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Forenliste / Italien / Karnischen Alpen / Zuc dal Bor

Zuc dal Bor

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matic426. 06. 2011 10:33:01
In den letzten Jahren ist der Gipfel selbst schwer zugänglich wegen Hangrutsch im oberen Teil. Teilweise neuer Weg gemacht, ohne Markierungen. Im Wandteil Festseil, wirkt aber notdürftig. Zusätzliche Absicherung mit Seil sehr empfehlenswert, Klettern bis III Grad (steht so am Biwak). Auf den Gipfelkegel lohnt es sich wirklich, bester Blick ringsum. Wir stiegen über Weg 428 aus Aupa-Tal am Biwak vorbei dann Gratkamm Alta Via hoch. Gratkamm stellenweise anspruchsvoll mit leichtem Klettern. Schwerster Teil natürlich oberster Gipfelabschnitt. Von Ljubljana ca. 2,5 Std. Fahrt zum Start. Sehr schöne Tour.
Zuc dal Bor Weg 4281
Zuc dal Bor Creta Grauzaria2
Zuc dal Bor auf dem Grat3
Zuc dal Bor oberer Kegel4
Zuc dal Bor letzter schwierigster Abschnitt5
Zuc dal Bor 6
Zuc dal Bor Blick vom Gipfel nach Dunja7
Zuc dal Bor Blick nach Süden8
Zuc dal Bor Blick vom Gipfel auf den Gratweg Alta Via9
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svicr9. 09. 2012 23:19:24
Von Tarvis (Pontebba) fuhr ich durch Studeno Alto zum Weiler Frattis, wo ich links in das schöne Tal unter den Crete di Gleris abbog. Auto bei der Rampe geparkt. Weiter ist die Straße betoniert und sehr unangenehm zu laufen, aber glücklicherweise kommt der Abzweig zur Route 430 bald. Zur Schafscharte (Forc. della Pecora), die ich gewählt habe, ist der Weg steil und im oberen Teil schuttig. Oben an der Scharte setzte ich den Weg auf dem Alta Via C.A.I. Moggio bis zum Bivacco G.Bianchi fort, dann entlang des Gratkurses desselben Weges unter dem Gipfelteil des Berges. Der letzte Teil des Anstiegs zum Berg ist der schwerste. Der Gipfel selbst ist sehr bröcklig und dementsprechend sind alle Bänder in der Wand mit Schutt übersät. Das Seil, das "matic4" in seiner Beschreibung erwähnt, gibt es nicht mehr. Es gibt nur ein kürzeres Seil unter der Wand, das beim Aufstieg über den Felskanten hilft. Oben wurde die ganze Mühe mit schönen Ausblicken belohnt.
Crete di Gleris1
Beginn des Weges 4302
Scharten lassen nacheinander das Morgenlicht durch3
steiler Abschnitt des Pfades unter der Ovčja-Škrbina (Forc. della Pecora)4
Zuc dal Bor zeigt sich5
Blick auf den benachbarten M. Chiavals und Škrbina Chiavals6
den Beobachter7
Gratabschnitt des Pfades8
9
Gipfelbereich des Berges10
Westseite, entlang der die Kletterroute führt11
auf dem Gipfel ... mit schönen Gefühlen12
bekannte Umriss13
Bergab ging es leichter14
Anspruchsvoll aber schön15
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Keko7. 07. 2013 16:26:59
Vor ein paar Tagen erhielten meine Frau und ich eine Einladung aus der Gorenjska zu einer extrem anspruchsvollen Tour auf den Zuc dal Bor. Wir nahmen die Einladung gerne an und so machten wir uns gestern in einer gemischten gorenjskisch-steirischen Gruppe von fünf Mitgliedern auf den Weg zu diesem besonderen Berg mit ebenso besonderem Namen.
Das Auto stellten wir im Seitental Val Alba ab, genau am Schild zum Bivacco G. Bianchi, wo wir talabwärts durch das Flussbett und weiter durch den Wald zum Bivacco gingen. Zum Bivacco ist der Weg leicht und malerisch. Ab dem Bivacco wird der Weg schwieriger, die Hände müssen schnell aus den Taschen und für sichere Griffe genutzt werden sowie Kletterfähigkeiten gezeigt werden. Auf dem Weg stoßen wir auf einige schwierige Stellen vom Gehen auf exponiertem Grat, Querung steiler Wiesen bis zum adrenalinreichen Abstieg in die Scharte und schuttigem, steilem Anstieg zur Wand selbst unter dem Gipfel.
Die besondere Köstlichkeit ist natürlich der Aufstieg zum Gipfel selbst.
Zuerst kommen wir zu einem Sprung, über den ein kürzeres Seil hängt, das uns über dieses Hindernis hilft.
Sonst würde der Weg sicher enden, wenn wir nicht unser eigenes Seil und mindestens eine erfahrenere Person hätten, die dessen Gebrauch beherrscht und auch etwas anspruchsvolleres Klettern.
Es muss ein Sprung geklettert werden, der sicher ein gutes III darstellt, aber ohne Kletterschuhe wie bei uns fühlt es sich wie ein solides IV an.
Oben kämpfen wir uns mühsam zur Gipfelbuchdose durch, da wir sie kaum öffnen konnten. Als wir sie öffnen, sehen wir, dass sich dieses Jahr noch niemand eingetragen hat. Wir blieben nicht lange oben, da uns unten schon eine Gruppe von neun Personen erwartete, die ebenfalls aus Slowenien kamen und seltsamerweise auch Gorenjci und Štajercer.
