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Forenliste / Slowenien / Gebirge / Camino Primitivo - einsamer Pfad durch wunderschöne Landschaft

Camino Primitivo - einsamer Pfad durch wunderschöne Landschaft

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bagi25. 05. 2013 21:33:02
Dieser Weg ist völlig anders als der Camino France, den ich im Vorjahr gegangen bin. Er ist für Leute, die Einsamkeit, abwechslungsreiches Gelände, herrliche Ausblicke, alte Dörfer, freundliche Einheimische mögen... Vor allem wird ihnen nie langweilig. Es gab von allem genug ... Hitze, Kälte, Schnee, Regen, Wind und wieder Hitze. Der Weg ist 330 km lang, braucht ca. 11 Tage und derzeit rund 550 € inklusive aller Transporte. Diese Route gehen ca. 7% aller Wanderer, die in Santiago de Compostela ankommen. Und an diesen Tagen Anfang Mai kamen 1400 pro Tag.
Genauere Infos direkt an: gasperin.emil@gmail.com
Camino Primitivo - einsamer Pfad durch wunderschöne Landschaft 1
Camino Primitivo - einsamer Pfad durch wunderschöne Landschaft 2
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strelec195430. 05. 2013 13:44:53
Nach den Fotos scheint es wirklich bunt und vielfältig.Wo beginnt und endet es?Für die, die nicht einen Monat auf Wanderschaft können, ist das wahrscheinlich die richtige Kombi.Wahrscheinlich im Winter schwerer gangbar?
lp Marjannasmeh
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bagi31. 05. 2013 11:36:51
Der Weg beginnt in der Stadt Oviedo direkt am Atlantik. Hier ist ein Flughafen in der Nähe, also leichter Zugang. Von Oviedo führt der Weg über Hügel und Täler nach Santiago de Compostela, dem Ziel der meisten unabhängig vom Weg (Bilder 36,37,38). Man wandert hauptsächlich durch die Region Asturien und geht nach Galicien über. Überall viel Moos, weil das Wetter durch Nähe zum Atlantik schnell wechselt. Der Weg ist von Anfang April bis Ende Oktober machbar. Nicht bei Schnee empfohlen.

Gruß, Emil
(+2)gefällt mir
sabina.731. 05. 2013 15:54:23
Gratuliere zum gewanderten Weg und schönen Fotos. Wirklich vielfältig, sauber, ordentlich... Sehr einladend. nasmeh
(+1)gefällt mir
bagi31. 05. 2013 21:07:02
@sabina.7...es ist wirklich einladend und leicht machbar. Nur nicht wählerisch sein. Durch alte Bauernweiler würde manch einer mit feiner Nase die Nase rümpfen velik nasmeh. Auch Wege nach Regen werden manchmal zur Rutschbahn und das Wetter allein kann sehr unvorhersehbar sein. Wenn man das akzeptiert, wird der Weg zum Genuss. Albergues bzw. Unterkünfte auf diesem Weg sind außergewöhnlich schön, sauber und günstig, Essen gibt's immer irgendwo, der Weg ist gut markiert. Man muss sich nur entscheiden, oder nasmeh
(+4)gefällt mir
bagi14. 10. 2016 11:07:17
Camino Primitivo ... Angst und Schrecken der meisten Peregrinos und nicht viele entscheiden sich dafür. Ein Haufen Hügelchen und Täler, ständige Anstiege und Abstiege wirken in vielen Köpfen, aber in Wirklichkeit ist es nicht besonders schwer nasmeh. Seit letztem Jahr auch unter Unesco-Schutz. Als logische Fortsetzung bin ich direkt danach nach dem Abschluss des Camino del Salvador weitergegangen ... http://www.hribi.net/trenutnerazmere.asp?spa=1&gorovjeid=10016&id=7293

Was ist neu in ein paar Jahren seit meinem ersten Besuch???

Man merkt, dass Camino Primitivo weltweit bekannter geworden ist. Wanderer immer noch nicht viele, aber nationalitätenmäßig vielfältiger. Neue Albergues wachsen, noch schneller die Wegtrinkstätten velik nasmeh. Auch kommunale Albergues modernisieren sich mit Wasch-Trocknern und viel weniger Handwäsche edler Lappen und Trocknen auf alle möglichen und unmöglichen Arten zavijanje z očmi. Wege werden gepflegt, Markierungen erneuert. Landschaft immer noch wunderbar, Regen genauso nass nasmeh. Für mich persönlich einer der schönsten Caminos von allen, die ich gegangen bin.

