ferrata De Luca Innerkofler. Nicht allzu anspruchsvoll, daher meist voll mit Leuten.25
Alles beginnt mit Stollen durch Felsmassen. Sie boten den Soldaten Schutz und erleichterten den Bergaufstieg.26
Ausblick aus dem Stollen auf nahe Gipfel.27
Einige offene Abschnitte sind kurz, die Eingänge stark befestigt.28
Die Stufen sind extrem steil, ohne Drahtseile wäre es schwer. Zur Kühlung tropft Wasser von der Decke :)29
Die Via ferrata verläuft durch eine steile Rinne bis zum Sattel Forcella del Camoscio.30
Im oberen Teil zwei Varianten. Die äußere ist neuer und für das Überholen gedacht.31
Der Gipfelteil ist pure Klassik: voll mit Leuten unterschiedlicher Erfahrung und Staus.32
Monte Paterno, 2744 m hoher Gipfel.33
Ausblicke wunderbar der Höhe angemessen. Mitte rechts der kürzlich besuchte Einzelgänger Torre Toblin.34
Über die Abstiegs-Via ferrata zurück zum Sattel Forcella del Camoscio.35
Dort wählen wir den äußersten rechten Weg 101B - Passportensteig. Im Anfangsstück zusätzliche Vorsicht erforderlich.36
Dann über herrliche Bänder, die Soldaten in den Berg gehauen haben.37
Durch einen Tunnel auf die andere Bergseite, dann in einen weiteren, diesmal extrem niedrigen Tunnel.38
Ende auf der anderen Tunnel-Seite. Durch ihn am besten auf Knien, aber voller Wasser :)39
Der Passportensteig-Pfad bietet einen außergewöhnlichen Blick auf die Tre Cime. Einige der bekanntesten Fotos wurden genau auf diesem Weg gemacht.40
Blick zurück. Von dort sind wir gekommen.41
Blick nach vorn. Dorthin gehen wir...42
Rif. Lavaredo an der Hauptpromenade mit Marke 101.43
Bis dorthin führt eher eine Straße als ein Pfad, und darauf sind Massen von Touristen.44
Rif. Auronzo. Darüber liegt ein riesiges Parkplatz, dort werden wir abbiegen.45
Biegt links auf Weg 117 ab. Wegweiser sind nicht vorhanden.46
Blick zurück auf Rif. Auronzo und Fülle von Crod im Hintergrund.47
Sentiero Alberto Bonacossa mit Markierung 117, außergewöhnlich schöner und wilder Pfad.48
Cadini. Zwischen diesen Zacken gehen wir :)49
Der Pfad ist eng und abfallend, aber nirgends haben wir das Gefühl starker Exposition.50
Wir sind gerade unter diesen Hörnern durchgegangen :)51
Alles ist nicht ganz einfach. Hier muss man steil absteigen.52
Über den Felsen fließt Wasser und alles ist nass. Wir sind froh, dass wir nicht bei Frost hier sind.53
Der schwierigere Teil ist hinter uns, neue Herausforderungen warten :)54
Wegweiser am Pfadkreuz. Es folgt ein steiler Anstieg auf Weg 117 zur Hütte Rif. Fonda-Savio.55
Es ist schon später Nachmittag und zu unserem Glück findet der Aufstieg im schattigen Talabschnitt statt.56
Rif. Fonda-Savio, Hütte wie aus dem Märchen :) Hier hausen Kletterer, die sich in diesen Wänden versuchen.57
Viele Tafeln, viele Wege. Unserer ist 115, auf dem wir zum Ausgangspunkt absteigen.58
Noch ein Blick zurück auf die wundervolle Umgebung und die freundliche Hütte im Schoß der Berge. Wir schließen den Tag langsam ab.59
GPS-Track der gewanderten Route. Aufgezeichnet 24 km und 1900 Höhenmeter60
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