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Forenliste / Slowenien / Julische Alpen / Adam und Eva

Adam und Eva

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Peter.B.29. 09. 2014 08:20:20
Empfehle allen, die Ruhe und Stille und das Suchen von Pfaden genießen.
Bilder von der Tour sind unter der untenstehenden Adresse veröffentlicht.
http://www.pdmaticams-drustvo.si/

Peter.
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j.4. 02. 2020 16:24:16
Gestern (Montag, 3. Februar) in die Fužinske gore einfach so. Begonnen auf Planina Blato und weiter auf dem Jagdweg bis Krstenica und dann über Planina Jezerce zu Adam und Eva. Zurück auf demselben Weg vorbei am Seechen und am Ende der Talmulde auf dem Jagdweg unter den östlichen Hängen der Ogradov bis zum Weg Planina v Lazu - Krstenica. Auf diesem Weg bis Planina v Lazu zurück nach Planina Blato.

Die Straße nach Planina Blato war trocken, dafür war der erste Kilometer des Jagdwegs unangenehm vereist. Im Bereich Krstenica war Schnee wenig, am meisten in Wald- und geschützten Lagen. Weiter im Tal gab es ca. 15 bis 20 cm ein paar Tage alten und nassen Schnees auf undefinierbarem Untergrund. Alles brach an vielen Stellen unvorhersehbar durch. Im Tal suchte ich mehr Bereiche, wo ich glaubte, dass es weniger einsinkt, als die richtige Richtung. Wegen des Stampfens und damit langsamen Fortkommens stieg ich nur auf Adam und natürlich Eva auf, die letzten 100 m zog ich Steigeisen an (12 Zacken), mehr aus Vorsicht. Es stellte sich heraus, dass keine harten, rutschgefährlichen Bereiche gab, aber ich kam bequemer voran. Schnee war leicht gefroren nur auf dem Gipfel von Adam (2012m) bzw. Eva (2019m). Die alte Sage, wie diese zwei Gipfel entstanden sind, stand in PV 1950/12 und auf Gore in ljudje.

Auf meinen eigenen Spuren zurück vorbei am Seechen zum Anfang der Talmulde. Wo es am engsten ist, über einen umgestürzten Baum scharf rechts versuchte ich dem fast aufgegebenen Jagdweg über dem Podogradi-Boden zu folgen. Der Weg war stellenweise nicht schneebedeckt und verläuft sehr logisch, so dass ich mich durchfand. Außer einem 20 m Abstieg auf trockenen, gefrorenen Gräsern irgendwo in der Mitte gab es keine größeren Probleme. Viel wird er von Wild genutzt, dessen Spuren im Schnee halfen mir manchmal zu erkennen, wo er wirklich verläuft. Die letzten 100 m verlor ich den Pfad, daher ging ich geradeaus durch den Wald bis zum Weg nach Planina v Lazu. Von da bis Lazu war noch eine Stunde Gehen durch 15 bis 20 cm unberührten neueren Schnees.

Zum Weg nach Blato kam ich kurz vor der Dunkelheit. Nachdem ich von Krstenica an die ganze Zeit gazt hatte (meist bis Schuhhöhe, mehrmals bis Unterschenkel, ein paar Mal schlug mir ein Bein schmerzhaft durch) auf dem ausgetretenen Waldweg zog ich mir gerne Winter-Laufschuhe an, steckte Mikro-Steigeisen drauf und juhu ins Tal. Die Spitzen halfen, der Weg war im unteren Teil an vielen Stellen vereist.

Es war sonnig, warm, windstill. Und eigentlich fast richtiger Winter, inklusive Waten durch Matsch. Nur der weiche Schnee war gar nicht winterlich.


Der Pfad ist nach dem Orkan 2017 wiederhergestellt, die Folgen werden aber noch lange sichtbar sein.1
Planina Krstenica.2
Schneebedeckter Adam.3
Von rechts: Tost, Vernar, dahinter Rjavina, Rž und dann Triglav.4
Links Debeli vrh, dann Hribarice, Škednjovec und dahinter Mišeljski konec.5
Ogradi und Debeli vrh.6
Jezerski Stog. Schönheit!7
Südliche Bohinj-Hügel.8
Zickzack talwärts ins Tal. Suche nach Bereichen, wo es am wenigsten einsinkt.9
Der Jagdweg auf der Westseite des Tales (Konte Podogradi) ist stellenweise noch gut sichtbar.10
Der Pfad verläuft vollständig unter dem östlichen Hang der Ogradi.11
Schlittenspuren.12
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