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Forenliste / Slowenien / Dolomiten / Dolomiten Latemar

Dolomiten Latemar

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bagi19. 09. 2023 11:39:40
Die Latemar-Gruppe ist unseren Bergsteigern weniger bekannt, erstreckt sich südlich der Rosengarten-Gruppe (hier). Getrennt durch den Passo di Costalunga-Pass, über ihre Gipfel verläuft auch die Grenze zwischen Südtirol und Trentino. Das Gebirge karstiger Form, charakteristisch rötliche Farbe, bzw. noch besser … Lachsfarbe nasmeh.

Zur Erkundung dieses Gebietes haben wir uns zwei Tage genommen. Wichtige Rolle spielten Länge der Wege und Gelände, auf dem wir wandern würden. Wegen Form des Gebirges gestartet im kleineren Ort Predazzo, beendet im touristischen Moena. Von dort mit lokalem Bus zurück zum Ausgang. In zwei Tagen 33 km und 2900 Höhenmeter.

Koordinaten Ausgangspunkt (Predazzo): 46.310708, 11.597323

Unsere Eindrücke ...

Weg 515: Von Predazzo extrem steil und leicht vergleichbar mit karnischem Pisimon. In diesem Bereich umfangreiche Sturmbrüche, Weg von sorgfältigen Händen gerichtet und vollständig begehbar. Größerer Teil sogar gemäht während unseres Besuchs, da Unterwuchs auf kahlen Hängen schnell wuchert.

Steilheit lässt erst unter Gipfelplateau nach. Dort einige umliegende Gipfel besucht und Richtung Ziel ersten Tages … Hütte Rif. Torre di Pissa. Dorthin via Weg 516. Von Hütte nur bestes nasmeh. Hütte wie aus der Schachtel, Personal außergewöhnlich freundlich, Preise deutlich niedriger als anderswo trotz unglaublicher Tagesbesucherzahl. Noch nie hatten wir beim Abendessen so viele Nachschläge wie gewünscht im Grundpreis Halbpension velik nasmeh.

Am nächsten Morgen zum Gebirgsübersetzen aufgebrochen. Direkt hinter Hütte Wahrzeichen des Gebiets, Turm, der durch Haltung an den in Pisa erinnert. Darauf hat Hütte auch Namen. Fortsetzung hoch alpin genießen mit Fernblicken. Weg 516 gefolgt, dann 511. Dieser verläuft über ziemlich anspruchsvolle Via ferrata Campanili del Latemar. Schwierigkeit erreicht Kategorie C, ist aber lang und dementsprechend anstrengend. Dazwischen noch markanter Gipfel Cimon del Latemar besucht, erinnert an Diamant, und nach Rigatti-Biwak Berg Schenòn del Latemar, der meisten Besuche von anderer Seite.

Und gerade Abstieg zur Gegenseite überraschte uns. Zum Sattel Forcella Piccola del Latemar erwarteten wir bequemen Weg, es war aber alles andere. Ziemlich Wanderer aus dieser Richtung Probleme beim Vorankommen. Am Sattel abgestiegen ins Tal via 517B, dann 517 und nach einigen km Querung rechts zu unangenehmem Hinweis. Beide Wege verfügbar (517 und 524) gesperrt (September 2023) ohne Hinweis auf vorherigen Tafeln. Was nun???

