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Forenliste / Slowenien / Karnischen Alpen / Creta Grauzaria

Creta Grauzaria

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IgorZlodej14. 07. 2011 19:28:08
Diesmal zum dritten Mal nach Cengle dal Bec. Aus dem Aupa-Tal auf dem markierten Weg zur Grauzaria-Hütte. Wenn wir aus dem Wald kommen, biegen wir links bergauf ab und höher unter der Wand der Cima del Sfinge stoßen wir zum Weg, der von der Grauzaria-Hütte zum Bivacco Dionisio Feruglio führt. Bald beginnt ein ernsterer Aufstieg, der sich unter den Wänden an der berühmten Torre Medace und anderen malerischen Türmen beruhigt. Es folgt eine Rinne, entlang der einst der Weg verlief, jetzt muss man die Flanke queren und auf eine neue Variante zum Bivak aufsteigen. Beim Bivak kurze Pause, dann geht es auf Ziegenpfaden weiter, die stellenweise unangenehmes Schuttfeld sind und drei Rinnen, jede länger als die vorige, die in Abstieg zu bewältigen sind, der überall nicht ganz einfach ist, helfen natürlich Sicherungen in Form von Stahlseilen, trotzdem braucht man etwas Kraft in den Armen, und auch etwas leichteres Abklettern über Felsenstufen. Nach ca. 400 Höhenmetern Abstieg sind wir am tiefsten Punkt und müssen wieder hoch, aber diesmal auf einer leicht nachverfolgbaren Spur direkt unter der Westwand der Grauzaria, stellenweise sogar auf Gras. Ziemlich ärgerlich ist der Aufstieg durch zerbröckelnde Schutthalden zum Weg aus dem Dorf Grauzaria zum Portonat-Sattel, aber diese Spur ist Luxus im Vergleich zu den zerbröckelnden Schutthalden, wenn auch nicht ganz kurz. Am Portonat-Sattel wieder kurze Pause, Rucksäcke ablegen und auf den Gipfel Grauzaria klettern (I.- stellenweise schlechte II.). Donnergrollen in der Ferne beschleunigt unseren Schritt, der dadurch nicht unsicherer wird. Oben nur Händedruck, dann sofort runter. Irgendwo hinten über Paularo braut sich schon ein Schauer zusammen, ein paar Tropfen fallen, die stören nicht. Schnell die Rinne zur Grauzaria-Hütte. Plauderei mit den netten Hüttenwärtern zieht sich etwas hin, dann runter zum Ausgangspunkt. Empfohlen für trainierte Bergsteiger, aber es gibt auch leichtere Touren in der Umgebung, wie Aufstieg zum Foran de la Gialine-Sattel und weiter zum Monte Flop, zu Crete Mezzodi, und nicht an der Hütte vorbeigehen, wo man freundlich bedient wird.
Creta Grauzaria gleich zu Beginn schlechte Markierungen1
Creta Grauzaria unter der Wand Cima del Sfinge2
Creta Grauzaria jetzt hinauf3
Creta Grauzaria das sind die Türme4
Creta Grauzaria Bivak Dionisio Feruglio auf einer Aussichtsplatteau, aber diesmal kein Ausblick5
Creta Grauzaria hier beginnen sie6
Creta Grauzaria 7
Creta Grauzaria 8
Creta Grauzaria niedrigster Punkt der Ziegenpfade9
Creta Grauzaria auf der anderen Seite des Berges das Gegenteil, Pfadchen im Grünen10
Creta Grauzaria das sich in malerischer Umgebung windet11
Creta Grauzaria und endet am Sattel Portonat12
Creta Grauzaria Mandona direkt unter dem Gipfel und...13
Creta Grauzaria Abstieg zum Sattel Portonat14
Creta Grauzaria zum Rifugio Grauzaria15
Creta Grauzaria freundliche Hütte mit freundlichem Personal16
Creta Grauzaria enge Pfade und Rinnen17
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mirank22. 06. 2015 23:52:50
Am Sonntag waren die Wetterbedingungen ideal für diese Tour, die ich in derselben Richtung gemacht habe wie schön oben und in Stritars Beschreibung beschrieben. Wenn ich drüber nachdenke, würde ich es nicht umgekehrt wiederholen wollen. Oberhalb Sattel Portonat ist wirklich ein paar Meter anspruchsvollere Felsenstufe mit zwei Haken zum Sichern. Muss aber betonen, dass Fels im Gipfelteil ziemlich solide ist—Gegenteil einiger Teile in den Gräben. Beim Abstieg habe ich die untere Stufe umgangen und direkt zum Sattel abgestiegen; ca. 20 m rechts der Markierungen, schien mir leichter. Denke, dort führte ursprünglich die Route, bei genauerem Hinsehen sieht man paar wirklich verblasste rote Flecken. Ganzen Weg eine Gemse bei Cengle dal Bec und italienisches Paar auf Gipfel getroffen, natürlich war die freundliche Hütte gut besucht.
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matic44. 08. 2015 16:06:29
Die beschriebene Rundtour lohnt sich wirklich bei schönem Wetter. Weg interessant durchgehend, erfordert etwas konkretes Klettern. Blick vom Gipfel ausgezeichnet. Mit moderatem Tempo und Pausen 9-10 Stunden.
Creta Grauzaria1
Gesicherter Pfad zwischen Türmen2
Zuerst abwärts dann steil bergauf3
Rinne vor Portonat4
Auf dem Gipfel5
Von links: M.Chiavals, Zuc dal Bor, M.Crostis - hinten links Montaž, rechts Kanin6
M. Sernio7
Blick nach Norden8
Zurück entlang der kleinen Felsshelf um die Ecke9
Aupa10
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darinka44. 08. 2015 17:02:43
Biwak steht noch? Erinnere mich daran, als wir vor ein paar Jahren gingen. lp
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matic44. 08. 2015 22:11:40
Ja, es ist noch da.
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coffee20. 09. 2018 21:02:04
Um etwas Spinnweben und Staub abzuwischen...

