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Forenliste / Sonstiges / Gebirge / Georgien-Mestia,Ushba

Georgien-Mestia,Ushba

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77blaz6. 09. 2016 22:25:47
Auf unserer dreiwöchigen Reise durch Georgien haben wir (mit Frau und drei Teenagern) natürlich auch Zeit für die schönen Berge gefunden. Wir sind auf keinen gestiegen, aber schon das Beobachten war sehr schön.

Von Mestia sind wir mit der Sessellbahn auf den Gipfel des Skigebiets gegenüber Mestia, über 2.000 Meter hoch, gefahren, wo wir mit tollen Ausblicken belohnt wurden. Wir haben uns ständig zur Ushba gedreht, die uns mit ihren senkrechten Wänden verzauberte.

https://www.youtube.com/watch?v=4LSF6KZLZWA

Georgien-Mestia,Ushba Mestia1
Georgien-Mestia,Ushba Ushba2
Georgien-Mestia,Ushba Ushba3
Georgien-Mestia,Ushba 4
Georgien-Mestia,Ushba Umgebung von Mestia5
Georgien-Mestia,Ushba 6
Georgien-Mestia,Ushba Ushba7
Georgien-Mestia,Ushba 8
Georgien-Mestia,Ushba 9
Georgien-Mestia,Ushba Eine Übersetzungsversion dieses Namens aus der svanischen Sprache ist 'Der Weg ins Nirgendwo'...10
Georgien-Mestia,Ushba 11
Georgien-Mestia,Ushba 12
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lino7. 09. 2016 13:05:18
Blaž, sehr schöne und interessante Ausflug in das ferne Georgien. Danke, dass du schöne Bilder auch mit uns teilst, die noch nicht in Georgien waren. Sichere Wege weiter!
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miri7. 09. 2016 14:32:14
Welche Gipfel? 17 und 18zavijanje z očmi
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grega_z_brega7. 09. 2016 14:37:06
ähnlich, doppelt mežikanje
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Bandzo17. 07. 2018 16:11:03
Für diesen Jahresurlaub wollten wir Berge und andere Kultur verbinden. Nach etwas Abwägen fiel die Entscheidung und wir wählten Georgien. Der kaukasische Staat bietet auf den ersten Blick genau genug Andersartigkeit, um interessant für das Kennenlernen neuer Kultur zu sein, bietet aber auch riesige Möglichkeiten zum Wandern im Kaukasus. Die Flugtickets waren schnell gekauft, dann entschieden wir uns auch für Autovermietung (4x4), obwohl wir gelesen hatten, wie gefährlich Fahren in Georgien ist und dass Georgier sehr aggressiv fahren. Nun, auch einige Worte über Straßen gelesen, dass sie nicht die besten sind. Wenn ihr euch für die Reise entscheidet und guten Anbieter für Autovermietung sucht, empfehlen wir Cars4Rent aus Tiflis. Haben sie nach langer Suche nach günstigstem Angebot und guter Versicherung und Abdeckung gefunden (Mietpreis ca. 45 Eur/Tag ohne Selbstbehalt für Suzuki Grand Vitara 2012).
