Auf der Terza Grande war ich zum ersten Mal vor vier Jahren, da aber einmal keines ist, musste man zurückkehren. Da hier noch keine brauchbare Beschreibung ist, beschreibe ich sie. Bester Ausgangspunkt für den Berg ist Pian di Casa im Pesarina-Tal über Alpe Mimoias, darauf auch aus Val Frison oder Sappada, genauer Granville. In jedem Fall zum Passo Oberenghe kommen. Mit Kollege diesmal unter forcele Lavardet, vorbei Alpe Mimoias auf Weg 202 zum Enghe-Pass, hier öffnet sich toller Blick auf Monte Brentoni und Dolomiten-Riesen im Hintergrund, Civetta, Pelmo, Antelao. Von da weiter auf fast ebener Spur zur Abzweigung Weg 314 aus Val Frison. In unter halber Stunde am Oberenghe-Pass, von da paar Meter nordseitig absteigen, dann nimmt uns Pfad gleich links und beginnt steiler Anstieg über grasige SO-Hänge der Großen Terza. Wenn der schrofige, teils grasige und steinige Bereich endet und vorn nur Felsflanken, lassen wir Stöcke (hier noch sicher liegenlassen) und setzen Helme auf. Richtung leicht nachvollziehbar, da rote Punkte und Manni zeigen, Klettern nicht schwer, da meistens gelaufen wird. Gipfelteil etwas anspruchsvoller, aber kaum Stelle erreicht II. Schwierigkeit. Übergang über kurzen Kamin fast unter Gipfel erleichtert Seil, noch zuverlässig obwohl etwas verwittert wirkt. Oben öffnet sich prächtiger Blick bis höchste Dolomiten-Gipfel, Hohe Tauern und natürlich unsere Julische Alpen. Na so war's heute, vielleicht nicht immer so schön. Oben lange Pause gemacht, Schade solche Ausblicke zu verpassen. Abgestiegen auf Aufstiegsweg. Gefolgt Besuch Käsealm am Sattel Razzo, dann durch Val Frison (dort treffe unermüdliche Radlerin und Bekannte von vor zwei Jahren vom Monte Siere und Hütte Zovo Rito aus Campolongo), paar Worte wechseln und lädt wieder zu Besuch in Campolongo ein. Straße ins Tal seit Jahren unverändert, schlecht, offiziell gesperrt aber alle mit etwas höheren Autos fahren.