| Parkeljc6. 07. 2019 19:26:42 |
Gestern mit der ersten Gondel zur Station D, dann zum Sattel unter dem Prestreljenik und Abstieg über Schneefelder (juhuuuuu), soviel davon vom Winter übrig war, zur Prevala. Von der Prevala steigen wir lange ab und wenn du denkst, der Abstieg ist vorbei, beginnt der Weg im Stil "auf ab, auf ab,..."   . Am Ende verlierst du das Höhenempfinden. Die Sonne hatte uns schon ordentlich verbrannt, daher konnten wir es kaum erwarten, bis der echte Aufstieg beginnt. Obwohl der Rombon vom Sattel unter dem Prestreljenik noch verdammt weit schien, war er plötzlich zu nah. Zweifel kamen auf, ob wir nicht die Abzweigung zum Črnjelo, wie die Einheimischen sagen, verpasst hätten. Aber nein. Die Markierungen sind verblasst und brauchen Auffrischung, aber der Weg ist gut sichtbar. Als wir nach fast zwei Stunden endlich die Abzweigung zum Črnjelo sehen, atmen wir auf und da beginnt der Aufstieg erst richtig. Zuerst schöner Weg wird schuttig und direkt unter den ersten Resten von WW1-Objekten biegen wir links ab und gehen weiter über ziemlich steile Wiesen zu einem engeren Bereich, wo uns die Stöcke nur noch behindern, wir lassen sie und nach ca. 10 Minuten leichtem Klettern erreichen wir den Gipfel. Trotz des Gefühls, nicht schnell zu gehen, erreichen wir den Gipfel in zweieinhalb Stunden. Wir hatten Glück, da gelegentliche Nebel aufzogen, die später gar nicht mehr vom Gipfel weichen wollten, aber wir waren schon auf dem Weg zur Prevala. Wieder schöne Ausblicke vom Gipfel, nur nicht zum Schwiegervater. Auf dem Rückweg begleiteten uns zuerst Nebel, die Balsam für die schweißnasse Haut von der Sonne waren, später von Prevala zur Station D gingen wir meist im Nebel, so dass es ab und zu angenehm frisch war. Natürlich keine Ausblicke mehr. Zuerst wollten wir von Prevala durch die Krnica zur B-Station absteigen, aber die 1000 m Abstieg war mir gar nicht geheuer, daher habe ich trotz Gemeckere der besseren Hälfte durchgesetzt, dass wir von Prevala noch zum Sattel unter dem Prestreljenik hochgingen und mit der Gondel ins Tal fuhren. Grund ist einfach; Lufttemperatur und kein Wind wären eine harte Nuss gewesen, da die Tour schon anstrengend war, besonders nach vier Tagen Wandern in den Bergen, und wir mussten noch heimfahren. Entgegen der Erwartung trafen wir einige Wanderer, zwei gingen zum Črnjelo als wir absteigen (kurz über der Abzweigung), drei (wahrscheinlich) zur Lopa, zwei zum Rombon,.. Der Gipfel selbst ist angenehm mit schönen Blicken nach Pecol (klar) und Rombon, Jerebica,.. Schade, dass die Gondel offiziell erst um 08.00 startet, obwohl das für eine solche Tour ziemlich spät ist. Muss man bei der Planung beachten. Nämlich, obwohl für den Tag "Šajba" angesagt war, erwischte uns auf dem Weg zum Predel sogar etwas Regentröpfeln. Wenn mich jemand fragen würde, wofür mir die Tour im Gedächtnis bleibt, würde ich sagen: "für: auf ab, auf ab, auf ab,…". Mich persönlich stört das nicht übermäßig, jemanden schon... . Nimm oder lass.. 
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