Sahen, dass an Weg 524 Wasserfassungen. Riskierten Idee, dass sie regelmäßig gewartet werden müssen. Hatten Recht. Ganzer Weg weiter von Hindernissen befreit und talab ohne Probleme. Oft schon bemerkt, dass Sperrungen schnell aufgestellt, dann einfach vergessen trotz später neu gerichtetem Weg. Glück gehabt und schnell in Moena. Noch Sprung auf lokalen Bus und Abenteuer beendet nasmeh. Mehr in Fotogeschichte …
Dolomiten Latemar Parken in Predazzo nahe dem Beginn unseres Weges1
Dolomiten Latemar Blick auf die verschlafene Stadt, die zu einem neuen Tag erwacht2
Dolomiten Latemar Wegweiser für Weg 515. Später taucht mehrmals auch der Name Sentiero Pelenzana auf3
Dolomiten Latemar Die Felsen haben interessante Farben, am besten vergleichbar mit Lachsfarbe4
Dolomiten Latemar Von hier transportierten sie Steine ins Tal zur Fassadenverkleidung und diese Inschriften stammen wahrscheinlich daher5
Dolomiten Latemar Die meisten sind deutlich über 150 Jahre alt, der älteste stammt aus 17826
Dolomiten Latemar Unerfreuliche Überraschung für uns. Was wird mit der Fortsetzung?7
Dolomiten Latemar Der Pfad ist ausgehauen und sorgfältig gepflegt. Viele Stellen gemäht. Wir können es kaum glauben :)8
Dolomiten Latemar Bis zum Gipfelplateau ist es eine einzige Steigung, danach flacht das Gelände ab9
Dolomiten Latemar Unser erster Gipfel, nach dem der Weg benannt ist … Pelenzana. Später erscheint noch einer mit gleichem Namen10
Dolomiten Latemar Blick zurück auf die plateauförmige Welt. Wir kamen hinter dem Rand dort hinten heraus11
Dolomiten Latemar In diese Richtung gehen wir. Ganz oben am Grat links liegt die Hütte Rif. Torre di Pisa12
Dolomiten Latemar Ein bequemer Weg 516 führt dorthin, der im unteren Teil geologische Besonderheiten zeigt13
Dolomiten Latemar Grasige Hänge reichen hoch in den Berg, dann folgt Felsgelände14
Dolomiten Latemar Auf dem Weg wird immer mehr Schutt, die Umgebung verändert sich15
Dolomiten Latemar Vom benachbarten Gipfel Cima Valbona sehen wir die Hütte zum ersten Mal aus der Nähe16
Dolomiten Latemar Zu ihr führt ein terrassierter und keineswegs ebener Pfad17
Dolomiten Latemar Hütte Rif. Torre di Pisa in 2671 m Höhe18
Dolomiten Latemar Wegweiser wie man sie selten sieht :). Der Tag ist noch jung, daher eilen wir zum nahen Gipfel Cima Feudo19
Dolomiten Latemar Auf dem Weg beobachten wir den Grat, wohin wir morgen gehen. Das wird noch interessant :)20
Dolomiten Latemar Wir sind schon alle zurück. Das Personal ist außergewöhnlich freundlich und alles strahlt vor Sauberkeit. Preise niedriger als bei uns21
Dolomiten Latemar Unser Schlafzimmer für diese Nacht. Alles ist sauber, fünf Wanderer werden dort schlafen22
Dolomiten Latemar Morgen des zweiten Tages ....23
Dolomiten Latemar Die Fortsetzung des Pfades ist direkt hinter der Hütte24
Dolomiten Latemar Am frühen Morgen ist es noch kalt, aber die Sonne verrichtet bald ihr Werk :)25
Dolomiten Latemar Torre di Pisa, ich frage mich, welcher das ist :)26
Dolomiten Latemar Grat der Cima Feudo, wo wir gestern Abend waren27
Dolomiten Latemar Unsere Fortsetzung, Weg 51128
Dolomiten Latemar Zu jenem Sattel müssen wir. Dort beginnt die Via ferrata Campanili del Latemar29
Dolomiten Latemar Noch offizielle Warnungen älteren Stils30
Dolomiten Latemar Glücklicherweise sind die Stahlseile neuer :) Man weiß nie, auf unseren Pfaden sind wir auf allerlei gestoßen31
Dolomiten Latemar Wir steigen langsam zwischen Säulen empor, Schwierigkeit ca. Kategorie B32
Dolomiten Latemar Blick zurück auf die Bergsteiger, die hinter uns gestartet sind :)33
Dolomiten Latemar Erster ernsthafterer Übergang. ...34
Dolomiten Latemar Das Stahlseil ist hoch angebracht, kein Gefühl der Exposition.35
Dolomiten Latemar Das Ende ist etwas anspruchsvoller, aber immer noch nichts Ernstes.36
Dolomiten Latemar Aber die schwierigeren Übergänge folgen aufeinander ...37
Dolomiten Latemar An vielen Stellen reiten wir den Grat, aber nie mit einem Kloß im Hals38
