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Watzmann

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m're 112. 07. 2009 19:17:43
Gestern mit den bergsteigerischen ''Nachbarn'' (PD Horjul) auf Watzmann. Über die Klassik von Wimbachbrücke via Watzmannhaus zum ersten der drei Gipfel Hocheck. Ziel war ursprünglich auch die mittlere Mittelspitze, aber wegen ungünstiger Verhältnisse (Reif mit etwas Neuschnee) auf später verschoben. Sonst tolle Tour mit viel Höhenunterschied, Berge ähnlich unseren (schöne grau-weiße Kalkfelsen). Verhältnisse halb winterlich oberhalb ca. 2300 m ein paar cm ''frisch'', Wetter ''gemischt auf dem Grill''(Regen, etwas Sonne, Schneeregen, Schneeflocken, Nebel...). Fotos bald auf PD Horjul Website.
Damit wir nicht immer über Tschechen und ihre unpassende Ausrüstung reden - gestern entpuppte sich eine echte deutsche Gruppe als ''tschechisch''. Beim Rückweg im verschneiten Gipfelbereich hatten sie reichlich Probleme, die wir gemeinsam gemeistert haben, wegen ungeeignetem Schuhwerk und Unterschätzung der Bedingungen.
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VanSims15. 06. 2016 19:13:06
Im letzten August, Querung des gesamten Grats.

https://simsoneblog.wordpress.com/precenje-watzmanna/

Unvergessliche Tour!

Schade, dass den Vorgängern es nicht gelungen ist. Wetter ist Wetter und auf so einer Tour scherzt man nicht damit. eek
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Branee16. 06. 2016 17:06:19
Der Helm ist nicht nur, damit dir nichts auf den Kopf fällt, sondern sein Zweck ist Schutz des Nackens beim Ausrutscher. Sonst schöne Tour. Neben Valentin Stanič als Erstbegeher hat auch Hermann Buhl seinen Stempel gedrückt. Ostwand des Watzmanns im Winter, nachts, solo und ohne Lampe als Training für Himalaya, als Kuriosum nasmeh
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mirccar4. 08. 2016 08:04:51
Hallo!
Weiß jemand, wie die Verhältnisse auf Watzmann sind?
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turbo4. 08. 2016 08:33:57
Wenn dir Fremdsprache nicht fremd ist, schau unten:

https://www.davplus.de/watzmannhaus
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hribovka14. 08. 2016 11:28:47
Hallo mirccar! War letztes Wochenende auf Watzmann, Weg ist trocken. Der Weg ist ziemlich körperlich anstrengend, 2200m Höhenmeter. Beim Surfen im Netz hab ich gesehen, dass einige eine Rundtour machen oder den ganzen Grat queren und denselben Weg zurück, wir hatten für das Unterfangen zu wenig Zeit. Zur Hütte brauchten wir 3 Std. Gehzeit, obwohl am Start 4 Std. steht. Von Hütte zum ersten Gipfel Hocheck 2 Std. Gehzeit und dann zum nächsten Gipfel Mittelspitze ca. 45 Min. Bis Mittelspitze Helm empfehlenswert, davor brauchst du ihn nicht und Sicherungs-Set, wir haben es nicht genutzt, aber der Weg ist an einer Stelle ziemlich exponiert. Die meisten ohne Helm und ohne Schutzausrüstung. Wenn dich noch was interessiert frag einfach. Unten Link zu einem Blog, spannende Lektüre:
https://simsoneblog.wordpress.com/2016/06/15/precenje-watzmanna/
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mirccar4. 08. 2016 13:03:01
Vielen Dank beiden für die ausführlichen Antworten.

Gruß,
Miran
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bagi26. 08. 2016 09:57:40
August 2016 - Watzmann-Grat bzw. Querung des deutschen Triglavs.

Diesmal sind wir hingegangen, um zu schauen, wie das Ganze aussieht, und der Vergleich mit unserem Patriarchen passt ganz gut nasmeh. Der Grat erinnert stark daran, Massenprozessionen noch mehr zavijanje z očmi. Kein Schnee diesmal, aber nicht unüblich, dass eine Abkühlung ihn auch im August bringt. Watzmann hat wegen der endlosen deutschen Ebene darunter ein besonderes Klima.

