Dinara (höchster Gipfel Kroatiens)
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| Tadej3. 06. 2008 09:34:11 |
Am Freitag bin ich vom Suhe Polje, wo ein größerer Parkplatz ist (ca. 15km über Knin), zur Dinara (1831m) gestartet. 10km Straße zum Suhe Polje in sehr schlechtem Zustand, weitere 7 zur Hütte Brezovac (1050m) noch schlechter. Für diesen Weg empfehle ich ein Fahrrad mitzunehmen. Tourdauer knapp 5 Std., 1h 40min zur Hütte und 2h 40min von Hütte zum Gipfel. Weg leicht und gut markiert. LP Tadej
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| Tadej3. 06. 2008 09:58:37 |
Dinara am Freitag 30.5.2008 Ausgangspunkt: Suho polje 820m Gruß Tadej
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| iva3. 06. 2008 22:32:52 |
Wie nach Brezovac.. Ausfahrt aus Knin an der Kreuzung rechts Sinj (rechts Kovačić, links Strmica). Links abbiegen Richtung Strmica 1,6 km bis s.Guge, dann rechts Schild und Markierung Dinara sehr wenig Asphalt dann über kleines Brückchen und scharfe Kehre rechts auf Schotterstraße die nach Dinara führt. Auf Schotterstraße (10 km) weiter bis Ort Markov grob (Suho polje). Bis dorthin mit Privatwagen möglich. Fahrzeug auf dem weiten Platz parken. Es gibt auch Wanderweg bis Markov grob. Wanderweg beginnt an Brücke in Gugama wo Schotter links geht und Wanderweg rechts. Grobe Schätzung 2:30 Std. bis Markov grob. Am Ort Markov grob ist ein Wegekreuz. Ihr erkennt den Platz daran, dass dort wirklich Grabplatte ist und Markierungsweiser für Fußgänger mit Suho Polje, dann Pfeil und Distanz zum Pfad nach Brezovac und Dinara-Gipfel. Links kann man mit Geländewagen auf sehr schlechtem Schotter (7 km) nach Brezovac. Geradeaus führt auch eine Straße für Geländewagen, die eigentlich der markierte Wanderpfad zur Planinarska kuća Brezovac ist. Pfad ist am Anfang mit Markierungsweiser gekennzeichnet und verbindet sich später mit der linken Schotterstraße für Geländewagen. Von Markov grob (Suho polje) nach Brezovac etwas weniger als 2 Std. Gehzeit (so auf Weiser). Mir scheint schneller möglich. Alles auf Schotterstraße nach Markierungen. Markierungen gut. Von der Hütte markierter Pfad zum Dinara-Gipfel ca. 3 Std. Aufstieg. Oberhalb der Hütte Brezovac, die komplett eingerichtet ist, steigt der Pfad sanft durch Wald zur Weide Duler, und von dort nach Samar. Von Samar bergauf auf Pfad neben senkrechtem Felsen steil, dann noch 20' etwas leichter, gegen Ende durch Wacholder, bis Sinjal. Im Unterschied zum Pfad von Glavaš sind Blicke offen und Aufstieg nicht so anstrengend.
