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| IgorZlodej8. 07. 2015 15:44:07 |
Wir verließen die Hütte Galassi um 5 Uhr und bewunderten beim Aufstieg zur Forcella Piccola das Erwachen eines neuen Tages. Wir warteten nicht auf den Sonnenaufgang und bogen sofort in den Kar ein, den wir schnell durchquerten und in die Felsen unter "la Bala" abbogen. Das System der ungesicherten Bänder (in der Aufstiegsbeschreibung des Buches Dolomiti sanjske gore) erwähnt Drahtseile und Haken, die dort nie waren. Am Anfang des Last machten wir eine kurze Pause, dann weiter. Bis zur kleinen Scharte keine Besonderheiten. Dort fing es an. Felsen zerbrochen und teilweise verstreut, der Übergang nur durch einen einzelnen Felsblock möglich, der in der Scharte verkeilt war. Er wirkte zuerst ziemlich instabil auf mich, aber der Bausachverständige schätzte ihn als stabil genug ein und wir gingen drüber. Sofort auf der anderen Seite ein kurzer und glatter Kamin, der natürlich schon bekannt war, aber auch dort alles gerissen, große Vorsicht nötig. Der zentrale Teil des Last war immer enger, zerbrochen, dazwischen große Blöcke, die noch nicht ins Tal gestürzt sind. In circa 3000 m beendeten wir den Aufstieg, da Weitergehen extrem gefährlich gewesen wäre, da gelegentlich Steine von unter dem Gipfel bröckelten. Richtige Beurteilung der Verhältnisse und Besonnenheit ist in den Bergen entscheidend. Einfach mit Erreichtem zufrieden sein müssen und wir haben viel erreicht. Abstieg extrem vorsichtig, da alles unter den Füßen wackelte. Unten auf den grünen Wiesen Frühstück und zur Hütte, wo wir über die Verhältnisse berichteten und vom Personal Abschied nahmen. Weg durch Val d'Oten ist schön, unterer Teil sehr heiß, gut dass dazwischen Hütte Alpini wink emoticon. Link zu: http://www.gore-ljudje.net/novosti/119922/ und http://www.gore-ljudje.net/novosti/38245/
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| mirank8. 07. 2015 23:38:54 |
Oh hallo, wir hatten das auch geplant, aber ich hab Donnerstag die Hütte angerufen und sie haben es abgeraten. Beschreibung war genau so wie du sie schilderst. Unser Plan war alles in einem Tag, da du es aber schon vorher gemacht hast, interessiert mich deine Meinung zu so einer eintägigen Tour. Danke für Antwort und sicheren Tritt Miran
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| IgorZlodej9. 07. 2015 07:56:36 |
Für Schnelle kein Problem, aber über Scoter-Palatini-Hütte, Aufstieg dort auch ca. 7-8 Std. bewertet. Möglich natürlich auch von Capanna Alpina, wenn Straße befahrbar bis dorthin, ähnliche Zeiten.
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| pikpok22. 05. 2016 09:09:48 |
Gestern mit Freund versucht auf dem König der Dolomiten über Arnaldi-Menini-Gräben. Vor zwei schon in San Vito di Cadore aber erste Überraschung: Zaun markiert Arbeiten und unklar ob Transport zur Scotter-Hütte erlaubt oder nicht. Um nicht umsonst zu schuften entscheiden wir und lassen Auto im Dorf (bei Rückkehr erfuhren wir Weg war offen), so verlängern wir Tour um ca. 1 Std. (400-500 Hm). Erster Teil Weg schnell, Schnee praktisch bis Galassi-Hütte umgehbar. Von Hütte etwas rechts. Ab hier Bedingungen ziemlich gemischt. Bis Einstieg erster Graben Schnee krustig aber meist hält kein Gewicht (Weg jetzt getreten). Solche Verhältnisse haben uns stark gebremst, und im Graben noch schlimmer: Schnee nicht umgewandelt und bis zu Knien einsinkend. Spuren im 55° Graben echte Qual und so erreichen wir kurz unter Forcella Menini als Uhr schon 8:30. Schnee wo Sonne war schnell durchweicht und von Hängen über Gräben fielen Steine, Schnee und Eis, daher und weil ziemlich erledigt entscheiden wir besser umkehren (zum Gipfel nur noch ca. 250m ). Nicht mal sicher ob Normale für Abstieg machbar oder zurück gleichem Weg (was zwei Stunden später wirklich sehr gefährlich). Abstieg Graben sehr schnell, Weg auf Gletscher total durchnässt. Drei Jungs haben Oppel-Graben versucht aber auch umgedreht wegen zu viel Einsinkens und Abstürzen von Hängen.
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| matic46. 08. 2016 11:10:27 |
Der Wirt der Galassi-Hütte sagte mir, dass soweit er weiß heuer noch keiner über die Normale auf dem Gipfel war.