Heute bin ich zur Creta Grauzaria über den Weg gegangen: Parkplatz unter Hütte/Anfang Weg 437—Abzweig oberhalb Flop-Alm—Biwak Feruglio—gesicherter Weg Ferrucci—Polster Cengle dal Boc—Kerbe Portonat—Creta Grauzaria—Abstieg zur Kerbe und weiter zur Hütte und zum Ausgang.

Vom Ausgangspunkt bis zum gut markierten Abzweig ca. 30 Minuten. Von dort ist der Weg etwas schlechter markiert, aber gut nachverfolgbar. Er führt zum nächsten Graten, wo er zum Weg 446 stößt, der dann links an der Wand zur kleinen Kerbe unter dem ersten Turm führt, der schon von weitem sichtbar ist. Es folgt ein kurzer gesicherter Abschnitt, aber nicht schwierig. Der gesamte Weg zum Biwak verläuft in sehr schöner Umgebung, wo Türme und Kerben wechseln und Ausblicke auf den Nassfeld-Dreier und Zuc dal Bor bietet. Ab Biwak beginnt der meiner Meinung nach schwerste Teil des Weges, der fast bis zur Portonat-Kerbe dauert. Er startet mit langem Abstieg durch Schutt-Rinne. Der Weg quert die Rinne zum Graten rechts in Abstiegsrichtung und hält sich dann meist am Graten. Dann kurzer steiler Aufstieg, dann wieder langer Abstieg durch neue Schutt-Rinne und dann Aufstieg zur Kerbe oben an der markanten schmalen Rinne, die schon aus der Ferne sichtbar ist. Dort beginnt der gesicherte Ferrucci-Weg. Er verläuft wieder in langem Abstieg durch Schutt-Rinne. Schon an der Waldgrenze wendet sich der Weg bergauf, die ganze Zeit am Graten über der Rinne, die sich dann weitet, ja wieder in Schutt-Rinne. Der Weg quert dann die Rinne zum Graten links, wird leichter und führt zur wirklich imposanten Portonat-Kerbe. Gut sichtbare rote Punkte markieren den ungesicherten Weg/Richtung zur Creta Grauzaria. Eigentlich ist der schwierigste Teil der pure Anfang (als II+ bezeichnet), dann führt er meist über schöne Bänder und Übergänge, die von kürzeren weniger anspruchsvollen Sprüngen unterbrochen werden. Gut sichtbar ist auch der charakteristische Felsvorhang, der auf einer Seite den Weg zwischen Hütte und Kerbe begrenzt. Abstieg auf gleichem Weg. Am Anfang der Richtung sind zwei Standplätze eingerichtet. Für Abseilen vom höchsten reicht meiner Meinung nach 20-30 m Seil. Abstieg von Kerbe zur Hütte ist zwar etwas schottrig, aber nicht zu schwierig.

