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Forenliste / Slowenien / Karnischen Alpen / Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m)

Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m)

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IgorZlodej4. 08. 2010 20:55:12
Das Wetter ändert unsere Pläne uns zum Trotz, damit es nicht auf das Niveau sinkt, wo einige Grammatik auf dem Forum und allerlei andere Sachen betreiben statt in die Berge zu gehen, sind wir zu einem schon länger geplanten Gipfel aufgebrochen, der der dritte nach Höhe in den Karnischen Alpen ist, aber wegen beeindruckenderer Nachbarn ziemlich vernachlässigt. Wir fahren nach Forni Avoltri, von dort zur Hütte. Schön frisches und klares Morgen bringt uns schnell unter die Hütte Lamberteghi Romanin, aber wir gehen nicht genau bis dorthin da wir schon vorher rechts auf den Weg Spinotti abbiegen, der uns genau richtig aufwärmt und schon sind wir auf den grasigen Molen der Südseite des Coglians. Wir queren den Weg zum Gipfel und am Sattel Monumenz biegen wir rechts zu unserem Gipfel ab. Schöner Weg 172 bringt uns in guter Stunde auf den weiten und aussichtsreichen Gipfel. Störend ist nur der kalte Südwind. Schutz finden wir hinter den Resten der Umfassungsmauer des ehemaligen Militärobjekts, dann steigen wir den Aufstiegsweg zum Abzweig ab, wo wir links abbiegen und die schon besuchte Creta Monumenz besuchen, die vor Cima di Mezzo und Creti della Chianevate ganz armenhaft ist, aber immer noch ein dankbares Ziel, leider nur für Wenige. Von der Creta Monumenz steigen wir ins Kar unter Chianevate ab, dann quer über weglose Wiesen zum Weg, der zur Hütte Marinelli führt und auf ihm zur Hütte, wo ein kleiner Imbiss folgt. Von der Hütte gehen wir den schon mehrmals begangenen und auch abgefahrenen Weg zur Alm Morarett und zur Hütte Tolazzi. So haben wir hauptsächlich mit den Bergen der Coglians-Gruppe abgerechnet, was aber nicht bedeutet, dass wir nicht wiederkommen.
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) schöner klarer Morgen im Dorf Collina1
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) schon fast unter dem Volaia-Sattel2
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) Sicherungshilfen auf dem Spinotti-Pfad3
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) 4
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) grüne grasbewachsene Absätze unter Coglians5
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) 6
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) heute war das Grün besonders grün - M. Crostis7
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) 8
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) 9
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) SW-Wand der Chianevate10
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) Cogliansa-Gipfel im Hintergrund11
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) tief unten das Valentinatal12
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) grüner Rauhkofel13
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) im Tal das Dorf Timau14
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) 15
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) Creta Monumenz, dahinter Cima di Mezzo16
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) tief unten die Hütte Marinelli17
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) 18
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) 19
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) 20
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) Alm Morarett (Käse und Salami)21
Cima di Mezzo - Kellerwarte (2713 m) Tolazzi-Hütte22
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mirank17. 07. 2016 21:59:48
Haben ungefähr dieselbe Tour gemacht wie oben beschrieben, mit dem Unterschied, dass wir den Aufstieg über die T-Piste von Coglians gemacht haben. Und ja, weil ich nicht genau wusste, welche Spitze C Monumenz ist, haben wir beide Gipfel in dem Grat besucht, die sich in der Höhe nicht sehr unterscheiden, aber dazwischen gibt's etwas Kraxeln auf Weglosemmežikanje.
Schöne Tour, hier wenig Leute, auf Coglians war es ganz lebhaft. Und kein Schnee auf dem Weg!
