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| ksena10. 10. 2010 17:08:47 |
Gestern - 9.10. bin ich vom Parkplatz bei der Sägemühle im Jezersko-Tal zur Viška-Planina, zur Corsi-Hütte und weiter in Richtung Viš aufgebrochen. Ich folgte Weg 627, der unter der Wand der Divja koza zum Fuß der Rinne führt, die von der Trbiška Škrbina herabsteigt. Am Anfang des Einstiegs in die Wand ist eine Tafel, die den Beginn des Klettersteigs A.Goitan markiert. Der Weg quert die Wände der Divja koza und mehrere Rinnen, steigt auf und ab. Er verläuft über Bänder und Rinnen der Mala špica, Turna, Gamsove matere. Die Sicherungen (Stahlseile und Haken) sind in sehr gutem Zustand. Er stößt zur normalen Route auf Viš, von dort sind es gute halbe Stunde Gehens zum Gipfel, der mich nie besonders begeistert . Oben, wo wir insgesamt nur sechs waren, folgte eine kurze Pause, dann Abstieg zur Abzweigung zur Mojzesova škrbina und Škrbina zadnje špranje, über der eine imposante Naturformation aufragt, die stark an Moses erinnert. Ich setzte den Weg am Hang der Koštrunove špice fort, die voller Kriegsreste sind, kreuzte sie und staunte beim Anblick der Winterreste über der Škrbina prednje špranje - eine ganz konkrete Zunge vom Schnee des letzten Jahres. Von der Škrbina weiter zur Viška-Planina und zurück zum Ausgangspunkt. Lange, aber schöne Tour.
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| adnap7. 07. 2013 18:26:43 |
Ich habe euch zugewinkt
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| ksena7. 07. 2013 20:27:28 |
Ja, es kam mir so vor, als ob jemand auf dem Gipfel des Krna wäre und dass du es bist 
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| Keko23. 09. 2013 22:41:14 |
Gestern hat uns der Weg wieder in die Westlichen Julier geführt, wo wir über Viška-Planina zur Škrbina prednje špranje gingen und rechts abbogen, steil bergauf unter den Koštrunove špice, über Škrbina zadnje špranje und auf dem Anita-Goitan-Weg zum Viš. Dann steigen wir ab und setzen den Anita-Goitan-Weg fort, der weiter über die Bänder der Gamsova matere verläuft. Hier beginnt erst der schönste und auch sehr anspruchsvolle Teil. Der Weg ist gut gesichert, aber dennoch fordernd mit zahlreichen adrenalinreichen Passagen, Aufstiegen und Abstiegen mit oder ohne Seil. Wenn wir aus der Scharte zur Mala špica aufsteigen, teilt sich der Weg in leichteren nördlichen und südlichen, der über einen steilen Kamin weitergeht. Der leichtere nördliche war schon ziemlich verschneit und sah gefährlich aus. Wir entscheiden uns für den schwierigeren südlichen. Dieser Kamin erweist sich als schwierigstes Detail der ganzen Querung. Der Kamin ist sehr eng, senkrecht und ziemlich glatt. Eine stolze Besitzerin eines etwas üppigeren Hinterteils könnte erhebliche Probleme haben, den Kamin zu überlisten. Es brauchte einiges Stöhnen, Anstrengen und Jammern, bis wir alle hindurchgeklettert sind, jeder auf seine Weise. Auch auf der Südseite der Divja koza gibt es noch einige schwere und exponierte Stellen. Auch der Abstieg unter der Divja koza, der vor allem klettertechnisch ist, erfordert viel Vorsicht. Schwierigkeitshalber lässt sich kaum ein markierter Weg aus unseren Bergen damit vergleichen, da der exponierte Teil nach meiner Meinung deutlich schwerer ist als die Kopiščarjeva auf dem Prisank und der Kletterteil auch schwerer als jener auf der Mrzla gora. Der mörderischste Teil der Tour war die Betonstraße zur Viška-Planina, die besonders auf dem Rückweg zum Ausgangspunkt sich wie verdrehte Därme hinzog. Auf jeden Fall ein sehr schöner, langer und abwechslungsreicher Weg, der uns allen auf den Leib geschneidert war und alle Erwartungen erfüllt und sogar übertroffen hat.
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| lynx23. 09. 2013 23:44:35 |
Von der Viška-Planina führt auch ein unbetonierter Steig ins Tal, aber ich habe ihn noch nicht geprüft.
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| IgorZlodej24. 09. 2013 05:35:34 |
Der Steig ist vor allem im unteren Teil, an einer der Kurven mit einem Steinmann markiert, aber schon ziemlich zugewachsen, er führt ins Tal etwas abseits vom Parkplatz. Mit diesem Steig gewinnt man nicht viel.
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| mirank24. 09. 2013 19:45:01 |
Den Steig, der meist der Straße ausweicht, habe ich beim Abstieg vom Viš benutzt, aber das war schon einige Jahre her. Ich erinnere mich, dass er bald unter der Planina von der Straße abbog und schon damals schlecht getreten war. Unten endete er auf einer zugewachsenen Ebene direkt links der Brücke; von dort waren es noch ca. 2 km Schleppen auf Asphalt zum Parkplatz an der Mündung des B.-Baches und Trince. Vor Kurzem bei einem erneuten Aufstieg (diesmal auf der Straße) habe ich ein bisschen geschaut, wo der Abzweig talwärts ist, aber ihn nicht mehr entdeckt. Die Jahre haben gewirkt, die Straße ist jetzt betoniert und diesen Steig benutzt wahrscheinlich niemand mehr.
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