| VanSims17. 05. 2014 14:59:56 |
Während meines Osterstreifzugs durch Bayern habe ich auch den interessanten Klettersteig Oberlandsteig bei Ingolstadt besucht. Beschreibung auf Deutsch: http://www.klettersteig.de/klettersteig/oberlandsteig_blau/13 Nach der Ausfahrt von der A9 Richtung Nürnberg fahre ich noch etwas durch Vororte von Ingolstadt, dann verwandelt sich die Straße allmählich über Randgebiete in eine Straße durch schöne bayerische Landschaft, und sie wurde mit jedem Abzweig, bei dem ich abbog, schmaler. Auch die Dörfer wurden seltener. Am Ende komme ich nach Aicha, von dort noch ein, zwei Kilometer zum Ausgangspunkt. Sah abgelegen aus, irgendwo im bayerischen Hügelland aber Parkplatz voll mit Autos. Der Weg ist schwer zu beschreiben. Ohne Garmin hätte ich ihn nicht gefunden. Auf dem oberen Portal ist ein anderer Weg beschrieben, der vielleicht leichter ist. Am Parkplatz rüste ich mich aus und gehe los. Vor mir sehe ich lokales Klettergebiet und Kletterer. Zugang zur Steig ist absichtlich so markiert, dass er über zwei Fels-Sprünge führt (Auslese der Schwächeren). Beide lassen sich, wie ich später sah, umgehen. Erster gleich nach Pfadbeginn bei Folgen der Schilder, ca. I, zweiter nach Abzweigung rote (leichter, auch Abstieg) und blaue (schwerer) Route, gleich nach Aussichtspunkt. Wer die blaue Route will, muss noch einen Fels-Sprung meistern (ca. bis -II). Sicherungen beginnen nicht sofort, sondern leichteres Klettern (-I) und Gehen durch Wald ohne sie. Dieser Teil erinnerte mich etwas an den Weg des Kleinen Prinzen um Beli Kuk. Gelegentlich nähern sich blau und rot und hier ist der Trick, wie man den zweiten schwereren Fels-Sprung umgeht: zuerst rot und dann Sprung auf blau  Als ich bei den Sicherungen ankomme, geht der Weg erst etwas bergab. Dann beginnt die Querung. Tatsächlich ist die ganze Steig eine einzige exponierte Querung, die teilweise über dem lokalen Klettergebiet verläuft. Schwierigkeit auf oberem Portal stark übertrieben: nur ca. A/B. Natürlich nicht für Schwindelanfällige. Auch Markierungen neu überarbeitet, sodass der Weg leicht zu folgen ist. Zurück ging ich über rot, das normale Gehen mit zwei Grifflen (A/B) ist. Man kann auch umgekehrt gehen: zuerst rot, dann zurück blau. Querung ist Querung, nur wissen müssen wir, wie man den Fels-Sprung abwärts vermeidet, wenn man das nicht beherrscht. So komme ich wieder zum Wegegabel beim Aussichtspunkt und steige noch darauf (kurz -I). Blick auf bayerisches Hügelland bzw. Altmühltal wie das Gebiet heißt, ist herrlich. Dann zurück zum Parkplatz und bemerke eine Abkürzung direkt dorthin. Nun, und das ist der Weg, auf dem man auch den ersten Fels-Sprung umgehen kann. Nur ist der Weg so geführt, dass er interessanter ist und Unvorbereitete schon am Anfang aussortiert.
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