Detailliertere Infos wie immer auf ZS oder meine Mail im *Profil*

Wegverzweigung in Oviedo. Das Schild ist in den Boden eingelassen direkt vor der Kathedrale1
Morgen. Nach langer Zeit zeichnet sich ein schöner Tag ab2
Wieder auf dem Weg. Sie ist zu meinem Lebensstil geworden3
Die Landschaft glüht im Morgenlicht. Die Sonne hängt tief über dem Horizont4
Kirschgehöft am Weg5
Laden und Schenke, alles in einem. Die freundliche Wirtin bereitet mir ein Sandwich6
Einheimische. In einen Ständer stellen sie ein spezielles Getränk, fermentierten Apfelwein, und lassen es aus der Höhe träufelnd in Gläser7
Pilgerin in der Pause8
Eindruck am Weg9
Sonne und Schatten, zwei Kontraste, die die schönsten Details hervorzaubern10
Diesmal ist der Pfad sehr weich und angenehm11
Erstes Zeichen einer Siedlung, die aber noch weit entfernt ist12
Typischer Bauernhof13
So warnen Verkehrsschilder vor dem Übergang von Pilgern über die Straße14
Zäune sind aus lokalem Material. Es gibt Unmengen an Schiefer.15
Abstieg in die enge Schlucht16
Wasserkraftwerk. Alle Objekte, die beim Bau genutzt wurden, sind verlassen, inklusive der Arbeiterhäuser.17
Blick auf die andere Seite des Staudamms.18
Der Abend naht, es wird nötig sein, eine Unterkunft zu finden.19
Juan. Wir begegnen ihm schon seit einigen Tagen.20
Pilger aus aller Welt beim Abendessen. Wir plaudern in *Caminščina* und verstehen uns prima :)21
Wieder ein schöner sonniger Tag.22
Innenausstattung einer Apotheke auf dem Weg. Sie sprechen Spanisch, ich weniger gut, aber man einigt sich auf alles.23
Alte Häuser sind reihenweise mit handgebrochenem Schiefer bedeckt, neue mit industriellem.24
Eindeutiges Schild zur Trinkbarkeit des Wassers :)25
Typisches Camino-Schild am Pfad. Eingelegte Kacheln mit Reststrecke nach Santiago fehlen meistens.26
Auch hier ist der Zaun aus lokalem Schiefer, über einen Meter hoch und einen Kilometer lang.27
Kathedrale in Lugo. Der mittelalterliche Teil innerhalb der Stadtmauer ist außergewöhnlich schön. Auch das Albergue ist dort.28
Innere der Kathedrale in Lugo mit einem besonderen Kerzenwagen. Das habe ich nirgendwo sonst gesehen.29
Messe mit mehrstimmigem Gesang. Alles verschmolz mit der Atmosphäre und war ein einzigartiges Erlebnis.30
Morgen. Sonnige Tage sind endlich zur Gewohnheit geworden.31
Morgen ... verschlafen, entspannt, herrlich :)32
Netter Verkehrsschild.33
Die Stadt Melide rückt näher, Kreuzung mehrerer Pfade. Hier vereinigt sich mein Weg mit dem Camino Francés.34
Sofort tauchen Pilgermassen auf. Diesmal zwei nette junge Frauen in verdienter Pause.35
Band mit motivierenden Inschriften auf Teilen des Pfades. Der Camino Francés ist eine harte Bewährungsprobe für viele.36
Die Massen wachsen, die *Sto kilometraši* schließen sich an.37
Schild am Stadteingang. Träume von einer viertel Million Pilger jährlich.38
Hauptkathedrale in Santiago auf dem Obradorio-Platz. Hier drängen sich die meisten Pilger.39
Der berühmte riesige Räuchergefäß *Botafumeiro*, das über beide Seitenschiffe der Kathedrale schwingt.40
Reliquie des Heiligen Jakobus.41
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jvali14. 01. 2019 21:06:05
Emil, mein Mann und ich gehen im Juli zum Camino Primitivo. Das wird unser erster Camino, hinter mir ist schon Trekking in Nepal auf eigene Faust. Wandern mit Rucksack ist mir nah und ich mag es, diese Freiheit und Bescheidenheit. Camino ruft mich, ich wünsche mir sehnlichst die französische Variante, aber für dieses Jahr haben wir Kompromiss gewählt, da Mann nicht einen Monat beruflich abwesend sein kann. Für alle kleinen Tipps, Ratschläge die große Rolle auf dem Weg spielen, danke im Voraus. Valerija
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lynx14. 01. 2019 23:25:41
Leichter als es aussieht. Alle fürchten den Hospitales-Grat, dann kommst du hin und er ist milder als der Nanos. Für slowenische Bergsteiger hier keine ernsthaften Probleme.