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| mirank3. 09. 2019 22:01:41 |
Als Ausgangspunkt für den Aufstieg haben wir Val d'Oten gewählt, da über den Mauria-Pass weniger Verkehr als über Belluno ins Boitetal, und auch ca. 30 km näher. Sehr freundliches Personal der Galassi-Hütte hat unsere Rucksäcke von der Alpini-Hütte hochgebracht. Hütte solide, Essen auch, Personal hauptsächlich junge Freiwillige der CAI-Sektion Mestre, die wöchentlich wechseln. Trotz gut gefüllter Hütte nur 4 vor uns um 5 Uhr gestartet, und weitere 4-5 danach hochgekommen. Zum Aufstieg selbst haben Vorgänger genug geschrieben, würde nur ergänzen, dass abgesehen von zwei-drei Haken im oberen Teil, wo Sicherung machbar ist, keine festen Hilfsmittel bemerkt habe, die einige in Beschreibungen erwähnen . Auf jeden Fall keine Tour zum Unterschätzen; besonders oberer Last-Teil braucht maximale Vorsicht und Konzentration. Wettervorhersage gestimmt fast auf die Minute Samstag wie Sonntag—Abstiegsstunde im Regen von Galassi runter na ja 
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| pohodnik33314. 09. 2023 21:02:25 |
Aufstieg 10.9.2023, Sonntag. Leute viel mehr als erwartet. Folglich Steine fliegen immer wieder. Besonders erster Teil wenn von Sattel und Schuttkegel Kletterteil anfängt, dort extra auf Steine achten. Nach erstem Kletterteil leichter, ein paar leicht kletterige Abschnitte noch dazwischen. Im oberen Last-Teil enger. Sehr steil, viel Schutt, stressig. An diesen Platten denkst du was wenn falscher Schritt und Ausrutscher, keine Griffe für Hände. Dann letzter Kletterabschnitt wie beschrieben. Am schwierigeren Teil sehr altes Stahlseil in schlechtem Zustand und Seil. Bald folgt Gipfel. Aussicht ok, schade diesmal in O Richtung keine slowenischen Berge sichtbar. Einige Orientierungsschleifen, besonders beim Abstieg. Mal getreten dann aufhören, mehr Markierungen schaden nicht. Ohne vorherige Klettererfahrung hätte ich persönlich keine "Eier" für so einen Berg. Nahe Sattel Ende Abstieg vom "König der Dolomiten" wartete noch ein echter König dieses Berges, riesiger Steinbock.
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| Trobec14. 09. 2023 23:52:12 |
Interessant, aus unseren Alpen war Antelao erkennbar Sonst wirklich Samstag besser als Sonntag.
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| pohodnik33315. 09. 2023 00:27:05 |
Auf diesem Bild sind Cima del Preti und Durrano ganz rechts. Links sollte mindestens Jof di Montasio (Montaž) zu sehen sein, ist aber nicht. Gleich nach dem See um Pieve di Cadore sind Spitzen noch sichtbar - eine ist Cridula. Dann immer schlechter. Schon Clapsavon und Bivera (ganz links) kaum sichtbar. Dahinten hinter den beiden sollte Triglav irgendwo in der Ferne sein, soviel ich weiß. Aber wahr, es war eher am Tag nicht vormittags.
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| Trobec15. 09. 2023 22:11:35 |
Vormittag ja... letztes Mal um 10 Uhr hingeschaut... dann hat Kanin alles verdeckt 
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| pohodnik33315. 09. 2023 22:39:49 |
Danke palček plezalček.
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| mirank21. 09. 2024 15:20:43 |
Sehr schön, wie immer, eure Gruppe . Übrigens bedeutet Col de chi da Os wohl jenen Grat, wo die Hütte den Ossis gehört, so schreiben sich die Besitzer. Geschichtchen aus der Hütte: Als wir da waren, waren wir nach dem Abendessen ohne Nachtisch geblieben – die Wirtin entschuldigte sich seltsam. Na, nächsten Tag nach der Rückkehr von der Tour plauderten wir mit der Oma, die in der Küche hilft, über ihren Geburtsort Ampezzo. Dann Schreie und etwas Rauch aus der Küche. Ich vermute, nächste Gäste waren auch ohne Strudel . Scheint, als hättet ihr wegen der Trockenperiode den Blick von der Doževe Police zur imposanten 100m-Wasserfall unten rechts verpasst.
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| Jernej96818. 01. 2025 22:16:33 |
Ich weiß, das ist kein Sprachwinkel, aber diese berühmten "le laste" erinnern mich an unsere "lašte", die Felsbänder bedeuten. Zufall? Alpinist und Linguist Dr. Henrik Tuma hat im weiteren Alpenraum viele slowenische (slawische) Ortsnamen entdeckt auch weit vom heutigen slowenischen Sprachgebiet. Ich selbst bin auf diesen Lašte am Antelao noch vor dem Einsturz gelaufen, als sie noch ganz waren, aber nicht weniger steil. Auch Bivacco Piero Cosi (3111m), in dem ich übernachtet habe, gibt's nicht mehr. Beim Lesen all dieser Beschreibungen lockt es mich, Antelao wieder zu besuchen.
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