Und wir fuhren von Ljubljana über Istanbul nach Tiflis. Vor der Abreise haben wir nicht viel gelesen und uns vorbereitet, da wir keine Vorurteile über Sehenswürdigkeiten, Land, Temperament der Leute, Stimmung... schaffen wollten. Wir ließen das Ländchen am Südrand des Kaukasus uns auf seinen Pfaden führen. Alles, was wir ansahen, waren Hauptmerkmale und Quellen nationalen Stolzes und so fanden wir schnell heraus, dass Georgier tief religiöse orthodoxe Christen sind und sich mit Wein und Rebe identifizieren (soll hierher stammen, und es gibt älteste Beweise für Weinproduktion in diesem Land - ganze 8000 Jahre alt). Autoabholung am Flughafen und sofort Richtung Osten des Landes zur Region Kakheti, der bekanntesten Weinregion in Georgien. Fahrt durch anfangs chaotisches Tiflis verwandelt sich in Entwirrung verschiedener Arten und Gründe für Hupen (natürlich für uns). Dann entwirren wir alles irgendwie und erreichen schon die niedliche Stadt Sighnaghi, die fast toskanisch ist. Dorf auf kleiner Erhebung mit herrlichem Blick ins Alazani-Tal und östlichen Kaukasus. Wir einquartieren uns in nettem Guesthouse, nehmen höflich das angebotene exzellente hausgemachte Wein an und begeben uns auf Stadtrundgang und Abendessen mit Gläschen Wein.
Nächster Tag Reisen nach Telavi und zwischendurch Halt im Städtchen Kvareli, wo eine der bekanntesten georgischen Weinproduzenten liegt - Khareba winery. Neben Topwein bekannt dafür, 11 km sowjetische Tunnel in Keller für - klar, Wein umgewandelt zu haben. Bei kurzem Rundgang und Spaziergang durch Tunnel lernen wir viel Neues über ihre Weintradition, über Kvevri (amphorenartig in Erde vergrabene Gefäße wo alkoholische Gärung von Traubensaft zu Wein stattfindet) über Khareba und dass sie in Tunneln bei konstanten 11 °C über 86000 Flaschen haben. Beeindruckend. Rundgang bietet auch Verkostung und später verbrachte Nachmittag in ihrem wunderschönen Garten. Der Weg führte uns nach Akhmeta, von wo Google die nächste Route nach Stepansminda (Kasbegi) über Tianeti vorschlug. Na klar. Für 19 km brauchten wir 1h30min, Straße wie auf Jermanca nach Starkregen. nasmeh
Als wir die sehr schlechte Straße hinter uns lassen, schließen wir uns der sogenannten Military Highway an, die Tiflis mit Russland über Wladikawkas verbindet. Straße sehr aussichtsreich, fährst vorbei am Winterkurort Gudauri, auf höchstem Punkt ca. 2400 m ü. NN, dann Abstieg nach Stepansminda auf 1700 m ü. NN. Stadt sehr staubig, voller Lkw. Starker russischer Einfluss spürbar. Nach ganztägiger Fahrt schnell unter die Decke und morgens aus Tal über Gergeti Kirche zu ca. 2900 m ü. NN Panoramapass, wo Berg Kasbeg (5033 m ü. NN) sich wie auf der Handfläche öffnet und wo wir rasten. Vom Stepansminda Zentrum zur Kirche ca. 500 m Aufstieg, benötigte Zeit ca. 1 h. Weiterer Weg zum Pass ohne Schattenmöglichkeit, wir wählten für Aufstieg den am meisten getretenen Weg talauf. Nach insgesamt ca. 3h Gehen aus Tal erreichen wir Pass auf 2900m, ruhen Augen an wunderschönem Berg aus und kehren ins Tal über aussichtsreicheren Grat zurück. Sehr schöner Wanderung. Tour kann vom Pass um ca. 3-4 h zur Wetterstation Betlemi hut verlängert werden. Zum Hüttenweg auch über Gletscher.
