| ločanka28. 04. 2026 07:32:59 |
Durch das Tal der Bala sind wir am Vortag gewandert. Ohne besonderes Ziel. Das Ziel war das Tal Bala und dann werden wir sehen, sagten wir. Nun, wir haben uns gegen Ende des Tals aufgehalten, in der Krnica Lanževica, wo wir an manchen Stellen tief eingesunken sind. Aber das Ziel war erreicht, denn wir haben entlang des ganzen Wegs die Schönheiten dieses Tals genossen, seine Stille, beim Gesang der Kuckucke, die Hänge der Pelcev und Pihavcev auf der einen Seite bewundert, auf der anderen Seite haben wir auf die Hänge der Loške stene gestarrt. Aber den größten Eindruck hat auf mich der Bedinji vrh gemacht, dessen steinerne Wände haben sich in ihrer Macht irgendwo über dem Sattel Prevale gezeigt. Gerade deswegen bin ich ihm dort ein wenig entgegengetreten auf dem bescheidenen Pfadchen, aber es tut mir leid, dass ich mich nicht höher hinaufgewagt habe. So geheimnisvoll und schön ist diese Welt im Tal der Bala. Wenn ich kurz zusammenfasse, sind wir beim Parkplatz in Bavšica gestartet, bei den Wegweisern. Dann sind wir entlang der moosigen steinernen Zäune an dem verlassenen Weiler Logje vorbeigegangen, der aber trotzdem etwas Leben an diesem Tag gezeigt hat, da aus dem Schornstein des nächsten Häuschens schon morgens weißer Rauch aufstieg. O, wie uns das erfreut hat. Dann sind wir über kaum ergrünten Wiesen und neu belaubten Bäumen langsam aufgestiegen bis zur ehemaligen Pl.Bala, uns weiter zur Jagdhütte gewandt, wo wir eine kurze Rast eingelegt haben. Auch die Tränke mit Wasser haben wir dort bemerkt, und den Abzweig des Pfads nach links gesehen, der zum Briceljek führt. Diese Information war uns wichtig, da vielleicht auch dieser irgendwann an die Reihe kommt. Dann sind wir weiter zur interessanten Vertiefung Jezerce vorgedrungen, unter ihr war ich aufmerksam auf einen weiteren Abzweig eines wirklich bescheidenen Pfadchens in Richtung Stador. Auch das ist wert, sich zu merken. Hier betritt man tatsächlich das Reich der Bergwelt der Pelcev vor sich und das Gehen wird noch mehr zum Genuss. Dann über Prevale in die verschneite Welt zu dieser Zeit, wo das Gehen wirklich verlangsamt wird, da Einsinken dann nichts Ungewöhnliches ist. Mit dem Eintreffen in die Krnica Lanževica haben wir so mit der Fortsetzung aufgehört. Mit der Bewunderung der Natur aber keinesfalls, denn die Welt hier ist wirklich wunderbar. Auf dem ganzen Weg haben wir nur einen Wanderer getroffen, es war eine junge Italienerin mit hoch beladenem Rucksack, die sie gerade am Sattel Prevale den Hang hinauftrieb. Es tut mir richtig leid, dass ich sie nicht nach ihren Plänen gefragt habe. Mihelič hat in seinem Führer geschrieben, dass der Weg durch Bala einsam, aber extrem schön ist. Und wie recht er hatte !
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