Dolomiten Latemar Es gibt auch einige ungesicherte Passagen, teilweise sogar überfüllt39
Dolomiten Latemar Blick zurück auf Teil des zurückgelegten Pfades auf den Bändern40
Dolomiten Latemar Hände in den Taschen nur selten :)41
Dolomiten Latemar Cimon del Latemar, wegen seiner charakteristischen Form auch Torre Diamantidi genannt42
Dolomiten Latemar Wir sind weit gekommen, wo ist schon die Hütte Rif. Torre di Pisa :)43
Dolomiten Latemar Wir gehen weiter. Was kommt als Nächstes?44
Dolomiten Latemar Einige ebene Bänder sind hervorragend gesichert45
Dolomiten Latemar Folgt das Überqueren vulkanischer Gesteine wie Füllung in einer Potica :)46
Dolomiten Latemar In der Ferne zeigt sich Schenòn del Latemar, unser nächstes Ziel47
Dolomiten Latemar Und genau hier zeigt die Ferrata ihre größten Zähne ...48
Dolomiten Latemar Folgt Abstieg in eine tiefe Spalte mit Übersetzen auf die andere Seite49
Dolomiten Latemar Die erste ist schon hinter uns ...50
Dolomiten Latemar Folgt Bonus-Paket, viel tieferer Abstieg, alles hervorragend gesichert51
Dolomiten Latemar Die Skoben sind neuerer Bauart, die seitliches Abrutschen verhindern52
Dolomiten Latemar Folgt Überqueren vulkanischen Gesteins und Aufstieg an der gegenüberliegenden Wand53
Dolomiten Latemar Der anspruchsvollen Querung ist kein Ende abzusehen ....54
Dolomiten Latemar Endlich erreichen wir einen soliden Weg und wegen der Menge an Sicherungen wissen wir nicht einmal richtig zu gehen :)55
Dolomiten Latemar Biwak Rigatti mit charakteristischer Innenaufteilung56
Dolomiten Latemar Blick zurück auf die wilde Umgebung, in der es steht57
Dolomiten Latemar Wir waren dort oben ... Torre Diamantidi / Cimon del Latemar58
Dolomiten Latemar Dies ist schon Schenòn del Latemar, auch Latemarspitze59
Dolomiten Latemar Der Gipfel selbst ist leicht erreichbar und diesmal sehen wir erstmals Besucher, die aus der anderen Richtung kamen60
Dolomiten Latemar Diese Richtung liegt sowieso auf unserem Weg und wir erwarten einen bequemen Pfad. Fehler :)61
Dolomiten Latemar Die Übergänge sind eng und ungesichert. Viele, die uns entgegenkommen, haben Probleme62
Dolomiten Latemar Weiße und dunkle Felsen wechseln sich ständig ab63
Dolomiten Latemar Es gibt auch viel Schutt und das Vorankommen erfordert höchste Vorsicht64
Dolomiten Latemar Nach langem und anstrengendem Abstieg erreichen wir endlich die Kreuzung am Sattel Forcella Piccola del Latemar65
Dolomiten Latemar Wir biegen rechts in das Tal auf Weg 517B ein66
Dolomiten Latemar Eine Stunde später am Hirtenstand biegen wir scharf rechts auf Weg 517 ab67
Dolomiten Latemar Auf einem schmalen und angenehmen Pfad wandern wir einige Kilometer, dann …68
Dolomiten Latemar Unangenehme Überraschung. Beide verfügbaren Richtungen sind gesperrt … Weg 517 und 524. Kein anderer69
Dolomiten Latemar Wir riskieren es und wegen der Wasserfassungen steigen wir auf Weg 524 ab. Der Weg ist geräumt und bald sind wir auf einer breiten Straße70
Dolomiten Latemar Moena ist nicht mehr weit. Dort suchen wir den Bus Richtung Predazzo und zum Ausgangspunkt ist es nicht mehr weit71
Dolomiten Latemar GPS-Track der in zwei Tagen zurückgelegten Route. 33 km und 2900 Höhenmeter72
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AI19. 09. 2023 13:37:45
Super Bericht über (zumindest für mich) unbekannten Teil der Dolomiten.
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montura19. 09. 2023 22:40:34
Bravo, schön!
Anm.: Torre Diamantidi / Cimon del Latemar benannt nach österreichischem Alpinisten D. Diamantidis, der 1892 den Gipfel erobert hat.
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bagi20. 09. 2023 07:49:43
@montura ... danke für die Information. Ich habe den Namen aber mit seiner charakteristischen Form assoziiert, he he zavijanje z očmi
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montura20. 09. 2023 10:17:56
mežikanje gerne. Kakorkoli, wundervolle Berge dort.
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