Wir haben den Weg von Wimbachbrücke gewählt und hierher braucht man gute 3 Std. aus Ljubljana. Parken ist organisiert und kostenpflichtig. Für einen Tag Automat 8,6 €, für zwei 11,5 €. Balkan-Varianten ohne Bezahlung rate ich ab, da sie solche Modelle abschleppen. Erprobt velik nasmeh.

Der Weg zur Watzmannhaus-Hütte ist extrem angenehm, spät nachmittags auch schattig. Dorthin ca. 3 Std. Hütte ist nett, Übernachtung und Essen günstig. Schlafen mit PZS-Karte 12 €, frischer Schnitzel mit Bratkartoffeln und Salat 12,5 €, Bier 3,6 €. Abendessen bis 19.30 bestellen, Reservierungen nur telefonisch.

Aufstieg zum ersten Gipfel Hocheck (2651 m) unkompliziert, direkt dahinter einfacher Biwakplatz. Die meisten kommen nur hierher. Hier beginnt die Gratquerung des Watzmann über Mittelspitze (2713 m) bis Südspitze (2712 m). Von hier absteigend und später über Hänge zur Wimbachgrieshütte.

Der Watzmann-Grat wirkt am Querungsstart furchtbar geschärft, aber Übergänge gut gesichert. Schwierigkeit vergleichbar mit Triglav. Wer bei uns SVK braucht, braucht es auch dort, sonst nicht zwingend. Zustand der Sicherungen gar nicht deutsch, d.h. schlecht. Drahtseile italienisch locker, Helm und Handschuhe empfehlenswert.

Nach Abschluss der Gratquerung folgt gute 1000 m Abstieg bergsteigerisch über Felsen, Schutt und Gras. Weitere 1000 m Abstieg fast unbemerkt auf tadellos gepflegtem Talweg von der freundlichen Wimbachgrieshütte zum Ausgangspunkt. Alles Lob den Pflegern nasmeh.

Absolut empfohlen: beschriebene Querungsrichtung und frühen Start von der Hütte. Watzmann-Besuch ähnelt der Wallfahrt der Slowenen zu unserem Triglav. Gesamt 2400 m Höhenmeter und 26 km Länge. Markierte Zeiten sehr großzügig, Deutsche haben 17 Std. veranschlagt velik nasmeh.


