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| bagi10. 11. 2017 14:21:20 |
Cima Colodri ist ein 400 m hoher Gipfel in unmittelbarer Nähe von Arco, dem Kletterparadies neben dem Gardasee. Der Aufstieg ist eine ziemlich anspruchslose Via ferrata. Zusammen mit dem Gratweg vorbei am Monte Colt ist es ein lohnendes Ziel, wenn aus verschiedenen Gründen nicht höher zu gehen ist, bzw. man einfach nicht höher will . Ausgangspunkt mit Parkplatz ist im Campingplatz neben der Straße, wo meist Kletterfans hausen. Direkt gegenüber der Straße sind die ersten Markierungen für die Ferrata und Cima Colodri. Wir sind also in Richtung Markierungen 431B aufgebrochen. Basierend auf Berichten im Netz hatten wir mehr Arbeit an der Ferrata erwartet, sie erreicht jetzt kaum Kategorie C. Vor Kurzem ist ein unerfahrener Kletterer abgestürzt und sie haben die Ferrata gesperrt und erneuert. Alle schwierigen Stellen sind gesichert und das Ganze praktisch für alle mit grundlegenden Kenntnissen und Ferrata-Ausrüstung begehbar gemacht. Nach Ende der Ferrata sind wir zum Gipfel Cima Colodri und weiter am Grat fortgefahren. Der Weg heißt jetzt 431 und führt durch die einfachsten Passagen. Ringsum meist Schutt, aber keine Sorge. Der Weg ist schön und unkompliziert. Man sieht, dass hier viele unterwegs sind. Es gibt Abzweige links, aber am Grat bzw. den Markierungen zu Monte Colt bleiben. Der liegt etwas abseits und man könnte ihn leicht verfehlen. Der Gipfel ist eine undeutliche Erhebung, zu der nur rote Punkte führen. Der höchste Punkt ist als Zielscheibe markiert . Hinter diesem Gipfel geht der Weg bergab und am Aussichtspunkt Croce di Ceniga (mit unscheinendem Kreuz) endgültig steil links am Grat in die Talmulde hinab. Dort geht der markierte Weg rechts weiter, wir aber haben für den Rückweg die ruhigere, selten besuchte Laghel-Tal links gewählt. Dafür mussten wir ordentlich Zusatzanstieg auf unmarkiertem Weg fast bis zum Sattel links im Hügel machen. Dort haben wir uns einem schönen Fahrweg angeschlossen, wieder links. Der Fahrweg wird später asphaltiert. Auch im Laghel-Tal wohnen Kletterer. Es gibt einige markierte Klettergärten, eine Gruppe eifriger Jugendlicher mit allem möglichen Eisenzeug haben wir an der Kirche Maria di Laghel getroffen. Offenbar haben sie dort traditionell Treffpunkt. Zum Abschluss sind wir auf die schon oft gesehene, aber nie besuchte Burg über Arco gestiegen. Ein schöner Spazierweg führt hin und Eintritt kostet nur paar Euro. Viel zu sehen dort, von einzigartigen Ausblicken in die Umgebung ganz zu schweigen. Herzlich empfohlen. Für den Rückweg zum Start haben wir einen Spazierweg im linken Hang der Burg gefunden, so mussten wir nicht nach Arco runter. Der Weg hat Warnung vor Steinschlag, aber niemand beachtet sie. Na, uns hat nichts getroffen und wir sind heil zurück . Noch einige nützliche Daten: Ausgangspunkt: etwas weiter von Arco … 45°55'37.4"N / 10°53'32.0"E (Google Maps_Android) Weglänge: 12 km / Aufstieg: 750 m Dauer: 4.30 Std.
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