| triglavski26. 10. 2009 17:16:01 |
Beim Ort Cleulis sind wir gestern an einem schönen sonnigen Sonntag zur Pramosio-Alm abgebogen. Eine schöne Schotterstraße bringt uns schnell zur Alm. Von dort steigen wir die Zufahrtsstraße zur Steinbruch ab, betreten das Steinbruchgebiet und gehen etwas unter dem Steinbruch weiter, wo wir schon einen Pfeil auf dem Felsen bemerken, der durch eine Rinne rechts führt. Dort folgen wir den rot-braunen Punkten und einem bescheidenen Pfad etwa 20 Minuten und erreichen schon die alte Mulattiera, die unglaublich gut angelegt ist, einst war sie auch markiert, jetzt ist sie an manchen Stellen schon zugewachsen und völlig ungepflegt. Sie führt uns entlang der Südabhänge der Creta di Timau bis zu einem deutlichen Sattel, von wo aus sich ein herrlicher Blick nach Westen öffnet. Entlang der Gräser, die keine besonderen Schwierigkeiten zeigen, richten wir uns an den Punkten auf dem Westgrat, wo wir bald den Gipfel erreichen. Die Aussicht ist wunderbar und grenzenlos, geteilt mit einigen anderen, die an diesem Tag auf den Gipfel gestiegen sind. Später steigen wir der Mulattiera ab, die vom Osten zum Gipfel führt, queren links und steigen den leichten Weg zu Cima Avostanis (Blaustein) hoch, sitzen ein bisschen auf dem Gipfel und schauen ins Gailtal, dann steigen wir die Südabhänge zum Pramosio-See ab und stoßen dort auf einen Hubschrauber des italienischen Zivilschutzes, der in den Bergen rettet. Im Gespräch mit dem Piloten erfahren wir, dass er letztes Jahr bei der bekannten "Rettung der Belgier"-Aktion mitgeholfen hat und die meisten nach Log pod Mangartom geflogen hat, er ist stationiert in Tolmezzo. Unten sitzen wir noch etwas am See, dann über den Pramosio-Sattel, über den wir vor Jahren schon gegangen sind, ab zur Alm und nach Hause.
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