| IgorZlodej15. 10. 2010 20:31:58 |
Ein schöner sonniger Herbsttag ist wie gemacht für die Berge und wir sind gegangen. Ausgangspunkt in Pesarina (Val Pesarina ist ein Tal, dessen man nie müde wird), Ziel wenig bekannter Berg in den Pesarina-Dolomiten, auf dem keine markierten Wege sind. Kurz unter dem Siera-Pass biegen wir rechts von der Straße auf den markierten Steig 321 ab, der zur Scharte Creta Forata führt. Der uns gut bekannte Steig (den wir schon mehrmals gegangen sind) führt uns zuerst durch Buchenwald, dann unter kleinen Wänden mit schönen Quellen köstlichen Bergquells, dann durch Lärchenwald und über lange Heuwiesen bis zur Scharte. Von der wir leicht absteigen auf die Nordseite, dann unter der Wand über Abkürzung quer zu dem markierten Weg, der zur Creta Forata führt, an der Stelle, wo der Steig zur charakteristischen Gredine auf der Nordseite der Forata abbiegt, biegen wir auf einen kaum sichtbaren Steig rechts ab und steigen auf eine ähnliche weglose Gredine auf, die unter den Creton di Tul führt. Der Aufstieg ist bei hervorragenden Ausblicken wirklich angenehm. Unter dem Gipfelteil wählen wir die rechte Variante, die den I. Schwierigkeitsgrad erreichen sollte, ist aber weit davon entfernt, da wir leicht fast ohne Handgebrauch den außergewöhnlich aussichtsreichen Gipfel erreichen, wo wir eine ganze Stunde verweilen, über die leichtere Variante absteigen wir zum zuvor genannten Abzweig unter der Creta Forata und im Nu entscheiden wir uns noch für den Aufstieg zu ihrem Gipfel, auf dem wir beide schon mal waren, aber warum nicht nochmal gehen. Die abwechslungsreiche Gredine bringt uns zum Sattel, dann folgen nur noch gute 10 Minuten zu einem weiteren aussichtsreichen Gipfel. Abstieg über den Aufstiegsweg. Wundervoller, warmer Herbsttag und es ist schwer zu glauben, dass es dort oben bald alles anders sein wird.
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