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| bos3. 05. 2025 11:00:47 |
Wir sind als Familie nach Krk aufgebrochen, um es etwas anders kennenzulernen. Zuerst haben wir die ersten drei Etappen gemacht, die restlichen folgen noch, mehr Infos zur gesamten Strecke auf Camino Krk. Für unseren gesamten Weg kann ich sagen, er ist schön markiert und verläuft auf Asphalt-, Schotter- und Waldwegen mit geringen Anstiegen und Abstiegen. Erste Übernachtung hatten wir etwas abseits des Weges im Dorf Linardići, aber der beheizte Pool hat diesen zusätzlichen Kilometer Anstieg und dann den zweiten Tag Abstieg zurück zur Spur ausgeglichen, der wir alle drei Tage bewusst gefolgt sind, obwohl Abkürzungen möglich sind, nur warum dann Camino Krk laufen. Alle anderen drei Übernachtungen hatten wir in Malinska, so dass wir nach drei Tagen Wandern noch etwas genossen haben und natürlich wiederkehren, da uns noch vier interessante Etappen erwarten.
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| Tomco4. 05. 2025 09:42:02 |
bos, danke für den tollen Beitrag von meiner Geburtsinsel. Den Autor der Treibholz-Skulptur von Bild 25 kenne ich persönlich.  Obwohl mein Zuhause schon lange woanders ist, und es mir nicht peinlich ist zuzugeben, dass ich Berge lieber mag als Meer (besonders im Sommerandrang), schlägt mein Herz trotzdem fröhlich.
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| KarmenT1. 06. 2025 20:56:15 |
Letzte Woche haben mein Mann und ich den Camino Krk gewandert. Wundervolle Erfahrung! Die Insel Krk bietet viele vielfältige Wege und Orte, flaches Gehen und echtes Bergsteigen. Frühling ist angenehm zum Wandern, viel Blumen, und das Meer erlaubt schon kurze Erfrischungen. Wir sind in Krk Stadt gestartet, Auto auf großem Parkplatz vor Konzum geparkt und 6 Nächte an folgenden Orten übernachtet: Linardići - Malinska - Omišalj - Soline - Vrbnik - Baška. Unterkünfte einen Tag im Voraus über booking gebucht, alle ausgezeichnet. Der Rucksack war ziemlich schwer, zwischen 10 und 11kg. Im Voraus Geschäftszeiten und -orte gecheckt und Einkäufe angepasst. Am Wegbeginn war die Wettervorhersage nicht optimistisch, aber nur ein windig-regnerischer Tag, sonst sonnig, teils bewölkt, angenehme Temperaturen. Wanderstöcke hatten wir nicht dabei und vermisst auch nicht. Viele neue Ecken auf Krk entdeckt und in vollen Zügen Einsamkeit und lebhaftes Vogelgezwitscher genossen. Nur wenige Einzelpersonen auf einzelnen Etappen getroffen. Einheimische kennen Camino gut und sind sehr freundlich.  
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| bos1. 06. 2025 22:21:00 |
Glückwunsch zum Durchwandern des Wegs auf einen Rutsch.
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| KarmenT2. 06. 2025 11:09:26 |
Danke, viel Erfolg auch deinem Team beim Fortsetzen des Wegs. 
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| KarmenT18. 06. 2025 09:15:06 |
Sehr schön...
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| bos14. 10. 2025 09:51:49 |
Also sind wir gegangen, um unseren Weg mit der 6. Etappe und der 7. Etappe abzuschließen. Start in Vrbnik, das uns sehr gefällt, daher morgens nochmal durchwandert, folgt uninteressanter Asphaltteil, dann schönere Fortsetzung zwischen Weinbergen und später über Mesečev plato bis Baška, wo wir übernachteten. Letzte Etappe führt über höchsten Punkt der Insel, Obzova-Gipfel, auch HPO-Punkt. Dieser Abschnitt von Baška bis Punat ist der gebirgigste des ganzen Wegs, dann noch etwas Asphalt und Schotter bis Kornić, offizieller Endpunkt. Wir haben aber am zweiten Tag bis Krk verlängert, wo wir gestartet sind und so den ganzen Kreis um die Insel geschlossen. Am dritten Tag noch Košljun-Insel mit Boot besucht, die auch zum Camino Krk gehört, so alle Stempel gesammelt. So voller schöner Eindrücke Camino Krk beendet, unbezahlbare gemeinsame Erinnerungen an den gewandelten Weg bleiben uns.