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palček plezalček24. 08. 2020 21:35:57
Cima di Mezzo/Kellerwarte und Creta Monumenz

Ausgangspunkt - dritte Serpentine auf der Straße zum Pass und Grenzübergang Passo di Monte Croce Carnico, der Italien und Österreich trennt. Hier zweigt eine Forststraße nach Val Collini ab und direkt nach der Serpentine ist rechts an der Hauptstraße ein kleiner Parkplatz. Derzeit kann man fast bis zur Alpe (Casera di Val di Collina) fahren, aber immer wenn ich vorher dort geklettert bin, war es verboten. Wie es in Zukunft ist, weiß ich nicht, aber kürzlich haben sie die Straße repariert.
Auch diesmal lasse ich das Auto an der Hauptstraße und gehe zuerst die Forststraße, dann durch den Wald, bis sich CAI 161 mit CAI 148 vereinigt. Am nächsten markierten Abzweig biege ich rechts ab und setze auf CAI 149 fort. Vom Abzweig CAI 141 und CAI 171 gehe ich noch ein Stück auf CAI 141 weiter, verlasse sie aber bald und biege in das Kesselchen unter Creta di Chianevate ein.
Hier beginnt die wilde Welt grauer Schuttfelder, die nördlich von der Wand der Crete della Chianevate begrenzt wird, südlich von Creta Monumenz. Vallone della Chianevate rechtfertigt voll seinen Namen eines dunklen, stillen, man könnte sagen morbiden Kessels, aber eines, das eine besondere Schönheit, Sinnlichkeit und Schärfe birgt. Überreste von Minen, Dosen und Holz erinnern an die Schrecken vergangener Zeiten, die uns so viele malerische Wege hinterlassen haben, die es ohne Kriegsverrücktheit nicht gäbe. Durch das Tal führt kein Weg, nur hier und da ein Steinmann (ich habe 3 gezählt). Auch sie sind nicht nötig, man muss nur in den Talkopf kommen, um über die Wand zur Scharte zwischen Cima di Mezzo und Creta Monumenz zu gelangen.
Der Übergang über die Wand ist auch auf hribi.net beschrieben. Danke dem Autor für die Idee.
Die erste Hälfte des Übergangs ist ungesichert und keine echte Bank, auf der man zur im Beschrieb genannten Seil schlendern könnte. Es hängt noch und ist dasselbe, nur in ziemlich fragwürdigem Zustand, daher habe ich es unberührt gelassen. Als "Wegweiser" ist es aber schon vom Einstieg in die Wand sichtbar. Wenn jemand die Tour plant, sehr empfehlenswert 15 m Seil mitzunehmen und es auszutauschen. Nach dem Seil noch ein Stück quer links, dann entlang des dünnen Stahlsseils hoch. Wo das Seil beginnt, wird der Fels besser. Eigentlich ist er davor auch nicht schlecht, nur auf "Frnikole" achten, die sich auf weniger steilen Wandteilen abgelagert haben. Das Klettern ist nicht schwer, aber luftig unter den Füßen.
Mit dem Erreichen der Scharte endet der wegloze Anstieg, da wir auf den markierten Weg stoßen, der über den Vorgipfel zum Hauptgipfel führt, von dem Monte Coglianis und sein Antecima Est auf der Hand liegen. Ebenso haben wir Chianevate direkt vor der Nase in Gegenrichtung. Blick talabwärts nach O-SO sehe ich mir die geplante Fortsetzung über den Grat der Crete Monumenz an, dann abwärts.
Der Weg führt nicht zum Monumenz-Gipfel, daher verlasse ich ihn vor dem Gipfelteil und steige an der angedeuteten Rinne zum Gipfel auf, steige auf der anderen Seite ab, bis ich wieder auf den Weg stoße und den Eingang ins Vallone della Chianevate erreiche. Dieser (Unter-)Gratweg ist im Forum nicht beschrieben. An Stellen mit Drahtseil gesichert, das leider alt und vielerorts gerissen ist. Wenn es jemanden reizt, ist es einmalig. So kunstvoll über die Wand geführt, dass ich die fehlenden Seile gar nicht vermisst habe. Trotzdem klug Handschuhe anzuziehen, wenn man die noch befestigten greift, da sie sehr rostig sind.