Empfehle das für die Planung, kannst Itinerar nach Wunsch erstellen, und gleichzeitig schauen wo schlafen, essen etc. Im Juli definitiv etwas im Voraus reservieren!
https://santiago.forwalk.org/en/
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bagi15. 01. 2019 14:31:51
Schöne Grüße Valerija nasmeh. Für eingefahrene Slowenen stellt keine Variante des Camino Primitivo besondere Probleme dar. Da es euer erstes Mal ist, kommen sicher viele Fragen auf. Allgemeinen Eindruck habt ihr wahrscheinlich schon aus Beiträgen oben, gerne antworte ich auf alle kleinen Fragen. Um das Thema nicht zu verschmutzen besser per Mail. Meines im Profil oder Einleitungspost.

Buen Camino nasmeh
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jvali15. 01. 2019 21:32:37
lynx und bagi, danke beiden für schnelle Antwort. Ich lese alles, was mir unterkommt und sammle Infos. Entsteht ein Heftchen mit wichtigen Links, Kontakten... das ist die Geschichte vor dem Weg. Emil, schicke Fragen per E-Mail. Damit sie sich zu sinnvoller Form sammeln. Schon jetzt danke für Antworten. Schöne Grüße an beide und glückliche Wege.
(+1)gefällt mir
Kigeot23. 02. 2019 21:23:20
Auch mein Beitrag zum Camino Primitivo, ich habe einen detaillierten Blog geschrieben, vielleicht hilfreich für jemanden; könnte Erfahrungen anderer zu meinem Haupt-"Handbuch" erklären mežikanje
http://potovanja-tamara.blogspot.com/2017/09/camino-primitivo-pred-startom.html
Hospitales1
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bagi9. 07. 2019 21:26:28
Camino Primitivo war der letzte von vier, die wir dieses Jahr zu einem Ganzen verbunden haben und gleichzeitig der längste. Ich habe ihn schon dreimal gegangen und kann bestätigen, dass die Kilometer immer noch gleich sind velik nasmeh. Er ist aber nicht mehr einsam, wie ich im Titel dieses Threads vor Jahren schrieb. Weit gefehlt. Er ist viel besuchter geworden, viele private Albergues und Gasthäuser haben geöffnet. Auch Taxidienste haben ihn gefunden und Schummler, die den Weg *gegangen* sind, fehlen nicht, wie das schon länger auf dem Camino Francés vorkommt mrk pogled. Glücklicherweise sind die zwei Wege in der Anstrengung nicht vergleichbar, also keine Angst vor zu viel Massen. Für mich ist es immer noch einer der schönsten Caminos, den ich jedem leicht empfehlen kann nasmeh.

In Schönheit, aber nicht im Besuch, konkurriert ihm der Camino del Salvador, den wir gerade davor gegangen sind ( … Klick ). Mehr Infos in Foto-Kommentaren, zusätzliche Erklärungen per PN oder Mail (im Profil).