Nach dem Abseilen vom Gipfel und dem ziemlich anspruchsvollen Abstieg zurück auf demselben Weg, da der gesamte Weg Konzentration und gute Aufmerksamkeit erfordert, gönnten wir uns beim Bivacco eine etwas längere Pause für die Jause.
Alle zufrieden und glücklich setzten wir uns auf die Bank, bedienten uns aus dem Rucksack, schauten auf die umliegenden Gipfel und genossen unermesslich die warme Sonne, da uns eine wirklich schöne und unvergessliche Tour gelungen ist. Vor uns lag nur noch der Spaziergang zum Auto.
Wegweiser, der uns zum Bivak führte1
Außerordentlich gut gepflegter Furtenübergang2
Blick auf die Überreste dunkler Zeiten3
Malerischer und schöner Pfad zum Bivak4
Noch sorglos umherstreifend5
Blick auf den zurückgelegten Pfad6
Bivak G. Bianchi7
8
Auf diesem Pfad wollten wir zurückkehren, da er leichter sein sollte, aber wir haben es uns anders überlegt9
Etwas über dem Bivak begann das erste Klettern10
Keine Hände mehr in den Taschen, sagen wir, das ist I.11
Das Bivak ist schon ziemlich weit unten12
Adrenalinreicher Abstieg in die Scharte13
Eng und abfallend auf beiden Seiten, nichts für Schwindelfreie14
Als es plötzlich auftauchte, stockte uns der Atem15
Aussichten16
Blick auf den Pfad zum Bivak17
Hier reicht es nicht, nur die Hände aus den Taschen zu nehmen, es wird ernsthaftes Klettern18
Weiter keine Markierungen, Schutt und unangenehmer Zugang zur Wand19
Erster ernster Sprung mit Hilfe eines kurzen Seils, das von oben hängt20
Die Frauen haben richtig zugebissen21
Der Anführer geht voraus, um für uns das Seil zu spannen, hier wird's ernst22
Die Übrigen hinter ihm23
Und endlich der Gipfel24
Und auch Abstieg per Seil25
Und auch der Abstieg, der gute Konzentration erfordert26
Letzter Blick auf die hervorstehende Felsformation in der Bildmitte27
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svicr27. 09. 2014 12:33:05
Gestern habe ich das Versprechen an die Verwandten eingelöst, sie zum Zuc dal Bor zu führen. Das Wetter war bewölkt, daher kein Tau, was auf steilen Wiesen sehr wichtig ist. Wir gingen denselben Weg wie vor zwei Jahren. Die Bedingungen auf dem Weg waren gleich, nur der Gratteil der Alta Via C.A.I. Moggio war noch stärker beschädigt und bröcklig wegen des vielen Schnees im letzten Winter. Die Bohrhaken in der Wand sind in gutem Zustand, auf den Bändern aber immer mehr Schutt. Oben hat uns die Sonne noch ausgelacht nasmeh
Crete di Gleris aus dem Dorf Frattis1
Der Herbst schleicht schon durch den Wald2
3
Richtung Ovčja škrbina4
Wenn es Ovčja škrbina gibt, muss es auch Ovčja špica geben5
Nachbarn ... M. Sernio und Creta Grauzaria6
Beim Bivacco G. Bianchi7
Sonnenbeschienene Peralba8
M. Amariana (La Mariane) über Tolmeč9
10
Einstieg in den Gratenabschnitt des Alta-Via-C.A.I.-Moggio-Pfads11
Gipfelkuppel von Zuc dal Bor12
Anstiegsrichtung von der SW-Seite13
Vor dem Steinschlag gab es hier eine Via ferrata, jetzt aber ...14
Gipfel Zuc dal Bor 2195m15
... schön hier, wir kommen wieder16
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svicr1. 07. 2016 14:43:53
Diesmal wählten wir den Ausgangspunkt im Albe-Tal. Auf dem schön angelegten Weg 450 stiegen wir zuerst zum gleichnamigen Bach ab, kreuzten ihn und setzten den gut erhaltenen Maultierpfad im Schatten des Buchenwaldes fort. Auf einer kurzen Ebene vereinigt sich der Maultierpfad mit Weg 428, der vom Rifugio Vualt zum Bivacco G. Bianchi führt. Die Markierungen auf dem Alta-Via-Gratweg sind erneuert, das war aber auch alles, was sie gemacht haben. Der schmale Pfad auf steilen nassen Wiesen erforderte Aufmerksamkeit bei jedem Schritt. Eine leichte Südwestbrise war zu wenig, um den starken Tau und den durchnässten Boden zu trocknen. Wegen Erosion ist der Pfad an einigen Stellen sehr schlecht. Auf dem Grat unter dem Gipfel, wo die Alta Via auf die Südostseite des Berges abzusteigen beginnt, stiegen wir unter die Wand. Schon der Blick in die Wand verrät die Verhältnisse ... der Gipfel zerfällt Jahr für Jahr mehr. Mit großem Respekt vor den Griffen kletterten wir auf den Gipfel. Diesmal keine Ausblicke vom Gipfel, aber Freude. Nach dem Absseilen entschieden wir uns, zum Bivacco auf einem anderen - Rundweg zurückzukehren. Die Alta Via lässt auch weiterhin nichts nach. Der Abstieg zur Fonderis-Scharte war ebenso steil und anspruchsvoll. Erst 500m tiefer konnten wir aufatmen, als wir den Weg 425 erreichten, der ein gut erhaltener Maultierpfad ist. Zum Bivacco G. Bianchi führt er durch zahlreiche Rinnen unter der Westwand des Berges.
