| turbo11. 06. 2023 17:17:46 |
27.5.2023 Am letzten Samstag im Mai sind wir in Gegenden aufgebrochen, wo wir vor der Epidemie einige tolle Ausflüge gemacht haben und wo wir auch mit der Prinzessin die Krallen geschärft haben. Die Idee war natürlich ihre, ich habe anfangs höher gezielt, über Platak, dann aber mit beiden Händen ihren Vorschlag gepackt. Warum nicht, es war immer noch vorzüglich, obwohl ich schon mal gemeckert habe, als ich mich nicht aus dem Gebüsch herausziehen konnte, in das wir „geraten“ sind, oder nachdem wir nach acht oder mehr Stunden Wanderung auf die nächsten Gipfel geschaut und diskutiert haben, ob nur den nächsten oder alle folgenden im Grat. Tolle Erinnerungen, mögen es mehr werden. Ausgangspunkt war der Parkplatz unter Kamenjak, direkt auf der Straße nach Platak und etwas über der Kreuzung die Straße verlassen. Dort war ein Schild Ulica Štab, auf dem Schotter zu Ruinen und bald danach auf einen markierten Steig gestoßen. Auf ihm ein paar hundert Meter hoch, dann im Wald auf ein Steiglein, wahrscheinlich Wildpfad, der uns unter die Felswand von Bogdin brachte. Tolles Kraxeln zum Grat und entlang davon zum Gipfel. Exzellenter Fels, der sie an Paklenica und mich an einsame Buchten adriatischer Inseln erinnerte. Es zog wie verrückt, orkanartiger Wind im wahrsten Sinne, wir schwankten und wackelten auf dem Grat wie nach ein paar Runden aus der Gaststätte. Tiefer unten war es etwas besser, auf den Wiesen gemütlich zum unauffälligen Gipfelchen Rebra hinauf, darunter etwas Windschutz gefunden. Kurze Pause, Plauderei, Stärkung, dann fröhlich zurück an die Arbeit, also Pfad unter die Füße und hoch raus nach Jazvina. Wiesen, Fels, Karstwelt, Pfeifen des Winds, Ausblicke aufs Meer und Inseln, auch auf vor Jahren begangene Gipfel, göttlich, wirklich fast Himmel auf Erden. Den Grat nach Jazvina habe ich irgendwo in der Mitte getroffen, ich bin so über die grasigen Flächen geirrt, sie tiefer, am Anfang. Der weitere Weg war vom Gipfel wie auf der Handfläche zu sehen, auf einer Seite Gipfel in Reichweite, mit etwas Phantasie Stein draufwerfen, auf der anderen weder nah noch ganz einfacher Weg dahin (Weg eigentlich keiner, eher Wildpfade und Schutt). Durch zerklüftetes Gelände zur Straße nach Platak und jenseits davon zu nächsten Gipfeln weiter. Die Gegend heißt hier Krežala, die nächsten paar Erhebungen, die wir besucht haben, haben keine Namen auf der Karte, Höhenlinien schon. Wind ließ nicht nach, pfiff um die Ohren, pure Freude. Echtes Konzert von Bogdin hoch und runter. Gipfel der ersten Erhebung war Stange mit Windmessern, Wetterstation wahrscheinlich, Gipfel der zweiten nur Eisenpfahl. Zum letzten Gipfel, unter dem Bunker und fast Mulattiera drauf führt, wartete Abstieg entlang toller Grat, für mich wahrscheinlich schönster Teil der schon wunderbaren Tour. Kraxelnd bergab kamen wir unter den letzten Gipfel, dort Abzweigung, wohin wir später zurückkamen und von dort zum Auto abgestiegen. Zum Bunker entlang der sogenannten Mulattiera nebenbei, dann über labile Felsen vorsichtig zum Gipfel hoch, dann zum Nachbarn, vielleicht sogar höher, und dort letzter Rundblick so weit Auge reicht. Noch etwas zurück zum bekannten Pfad, dann runter zur Hauptstraße und entlang ein bisschen hoch zum Auto. In Čavle wie immer Analyse der Tour, vergangener Ereignisse und Grübeln über zukünftige Ausflüge. Strich unterm, mehr als vorzüglich  https://tubojan.blogspot.com/2023/05/bogdin-rebra-jazvina-krezala-grobniske.html => Aufzeichnung des gewanderten Wegs Wind, Bogdin Wind, Krežala
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