Frischer Morgen in Oviedo1
Ein Teil der riesigen und prächtigen Kathedrale2
Bodenplatte, wo sich zwei Wege teilen, links zum Camino Primitivo, rechts zum Camino del Norte.3
Wieder auf dem Weg. Es dauert nur wenige Tage, bis sich der Körper an ganztägiges Wandern und einen soliden Rucksack gewöhnt.4
Camino Primitivo verläuft meist durch kleine Siedlungen, über Hügelchen und Tälchen.5
Noch eines der angenehmen Dörfchen auf dem Weg6
Die Wäsche trocknet hier immer an der frischen Luft, unabhängig von den Gerüchen aus den Hausställen.7
Jahrelang standen hier nur Viaduktpfeiler, heuer aber Überraschung in Form einer Autobahn. Daher ist auch der Pfad anders geführt.8
Uraltes Kloster, unsere Unterkunft für diesen Tag. Das Albergue liegt auf der vom Weg aus nicht sichtbaren Seite.9
Doch alles ist gut markiert und es gab keine Schwierigkeiten beim Finden des Eingangs.10
Die dicken Klostermauern bieten ausgezeichneten Schutz vor der Hitze.11
So sieht eine der für Pilger vorgesehenen Küchen aus. Hier kannst du selbst kochen. Diese war ziemlich groß und gut ausgestattet.12
Horeo oder Kašča. Querplatten oben auf den Tragpfeilern und die fehlende hintere Stufe bieten gründlichen Schutz vor Nagetieren13
Straßenrandbar. Äußerlich heruntergekommen, innen aber äußerst angenehm. Der erste Eindruck hat uns mehrmals getäuscht :)14
Karte des Camino Primitivo auf dem Boden auf andere Weise15
Tineo, angenehmes Örtchen mit vielen Wirtshäusern, Bäckerei und Läden16
Variante über Hospital. Landschaft ähnlich unseren Karawanken17
Der Tag war herrlich und wir trafen einige Pilger mit derselben Idee18
Die lange Querung ist sehr aussichtsreich. Bei schlechtem Wetter rate ich dringend von der Hospital-Variante wegen der Exposition ab19
Schwimmschule in einem Hochgebirgsweiher :) 20
Insgesamt 22 km Weg ohne Kaufmöglichkeit für Trinkwasser, Essen oder Übernachtung21
Jemand hat die Schuhe aufgegeben und wahrscheinlich auch den Camino :)22
Die Katzen waren schlauer als wir und streckten sich gemütlich im angenehmen Schatten. Wir natürlich sammelten braune Farbe in der sengenden Sonne.23
La Mesa mit einem völlig neuen privaten Albergue. Direkt daneben das kommunale, eines der am meisten vernachlässigten auf dem Weg.24
Moderne Windmühlen. Bei uns haben wir insgesamt zwei, dort aber 20 pro Quadratkilometer Gebirgsgräte.25
Auf dem Camino Primitivo ist es schwer, sich zu verlaufen.26
Weites Brandgebiet, das langsam von Unterwuchs überwuchert wird. Bei meinem letzten Besuch gab es das alles noch nicht.27
Salime-Stausee mit Wasserkraftwerk.28
Sie haben ein schmales Tal mit steilen Ufern aufgestaut und ein riesiges Stausee ist entstanden.29
Wir haben im Gasthaus Vistalegre direkt über dem Stausee übernachtet. Essen ausgezeichnet, Zimmer auch, Preis mehr als günstig.30
Sympathische Markierung für einen schönen Tagesbeginn.31
Wir gehen in einen wunderschönen Tag hinein.32
Solche Pfähle mit Camino-Markierungen setzen sich bis Santiago fort.33
Dorfszene, Spanier werfen nichts weg :)34
Auch das ist eine Dorfszene, Einheimische beim Kartenspielen.35
Eine der schöner eingerichteten Apotheken. Allgemeine Medikamente sind mindestens halb so teuer wie bei uns.36
Man kann auch so reisen. Statt schwere Rucksäcke zu tragen, haben diese zwei Peregrinos alles auf einen Esel geladen.37
Etwas Nebel frühmorgens war wegen der angenehmen Kühle genau richtig.38
Häuser sind meist mit Schiefer gedeckt, ältere mit handgebrochenem, neuere mit industriellem.39
Sehr oft habe ich Brotannahmeboxen gesehen, die private Bäckereien mit Lieferwagen in die Dörfer bringen.40
Momentaufnahme41
Am Weg war alles voller gelber Blumen eines mir unbekannten Unterwuchses.42
Eukalyptus, der die Haut wechselt :) Riecht am besten bei feuchtem Wetter, in der Sonne fast nichts43
In Gärten sah ich oft Töpfe aus anderen Zeiten, die sie nun eifrig als Dekoration nutzen44
Warmwassersammler bzw. hausgemachte Boiler auf spanische Art45
Neugieriger Einheimischer46
Der Friedhof ist völlig anders als unsere. Keine Flachgräber hier, auch keine Urnenwände47
Einer der neueren privaten Albergues. Leider ohne Seele, die nur ein guter Hospitalero machen kann48
Derselbe Albergue. Vorrang hatten Peregrinos mit Privatzimmern, wir anderen Zweitklassig. Nicht empfohlen49
Netter Richtungsweiser50
Außerordentlich schöne Stadt Lugo mit Stadtmauer und mittelalterlichem Zentrum. Municipal Albergue darin51
Oft hielten wir zur Kaffee-Pause, hier alles in einem: Bäckerei, Konditorei und kleiner Bar52
Gerade noch zur Messe geschafft53
Offizieller Weg aus Lugo geht Straße entlang, Erfahrung führt durch schönen Park. Nach einem guten Kilometer treffen Varianten zusammen54
Oft waren wir baff über die Bruchbuden, in denen Leute leben. In Spanien ganz normal, besonders auf Dörfern55
Große Veränderung seit letztem Besuch: Anzahl Taxiangebote. Sie fahren alle, auch dich, absetzen mitten im Wald wenn gewünscht56
Gesellschaft in einem Albergue57
Auch so auf der Hauptstraße :)58
Unser Weg traf in Melide auf Camino Francés, sofort spürbar an Pilgerzahl59
Noch ganz kurz und wir sind am Ziel60
Wir beenden langsam unseren Camino dieses Jahres. Schon nah an der Kathedrale in Santiago61
Plaza Obradoiro mit Kathedrale, Endziel von viertel Million Pilgern jährlich62
Wir zwei am Ziel in Santiago. Der Zähler blieb bei 700 km wunderbaren Erlebnissen stehen :)63
Einige Jahre renovierten sie die Außenseite, nun die Innenseite. Alles geschlossen, Zugang eingeschränkt. Dieses besondere Gefühl gibt es leider nicht mehr64
Abschied, schwer wie jedes Jahr65
Flug nach Hause66
GPS-Track. Blaue Linie ist Camino Primitivo, 310 km lang, vierter und letzter Teil des gesamten gewanderten Wegs67
(+9)gefällt mir
lepenatka10. 07. 2019 09:23:56
Bravo. Gratulation euch beiden für die gewanderten Pfade und anschauliche Darstellung.