Der anspruchsvolle Teil der Tour lag hinter uns, daher ruhten wir beim Bivacco aus. Jause mit Blick auf C. Grauzario war die Belohnung.
Um die Schleife des Tages komplett zu machen, gingen wir noch zum Rifugio Vualt und über Waldpfade zum Auto.
1
Creta Grauzaria2
Silhouette3
Wer hat die statische Berechnung gemacht?4
Bivak G. Bianchi5
Im Gras biegt der Pfad zum Grat ab6
entlang des Grats7
Gipfel im Nebel8
bei Maria9
10
Kletterabschnitt unter dem Gipfel11
Felsstepp unter der Gipfelwand12
Abstieg13
Steiler Abstieg zur Scharte Fonderis14
15
Weg 425 und Überreste eines militärischen Objekts16
Blick von Scharte Fonderis zur Westflanke von Zuc dal Bor und Monte Chiavals17
Blick vom Bivak G. Bianchi zur Scharte Fonderis18
Schutzhütte Vualt19
20
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nenap1. 07. 2016 17:39:10
Schöner Gipfel und Rundweg nasmeh mežikanje
(+1)gefällt mir
rozka10. 07. 2017 21:44:48
Ich war schon über Vršič gejagt bis Žaga (bei Bc), umsteigen auf anderes Pferdchen und Vollgas nach Italienvelik nasmeh...
Ins Val-Alba-Tal gefahren, selben Tag zum Bianchi-Biwak weiter.
Schon beim Auto nieselt es, dann fast 2 Std. Donner, Blitze, Wind, Regen begleiten uns... beim Biwak, na theoretisch Plätze für 12, aber unvorstellbar, wir 5 konnten nicht alle gleichzeitig drin stehen, sardinenartig gefaltetvelik nasmeh Nacht beim Regenlauschen, Gedanken ans Morgen: welcher Tag, Gipfel machbar, nass?...zmeden
Morgen ruft Stimme "rauskommen", Mond Mond hehe, aber Nachtkälte ohne Daunenjacke unmöglich...
Nach Frühstück zum Gipfel heute, ein Ungeduldiger zuerst "gesprungen" zum nahen Chiavals, wir aufgeheizt in erster Rinne, Adrenalin steigt am Gratrand, meist eng luftig, abseits Grat Querung über schmale steile Gräser. Bald Sattel/Untergipfel, Wand und "Čuk"-Gipfelteil bewundert. Leichter Abstieg, dann hinter Kante links zu Steinmann (možic), schon vor Einstiegs Wand zum Gipfel. Erster Eindruck: Rückwärts ins Talzadrega, aber Angst überwunden, in Wand und zweiten Teil vor Rechtsquerung gebissen, hart glatt nix zu greifen (mehr als III für mich, Biwak IV+ dafür), elegant drüber, Adrenalin-Wirkung. Danach leichter aber exponiert, volle Vorsicht nötig, und jaaa auf Zuc dal Bor Gipfelvelik nasmeh. Umarmungen, Gratulationen, wieder atmen hehe, Gedanken an Abstieg/Abseilen... nach Fotoshooting mit allen Hintergründen Abseilen gleicher Weg zum Punkt, zwei Schritte aber so beladener Gipfel nie gesehen, gegangen wie auf Eiern... dann Abseilen in einem Zug, längster bisher juhejj. Klar Rundweg länger aber "absurde" Steilheit umgehen (aus Führer ehe), nicht verpassen, weiter auf Via Alti und ja Abstieg Mischung steile Gräser, Schutt, gefallene Rinnen endlos, Pfad zu flach keiner konnte normal laufen hehe. Dann Aufstieg Fonderis Scharte, Traverse zurück zum Biwak gleicher Weg zum Start.
Tour lang psychisch anstrengend trotz Biwaknacht, kein Wasser außer 5 Min. vorher, aber belohnt mit Wand, Gipfel, Ausblicken.
Gruppe pure 10/10, besonders Partner im Seilzug, der mir vertraute beim Sichernnasmeh, hab da am meisten geschwitztmežikanje bestätigt "idrsko-štajerska" Seilschaft top hehe
Ausgangspunkt1
wunderschöner Morgen2
Blick auf Grauzario und Sernio3
morgendliche Aufwärmung4
aus der Mulde auf die Wiese5
wow...6
Grat, wo schon der Kuckuck ruft7
anspruchsvoller Abstieg8
na ja, einige chillen am engsten Punkt, hehe9
steile Wiesen10
Chiavals im Hintergrund11
mächtiger Zuc dal Bor12
Ausblicke13
Monte Pisimoni mit Muzci im Hintergrund14
Momentaufnahme15
Einstiegsrinne16
Alles to go?!17
beim Blick auf die Wand hab ich fast den Schwanz eingezogen und bin ins Tal geflohen...18
jetzt wird es ernst..19
Blick nach unten20
da oben muss ich...21
Kollege im schwierigsten Teil22
ja, ja, hier oben bin ich hochgekrochen :)23
hmmm, schützt mich das?! :)24
oh, Gipfel des Zuc dal Bor25
Ausstiegspunkt...26
Abstieg zum Abseil...27
na los, auf geht's28
Momentaufnahme29
Blick auf das abgeseilte30
Felsplatte31
Gipfelbuch32
Momentaufnahme33
Abstieg34
Abstieg35
wir steigen bereits zur Fonderis-Scharte hinauf36
Fonderis-Scharte... seht ihr das Bivak?:)))37
Kanin-Gebirge38
Blick zurück39
Pfad40
Momentaufnahme41
Abstieg vom Bivak42
Blick vom Ausgangspunkt, wo die Gipfelkappe Čuka sichtbar ist43
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funnyboy11. 07. 2017 16:46:27
Rozka hat alles schön dargestellt, hat aber das Beste vergessen zu erwähnen: Baden in Tavelika Voda in Resianasmeh