Nächster Tag schon Abschied von Kasbegi und Rückkehr Richtung Tiflis bis Mtscheta - alte Hauptstadt Georgiens, sehen Jvari Kirche und auf Autobahn eilen weiter nach Gori und Uplistsiche (ja, stelle mir vor wie ihr das gelesen habt nasmeh ). Hier sahen wir erstmals in Fels gehauenes Heiligtum und es hat uns echt gepackt. Außergewöhnlich schön, Landschaft auch. Nach Übernachtung nahe Kutaisi Richtung Badeort Batumi, schnell besichtigt und ins Schwarze Meer bei Kobuleti Strand gesprungen. Von hier Küste entlang nach Zugdidi (obligatorischer Kulinarstopp) und in 100 km langes Tal, das reißender Fluss schneidet, zum abgelegensten Teil Georgiens - Swanetien und Stadt Mestia. Untere 1/3 Straße asphaltiert, Rest ausser Mestia beton- oder Schotterweg nasmeh Mestia herrlich, wie alpines Dorf mitten im Kaukasus. Gepflegt, sauber, touristisch stark entwickelt. Haben auch eigenes Museum, das Swanengeschichte beschreibt und Einfluss der Swanen auf Goldene Vlies-Geschichte (Jason und Argonauten) erklärt. Nächster Tag Wanderung zu Koruldi Seen, auch hier Pflichtausrüstung Sonnencreme und mehr Sonnencreme bei spätem Start. Weg gut markiert, etwas Orientierung hilft nur, nicht vom Weg zu Seen zum Guli Pass abzuweichen. Am Grat halten. Nach Rückkehr ins Tal wetterlaunisch geworden und Regen begonnen. Da wir sahen, dass mit Starkregen in diesen Gegenden nicht zu spaßen ist, nutzten wir einen Tag für Ruhe und entspanntes Urlaub, nächsten Tag Gelegenheitsfenster stabiles Wetter genutzt und zurück nach Zugdidi geeilt. Einige Felsen auf Straße, einer kullerte genau vor Auto, aber wir umgangen. Auch Prometheus Höhlen besucht, Spaziergang unterirdisch ohne grossen Mehrwert. Gefühl, Hauptattraktion ist Beleuchtung und nicht Tropfsteine. Erreicht unsere Höhlen nicht ans Knie. Bei Nachrichtenverfolgung sehen wir, richtig entschieden, da Teil Swanetienregion von Starkregen mit Überschwemmungen und Erdrutschen heimgesucht und einige Dörfer weltabgeschnitten. Und so nächsten Tag weiter über Borjomi Stadt mit exzellentem Mineralwasser nach Achalziche, Rabati Burg besucht und in kleinem Dorf Tmogvi bei angenehmer und sehr gastfreundlicher Familie des "Patriarchen" Aleksandre übernachtet nasmeh Landschaft um Hauptsehenswürdigkeit Vardzia hat uns so gefallen, dass wir Aufenthalt verlängert und so Genuss an Fahrten auf "Dirt Roads" auf verlassenen Hochebenen gehabt, herumstreifen und alte Ruinen am Fuss tiefer Tal erforscht, das Mtkvari Fluss (Kura) schneidet, Siesta unter Baumkronen gehabt und irgendwie Seele hier festgemacht nasmeh
Gefolgt Übergang über Paravani Seen und Nationalpark Algeti (nebenbei erste Gäste in neuem Empfangs zentrum - halb noch Baustelle) nasmeh zur Tiflis Seite. Von hier nach Udabno Stadt, wo wir auf einsamer Straße sitzen und Sonnenuntergang in Halbwüste beobachten. Nächster Tag Besichtigung Kloster Davit Gareja und nach 2,5 h Tour bei 44°C um 11 Uhr (früher Besuch zwingend - Straße schlecht, heiss wie Hölle) weiter Richtung Tiflis und in ruhiger Stimmung mit Puls interessanter Stadt Reisebilanz gezogen.

