| bbugari110. 09. 2025 22:05:43 |
Ich parke das Auto 50 Meter bergauf von der Abzweigung der engen Asphaltstraße durch Val Marzon von der Staatsstraße, 4 km bergauf von Auronzo, und gehe den Weg 1104, dann 119. Die Straße ab Casere Bombassei ist offiziell seit 2 Jahren für den Verkehr gesperrt wegen Arbeiten zur Sanierung riesiger Lawinen beidseits des Tales. Für die, die die Strafe riskieren wollen, ist die Straße asphaltiert und bis zum Ende befahrbar (Höhe 1340). Am Ort Cason de la Pala gibt es jetzt zwei Varianten des Weges 1104, die untere Kreuzung der Varianten ist nicht markiert (Markierungen führen direkt in Valon de Lavaredo), an der oberen Kreuzung fehlt das Schild zur Hütte Auronzo, daher ist die Situation vor Ort verwirrt. Übrigens im ganzen Gebiet kein Schild mit Gehzeit! Nach dem Aufstieg zum Sattel Rinbianco entscheide ich mich für den herrlichen Rundweg Durissini, im Uhrzeigersinn. Der Anfangsteil (bis zum ersten Sattel) ist auch etwas schwieriger passierbar auf dem zerstörten Schuttfeld von Gewittern. Der letzte Aufstieg zur Forcella di Nevaio ist schwierig, da sonneneingestrichen. Halbpension in der Hütte Fonda Savio jetzt 73 €, nur ein Radler kostet 8 €. Und keine Karten akzeptiert, man muss einen Beutel voll Geld mitnehmen. Von der Hütte absteigen auf Touristenweg 115 zum Parkplatz Plan dei Spiriti (trotz Verbot dort echter Autocampingplatz), von dort mit dem Rad zurück nach Auronzo (ca. 20 km). Plan für den zweiten Tag: Aufstieg durch Val del Marden (Weg 106) dann Querung vom Bivacco Dei Toni entlang See Cengia zur Hütte Auronzo dann Weg Bonacossa zum Sattel Rinbianco und wieder Weg 119, jetzt abwärts zum Rad bei 1340. Weg 106 schön angelegt in sanftem Anstieg als Mulattiera (aber anders als unsere ohne Steine auf dem Weg!), durch Serpentinen im Wald unglaublich bequem zum Laufen, aber leider nach halber Stunde Anstieg kommt eine riesige Wildbachrinne, praktisch unmöglich zu queren, obwohl ich eine halbe Stunde versucht und Optionen für Abstieg in die Rinne und Ausstieg geprüft habe. In einem Moment war die Situation gefährlich, daher am Ende aufgegeben, obwohl vielleicht ein Versuch Abstieg direkt am Fels und Aufstieg aus der Rinne ca. 30 m tiefer machbar gewesen wäre. So ist mein Plan für den zweiten Tag gescheitert, da das Wetter dazwischen verschlechtert ist, aber zufrieden mit der rationalen Entscheidung, die mir nicht leicht fiel.
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