| IgorZlodej3. 08. 2010 10:20:42 |
Am Sonntag, 1. August, stiegen wir von der Meluzzo-Alm über Weg 349 durch das verstopfte Monfalcon-di-Cimolaina-Tal unter die Cima Monfalcon di Montanaia, die ursprünglich auch unser Ziel war, aber später gingen wir nicht mehr hin. An der Wegkreuzung noch unter dem Bivacco Marchi-Granzotto holten uns zwei Italiener ein, die uns Weg 360 und den Aufstieg zum Gipfel von der Sella Tereza empfahlen, der schöner sein sollte. Wir folgten also Weg 360, obwohl wir die Stritar-Variante studiert hatten. Die Rinne unter der Sella Cimolaina ist so zerstört, dass sie uns später vom Aufstieg auf Monfalcon di Montanaia abhielt; wir stiegen nur bis Sella Montanaia auf, gerade um hinunter zur Padova-Hütte zu schauen, dann stiegen wir unter der SO-Wand der Cima Both zum Sattel unter Cima Emilia ab, die sowieso im Plan war. Dort stießen wir auf Fabio, dem der kurze Abstieg unter der SO-Wand, wo sein Freund Davide wartete, zu schwer erschien. Er sprach sogar von „bandiera bianca“; na, Marjeta überzeugte ihn, nicht gleich die Flinte ins Korn zu werfen. Ich zog das Seil aus dem Rucksack, sicherte es und sicherte ihn sicher die 10 Meter ab. Dann stiegen wir gemeinsam zum Gipfel dieses wunderbaren Aussichtsbergs (I+), bröckelig und stellenweise ziemlich exponiert. Oben ist nur Platz für zwei, daher lungerten wir etwas herum. Ersten Abstiegsteil ohne Sicherung, unteren Teil abseilen am Seil. Dann kurzer Abstieg über wegloeres Geröll zum Bivacco Perugini, wo es belebt war, alle Augen und Kameras natürlich auf den berühmten Campanile di Val Montanaia gerichtet. Davide und Fabio verabschiedeten sich hier; Marjeta und ich genossen noch eine gute Stunde im schönen Kar im warmen Sonnenschein. Dann Abstieg auf dem ziemlich belebten Weg zur Pordenone-Hütte, wo sie Bier in 0,75-l-Flaschen für 7,5 € verkaufen. Auf dem Parkplatz 10 Minuten unter der Hütte bemerkten wir später, dass Weg 360 (P. Tarioli), auf dem wir zur Sella Cimoliana stiegen, gesperrt ist. Am Abend verließen wir das schöne Cimolaina-Tal (14 km Maut dieses Wochenende nicht eingezogen), fuhren nach Claut und weiter ins ebenso lange Sentimana-Tal, wo wir in der freundlichen Pussa-Hütte übernachteten.
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