Wir hatten wirklich Spaß.

http://primozgraheljsblog.blogspot.si/2017/07/zuc-dal-bor-2195-m-divji-stolp-nad-val.html
(+6)gefällt mir
rozka11. 07. 2017 18:17:48
Schön geschriebennasmeh

Ups, wirklich vergessenzadrega, so viel passiert... und ins "Tavlko Voda" komme ich definitiv zum Abkühlenvelik nasmeh
(+1)gefällt mir
funnyboy11. 07. 2017 21:03:57
Dankevelik nasmeh nasmeh
Ja, stimmt, in diesen 24 Stunden ist so viel passiert, dass es schwer ist, alles im Kopf zu behalten.
Fürs Baden in solchem Wasser gilt dieselbe "Regel" wie über 2000 m: Sünde, wenn nichtvelik nasmeh velik nasmeh

(+1)gefällt mir
rant1. 08. 2019 16:58:29
Empfehle die Rundtour eingezeichnet auf der Karte. Die Tour verlängert sich um gute 2 Stunden. Ca. 300 Hm mehr, aber lohnt sich. So schön geführte Route, die begeisterter Bergsteiger nicht verpassen darf.

Einen Kartenabschnitt quer, da unmarkiert. Violett ist der richtige Weg.
lp Jani
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