Generell ist die Rundtour ein einziges Schottermeer und definitiv leichter in umgekehrter Richtung. Aber der erste Teil bis zum Biwak ist außergewöhnlich schön. Vom Auto zum Auto habe ich ca. 9,5 Stunden gebraucht.
Am Ausgangspunkt1
Gut markierter Abzweig mit Wegweiser und Steinmann.2
Morgen3
Höher lenkt sich der Pfad zum Turm.4
Der Pfad kreuzt eine Sturzbachrinne.5
Zum Graten und dann links.6
Es schließt sich Weg 446 an.7
Erster Kamin.8
Leichter gesicherter Abschnitt.9
Nassfeldski Trojček.10
Kamin.11
Schlund12
13
senkrechter Schacht14
vorheriger Schlund15
Schlunde16
Schlund17
senkrechter Schacht18
der Pfad biegt rechts vom Baumstamm ab und ...19
Biwak20
Innere.21
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Reserve23
Kamerad24
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senkrechte Schächte26
der Pfad lenkt auf den Grat zu27
die Orientierung wird etwas schwierig, hauptsächlich rechts und abwärts28
Blek29
und wieder hoch30
Blick zurück, ich werde ihn auf dem restlichen Weg noch oft sehen31
langer Abstieg und dann Anstieg zur Scharte, aber nicht durch die Rinne32
senkrechter Schacht33
Blek im Abstieg34
Beginn des Anstiegs zur Scharte35
Blick zurück auf Blek36
Beginn des langen Abstiegs ....37
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ungesicherter Sprung/Absatz40
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Bäumchen44
ungesicherter Abschnitt45
Aufstieg rechts46
47
oje48
nach einem Dutzend Metern auf verklemmten Blöcken links auf bequemeren Pfad abbiegen49
Fortsetzung50
Blick zurück51
Richtung Portonat52
Routenbeginn, erste Bohrpunkte rechts unten dann Zickzack über Bänke53
Anfang und Standplatz in der Mitte oben54
Anfang55
Fortsetzung56
Monte Sernio57
Felsvorhang58
typische Fortsetzung über Bänke59
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Zuc65
Abstieg zur Hütte66
Abstieg67
Abzweig über Gipfel Cima dai Gjài zum Pfad nach Monte Sernio68
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rozka2. 09. 2019 22:56:39
Ah, wie schwer war es heute Morgen aufzustehen und hätte ich es gewusst, vielleicht wäre ich gar nichtzavijanje z očmi...aufgestanden und auf ein echtes Abenteuer gegangen, wo Wildnis, Kühnheit und abwechslungsreiche bezaubernde Übergänge ganz andere Dimensionen bekommen...wir parken am Parkplatz Val Aupa, hinter Grauzaria-Hütte, und etwas oberhalb der jetzigen Reste von Casera Flop, biegen links zum Biwak Feruglio ab. Wir steigen direkt durch das trockene Gerinne, unter Felsen, leichter für uns als der schmale grasige Pfad. Etwas unter der Wand stößt der Weg von der Hütte dazu und folgt steiler Aufstieg, dann Quere, hoch, runter und erster "Schrei"mežikanje...der Weg schlängelt sich zwischen Türmchen, engen Passagen, riesige Türme umgeben diesen Wegabschnitt...wirklich, ein wahres Felsmärchen. Der Weg führt dann zur grasig-felsigen Schulter unter den Wänden, wo das Biwak Feruglio liegt. Es hat 6 Lager, Decken und es lohnt sich die Tour auf zwei Tage zu verteilen, da sie wirklich lang ist.
Wir zwei machen kurze Pause und da kalter Wind weht, setzen wir schnell weiter. Folgt ca. 200m steiler Abstieg durch unangenehme Rinne, dann beginnt der gesicherte Weg, auf dem für jeden gemachten Höhenmeter mindestens drei absteigteek. In einem Moment dachte ich schon, wir kommen ins Dorf Grauzaria und klopfen an irgendeine Türvelik nasmeh, da der Abstieg durch die Rinne kein Ende nahm. Ironie ist, wenn man endlich die Bänder von Cenga dal Bec erreicht, weiß man, dass ein riesiger Höhenanstieg wartet, den man aufholen mussnasmeh. Es folgte mühsamer Aufstieg durch die Rinne, wo keine Tritte sind, alles beweglich und ich war wie ein junges Kalb auf Eis, hehe, anders als mein Begleiter, der solche Gelände elegant beherrscht. Hier stößt Weg 444 aus/ins Dorf Grauzaria dazu, wir zwei erreichen endlich den Portonat-Sattel, aber da die Zeit rennt, gehen wir direkt weiter zum Grauzaria-Gipfel, der als echte Dame schon am Anfang nicht jeden oben stehen lässt, da er eine Sperre mit II. Grad hat. Auch die Fortsetzung nicht einfach, da der Weg ungesichert und exponiert ist. Auch dieser Gipfel war nur unser, aber wir haben uns nicht lange aufgehalten, da dunkle Wolken sich sammelten, daher schneller Abstieg. Am Portonat-Sattel kaum Pause, es donnert so, dass ich fast barfuß in die Tal rannte. Noch wartete Abstieg von Portonat, na ja, das ist ein eigenes Kapitel, da die Rinne im Anfangsabschnitt so hässlich, unbetreten und zerbrochen ist, dass Gehen echte Qual ist. Tiefer wird sie etwas gefügiger und geht leichter. Vorbei an Grauzaria-Hütte, zurück zum Start, wo es anfängt zu tröpfeln, aber wir sind aus dem "gefährlichsten" raus, mir war's egal, auch wenn ein Schauer mich durchnässt...