Wegweiser zur Hütte befindet sich am linken Rand des Parkplatzes1
Angenehmer, gut gepflegter Weg bietet nachmittags viel Schatten2
Höher führt der Weg über Almwiesen3
Eine der Hirtenhütten am Weg. Fast überall Essen und Getränke erhältlich4
Weide mit Aussicht :)5
Die Sonne verabschiedet sich langsam6
Direkt vor der Hütte Watzmannhaus7
Hüttengäste genießen neuen Wein in den letzten Sonnenstrahlen8
Riesige Hütte Watzmannhaus. Platz für 200 Übernachtende9
Schlafzimmer. Die Zimmer sind sauber und ordentlich, ebenso die Sanitäranlagen.10
Abfahrt kurz nach fünf Uhr, die Hütte erwacht langsam.11
Wegweiser etwas unter der Hütte. Der Pfad ist gut markiert und unproblematisch.12
Blick auf Watzmannhaus vom Weg zum Hocheck.13
Morgendämmerung.14
Deutsche Markierungen. Man sieht auch weiße Kreise mit rotem Punkt in der Mitte.15
Morgen, die Sonne erwacht.16
Blick ins Tal.17
Dort hinten ist unser erstes Ziel.18
Gesellschaft.19
Hocheck - 2651 m20
Watzmann-Grat, im Vordergrund Bivak.21
Gratenpfad, stellenweise exponiert, sonst nicht.22
Sicherungen erinnern an Triglavska, sind aber in schlechterem Zustand.23
Gratgehen.24
Wir trafen auch einige Bergsteiger auf dem Grat.25
Teil des Pfades über Platten.26
Mittelspitze - 2713 m27
In diesem Kamin ist nicht klar, wie man sich hindurchzwängt :)28
Abstieg an Seilen.29
Solcher Ab- und Aufstiege gibt es noch einige.30
Der Grat hat nach jeder Biegung ein anderes Aussehen. Insgesamt ist er etwa 3 km lang.31
2000 m tiefer liegt das sehr touristische See Konigsee.32
Lockere, schlecht gepflegte Sicherungen.33
Hier verläuft der Weg am rechten Hang in Marschrichtung.34
Wir nähern uns dem letzten Gipfel des Grats.35
Gratgehen.36
Das Team diesmal.37
Abstiegsrichtung.38
Gipfel gibt es in der Umgebung unzählige.39
Der Abstieg verläuft über Felsen, Schutt, Schuttkegel und Wiesen.40
Wir müssen etwa 1000 m in jenes Tal dort unten absteigen.41
Abschnitt des Wegs.42
Übergang über die unpassierbare Scharte.43
Der Abstieg ist sehr vielfältig, aber nirgends besonders exponiert oder gefährlich.44
Eindruck.45
Wegweiser zur Hütte Wimbachgrieshütte.46
Talblick auf die umliegenden Berge.47
Der Talweg führt zu Beginn durch Schuttfelder.48
Hütte Wimbachgrieshütte.49
Noch weitere 1000 m Abstieg verlaufen fast unmerklich auf einem angenehmen, sehr gut gepflegten Weg.50
Gastwirtschaft am Weg, immer mehr Touristen.51
Eindruck am Weg kurz vor dem Ende.52
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VanSims19. 08. 2019 11:34:27
Vor zwei Tagen die Route auch in umgekehrter Richtung gemacht. Stark empfohlen! Das ist die richtige Richtung, wo fast alle Kletterstellen bergauf gehen und der meiste Gratabstieg! Auch Abstieg zum Watzmannhaus sicherer. Zeit ungefähr gleich oder sogar etwas kürzer.

Einziger größerer Minus: mühsamer 4,5 std. Anstieg von Wimbachgrieshütte zur Südspitze. Konditionell also noch etwas anspruchsvoller, aber schon beim Anstieg selbst etwas Kletterei (ca. I) zur Unterbrechung des monotonen Gehens.

Trotz etwas kürzerer Gesamtzeit der Tour wegen südlicher Lage des Anstiegs trotzdem früheren Start empfohlen. Beim Abstieg vom Hocheck etwas Achtung auf die von Massen ähnlich abgeschliffenen Felsen wie am Triglav, die bergab etwas heimtückischer sein können - etwas Vorsicht! Dieser Abstieg ist aber viel sicherer als umgekehrt zur Wimbachgrieshütte.

Natürlich viel Gegenverkehr und während ich schon sehe, wie in Slowenien gemeckert und geschimpft würde, dort kein Problem. Fast war ich sogar eine Attraktion, einige haben mich sogar angefeuert, bei Begegnungen am Grat keine Probleme. Mal hab ich gewartet, mal die anderen.

Weg umgekehrt bis etwas nach Wimbachgrieshütte nicht markiert. Von dieser Hütte geradeaus wohin die Hauptwegweiser zeigen, bis erste Kreuzung, dort schon Schilder.

Zeit zur Hütte vom Parkplatz stark übertrieben. Statt 3,5 Std. gute 2 Std. Anstieg von Hütte zum Grat realistisch 4,5 Std., inkl. Fotografieren und kurzen Gesprächen mit schon sehr früh Absteigenden. Am Grat Zeiten auch etwas übertrieben wie @bagi feststellte, Abstieg zum Watzmannhaus passend, zum Parkplatz sehr übertrieben, gute 2 Std. statt 3,25.
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VanSims21. 08. 2019 15:53:45
Hab den Bericht erwartet, da ich deine Einträge im Buch an der Südspitze gesehen habe. nasmeh
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