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| bagi14. 10. 2025 16:01:31 |
Camino Krk haben wir uns schon länger angeschaut. Nah, passende Länge, nur musste uns rufen . Passierte nach längerer Dolomiten-Erkundung, als wir Abwechslung brauchten. Mitgeholfen hat, dass spanischer Camino uns zum zweiten Mal hintereinander abgesprungen ist. Solche Wege vermissen wir sehr, daher zu Nachbarn ans Meer. Gestartet in zweiter Hälfte September. Termin wegen kühlerem Wetter, weniger Tourismus und günstigeren Unterkünften gewählt. Linear im Uhrzeigersinn gewandert und Unterkünfte spontan gesucht. Manche machen es zentral, mit Wirten die von Punkt zu Punkt fahren. Alles OK, wie man's mag. Aber Nebensaison vieles schon zu, Unterkünfte, Läden, Gaststätten. Daher können Etappen länger ohne Pausen ausfallen. Etwas Vorarbeit half, keine bösen Überraschungen. Alles und mehr durchwandert. Etliche Extra-Km durch Unterkünfte, noch mehr Rückweg nach Krk Stadt von Kornić, wo Camino Krk offiziell endet. Markierungen reichen, schwer ganz zu verirren. Hier und da fehlt Schild, wohl wegen mancher Einheimischer, die keine Fremden wollen. Ganzer Weg Stempel in netten Kästen. Nicht überall gut sichtbar, nicht alle Stempel da. Vielleicht Hinweis auf Mücken und anderes stechendes Zeug . Bis richtig geschützt war ich ihr Leckerbissen. Schon Tag 1 Jahresdosis, danach Juckreiz keine Langeweile . Noch Eindrücke zum Weg… Camino Krk ist sicher kein spanischer Camino, obwohl Ideen übernommen. Markierungen und Logo ähnlich, sogar Pilgerausweis, aber für Santiago. Günstige Albergues natürlich nicht, Weg nur um Insel. Im Kreis kommst du nicht nach Santiago . Camino Krk also eher modernes Touristenerzeugnis für Nebensaison-Gäste, fördert aber Wandern. Als solches willkommen und tolle Erfahrung für alle, die ihn gehen. Mehr zu unserer Erfahrung in Foto-Geschichten pro Tag... Koordinaten des kostenlosen Parkplatzes (Konzum): 45.0352522N, 14.5695856E
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| bos16. 10. 2025 11:45:59 |
Schön , auch in Porat auf Bild 25 haben sie gute Pizza. Ich sehe an den Stempeln, dass ihr auch Cres und Mali Lošinj gemacht habt, warte auf den Bericht.
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| bagi16. 10. 2025 12:33:41 |
Boštjan, das Wetter hat gehalten, wir auch, daher war Via Apsyrtides die logische Fortsetzung . Zuerst nur so viel, dass wir diesen Weg auf der Zufriedenheitsleiter weit vor Camino Krk einordnen.