Ich bin quer weiter zur CAI 171 gegangen, die zum Rifugio Marinelli führt, habe sie kurz verfolgt, aber erfolgreich verloren. So habe ich mich zum Lago Plotta getastet bei lauten Murmeltierspfiffen in der schönen Schuttwelt. Am See hüllte Nebel die Welt ein, die später nach W abtrieb. Zur Alpe, über der die Placche della Val di Collina Wände sind, kam ich über die Südseite des unteren Grats, zum Auto abgestiegen über den Anstiegsweg.
Placche della Val di Collina1
Wunderschöne neue Welt2
In der Wand der Creta Monumenz ist es schon sichtbar3
Hier rechts ins Tal unter der Creta della Chianevate4
Das weiche Gras wird schnell durch scharfe Steine ersetzt5
... und am Ende Cima di Mezzo6
Keine Geschichten von Gewalt7
Der Übergang über die Wand ist sichtbar8
Eingang in die Wand9
Mit der Sonne in den Augen10
Hier hinüber ist meiner Meinung nach sicherer ohne Hilfe des abgenutzten Seils11
... und bergauf zur Jeklenica12
Blick von der Scharte13
Im Süden wellen grüne Grate14
Fortsetzung zum Vorgipfel der Cima di Mezzo15
Jemand hat Spaß gehabt mit Steinmännchen bauen16
Dornröschen Chianevate17
Monte Coglians und Antecima Est davor vom Gipfel der Cima di Mezzo18
Blütenmoment19
Zum Creti Monumenz20
... und ein wenig weiter21
Hier lenke ich sie zum Gipfel22
Blick auf die zuvor besuchte Dame23
Abstieg entlang des Grätleins24
... und dann hinunter25
Schutt26
Dieses Steinmännchen hat mich schön auf Abwege geführt27
Von hier direkt hinunter zum Murmeltier, das laut pfiff28
Laghetto di Plotta29
Wenn die Nebel abziehen30
Noch ein Zwinkern zum Gamspitz31
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j.25. 08. 2020 12:40:36
Sympathisch!
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mirank9. 07. 2023 14:31:14
Unsere Gruppe war dort noch nicht, und die Kröte muss man nicht zwingen wieder ins Wasser zu springen, also muss man hinzwinkernd.
Als wir beim Tolazzi-Hüttenhaus starteten, war das Wetter wie vorhergesagt, aber keine komplette Aufklarung wie angekündigt, am Ende nieselte es sogar ein bisschen. Diesmal zur Abwechslung etwas längere Route vorbei an Marinelli, aber statt über M. Floritza sind wir über den westlichen Hang bis zur Verbindung mit dem Weg nach Coglians abgewichen. Dort rechts etwas zurück und vorbei am Abzweig zum Pilastro bis zu unserem Abzweig links hoch über schöne blumige Wiesen. Der Weg wird markiert durch etwas verblasste seltene Markierungen und ziemlich dichte Steinmänner-Arbeit eines Idioten, der immer häufiger auf solchen Wegen auftaucht, die das wirklich nicht brauchen. Wäre Jacoppo dabei gewesen, hätte er schon den Bocciardo aus dem Rucksack gezogen und diesen Müll aufgestochen. Aussicht vom Gipfel begrenzt meist auf die Coglians-Gruppe und aus dem Wolkenmeer waren nur die Top-Julier im Osten sichtbar. Abstieg dann über Crete Monumenz, die Slavko als nichts für Elefanten bezeichnen würde. Der Weg ist ziemlich exponiert, seltene Sicherungen lange überfällig, führt uns auf den Schutt der Mulde zwischen Chianevate und Monumenz. Nun von dort voll rechts zur Marinelli-Hütte über grasige Buckel-hier und da ein Steinmann, aber kein richtiger Pfad bis zum Schlund, wo der Bach auf der Wiese östlich unter der Hütte verschwindet. Dann Aufstieg zur Hütte für einen erfrischenden Schluck und Galopp zur Moraret-Alm von wo es nicht mehr weit zum Ausgang ist. Als Kuriosum: nirgends Schnee, der die Begehbarkeit beeinflusst. Offenbar weniger Schneefälle in Karnischen als Julischen.
