| IgorZlodej27. 08. 2014 09:51:44 |
Ausgangspunkt ist im Tal Val Piove, entlang der Straße Laggio - Passo Ciampigotto - Sella Razzo. Zuerst gehe ich der Militärstraße nach, dann ein bisschen auf dem Pfad, dann wieder Straße und schließlich nur noch auf der schönen, fast zu flachen Mulattiera, die mich zum Bivacco Giovanni Spagnolli auf 2047 m bringt. Da es noch früher Nachmittag ist, fahre ich fort zur Scharte (Forcella Ciadin Alto Ovest), wo ich eine Kleinigkeit esse, dann steige ich zur Nordseite zum Bivacco Ursella-Zandonella ab (benannt nach dem Alpinisten Angelo Ursella, der 1970 an der Nordwand des Eigers verunglückte). Ich übernachte im Bivacco und morgens noch in der Dunkelheit gehe ich zurück hoch zur Scharte und quere auf dem Gratkammweg zur Scharte Ciadin Alto Est. Keine Markierungen, obwohl der Weg auf der Karte mit roten Punkten markiert ist. Es gibt aber einzelne Steinmänner entlang des Grats. Stellenweise exponiert, Schwierigkeit erreicht schlechtes II. Von der Scharte an folgt leichtes Klettern ostwärts, Richtung mit Punkten und verblassten Ockerlinien bis zur bequemen Police, die das steile Nordhang quert und mich in die Rinne mit Abzweigung bringt. Ich wähle die linke und bald nach Klettern um II herum befinde ich mich im ansonsten breiten Kamin, der dunkel ist, Felsen nass. Dort lasse ich den Rucksack und klettere den "Kamin", oben ist ein eingeschlagener Haken für Sicherung. Folgt Aufstieg zum Grat II- und entlang des Grats zur Scharte, wo ich den nebligen Aufstieg beende. Es folgte vorsichtiger Abstieg zur östlichen Scharte, wo ich esse. Zum Bivacco G. Spagnolli steige ich der ehemaligen Mulattiera ab, die im unteren Teil schon von Gebüsch überwuchert wird, glücklicherweise auch möglich auf Gras zwischen Gebüsch. Im Nassen, wie in meinem Fall, etwas unangenehm. Weiterer Abstieg ins Tal schon in der Sonne.
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