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| milanmilan14. 08. 2013 23:41:24 |
Hallo! Als beschäftigter Bergsteiger bin ich letztes Wochenende nach zwei Tagen Baden in Pakoštane zum höchsten Gipfel Kroatiens - Dinara - gewandert. Am Sonntag, 11.08.2013 fuhr ich mit Auto zum Parkplatz bei Suho polje. Von dort genoss ich 1,5 Std. zu Fuß in schöner Natur bis zur Hütte Brezovac. Dort begrüßte mich eine freundliche Dame von der Bank vor der Hütte, wo noch einige Leute waren. Sie lud mich freundlich ein "komm setz dich zu uns". Da es 16:45 war entschied ich mich gleich zum Dinara-Gipfel zu gehen. Aus Sicherheitsgründen fragte ich sie, ob Übernachtung in der Hütte möglich. Die wirklich freundliche Dame sagt "weiß nicht, da ist der Präsident frag ihn". Er sagte mir es sei kein Problem. Die Dame bestand noch darauf dass ich bleibe so antwortete ich "ich eile hoch, dann sitzen wir zusammen". Danach genoss ich das Gehen, herrliche Panorama... Nach 1,5 Std. kam ich zum Kreuz wo ich mich mit Timer fotografierte da niemand oben war obwohl Sonntagnachmittag... Als ich ausgeruht zurückkehrte (weiß nicht warum) plötzlich schlechtes Gefühl so dass ich zeitweise joggte. Zur Hütte zurück um 19:40. Sofort bemerkt keine Autos bei der Hütte. Glaubend dass auf der verschlossenen Eisen Tür Präsidenten-Nummer mit Nachricht er holt Nachschub und kommt um... nichts da. Sofort entschieden die 1,5 Std. Tour zu machen wissend Nacht holt mich vor dem Auto. Sofort rennen gestartet. Nach etwas Zeit erste Probleme. Zweimal jagten mich je zwei Hunde die Hirten für Schafe haben. An letzter Station wo Schafe schon eingepfercht plötzlich vier Hunde angerannt bellend. Einer riesig (wahrsch. Karst-Hirtenhund) ließ mich nicht weiter. 1,5 m entfernt, knurrend Zähne zeigend. Wirklich erschrocken. Anfing um Hilfe zu rufen, zuerst niemand gehört. Später Hirte aus Haus und langsam Hunde gerufen. Angreifender Karst-Hund gehorchte nicht und beruhigte sich nicht. Nach Minuten zurück zur Hütte. Nacht nah so wieder gerannt (mit Rucksack...) zum Auto um 20:30 als schon dunkel. Lampe vorbereitet um mögliches Wild zu verscheuchen... Wenn das wirklich Präsident des Alpenvereins war (Hütte offen bis 16:45) rufe ich alle Wählenden auf nachzudenken ob er geeignet ist. Herr Präsident (oder wer damals an Brezovac Hütte) lade ich Sie ein (wenn Sie noch nicht am Triglav waren) nach Slowenien zu kommen, führe Sie zum Triglav und Sie können 3 Tage gratis bei mir bleiben...
Milan SLO
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| bos30. 07. 2017 16:50:37 |
Fahrt von Primošten nach Knin und weiter zum Ausgangspunkt bei Suho polje, dann zum Planinski dom Brezovac und weiter zum Gipfel Kroatiens. Auf dem Gipfel waren wir sechs, neben uns zwei aus Primošten, die vom Glavaš-Ausgangspunkt kamen, und zwei Deutsche, die ein Einheimischer aus Knin mit Lada Niva bis zum Straßenende bzw. 1,5 h zum Gipfel brachte. Ausblicke vom Gipfel herrlich vom Biokovo bis Velebit, und zum Meer und Bosnien ... Abstieg auf dem Aufstiegspfad und dann Abbiegung nach Badanj, Abstieg ohne Pfad vorbei an Kriegsresten zum Ausgangspunkt. Die Straße von Knin zum Ausgangspunkt ist an manchen Stellen in schlechtem Zustand, eher für Militärfahrzeuge gedacht, die wir viele getroffen haben, da Suho polje ein Militärgelände ist. Der Pfad selbst ist gut markiert, meistens auf Fahrweg, bis sich der Pfad rechts zum Gipfel abtrennt. Dinara begeistert mit ausgedehnter, etwas wilder unberührter Natur, wo man selten jemanden trifft.