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| bagi17. 10. 2025 16:09:24 |
TAG 3 ... Im morgendlichen Frieden und Stille verließen wir den alten Teil von Omišlj und stiegen zum Küstenweg ab. Er war gute zwei Kilometer, zwischendurch beobachteten wir verblüfft die verfallenen Hotelanlagen. Davon gibt's massenhaft und irgendwas muss furchtbar schiefgelaufen sein, dass alles an so attraktiven Plätzen verfallen ist. Wir setzten unseren Weg fort und bei Kap Kijac drehten wir zum Krk-Brücken. Unterwegs hielten wir im gepflegten Pušča-Camp mit Laden und Restaurant. Camp ganzjährig offen. Nach gutem Kaffee gingen wir noch drei km weiter und die Brücke lag vor uns. Plötzlich endete der befestigte Weg und wir merkten schnell, dass wir einer kaum sichtbaren Spur direkt am Wasser folgen mussten. Markierungen bestätigten es. Kein Drama für uns, da Ebbe war und Meer ruhig . Gut für uns, am Hafen in Voz-Bucht siegten wir endgültig, dann Aufstieg zur Hochebene hoch übers Meer. Von dort weiter zur Biserujka-Höhle, die trotz späten Datums ziemlichen Besuch hatte. Zum längeren Küstenabschnitt kamen wir wieder in Čižići, wo der einzige Laden ziemlich unpassend abseits liegt. Wir erwischten gerade noch ihren Betrieb. Es folgte Besuch der Soline und Meerenerfrischung, dann Anstieg nach Dobrinj. Die Atmosphäre auf dem Platz des alten Dorfes war so schön, dass wir uns im einzigen Restaurant ein Mittagessen gönnten. Gerade richtig, denn es folgte eine solide und nicht gerade schöne Wanderetappe nach Zmaisko selo, dann der Schlussteil nach Risika. Hier übernachteten wir diesmal. Gute Nacht ...
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| bagi18. 10. 2025 10:15:28 |
TAG 4 ... Den vierten Tag merken wir uns vor allem wegen der Hitze. Wind hat früh aufgegeben und den ganzen Tag nicht geholfen. Wahrscheinlich auch ihm zu heiß . Uns auch, besonders auf dem Plateau Richtung Mjesečev plato. Oben keine Schatten, nur endlose Spur durch steiniges Gelände. Über acht km staubig und zeitaufwendig. Kein Wasser auch, daher unsere Vorräte schnell leer. Aber der Reihe nach … Morgens Risika verlassen und zum Meer abgestiegen. Dort bei Kap Sveti Marak angekommen, dann entlang Küste nach Vrbnik. Küstenweg ist eigentlich schmale Straße, teils aussichtsreich, teils nicht. Daneben viele Wohnmobile übernachtet, hauptsächlich Ausländer, obwohl Parken verboten. In Vrbnik Pause gemacht, dann vorbei an vielen Weinbergen ansteigend. Gefolgt Gebiet wilder Orchideen, leider verblüht, dann begann der finale Aufstieg zur Gipfelplateau. Hier erreichten wir schon solide Höhe um 350 m, plus minus und nach langen km Abstieg nach Baška. Abstiegsweg für Massentourismus eingerichtet und schnell in der Stadt. Am Strand längere Abkühlung, dann Unterkunft gesucht. Unterkünfte buche ich immer mindestens Tag vorher. Nutze Booking, das mich in langen Jahren nicht enttäuscht hat. In der App schaue ich was verfügbar und Bewertungen. Hauptsächlich Lage so nah wie möglich am Weg, Kosten und Gästebewertungen, vor allem Sauberkeit und Lärm. Interessant, überall bekamen wir Apartments. Waren günstigst, plus Kühlschrank und Wasserkocher für Kaffee. Mehr brauchten wir nicht. Preis für so Übernachtung 60€ bis 80€, überall zufrieden. Aber Ende September schon viel geschlossen und gut zu wissen wo ca. nächsten Tag schläfst.
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| bos18. 10. 2025 14:31:40 |
Schön, wie immer. Bild 16, jetzt im Oktober war Stempel da, auch im April war. Bild 18, in Baška ist Stempel beim TIC ... Drei Kreuze sind vor Punat.
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| bagi18. 10. 2025 15:29:49 |
Beim Unterschlupf auf Bild 16 war die Box komplett leer. Offenbar haben sie einen neuen Stempel geliefert. Bild 18 ... hast recht, einen Tag voraus 
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| lino18. 10. 2025 20:50:25 |
Wundervoll! In jeder Situation und an jedem Ort findet ihr den Kern dieses Moments. Das Interessante und Schöne. Danke! VIEL GLÜCK WEITER. 
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