Es handelt sich um eine anspruchsvolle Tour, anstrengend hinsichtlich Länge, viel Abstieg, was wiederholten Aufstieg bedeutet, Weg exponiert, auch wo gesichert, handelt von anspruchsvollen Abstiegen. Rinnen unbetreten, steil, dann der Aufstieg zum Gipfel selbst, der geklettert werden muss, gleichzeitig ist Abstieg vom Grauzaria-Gipfel nicht einfach, ebenso der finale Abstieg vom Portonat-Sattel...ABER, diese Großtour gibt viel, da die Welt anders als gewohnt ist, zwingt zur Erkenntnis der eigenen Kleinheit und Dankbarkeit, solche Wege machen und spüren zu können...nasmeh
30.08.019
gerade der Weg zur Grauzaria-Hütte, mi2 biegt links ab1
unser Anstieg2
die Koča ist sichtbar3
von hier der erste Schrei der Bewunderung ;)4
und diese Kulisse hat mich völlig gefesselt5
der Durchgang ist zwischen den Stufen6
Pfad7
Biwak Feruglio8
noch weit bis zu den Bändern9
erster Abstieg, etwas Querung, dann an der Wand, rechts Markierungen suchen10
gesichert, aber stellenweise anspruchsvolle Abstiege11
hier sind wir heruntergekommen12
Police13
Blick zurück aus dem Sattel Portonat14
anfängliche Sperre II. Grades15
Weg zum Gipfel16
Gipfel Grauzaria17
ihr Možiček schaut schon schwarz18
Čuk, dann Crostis und Pisimonka19
Monte Flop, einen Tag vorher auf beiden Gipfeln gestanden :)20
Abstieg vom Gipfel21
Momentaufnahme22
Pfad23
Abstieg aus dem Sattel Portonat24
Grauzaria-Hütte25
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miri2. 09. 2019 23:04:28
Schon deine Beschreibung nimmt mir Zeit, geschweige denn all deine Aufstiege. Ich denke, du hast diese schönen Enden genossen, für uns manchmal so ferne Berge.
Gratulation dir und deinen Begleitern.
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rozka2. 09. 2019 23:29:20
Danke Mirinasmeh...ich habe es genossen, wenigstens bis Wochenende, hehevelik nasmeh
Beschreiben nimmt mir alles, fast so viel Zeit wie so eine lange Tourmežikanje
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turbo29. 10. 2019 17:59:57
Samstag, 26.10.2019