Es lockt einen richtig...nasmeh
Regina
(+3)gefällt mir
jvali10. 07. 2019 10:56:49
Emil, herzlichen DANK, Gratulation euch für den Weg und anschauliche Beschreibung. Morgen fängt unsere Geschichte an.
(+3)gefällt mir
geppo10. 07. 2019 11:48:18
Schön beschrieben, exzellente Bildunterstützung
Gruß an dich und Mateja
(+2)gefällt mir
bagi11. 07. 2019 08:09:33
Danke allen zusammen und jedem einzeln nasmeh. Vor Jahren bin ich nur durch Berge gehetzt und hätte an solche Wege nicht mal im Traum gedacht. Aber sobald man sie geht, lassen sie einen nicht mehr aus ihrer Umarmung velik nasmeh
(+2)gefällt mir
jvali5. 08. 2019 08:05:35
Emil, Camino Primitivo ist der Duft der Natur. Hinter uns mit meinem Mann eine äußerst angenehme und rein positive Erfahrung. Vom ersten bis letzten Tag lief alles wie man es sich nur in Träumen wünschen kann. Unser erster Camino und ich wage schon zu sagen, dass es der schönste ist. Wir haben beide unendlich genossen die malerische Natur, ständige Anstiege und Abstiege durch Höhenweiden und Wiesen, Höfe, steinerne Dörfer, wo herzliche Einheimische den Tag noch schöner machen. Die Ruhe wird gewürzt von Kuhglocken, Galopp der Pferde, Rufen der Esel und Krähen der Hähne, über uns viele Schwalben, zwischen uns bunte Falter, überall bunte Blumen. Pfad angenehm für die Füße, diese jahrhundertealten Wälder, natürliche Pfade, Duft von Eukalyptus...Einige Pilger wirklich aus aller Welt haben wir Geschichten geteilt und unter uns haben sich Freundschaften geknüpft. Was kann man mehr wünschen? Wetter ausgezeichnet, ich glaube jemand da oben ist mit uns gereist. Wir kamen am 25. Juli in Santiago an, ein großer Tag für uns und hl. Jakob. Den Weg haben wir dann nach Fisterre und Muxie fortgesetzt, ein Märchendorf wo die Zeit stillsteht, und für uns keinen schöneren Abschluss des Weges geben konnte. Zu Hause drei Tage, Eindrücke und Fotos ordnen. Nochmals Danke für euren "Beitrag" auf ZS, ihr wart in unseren Gedanken unterwegs. Buen Camino, Valerija.
(+5)gefällt mir
bagi6. 08. 2019 17:57:06
Glückwunsch, Glückwunsch, Glückwunsch nasmeh. Der erste Camino ist wirklich der erste, aber alle folgenden werden genauso schön sein. Und ich zweifle gar nicht, dass ihr nächstes Jahr wieder in Spanien seid velik nasmeh. Teilt was, unglaublich viele interessieren sich für solche Wege.

Buen Camino ... Emil

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