Cima SAT - über endlosen Leitern oberhalb des Gardasees
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| dprapr10. 05. 2017 11:40:00 |
Dass der Gipfel 1200m über dem See ist, sieht aber nicht so hoch aus.
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| bagi10. 05. 2017 12:39:25 |
@dprapr ... natürlich nicht, das habe ich nirgends geschrieben. 1200 Höhenmeter sammeln sich auf dem Weg, genauer ... für 1220 m 
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| panda103. 05. 2018 14:52:09 |
Nun, um Daten ganz genau zu machen.....Cima SAT ist 1246 m über Gardasee 
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| Enka3. 05. 2018 16:10:13 |
Panda, das ist über Meereshöhe. Garda liegt meiner Meinung nicht auf 0 m ü. NN.
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| bagi18. 11. 2022 11:49:27 |
Cima SAT gehört zu einem kleinen Gebirge direkt über dem Gardasee, das im Ersten Weltkrieg die Frontlinie zwischen Italienern auf der einen und Österreichern auf der anderen Seite darstellte. Dementsprechend gibt es in diesem Hügelgebiet unzählige Militärruinen, eine wahre Schatzkammer für alle, die dieses Thema erforschen mögen. Neben Cima SAT sind Cima Capi und Cima Rocca relativ leicht erreichbar, alles verbunden durch unzählige Militärpfade. Viele davon haben wir in früheren Jahren begangen, diesmal wollten wir die drei Hauptgipfel zu einer Rundtour verbinden. Cima SAT hat den attraktivsten Aufstieg, daher nahmen wir sie als Hauptziel. Wir parkten in Biacesa, einem kleinen Dorf eingeklemmt zwischen Lago di Garda und Lago di Ledro. Der Parkplatz in der Dorfmitte wurde umgenutzt und ist trotz seiner Größe nur für Dorfbewohner, Touristen steht ein neuer direkt unter dem Dorf zur Verfügung. Vom Parkplatz gingen wir zuerst Pfad 470 und dann 405 zu Cima Capi. Das ist ein Nebengipfel direkt über dem See, dessen attraktive Wand steil in die Tiefe stürzt. Darin sind ausgerüstete Kletterrouten, wir hielten uns lieber an den bequemeren Aufstieg über Sentiero Susssati. Bald waren wir oben und nach kurzer Pause weiter. Nächstes Ziel war das Überqueren der extrem steilen Hänge unter Cima Rocca bis zur Kapelle der Hl. Barbara. Der Pfad hat noch die Markierung 405, ist typisch militärisch und aus den felsigen Hängen herausgehauen. Heute ist es schwer, die Gründe für den Bau eines Pfades in diesen Steigungen zu verstehen, aber irgendwie ist etwas Gutes aus harten Zeiten geblieben . Der schöne Pfad führte weiter zur Kapelle, wo wir zur beeindruckendsten Via ferrata der Gegend aufbrachen. Sie heißt Via dell'Amicizia, besonders wegen der großen Anzahl von Leitern im zweiten Teil. Was Leitern, einige sind richtige Leitern . Die längste davon ist ca. 70 m lang und im oberen Teil völlig senkrecht. Sie überwindet die steile Wand und lässt sicher niemanden gleichgültig. Auch weiter zum Gipfel wartet ein ähnlicher Leckerbissen, und bald standen wir auf einem ausgezeichneten Aussichtspunkt. Hier waren wir am weitesten vom Ausgang entfernt und machten uns auf den Rückweg Richtung Cima Rocca. Dabei wählten wir Kombinationen verschiedener Pfade. Allen gemeinsam ist das Gehen über militärische Stellungen, und so viele verschiedene Überreste auf einem Haufen sieht man selten. Auf dem Weg waren wir auf dem letzten Gipfel Cima Rocca und stiegen die gegenüberliegende Hangseite zur Kirche S. Giovanni ab. Von dort wählten wir für den weiteren Abstieg einen bequemeren Pilgerpfad und waren bald am Start. Die beschriebene Runde oder Teile davon empfehle ich wärmstens . Mehr in der Fotogeschichte... Daten zur gesamten Strecke: 14 km / 1700 Höhenmeter Koordinaten des Ausgangspunktes (Biacesa - neuer Parkplatz): 45.865080, 10.807301
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