Georgien ist wunderschön, vielfältiges Land. Solche Armut aufs Land und ausser grossen Städten nicht erwartet, Leute und Gastfreundschaft, Bescheidenheit, Glaube und Zugehörigkeit sowie nationaler Stolz Vorbild für uns. Georgien bietet am meisten, wenn ohne Erwartungen angegangen. Und wenn du (rein) den Bildern nicht glaubst, die Georgier bewerben mežikanje
Und sichere Schritte weiterhin,
Ben
Signaghi über dem Alizani-Tal1
Spaziergang durch die Stadt Sighnaghi. Toskana im Kleinen.2
Abendessen mit ausgezeichnetem Wein3
Klöster, Kirchen sind voll. Das erste oder zweite Land in der Geschichte, das den christlichen Glauben annahm, ist die historische georgische politische Formation.4
Gepflegter Park bei der Khareba Winery5
Weinkeller in Höhlen6
Auf dem Weg nach Kazbegi bei Sonnenuntergang7
Auf georgischen Straßen hausen riesige Kühe und sind regelmäßige Gäste in den endlosen Kurven :)8
Denkmal der georgisch-russischen Freundschaft auf der Military Highway nahe dem Jvari-Pass auf ca. 2400 m ü. NN9
Rückblick beim Denkmal10
malerisch11
Pfad zur Dreifaltigkeitskirche (Gergeti Trinity Church) aus Stepansminda.12
In der Nähe der kleinen Kirche bietet sich ein schöner Ausblick.13
Rückblick auf die Kirche auf dem Pfad zum Pass.14
Hier vertäust du deine Seele. Wortlos15
Das Tal des Terek etwas weiter von Stepansminda ist sehr grün.16
Anhalten auf dem Weg beim Ananuri-Komplex17
Uplistshike18
Blick auf den Fluss Mktvari (Kura). Georgien ist landschaftlich sehr vielfältig19
Kobuleti Strand20
Tobender Fluss entlang der Straße nach Mestia (Svaneti).21
Auf dem Weg zu den Koruldi Lakes.22
An den Seen. Hier zählt wirklich der Weg, nicht das Ziel. Die Seen sind Tränken für Pferde und Kühe :) Das Panorama ist spektakulär.23
Koruldi-See.24
Voll Blumen! Wirklich wunderbar. Auf den ersten Blick erinnert mich eine Blume an die sogenannte Kamniška-Orchidee. Dahinter Ushba.25
Im Museum hat mich der Anblick alter Schneeschuhe verzaubert :)26
Svaneti beim Aufbruch.27
Die Straße ist bei viel Niederschlag nicht die sicherste.28
Prometheus-Höhle.29
Vardzia - eine der Hauptsehenswürdigkeiten Georgiens. Felskloster.30
Vardzia.31
Der Mktvari-Fluss hat eine wundervolle Landschaft und Tal geformt.32
Auf dem Plateau über Vardzia traumhafte Ausblicke.33
Mächtige und gut erhaltene Festung Khertvisi34
Ruinen der einst mächtigen und wichtigen Festung Tmogvi nahe Vardzia35
Die Landschaft hat uns wirklich gefallen36
Sonnenuntergang in Udabno37
Schafe :)38
David Gareja. Gluthitze ohne Schatten an der Grenze zu Aserbaidschan (44 °C). Sogar die Georgier gaben zu, dass es für diese Jahreszeit ungewöhnlich heiß war39
Tbilisi ist, wie Georgien, unerwartet schön :)40
Tbilisi41
Tbilisi42
Frankreich hat gewonnen :)43
Noch die letzte, kurz vor der Abreise zum Flughafen44
(+11)gefällt mir
geppo17. 07. 2018 18:31:55
Schöne Beschreibung!
Viele Leckereien habe ich schon probiert, nur Wein aus Qvevri noch nicht.
lp
(+2)gefällt mir
garmont17. 07. 2018 19:45:43
Schöner Bericht Ben. mežikanje
Ich sehe, dass ihr genossen habt.
(+2)gefällt mir
lino17. 07. 2018 20:51:35

Außergewöhnliche Fähigkeit und Nase für das Finden von Punkten, die so sehr anders als Slowenien sind. Das macht die Reise sehr interessant und zauberhaft. Auch Fotos und Beschreibungen sind einzigartig. Noch viele solch angenehme und attraktive Reisen wünsche ich. Danke und viel Erfolg!

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Bandzo17. 07. 2018 21:44:18
Ja es war wirklich schön und wir haben sehr genossen. Sicher muss man noch so eine ähnliche Tour machen. velik nasmeh Danke für den Wunsch, Gruß auch dir @lino nasmeh
(+3)gefällt mir
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