| turbo9. 05. 2021 21:12:00 |
Samstag 8.5.2021 (Fahrradausflug) Kobarid-Svino-Sužid-Borjana-Breginj-Logje-Robidišče-Podbela-Robič-Kobarid Ich fange am Ende an bzw. bei dem, was ich als Schluss schreiben wollte - GÖTTLICH Dass das es war, wusste ich schon bevor ich mich bis Svino aufgeheizt hatte, danach steigerte sich das Gefühl nur noch. Wundervolle Orte, mehrmals besucht, und Berge darüber so heimelig schön reihten sich wie beste Filmszenen; Erinnerungen wogten und schlugen auf die Seele. Wenn Doktoren Elektroden auf den Schädel geklebt und graue Zellen gemessen hätten, würden sie denken, der Apparat sei kaputt. Bis Breginj ohne Pause, aber ich gönnte mir eine, dazwischen gründlich umgeschaut. In Breginj altes Dorfkern wer weiß wie oft angeschaut, nett geplaudert mit Mädel und Kerl, die Bareröffnung vorbereiteten. Nach Plaudern freundlichen Hund gekrault, dann in nahe Kirche für Minuten Ruhe und Erinnerungszeit. Bis hier alles bekannt vertraut, Fortsetzung unbekannt kaum erwartbar. Straße nach Logje wellte mal hoch mal runter mehrmals so bevor ich ankam. Kurze Pause dann steil runter zu Nadiža, Kurve um Kurve kein Ende kein Rand. Bei Nadiža verschont, Luft schon zu kalt für Sündengedanken geschweige Wasser; Bad oben unten auf nächsten Besuch verschoben. Was runter muss hoch, tröstete bald darauf Bike in erbarmungslosen steilen langen Anstieg nach Robidišče geschoben. Wahrscheinlich etwas weniger schlimm, aber Hunger (nüchtern los) drehte schon; Pause in Robidišče geplant, längere auch. Wer sich abmüht, ermüdet; ich reichlich aber erfolgreich hochgetreten zum westlichsten Dorf. Ehrenrunde durch bis Ende zurück, Grüße kurzer Plausch woher wohin, dann endlich Essen Trinken Pause. Oh wie mir geschah, lange nicht solcher Tag. Wahrscheinlich weil umliegende Berge Orte darunter unserer und Nachbarseite Meeres an Erinnerungen Abenteuern Erlebnissen; beim Sitzen sehr angenehm gefühlt. Wenn bei Nadiža getröstet runter hoch, jetzt freute umgekehrt hoch runter. Genau das gemacht, nach wenigen Kurven flog es vor Freude. Kurve um Kurve plötzlich links unter Straße Napoleonbrücke. "Du Mist" fast geheult Bremsen gedrückt, kaum rechtzeitig gestoppt; knapp zurück ins Tal. Napoleonbrücke live nicht so schön wie auf Fotos bewundert, niedlich und Zweck erfüllt sicher. Dann weiter Talabstieg vorsichtiger, Abzweig zu grasigem Einsiedler Lup über Podbela mit niedlicher Hl.-Helena-Kirche oben nicht verfehlt. Bike hochgeschoben gedacht Abstieg wenigstens bisschen fahren, ohne Wirt gerechnet. Lup-Gipfel Kirchenvorhalle und Wiesen gesessen, wunderbarer Stol-Grat betrachtet, dolce far niente genossen. Energie da oben gefühlt wie Batterie zum Laden. Mindestens mentalem Teil so. Wie geschrieben Bike auch bergab geschoben, nicht weit egal; dann zu Kamp Nadiža, Schotter Karrenweg MTB-Pfad nach Robič. "Trekkingrad schafft Teufel, ich geschickter mutiger" Selbstgespräch "Notfall nochmal schieben". Gesagt getan. Schotterstraße easy, ähnlicher Weg langsamer vorsichtiger; Wanderpfad Ende betoniert Anstiege easy. Langer matschiger Wiese schon in Robič. Glücklich traurig ganzer Tag toll, schade bald Kobarid Ende. Hauptstraße Pedale leicht als Start; vielleicht Hl. Helena oder Lup Anteil. Ältere Generationen erinnern sich an STM-Fach (Selbstverwaltung mit Marxismus-Grundlagen) irgendwann in Grundschule. Worüber schnell vergessen, eine Sache lebenslang im Gedächtnis. Nämlich Edvard-Kardelj-Worte zum Glück. Sagte: "Glück kann dem Menschen weder Staat noch System noch Partei geben. Glück kann der Mensch nur selbst schaffen." Und ich hab es, hab es und werde es haben, auch wenn Welt kopfsteht http://tubojan.blogspot.com/2021/05/breginjski-kot-breginj-logje-robidisce.html
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
| (+4) |  | |
|
|