Casera Moraret1
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in ca. 2200 m Höhe3
leichter Aufstieg durch richtige Gärten4
schon ziemlich hoch5
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direkt unter der Scharte...7
wenn du nach Kellerspitzen-Chianevate schaust8
Seil d5mm9
Blick auf Crostis und die Hütte10
Spray-Liebhaber - wo der Esel sich wälzt....11
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einer war am benachbarten Pilaster, am Coglians ziemlich viele13
beim Abstieg erneuerte Markierungen Richtung Creti Monumenz14
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Seltenes Fixseil fast vollständig unbrauchbar.17
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Östliche Hänge unter der Hütte.19
Noch exponierter Abstieg davor.20
Noch letzter Aufstieg heute - 1630 m Höhenmeter.21
Arnika22
Und Feigling? Auf den Wiesen des Abstiegs zur Alm.23
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turbo2. 09. 2023 12:52:32
Montag, 14.8.2023

Wer zählt schon mit, wie oft schon am Ploče-Pass, wie Passo di Monte Croce Carnico auf Slowenisch heißt, wenn man von der Lusever-Seite hochkommt, bzw. Plöckenpass, wenn aus Österreich. Morgen vielversprechend, Vorhersagen noch besser, aber leider ähnlich wie schon mehrmals. Nebel und Wolken oben, sengende Sonne unten. Vielleicht muss man Ausblicke extra bestellen, wer weiß...

Gestartet auf 146 Richtung Marinelli und höher abgebogen auf 171a steil nach Collina. Besser weiter auf 146 und später zur Cima di Mezzo abbiegen, da die Abzweigung von 171a nicht mehr markiert ist. Wie auch immer, hoch unter Creta Monumenz, die ich auch im Programm hatte, schönes Wetter, Panoramablick. Irgendwo in ihrer Einschnitt traf ich eine Herde Gämsen, dort schloss es sich zu und Sicht sehr bescheiden. Ein paar Mutigere ließen sich streicheln, wir meckerten ein bisschen, dann jeder seinen Weg. Ich leider falsch, nach Gehör, daher musste ich etwas zurück, um den Weg zur Creta Monumenz zu treffen und erfolgreich hochzusteigen. Sicht bescheiden, Ausblicke nahe null, daher weiter zur Cima di Mezzo. Erst runter, dann noch etwas runter, dann hoch, ziemlich lange hoch, bis ich den Gipfel schaffte. Kurz davor Treffen mit einigen, die gerade abstiegen, dann Alleinsein auf dem Gipfel, Genuss des dolce far niente, Versinken in Erinnerungen und Wünschen. Ausblicke im Stil von Fifty Shades of Grey, Nebel überall gleich grau am Himmel, ein paar flüchtige Sonnenstrahlen lugten mal hier mal da. Abstieg viel leichter als Aufstieg, oft so, bald abgebogen zum Piz Chiadin, irgendwo da wo ich Gras erreichte auch bessere Blicke. Nicht weit zum Marinelli, dort wie auf einem Schild, noch nie so viele, und ich war auch sommerlich mehrmals da. Getränk schnell bekommen, Essen nicht für mich, schnell Platz gemacht und Abstieg fortgesetzt. Zum Plotta-See und von da zum Pass, dazwischen natürlich der verdammte mühsame Anstieg zur La Scaletta, wo ich auf den Weg 146 stieß, auf dem ich morgens gestartet war. Vom Plotta-See abwärts heiß wie die Hölle, Sonne brannte. Toller Ausflug, alles etwa richtig oder genau passend, für Ausblicke komme ich noch Lächeln

https://tubojan.blogspot.com/2023/08/cima-di-mezzo.html
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