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| bos31. 07. 2022 09:43:12 |
Bin auch von der anderen Seite gegangen, als "Prämienausflug" zum Ende des kroatischen Bergwegs. Vom Meer fahre ich nach Knin und weiter nach Kijev, wo Schilder nach Glavaš weisen, fast bis zum Ausgang bei Planinska koča Glavaš (Container) Asphaltstraße, daher nach meiner Meinung besserer Ausgang als Suho polje wo man lange Schotter fährt. Dann vorbei Festung Glavaš zum Pl.-Unterschlupf Martinova košara und vorbei Kapelle Sv. Ilija zuerst zum Gipfel Jančija glavica 1585 m und dann zum kroatischen Gipfel. Abstieg auf Pfad vorbei Pl.-Unterschlupf Drago Grubać. Gelesen von 4 h für direkten Aufstieg, am Ausgang steht 5 h, ich habe für meinen Aufstiegspfad 3 h gebraucht. Morgens am Ausgang wecke ich Österreicher die gezeltet haben, auf Gipfel genieße Einsamkeit , treffe einige beim Abstieg, einige starten gerade als ich fast am Auto bin, Sonne brennt . Am Ausgang österreichische, kroatische, slowakische, tschechische, polnische, ungarische... Kennzeichen, während Slowene schon zum Meer und Mittagessen fährt. Dinara, ich komme wieder.
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| geppo31. 07. 2022 12:56:18 |
Danke für alle Ideen und Tipps!! Gruß Und natürlich für weitere Gruß
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| bos31. 07. 2022 14:32:13 |
Ich bemühe mich weiter, wenn es jemandem hilft ...
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| Janezs16. 09. 2022 13:27:11 |
Auch mit Romana diesen Weg gewählt, markiert 5 h. Unterschied, dass wir links gehalten haben. Höher bemerkt dass vor Jahren Feuer zum Gipfel wütete, Weg schön "von Kiefern befreit". Beim Abstieg anderer Richtung, sagten wir Feuer ließ Arbeit für Markierer. Beim Abstieg sprang Romana bei Schrei hoch über Schlange. Für Runde 5.20 h.
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| bos30. 06. 2023 21:19:18 |
Während Meeresurlaub nutzte ich einen Tag für Klettersteig "Dinaridi", längster Klettersteig in Kroatien. Eigentlich aus zwei Klettersteigen, wie im Netz gesehen, bis Bivak Dinaridi "Devet tornjeva" mit Notausstiegen, ab Bivak zum Ošljak-Gipfel "Vjetar s Dinare". Schwierigkeit B-D, obwohl nirgends Schilder mit Klettersteig und Bewertungen Gesamtweg oder Details. Nach Ausstieg fortgesetzt zum höchsten kroat. Gipfel, genossen Einsamkeit wie zuvor am Klettersteig. Zum Abstieg Weg genutzt den ich letztes Jahr beim Abstieg nach Glavaš sah, Anfang noch etwas mit Pfählen markiert, dann kein markierter Weg mehr, mehr spüren als sehen, im Grunde nur gerade runter , natürlich möglich über anderen Weg durch Rinne mit Stahlseil absteigen. Soweit gesehen sehr bröckelig, aber für meinen Abstieg nicht. Noch einen interessanten Tag auf Dinara verbracht, die mir immer vertrauter wird.
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| tgrahe115. 03. 2026 19:21:08 |
Wie ist der aktuelle Zustand auf der Dinara? Wie viel Schnee ist auf dem Gipfel? Ist es mit kleinen Steigeisen und ohne Eispickel zugänglich? Ist der Aufstieg sicher? Vielleicht eine Frage auch für diejenigen, die in der Vergangenheit im März schon auf dem Gipfel waren, wie war es? Danke für die Antworten.