Ein paar Nächte vor der Tour habe ich nicht geschlafen, so sehnsüchtig wartete ich darauf. Ein paar Nächte nach der Tour habe ich nicht geschlafen, die Erfahrung war so gewaltig, dass ich noch ein bisschen dort bin... Bis zur Gabelung unter der Hütte gemütliches Aufwärmen, durch die Rinne zum Portonat anstrengend wegen steilem Schrotterrain, wo die Spur mal da ist mal nicht, Gipfelteil reiner Genuss im weg-losen Gelände mit ein paar schwierigeren Stellen. Balsam für Seele und Herz, auch der Körper kommt nicht zu kurz. Göttlich nasmeh

https://tubojan.blogspot.com/2019/10/creta-grauzaria.html
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jaz29. 10. 2019 18:22:43
Meine erste Tour in den Karnischen Alpen im fernen 1982 zusammen mit Freunden, mit denen wir den Freundschaftsweg gebaut haben. Vom Portonat-Sattel haben wir damals auch Ski gefahren. Später war ich auf Creta Grauzaria noch öfter. Jetzt nähere ich mich langsam dem 400. Gipfel in den Karnischen Alpen. Salve!
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legenda29. 10. 2019 19:02:30
Bravo und Gratulation turbo!
Sehr emotional erlebte Tourbeschreibung, Hut ab!
(+2)gefällt mir
turbo29. 10. 2019 19:04:33
Danke nasmeh
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djimuzl29. 10. 2019 21:34:21
Jaz, Gratulation zum fast Vierhundertsten nasmeh Bojan, schöne Tour, schön. Hast du auch gezählt? nasmeh
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turbo29. 10. 2019 21:45:21
Danke nasmeh Ich zähle nicht, aber es ginge mit Hilfe des Blogs, dessen Anfang ungefähr mit dem Beginn der Entdeckung der Karnischen Alpen und ihrer Voralpenwelt zusammenfällt. Sagen wir, ich besuche sie bis ins hohe Alter, dann wenn ich so alt bin wie die Erde, sitze ich irgendwo warm und zähle sie mit Hilfe des Blogs velik nasmeh
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lynx16. 08. 2020 19:53:52
Am Wegweiser bei der Hütte steht "non agibile" für 444 "Grauzaria paese" (das ist getrennt von Grauzaria). Der Start von Portonata sah normal aus, daher vermute ich, dass die Probleme weiter unten sind.
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turbo16. 08. 2020 20:23:25
Heute war ich auf Cima dai Gjai, Weg CAI 444 ist immer noch gesperrt und wird es wahrscheinlich für immer bleiben.

https://www.cai-fvg.it/sentieri-cai-fvg/settore-4-alpi-carniche/s4-444/

2017, als wir mit der Gruppe im Rifugio Grauzaria übernachteten, sprach ich mit Federico, dem Wirt, über die umliegenden Wege und er sagte, das Gelände auf Weg 444 rutscht sofort ein, daher planen sie keine Renovierung. Bis Portonata ist es ok, auf der anderen Seite ist der Teil unter Cengle dal Bec noch ganz gut, der Teil weiter zu Cimadors Alto (und von da ins Dorf Grauzaria) ist zerbröselt. Zweimal auf Cimadors gewesen und Reste des Wegs gesehen, das unter Grauzaria (Berg) ist wirklich traurig.
(+1)gefällt mir
lynx16. 08. 2020 20:33:07
Dann waren doch einige Slowenen dort, denn auf dem Abstieg trafen wir noch drei Tourenradfahrer, die vom Flop an der Hütte vorbeikamen.
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turbo16. 08. 2020 20:58:35
Ich war die ganze Zeit allein, vom Einstieg bis Ausstieg Sentiero alpinistico Piero Nobile. Bis zum Einstieg folgten mir vier Italiener, die zum Klettern nach Sfingo gingen, dann zwischen Sattel Forca Nuviernulis und Hütte traf ich nur ein italienisches Paar, das hochging, wahrscheinlich zum Sernio. Bei der Hütte schwarz vor Leuten, einige saßen auf den Stufen mit Teller in der Hand. Kaum zur Getränke gekommen, der ältere Wirt rannte wie aufgezogen rein und raus... Normalerweise "überfliege" ich das Buch am Start, heute nicht, zu viel Trubel. Noch zwei, drei Wochen und da ist wieder alles leer...
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bagi22. 06. 2022 10:33:27
Creta Grauzaria haben wir über den schönen Aufstieg Cengle dal Bec besucht, der dich sicher um den Hintern herum zu dieser Schönheit bringt. Sie umging uns schon einige lange Jahre, heuer waren die Sterne günstig und wir haben sie mit Genuss durchwandert.

