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Doberdò

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---29. 03. 2015 18:50:55
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SuzanaM16. 04. 2015 18:45:20
Zu Ostern habe ich noch etwas Wasser im austrocknenden Doberdob-See erwischt, zu dem ich auf Wanderweg Nr. 78 vom Abzweig Doberdob bei Boneti abgestiegen bin. Obwohl der Pfad mit frischen Wanderzeichen markiert ist, gibt es zwei Warnungen, dass das Gehen verboten ist, weil er über Privatgrund geht. Vielleicht haben sie die Warnschilder noch nicht entfernt?

Den Ausflug habe ich beim Besucherzentrum Gradina begonnen, das vom Zentrum Doberdob erreichbar ist. Das Zentrum liegt an einem Aussichtspunkt über dem Doberdob-See im Naturschutzgebiet Doberdob- und Prelosno-See.
Ich bin den Aussichtsweg am Kastell vorbei zur Cadorna-Hütte gewandert und auf die Gradina gestiegen. Zum Ausgangspunkt hätte ich über die Hänge des Črnega hriba auf Weg Nr. 72 zurückkehren können. Stattdessen bin ich an der Cadorna-Hütte und dem Klettergarten vorbei zum Doberdob-See und zum Aussichtspunkt mitten im Einschnitt abgestiegen. Da mich der Weg um den See nicht ans Wasser gebracht hat, bin ich zum Auto auf dem Ankunftsweg zurückgekehrt. Dann bin ich zur Debelo Griža (Monte San Michele) für Ausblicke auf die Julischen Alpen gefahren und zurück zu Boneti. Nach einem Fotostopp am See folgte noch der Aufstieg zur Gradina, wo ich gerade noch den Sonnenuntergang erwischt habe.
Während auf der Nordseite der Debelo Griža eisiger Bora wehte, war es auf den Südhängen der Gradina richtig heiß, besonders als ich vom See die steile Spur bergauf jagte. Für Liebhaber von Spaziergängen auf dem Kras. Gutes Schuhwerk schadet nicht.
Doberdob-See direkt vor dem Ende der Geschichte1
Zum Begrüßungszentrum Gradina können wir mit dem Auto aus Doberdob fahren2
In den Gebäuden des ehemaligen Steinbruchs gibt es jetzt Museum, Erfrischungsraum und Promotionsbereich3
damit die Jüngsten sich nicht langweilen4
bequemer Weg zur Cadorna-Hütte5
Die breite Straße verengt sich weiter vorn zu einem Pfad6
unkomplizierter Übergang über felsige Hänge7
8
Der Doberdob-See ist die ganze Zeit unter uns (falls er nicht ausgetrocknet ist)9
über steinige Hänge10
11
Cadorna-Haus aus 1916, 1977 renoviert und General Cadorna gewidmet, der angeblich hier im 1. Weltkrieg Soldaten besucht hat12
Zum Gradina steigen wir über steile Stufen hinauf13
Nur wenige Gehminuten trennen uns vom ebenen Gipfel14
Wenn wir uns gut umschauen, bemerken wir auch Reste einer prähistorischen Wallburg15
Am Weg sind mehrere Infotafeln16
Verschwommene Ausblicke auf die Julischen Alpen im Hintergrund17
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Durch den Graben zur ehemaligen Beobachtungsstelle aus dem 1. Weltkrieg, jetzt Aussichtspunkt19
Über der Beobachtungsstelle20
Steiler Abstieg vorbei an der Kletterwand21
Weg zur Gradina über dem Cadorna-Haus22
Klettergarten23
Blick auf das Cadorna-Haus und den Klettergarten von unten24
Cadorna-Haus vom Doberdob-See25
Das Wasser im See wird von dichtem Schilf überwuchert26
Zurück zum Hügel27
Am Weg in der Nähe des Besucherzentrums28
Für Ausblicke auf die nahe Debeła Griža (Monte San Michele)29
Krn30
Kalvarienberg, Sabotin und Sv. Gora umarmt von den Unteren Bohinj-Bergen31
Denkmal auf Kalvarija, it. Wache auf Sabotin und Basilika auf Sv. Gori32
Vipavatal - rechts Denkmal auf Cerje33
Tržič (Monfalcone), hinter dem Schornstein Piran34
Obwohl die Sicht nicht die beste war, war Piran im Hintergrund links sichtbar35
zurück Richtung Doberdob-See - Blick auf das Aufnahmezentrum Gradina von der Straße Doberdob-Boneti36
Kreuzung bei Boneti, wo der rote Weg Nr. 78 von Gradina zum Doberdob-See abbiegt37
am Doberdobsee, solange die Sonne sich nicht in den Wolken versteckte38
39
Gradina40
41
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zum Schluss noch der Aufstieg zur Gradina, die vom See aus prächtig wirkt, der Aufstieg ist auch ganz schön konkret43
wieder am Kreuzungspunkt bei den Bonetih44
Sonnenuntergang hinter dem Felsrand der Gradina45
46
Blick auf den Doberdobsee von der Gradina - leider blieb das Stativ zu Hause47
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velkavrh20. 01. 2019 08:22:00
Gestern mit PD Rašica Ljubljana auf winterlichem Kras. Fast schwer zu sagen winterlich, denn nirgends Schnee, aber Bora weht. Unsere Wanderung verlief so - Doberdob - Nova vas - Županov vrh (238m) - Kremenjak (345m) - Sela (Verpflegung) - Abstieg nach Brestovica. Wir legten ca. 15km in viereinhalb Stunden zurück - Pausen nicht eingerechnet.