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| Andrej8026. 04. 2026 21:46:10 |
Gestern haben wir uns entschieden, den höchsten Gipfel Kroatiens zu besteigen. Wir sind über die Via ferrata Dinaridi hochgestiegen, die mit ihren 1700m Länge und 700m Höhenmetern als längste Via ferrata Kroatiens eingetragen ist. Auch in Slowenien habe ich keine längere gesehen. Die Schwierigkeit der Via ferrata ist B,C,D. Ansonsten ist die Via ferrata sehr gut angelegt und sicher. Angeblich fehlen ihnen einige Genehmigungen für ihr Vorhandensein, weshalb die staatliche Inspektion die vollständige Entfernung anordnen soll, aber vorerst steht sie noch. Insgesamt zum höchsten Gipfel Kroatiens und zurück: 1600m Höhenmeter, ca. 23km und 10h Gehzeit. Ausgangspunkt in der Nähe des Dorfes Ercegovci / Kijevo. Zum Bivak Bili Cvitak über eine schlechte Schotterstraße 1h Gehzeit, zum Einstieg in die Via ferrata noch 0.5h. Die Via ferrata beginnt in 1000m Höhe. Mitten in der Via ferrata in 1260m Höhe steht auf einem Sims ein schönes Bivak Dinaridi. Die Via ferrata reicht bis zum Gipfel der Wand in 1650m Höhe. In der Nähe ist die schlecht gepflegte Hütte Drago Grubać. Von der Hütte sind wir zum höchsten Gipfel Sinjal / Dinara (1831m) aufgebrochen. Wir sind einem Weg gefolgt, der nur mit Schneepfählen markiert ist, aber gut nachverfolgbar, und für diesen Abschnitt brauchten wir 1h. Vom Auto zum Gipfel insgesamt ca. 5.5h mit Pausen. Zurück zur Hütte sind wir einem parallelen Weg gefolgt, der mit verblassten Markierungen gekennzeichnet ist. In das Tal sind wir ins Dorf Glavaš abgestiegen und dann auf der Straße zurück zum Auto. Der Weg nach Glavaš ist gut markiert, aber ziemlich lang. Ein Abstiegsweg von der Via ferrata führt durch eine Rinne, die sich bald vom Weg von der Hütte zum Gipfel abtrennt. Er ist auch mit einem Schild markiert, aber man sagt, er sei bröckelig. Ein weiterer Abstiegsweg zum Bivak Bili Cvitak trennt sich vom Weg nach Glavaš in ca. 1270m Höhe. Er ist mit einem Schild markiert, weiterhin sollte er nachverfolgbar sein. Sprengminen soll es keine mehr geben.
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| garmont27. 04. 2026 16:45:26 |
Glückwünsche Für einen Tag ganz schön anstrengend 
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| Andrej8028. 04. 2026 18:58:58 |
Danke 😉 Angesichts dessen, dass wir am selben Tag von zu Hause dorthin und zurück gefahren sind, was 7h Fahrtzeit gekostet hat, hatten wir ganz schön viel, ja 😃
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| bongo29. 04. 2026 17:14:38 |
Schöner Bericht, angeblich geht auch der Weg durch den Kuloar ohne Probleme, obwohl er ziemlich zerstört ist. Warum alles an einem Tag, wenn es so viele bequeme Übernachtungsmöglichkeiten und Kulinarik in der Nähe gibt?
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| Andrej801. 05. 2026 14:19:28 |
Ja, einer aus unserem Team hatte am nächsten Tag Verpflichtungen. Deshalb haben wir uns für einen Tag entschieden, sonst hätten wir es wieder auf unbestimmte Zeit verschoben. Wir haben uns auch die Quelle der Cetina angesehen und in Knin gegessen. Bezüglich des höchsten Gipfels Kroatiens überrascht mich die geringe Besucherzahl ein wenig. An diesem Tag waren trotz klarem und warmem Samstag ca. 20 Leute auf dem Gipfel. Mehr als die Hälfte von uns ist über die Via Ferrata gekommen. Aber ich denke, der Berg hat großes Potenzial. Es gibt viele Wege, die Landschaft ist wunderschön, die Ausblicke sind prächtig. Wenn man die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung hinzuzählt, muss man ihn besuchen.
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