Dieser Weg zusammen mit der Via ferrata Arturo Ferrucci und Weg 444 umkreist das Grauzaria-Massiv in voller Größe. Aber um Missverständnisse zu vermeiden, Cengle dal Bec ist an manchen Stellen weit von einem schönen Weg entfernt. Riesige Abstiege, eingestürzte Gräben, schlecht markierter Weg, Abfolge anstrengender Auf- und Abstiege von Graben zu Graben und noch mehr.

Aber das alles verdirbt nicht den Eindruck von Exzellenz nasmeh. Unglaubliche Wildnis und Ursprünglichkeit der Umgebung begeistert einfach, der Weg ist klug geführt und an Schlüsselpunkten gut gesichert. Etwas freies Klettern bis II, nichts Schwereres. Wer Freude an solchen Wegen und Erfahrung hat, findet hier eine schöne Herausforderung.

Ähnlich mit Aufstieg auf Creta Grauzaria. Hauptprobleme unten, höher ist der Weg leichter. Anfangsteil meistert mancher am Seil, das bei unserem Besuch auch im untersten Bohrhaken eingehängt war. Ohne Seil wäre es dort schon beim Aufstieg schwer, geschweige beim Abstieg.

Es gibt aber einen schlecht sichtbaren, doch markierten Übergang gute 20m weiter vom Seil. Rote Punkte sind hier verblasst und leicht zu übersehen. Findet man sie, führen sie dich ins obere Stockwerk über schönen Übergang. II, nichts mehr. Hier können Auf- und Abstieg ohne Seil gemacht werden, erforderliche Erfahrung ist selbstverständlich. Dann folgen noch einige exponierte Bänklein und Schwierigkeit beruhigt sich. Ganzes Stück den roten Punkten folgen, die dich sicher auf den Gipfel bringen. Rückweg gleiche Richtung, nur beim Abstieg fühlt es sich luftiger an.

