Berge.info
Berge.info
Anmeldung
Anmeldung
Benutzername:
Passwort:
Anmeldung
Noch nicht registriert? Registrierung.
Passwort vergessen?
      
Forenliste / Slowenien / Allgemeine Gespräche / Aus Abfallbüchsen werden Biwake hergestellt

Aus Abfallbüchsen werden Biwake hergestellt

Drucken
dprapr23. 04. 2024 15:53:03
Soweit ich verstehe, werden die Dosen also in anderer Form wieder hoch in die Berge gebracht?
Reichen diese Bivaks "zum Schutz" nicht aus? Mich interessiert brennend, wie viele Bergsteiger in ein Bivak fliehen wegen Schutz. Wäre ein interessanter Wert.
Sammeln sich nicht die meisten Dosen in den Hütten?
Vor Jahren hab ich in der Studlhütte unter Grossglockner ein offenes Bier bekommen. Warum machen sie das nicht in den belebten Hütten in unserem Hochgebirge? Sorry, falls sie das schon irgendwo haben. Hütten besuche ich sonst nicht. So würden sie die Dosenanzahl stark einschränken. Wie viele schleppen überhaupt Dosen im Rucksack mit?
(+2)gefällt mir
turbo23. 04. 2024 16:27:04
Wiederverwendung von Rohstoffen ist meistens cool, die Idee eines Bivaks aus Dose ist nach meiner bescheidenen Meinung wenigstens interessant, wenn nicht willkommen. Man weiß, wozu Bivaks dienen, primär für einfachere Durchführung anspruchsvoller und langer Touren, weniger als Notunterkunft. Dose im Rucksack ist keine Seltenheit, auf diesen Seiten sieht man oft, dass viele oben am Berg mit Bier die Seele festbinden.
Falls überhaupt, könnte die Lage der neuen Bivaks problematisch sein, da wir wissen, was gerne passiert, wenn ein Weg an einem Bivak vorbeiführt zu einem bekannten und beliebten Berg...
(+7)gefällt mir
dprapr23. 04. 2024 17:19:45
Ich stimme bei der Wiederverwendung von Rohstoffen zu, aber nicht so, dass dieses Blech in die Berge geschleppt wird. Da ist noch viel unbrauchbares Eisen zum Runterbringen ins Tal.
Ich weiß nicht, ob der stark besuchte Bivak unter der Skuta für einfachere anspruchsvolle Touren dient. Welche? Er dient allem anderen.
Auch jener Bivak Za Akom ist nur ein längerer Morgen-Spaziergang von der Tal entfernt. Jemand, der dort eine Tour plant, braucht ihn eigentlich nicht.
Wie schon geschrieben, Bivaks dienten vor allem Kletterern wegen langer ÖPNV-Wege zu den Bergen. Heute sind Zufahrten schneller und bequemer und meist in einem Tag machbar. Bivaks sind nützlich z.B. für Top-Alpinisten, die im Winter alle drei Skala-Routen in drei Tagen schaffen. Und natürlich in seltenen Fällen zum Schutz. Vor allem denen, die Wettervorhersagen und GRS-Empfehlungen ignorieren.
(+5)gefällt mir
Trobec24. 04. 2024 09:12:55
Das Bivak unter Skuta dient allem anderen vor allem, weil es "instagram"-förmig ist. Wäre es noch die alte "Metallkiste", gäbe es da deutlich weniger Touristen. zadrega

Ansonsten ja, wegen leichterer Mobilität, besserer Wettervorhersagen haben Bivaks etwas ihren ursprünglichen Sinn verloren. Vielleicht steigt er wieder mit Talsperrungen und wildem Abzocken auf Parkplätzen, das sich wie eine Epidemie ausbreitet...
(+4)gefällt mir
jax25. 04. 2024 06:50:40
Auch jener Bivak Za Akom ist nur ein längerer Morgen-Spaziergang vom Tal. Jemand, der dort touren plant, braucht ihn eigentlich nicht.

Fürs Klettern in der Široka peč kommt er ganz recht.
(+4)gefällt mir
dprapr25. 04. 2024 16:28:01
Ja, du kürzt den Zugang um 1 Stunde.
Vom Parkplatz bei Ingota sind es 2 Stunden zur Wand. Nicht mehr als zur Ojstrica-Wand. Es gibt noch einige längere Zufahrten in unseren Bergen. Und dort keine Bivaks.
(+2)gefällt mir
Trobec25. 04. 2024 18:14:59
Neben 1 Stunde Fußweg ist es sinnvoll, auch die Fahrt zu berücksichtigen. Aus einem etwas entfernteren Teil Sloweniens sind es schnell 2h. Dann macht's schon einen Unterschied, wann man morgens aufstehen muss nasmeh
(+4)gefällt mir
dprapr25. 04. 2024 18:44:54
Als ich zuletzt in diesem Bivak nach Tour zum Oltarček übernachten wollte und dort auf den nächsten Tag warten, als ich mit zweien zur Široka peč ging, hab ich schnell umgedacht. Die Gerüche aus dem Bivak haben mich abgeschreckt. Bin lieber zum Hotel Špik abgestiegen, schön geduscht und nächsten Tag munter und ausgeruht wieder hoch. Der "Morgen-Spaziergang" hat mir gutgetan.nasmeh
Als mein Bruder alle Zweitausender in Slowenien abklapperte, haben wir nur einmal übernachtet (Bivak in Dnina), beim Queren des Oltar-Škrlatica-Grats. Alle anderen Touren von zu Hause (Maribor) und abends zurück. Kein Problem.
Versteh aber junge Kletterer, für die Übernachtung im Bivak und Beisammensein ein extra Erlebnis ist. Ich spendier mal ne Dose dafür.nasmeh
(+1)gefällt mir
Um einen Kommentar zu veröffentlichen, müssen Sie sich anmelden:
Benutzername:
Passwort:
Anmelden
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst registrieren.
         
Copyright © 2026 Berge.info, Nutzungsbedingungen, Datenschutz und Cookies