| IgorZlodej21. 09. 2010 20:36:30 |
Im oberen Teil des Pesarina-Tals, unter forc. Lavardet fahren wir zur Alpe Mimoias. Diesmal steht etwas ziemlich Unbekanntes auf dem Plan, obwohl wir vor einigen Jahren schon dort herumgelaufen sind. Zur Berggruppe namens Cresta di Enghe führt kein markierter Weg, Marjeta hat irgendwo ausgegraben, dass es zu bestimmten Kuppen vom Elbel-Pass möglich ist und wir sind von der Alpe zum passo Elbel gegangen. Dort haben wir nach jeder Spur gesucht und einen Steinmann gefunden, der auf die östlichen Hänge zeigte. Das Gras war anfangs noch ganz erträglich, höher auch steiler, kein Steig, alle Viertel ein Steinmann, als wir unter fast unbestiegbarem Fels ankamen, finden wir an einer Stelle wieder einen Steinmann, der uns über eine schöne Police mehr zur Nordseite des Berges führt, folgen enge und exponierte Polizchen, die uns in die mittlere Rinne bringen, "wir nannten sie Toboggan so glatt war sie", dort lädt rechts schon ein neuer Steinmann in die Rinne ein, die Kletterung I. Grades nicht überschreitet, oben endet sie bei Kuppe 2197 und senkrechter Nordwand. Bleibt uns nichts anderes als zurück durch die Rinne zum Steinmann, dann mit etwas Suchen betreten wir die weiter links liegende Rinne, die dort auch um I. Grad ist, oben folgt schöner kurzer Übergang zur Nordseite, dort wieder kurze Rinne, die mittig II. Stelle hat, höher bringt sie uns auf den Gipfel der Kuppe 2365, im Steinmann auf dem Gipfel ist eine versteckte Dose mit Gipfelbuch von 2003, Einträge für ca. 10 Seiten, keine Slowenen gesichtet. Gegen Westen entlang des Grats finden wir sogar einige verblasste Markierungen, die sich aber irgendwie verloren haben, Gelände auch nicht gerade zum Spaziergang, daher beschließen wir, am besten Aufstiegsweg zurückzukehren, was wir auch getan haben und abgestiegen auf passo Elbel und zur Alpe Mimoias. Es folgte Besuch der Alpe Razzo (Käse, Salami, Bierchen) und durch immer schönen Sauris zurück nach Tolmezzo und heim.
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