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| bagi3. 10. 2022 13:55:39 |
Nach der militärischen Via Ferrata Furcia Rossa Am Anfang unserer Erkundung der Dolomiten hat sich ein ganz besonderes Abenteuer in unsere Erinnerung eingeprägt. Statt einer kurzen Tour am letzten Urlaubstag entstand eine Großtour zum Piz Ciaval ( Klick ). Schon damals habe ich auf der Karte die Gratkombination über die militärische Via Ferrata Furcia Rossa beobachtet, die vom Bivacco Della Pace bis zum Ende des Grats verläuft. Dieser begrenzt das tiefe Tal Val Travenanzes am Fuß der Tofanen und ganz am Ende steht der schöne Gipfel Vallon Bianco. Den Grat wollten wir von dort fortsetzen, wo wir ihn vor Jahren beendet hatten. Der geeignetste Start für uns war von Capane Alpine, von wo wir über Wege 11 und 17 schnell zu Monte Castella und dem Bivacco Della Pace darunter kamen. Wir haben seinen Zustand geprüft und sind neuen Abenteuern entgegengestürmt . Die Fortsetzung auf dem Militärweg weckte anfangs gemischte Gefühle. Zuerst folgte ein Abstieg, dann langes, unermüdliches Aufsteigen auf zugestopften Hängen. Offizielle Markierungen fast keine, nur FR-Schild taucht ab und zu auf. Nach gut einem Kilometer ändert sich das. Der Weg schießt steil hoch und rechtfertigt schnell den Namen Ferrata. Nach endlosen Leitern stiegen wir hoch über die Umgebung. Auch weiterhin wechseln sich Abschnitte ohne Sicherungen und solche mit Sicherungen ab, ohne die ein Vorankommen unmöglich wäre. Tatsächlich ist der gesamte Weg eine alte militärische Verbindung, bei der sie den Grat nach bestem Vermögen für ihre Zwecke verknüpften. Dazwischen besuchten wir den etwa 5 Minuten entfernten Gipfel Piz Forcia Rossa III, ein exzellenter Aussichtspunkt und als solcher natürlich für das Militär interessant. Dort tauchen auch die ersten VB-Markierungen für Vallon Bianco auf. Bis dorthin ist es noch weit, der Weg setzt im gleichen Stil fort. Das Gelände wird immer schwieriger, daher immer mehr Sicherungen. Stahlseile und Haken sind einwandfrei und ausreichend überall. Nach anderthalb Stunden kamen wir zur Kreuzung des Talsweges mit unserem und lenkten bergauf zum Endziel. Der Weg zum Vallon Bianco ist kurz gesagt herrlich . Eine so einfallsreich angelegte Mulattiera sieht man selten. Bequemer und unermüdlicher Weg führt uns sicher durch die wilde Welt der Felsen, endlosen Steigungen und wunderbarer Ausblicke. Der Weg wurde zum Jahrestag des Ersten Weltkriegs renoviert und ist für fast jeden geeignet. Dem entsprechend war der Besucherandrang. Im Gipfelbereich voll mit Militärruinen, da dieser Gipfel zentrale Lage über mehreren Tälern hat. Die Aussicht ist endlos, besonders hervor sticht der völlig andere Blick ins Tal Val Travenanzes. Der Besuch von Vallon Bianco herzlich empfohlen, da neben unserer auch andere nähere Ausgangspunkte verfügbar sind. Vom Gipfel stiegen wir im Anstiegsrichtung ab, da kein anderer Weg existiert. Über Ferrata Furcia Rossa kehrten wir nicht zurück, sondern gingen geradeaus weiter und schlossen kreisförmig in einem anderen Tal an den Morgenweg an. Dann Rückkehr zur Capane Alpine auf dem bekannten Weg. Fazit: Der Weg gab uns viel mehr, als erwartet . Koordinaten des Ausgangspunktes ( Capanna Alpina ): 46.5596322N, 11.9805192E
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| panda3. 10. 2022 14:58:10 |
Gratulation, wunderschöner Panoramapfad. 
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| bbugari14. 10. 2022 08:53:59 |
Wie immer, phänomenal!  Seid ihr nicht zum Bivak Bacon - Braborka abgebogen beim Aufstieg nach Vallon Binaco?
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| bagi4. 10. 2022 10:36:00 |
@bbugari1 ... schöne Grüße . Bivacco Bacon - Braborka liegt rechts abseits des Wegs zum Vallon Bianco und ist als solches besonders markiert. Wenn ich mich recht erinnere, sind es 1 Stunde dorthin. Da ich auf Karten keine Verbindung von Braborka zum Vallon Banco fand, haben wir uns nicht weiter damit beschäftigt. Schon ohne hat unsere Variante über 10 Stunden gedauert und hätte uns einfach zu viel Zeit gekostet.
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