Nach Doberdob kann man aus drei Richtungen kommen - Autobahn A4 Venedig-Triest, aus Gorizia und aus Triest. Doberdob ist eine Siedlung am westlichen Rand des Kras in Italien. Diese überwiegend slowenische Siedlung liegt nur 5km nördlich von Tržič (Monfalcone). Es ist die größte Siedlung auf dem Doberdob-Plateau. In der nahen Karstsenke ist der intermittierende Doberdob-See. Auf dem nahen Hügel Gradišče sind Reste aus römischer Zeit. Es war blutiges Schlachtfeld im Ersten Weltkrieg. Hier verlief die Verteidigungslinie der österreichisch-ungarischen Soča-Front, die sie entschieden gegen Italiener verteidigten. Hier fielen unzählige junge slowenische Burschen. Daher der Spruch - Doberdob Grab slowenischer Jungs. Noch heute gut sichtbare Schützengräben und zahlreiche Kavernen. Gehört also zur Friaul-Julisch Venetien, südlich Devin-Nabrežina und Tržič, westlich Ronke und Foljan-Sredipolje. Im Gebiet der Gemeinde Doberdob elf Dörfer.

Von Doberdob fuhren wir zur Gradina, wo ein wundervolles historisch-naturkundliches Museum ist, das man unbedingt anschauen muss. In diesem Zentrum werden kulturelle und historische Merkmale des Kras sowie Flora, Fauna und Schutz interaktiv gezeigt und vorgestellt. Man fühlt sich wie mitten in der Natur - einmalig. Akustisch hört man Rauschen und Plätschern des Wassers, Pfeifen von Raubvögeln, Kanonenschüsse. An jeder Szene andere Geräusche. Man sieht alles vom Höhlenbären, Sammlung karstischer Schmetterlinge, Modelle prähistorischer Hillforts bis Spuren des Ersten Weltkriegs.

Der Weg führte uns dann auf markiertem Pfad zum Unterschlupf hoch über der Senke, wo der See ist. Diesmal nur Wasserarme sichtbar. Aber ausgedehnt. Dann über Drahtseile den Kammweg hoch und weiter nach Nova vas, Županov vrh, Kremenjak. Dazwischen überschreiten wir die italienisch-slowenische Grenze (tatsächlich bemerkt man es kaum) und gelangen endlich ins Dorf Sela, wo es echtes Karst-Buffet mit Pršut, Teran usw. gibt. Dann folgte Abstieg ins Tal nach Brestovica.
Auf der Gradina.1
Doberdob.2
Im Museum - Höhlenbär.3
Modell der Wallburg.4
Sammlung karstischer Schmetterlinge.5
Erster Weltkrieg.6
Auf dem Grat.7
Schutzbau.8
Drahtseile.9
Durch den kleinen Tunnel.10
Überreste des Sees.11
Die Pfade sind markiert.12
13
14
Im Ort Boneti.15
16
Grenzstein - wir sind in Slowenien.17
Am Weg.18
Zweifellos gibt es Ziegenkäse.19
Diese Rinder kenne ich nicht.20
JNA-Turm.21
So klettern wir zum Aussichtspunkt oben.22
Phänomenaler Ausblick.23
Meer.24
Auf dem Kremenjak.25
26
Blick nach draußen.27
In Sela auf dem Kras.28
Ein bisschen Werbung für unseren Teran schadet nicht - und ein berühmter Nachname ist dabei.29
Geschichte des Weinbaus - das habe ich noch nicht gesehen.30
Und Landwirtschaft.31
Wir amüsieren uns immer super.32
Brestovica.33
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