Dann folgte Abstieg zur Hütte Rif. Grauzaria, wo wir auch übernachteten. Trotz schönem Wochenendeende waren wir überraschend die einzigen Gäste. Betreuer sind super und haben uns schnell mit allem versorgt, was wir wollten. Preise für Übernachtung, Getränke und Essen sind ganz normal, nichts teurer als bei uns. Und nicht vergessen … bekamen wir sogar gratis Dusche mit warmem Wasser nasmeh. Nach ganztägigem Wandern top Verwöhnung velik nasmeh. Mehr in Fotogeschichte ...
Morgendlicher Blick vom Parkplatz. Bis hierher sind wir durch das Val Aupa Tal gefahren1
Wir steuern auf die Hütte Rif. Grauzaria zu, biegen aber schon davor zum Bivacco Feruglio ab2
Mit jeder Höhenmeter öffnen sich uns schönere Ausblicke, und es wird immer heißer3
Bald erreichen wir den ersten Abschnitt des Weges, die Via ferrata *Arturo Ferrucci*4
Der Einstieg ist nicht besonders anspruchsvoll, die Drahtseile sind neuer mit Sektionsmarkierungen5
Auf den ernsthafteren Teil müssen wir nicht lange warten …6
Zwischen zwei Türmen betreten wir eine ganz andere Welt :)7
Wir pressen uns durch die Enge und bewundern den einfallsreichen Weg8
Wir bewundern auch die Landschaft vor uns. Immer wieder taucht ein Turm auf9
Der Weg ist zwar gesichert, aber nicht überall. Etwas Klettern bleibt uns nicht erspart10
Wir steigen am linken Rand der eingestürzten Rinne hoch. Die Markierungen sind gut nachvollziehbar11
Wegen des schönen Umfelds vergisst man den steilen Anstieg schnell :)12
Grat über uns. Glücklicherweise (oder unglücklicherweise) für uns Schuttliebhaber kein Weg hier :)13
Bivacco Feruglio, fern der belebten Pfade. Man muss sich bemühen, um dorthin zu kommen14
In diesem Jahr waren noch nicht viele von uns dort. Wir sind gerade aus den Top Ten gefallen :)15
Direkt nach dem Bivak beginnt ein ganz besonderer Pfad … Cengle dal Bec16
Der Anfang ist nicht vielversprechend. Wir steigen in eine schuttgefüllte eingebrochene Mulde ab17
Insgesamt steigen wir fast 400 m ab, zum Glück nicht nur durch diese Mulde18
Die erste Mulde am besten rechtsseitig, direkt an den Felsen bearbeiten19
Dort auf den schlecht markierten Abzweig nach rechts achten20
Noch immer weiter abwärts….21
Abstieg ohne Ende. Folgt Aufstieg zur Scharte in der Bildmitte22
Aber zuerst müssen wir noch stark bis zum Pfad dort unten absteigen23
Sobald wir den Pfad erreichen, beginnt sofort schwindelerregender Aufstieg zur Scharte24
Manchmal helfen Drahtseile, sonst nur Wissen und Erfahrung25
Beide außer Atem kriechen wir in die Scharte, fangen Atem und beginnen den Abstieg auf die andere Seite26
Der Charakter des Weges ändert sich sofort. Hier ist eine Welt aus Felsen und ohne Sicherungen wäre es nicht machbar27
Der Übergang ist zwischen steilen Wänden eingeklemmt, die Atmosphäre ist ernst28
Die Stahlseile folgen eins nach dem anderen. Die Schwierigkeit der Klettersteig ist Kategorie C29
An Attraktivität verdient es noch eine oder zwei Kategorien mehr :)30
Es gibt auch freies Klettern bis UIAA II31
Nach langem Abstieg gehen wir endlich wieder hoch, diesmal auf extrem feinem Schutt32
Cengle dal Bec trifft oberhalb dieser Rinne auf den Querweg 44433
Wir sind schon am Sattel Portonat und betrachten den Einstieg zur Grauzaria34
Wir benutzen das Seil, das vom untersten Stand hängt. Unnötig. Der markierte Einstieg in die Route ist woanders35
Die Fortsetzung auf den Bändern erfordert sicheren Tritt und keine Angst vor solchem Gelände36
Dahin oben müssen wir...37
Überraschenderweise ist der Weg höher oben besser sichtbar und nicht besonders exponiert38
Auch hier ist es breit genug für sicheres Vorankommen39
Der Gipfelabschnitt erfordert mehr Vorsicht wegen des bröckeligen Geländes und der Exposition40
Sie bietet einen wunderbaren Ausblick und nimmt Empfehlungen für sicheren Rückweg an41
Wir zwei ganz zufrieden auf dem Gipfel...42
Es folgt eine wohlverdiente Mahlzeit bei herrlichen Ausblicken ringsum43
In der Ferne Monte Pisimoni und der Grat bis Monte Crostisa. Jedes Jahr besuchen wir sie :)44
Der Abstieg ist meist schwieriger als der Aufstieg und hier ist es nicht anders45
Wir sind schon richtig, über diese Poli müssen wir. Im Hintergrund Monte Sernio46
An diese Tiefen unter uns beim Aufstieg haben wir gar nicht gedacht :)47
Diese Poli sehen auch ziemlich anders aus :)48
Hier ist der Einstieg oder Abstieg für die Grauzaria-Route schlecht markiert. II auf und ab, ohne Seile49
Weiter zur Rif. Grauzaria Hütte. Beim Blick auf das verstreute Schuttfeld unter uns wird uns mulmig...50
Alles ist ein einziges Durcheinander bis zur Verbindung mit dem *Piero Nobile*-Weg. Danach ist es merklich besser51
Man sieht gut, wie steil diese Rinne ist. Unten in der Ferne die Rif. Grauzaria Hütte52
Tiefer unten tauchen die Markierungen wieder auf, die im Gipfelkar nicht zu finden sind53
Gutes Gefühl, wir sind schon im Fotofinish.. Im Rifugio übernachten wir54
Überraschenderweise die einzigen Besucher. Die Hütte ist gepflegt und strahlt vor Sauberkeit55
Auch das Schlafzimmer ist sauber, aufgeräumt und diese Nacht nur unser :)56
Beim Abendessen gesellt sich die Hausmaskotte dazuz :)57
Noch ein Abendblick auf unser heutiges Ziel. Der Tag erlosch schnell, wir noch schneller58
GPS-Track der gewanderten Route. 8 km und 1850 Höhenmeter59
(+10)gefällt mir
coffee22. 06. 2022 11:01:38
Wie wir uns alle mehr oder weniger in der Wegbeschreibung einig sind. velik nasmeh
(+2)gefällt mir
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