| triglavski7. 07. 2009 14:16:19 |
m''re 1 7.7.2009 Wie immer schöner und lehrreicher Bericht. Aber ohne Unwillen, die Theorie über Gewitter wegen viel Schnee hält nicht; kann lokal erhöhte Wahrscheinlichkeit beeinflussen, aber nicht mehr. Jedenfalls müssen andere Bedingungen zuerst erfüllt sein - vor allem labile Luftmasse. Bei trockener und stabiler Luftmasse kommen Gewitter selten; wenn überhaupt, sind es nur lokal sehr begrenzte Hitzgewitter. Als Feuchtequelle ist Schnee unbedeutend gegen andere Gewässer, besonders das Meer. Auf das Wetter beeinflusst viel mehr die allgemeine Zirkulation von Luftmassen (Antizyklonen und Zyklonen) in unseren gemäßigten Breiten, auf die riesige Faktoren wirken. Im Allgemeinen können wir sagen, dass dieses Sommer bisher einfach so ist: Wege von Zyklonen und Höhenkernen kalter Luft über unsere Gegenden häufig und langanhaltend sind; andererseits paradoxerweise z.B. in Großbritannien lange Perioden stabiler Antizyklone. Langfristvorhersage Wetter - kannst recht haben oder nicht - Gründe, mit denen du sie begründest, aber sicher nicht. Wetter ist noch so kompliziertes und nicht ganz erklärtes System, dass Langzeitvorhersagen auch der meteorologischen und klimatologischen Fachrichtung riskant und ziemlich unzuverlässig sind. Dazu trägt zusätzlich intensives und langfristiges Verändern etablierter Muster des Klimas bei (lies: Klimawandel). Global können wir sagen, dass sie veränderte Muster von Niederschlägen und höhere Temperaturen bringen und damit größere Intensität wetterlicher Erscheinungen und aus Sicht der Menschheit katastrophale Folgen. Was dieser Trend konkret für genau bestimmtes Gebiet z.B. Slowenien bedeutet, zeigt die Zeit.
triglavski 7.7.2009 Theorie kann, hält aber nicht, Praxis zeigt, dass es so ist. Kontinentales Europa, das Meer natürlich nicht hat, ist kleines lokales Dorf, daher auch lokale Einflüsse. Sonst werden wir sehen. Jedenfalls ist dieses Jahrs Wetter störender Faktor bei Aktivitäten in Bergen, was sich auch auf Besuche auswirken wird. Vielleicht ist das in gewissem Sinne sogar gut. Die Berge werden von großen Massen ausruhen.
m''re 1 7.7.2009 Einfluss von Meer und Ozeanen ist in fast gesamtem kontinentalen Europa noch sehr stark. Als ''''Lokaler'''' der wunderschönen Soča-Tals solltest du das gut wissen. Praxis dieses Jahrs kann zeigen wie du sagst. Interessiert mich aber welche Erklärung für ''''regnerischen'''' Sommer, der relativ ''''trockenen'''' Winter folgt? Oder umgekehrt schneereicher Winter und dann trockener, heißer Sommer? Diese Folge ist schon passiert und wird wahrscheinlich wieder. Ich stimme dir zu, dass Wetter als störender Faktor für Besuche in Bergen eigentlich keine so schlechte Sache ist, besonders aus Sicht ''''ständiger'''' Besucher. Was auf eigene Weise absurd ist. Viele Bergsteiger/Berggänger, die sich so gerne von gewöhnlicher Ausflugs-Touristen-''''Meute'''' distanzieren, haben heute mehrmals bessere Ausrüstung als ihre Eltern und Großeltern, geschweige von Pionier-Eroberern ungenutzter Welt. Wenn paar Regentropfen fallen, gehen sie lieber Spaziergang im BTC als z.B. auf Grmada. Nichts zu machen, wir sind bequem zuckrig und ''''Fast-Food''''.
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